Mittwoch, 6. Mai 2026

Rezension: `Meze- Mediterrane Rezepte zum Teilen` von Ali Güngörmüs

 

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Mediterrane Meze, die begeistern!!












Schon das Kochbuch `Meze – Vegetarisch` hatte mich begeistert, und nun habe ich `Meze- Mediterran` ausprobiert.

Die Rezepte findet man unterteilt in Kategorien:

Salate und Suppen-

Vegetarisch-

Fisch und Meeresfrüchte-

Geflügel und Fleisch-

Süßes-

Anschließend folgen verschiedene Meze-Menüs:

Friends & Family-

Sommerfeeling Gartenparty-

Dinner for Two-

Fisch und Meeresfrüchte-

Happy Veggie-

Schnelles Feierabendmenü-

Ganz hinten befindet sich außerdem ein alphabetisches Inhaltsverzeichnis.

Besonders gut gefällt mir die Aufmachung des Buches, weil die Speisen sehr ansprechend fotografiert wurden. Ich liebe Kochbücher mit vielen Bildern, weil man so direkt sieht, wie das Gericht später aussehen soll.

Normalerweise bin ich beim Kochen nicht besonders experimentierfreudig, deswegen waren viele Zutaten für mich zunächst Neuland. Aber nachdem ich mich ein wenig damit beschäftigt hatte, sind wirklich leckere Gerichte dabei herausgekommen.

Einige Rezepte, wie zum Beispiel die `Kleine Ziegenkäse-Dattel-Böreks mit Erbsenstampf und Anis-Parmesan-Schaum` fand ich recht aufwendig, andere wiederum lassen sich schnell und unkompliziert nachkochen. Diese Mischung macht das Buch für mich sehr gelungen.

Ob schnelle Feierabendküche oder besondere Anlässe, hier findet man für jede Gelegenheit etwas Passendes.

Wer mediterrane Küche liebt und gern Neues ausprobiert, wird an diesem Buch viel Freude haben.


                                         

Montag, 4. Mai 2026

Rezension: `Häftling` von Freida McFadden

 

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Spannung pur!!










Brooke Sullivan kehrt nach dem Tod ihrer Eltern gemeinsam mit ihrem Sohn in ihren Heimatort zurück. Dort beginnt sie einen neuen Job als Pflegekraft in einem Hochsicherheitsgefängnis. Niemand ahnt, dass sich unter den Insassen jemand befindet, den sie nur allzu gut kennt und für dessen Inhaftierung sie selbst verantwortlich ist. Shane Nelson, ihr Jugendfreund, ein mehrfacher Mörder, der auch versucht hat, sie zu töten.

Doch als Brooke Shane zum ersten Mal wegen einer Verletzung behandeln muss, reagiert er überraschend freundlich. Er ist ihr nicht mehr böse, dass sie ihn mit ihrer Aussage hinter Gittern gebracht hat. Noch weiß er nicht, dass er der Vater ihres Sohnes ist. Stattdessen warnt er Brooke eindringlich vor Timmi, einem gemeinsamen Jugendfreund. Sie hält das für Unsinn, doch als sie plötzlich eine Leiche findet, ist Brooke gar nicht mehr sicher, ob wirklich Shane damals versucht hat, sie zu töten, oder ob alles ganz anders war.

Freida McFadden hat mich wieder einmal von der ersten Seite an gepackt. Die Geschichte lebt von zahlreichen Wendungen und geschickt platzierten Rückblenden in Brookes Jugend, die das Bild immer wieder verändern. Kaum glaubt man, etwas verstanden zu haben, kommt eine neue Erkenntnis, die alles in ein anderes Licht rückt.

Ein unglaublich spannendes Buch, das ich in nur einem Tag verschlungen habe.














Dienstag, 28. April 2026

Rezension: `Vier Seiten Leben- Der Fall Martha L.` von Dorothee Köhler

 

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Mehr Sachbuch als Lebensgeschichte!














Beim Sortieren des Nachlasses ihres Vaters stößt Dorothee Köhler auf Hinweise, dass er eine Schwester hatte. Zum ersten Mal hört Dorothee den Namen Martha, eine Frau, von der in der Familie nie gesprochen wurde. Um mehr über ihre Tante zu erfahren, beginnt sie in alten Archiven zu recherchieren. Sie findet heraus, dass Martha in einer psychiatrischen Anstalt lebte, und versucht anhand einer nur wenige Seiten umfassenden Krankenakte zu rekonstruieren, woran sie litt und wie sie behandelt wurde. Dabei stößt sie auf zahlreiche weitere Unterlagen über psychiatrisch Erkrankte aus dem späten 19. Jahrhundert.

Die beschriebenen Behandlungsmethoden sind erschütternd. Besonders verstörend ist, dass Kastrationen offenbar als bevorzugte Therapieform gegen nahezu jede Form von Schwachsinn galten.

Ich tue mich schwer mit der Bewertung des Buches. Eigentlich hatte ich eine Geschichte über Martha erwartet, doch die vorhandenen Informationen reichen schlicht nicht aus, um ein wirkliches Bild von ihr zu zeichnen. Auch die Schicksale der anderen Kranken, die Dorothee beschreibt, konnten mich nicht fesseln, da ich zu keiner der Personen eine Verbindung aufbauen konnte.

Betrachtet man `Vier Seiten Leben` als Sachbuch, wirkt es stimmiger. Trotzdem bleibt das Gefühl, dass man gerne mehr über Martha erfahren hätte. Zudem finde ich 176 Seiten für den Preis von 30 Euro recht heftig.

Insgesamt vergebe ich daher 2 Sterne.







Freitag, 17. April 2026

Rezension: `Düsterzeit- Klang der Erinnerung` von Suzanna Winter

 

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Spannender zweiter Band mit starken Wendungen!









Constanze versucht, das Geschehene hinter sich zu lassen und mit den frischen Erkenntnissen einen Neuanfang zu wagen. Doch die Flashbacks werden immer häufiger, und jedes Mal taucht dieser mysteriöse fremde Junge darin auf.

Nur Alexander ist ihr in dieser Zeit eine große Stütze. Das ändert sich jedoch, als plötzlich seine totgeglaubte Ex-Frau auftaucht, diesmal wirklich tot. Constanzes Familie misstraut Alexander zunehmend, denn niemand glaubt mehr an den angeblichen Bootsunfall seiner Frau. Auch die angebliche Krebserkrankung stellt sich als Lüge heraus. Nur Constanze hält unbeirrt zu ihrem Verlobten. Obwohl inzwischen etwas zwischen ihr und Jonas passiert ist, weigert sie sich, die Möglichkeit zuzulassen, dass sie noch Gefühle für ihren Ex-Mann haben könnte.

Der zweite Band hat mir insgesamt etwas besser gefallen als der erste, und für ein gutes Verständnis sollte man unbedingt den ersten Teil gelesen haben. Die Story ist spannend, voller Wendungen und bleibt durchgehend lebendig. Wer ist der Junge aus den Flashbacks? Wen meinte Constanzes Bruder mit dem bösen Mann? Als ein weiterer Toter auftaucht und der Fokus der Polizei sich verschiebt, kommt einiges ans Licht und bringt endlich Klarheit in die ganze Sache.

Der Cliffhanger am Ende macht definitiv Lust auf den dritten und letzten Band der Trilogie!


                                         


            



Dienstag, 14. April 2026

Rezension: `Die Geheimnisse von Liebental` von Marion Johanning

 

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Spannender Auftakt zur Dilogie!











Kurpfalz, 1700. Sophie und ihre Ziehmutter sind im ganzen Umland als Kräuterfrauen bekannt. Sie helfen, wo sie können und werden oft gebraucht.

Als Sophie Zeugin eines Streits im Wald wird, bei dem ein Mann zu Tode kommt und ein anderer schwer verletzt liegen bleibt, zögert sie keine Sekunde. Obwohl das Nähen von Wunden streng verboten ist, versorgt sie den Verletzten und rettet ihm damit das Leben.

Später arbeitet sie als Küchenhilfe auf Schloss Liebental und begegnet dort genau diesem Mann wieder. Doch niemand darf erfahren, dass sie es war, die ihn vor dem Tod bewahrt hat.

Der Roman startet etwas gemächlich, doch sobald die Geschichte Fahrt aufnimmt, war ich vollkommen gefesselt von Sophies Weg. Besonders bedrückend fand ich die Darstellung der damaligen Lebensrealität. Dienstboten wurden kaum als Menschen wahrgenommen, sondern als reine Arbeitskräfte. Ihre Bedürfnisse oder Gefühle spielten für die Herrschaften keine Rolle, sie hatten zu gehorchen, mehr nicht.

Der Roman bietet alles, was ein guter historischer Schmöker braucht: Intrigen, Verrat, Mord, Hochmut, Eifersucht und Neid. Aber auch die Liebe kommt nicht zu kurz, denn der Verwalter des Schlosses ist ein attraktiver Mann, dem Sophie offenbar nicht gleichgültig ist. Doch die Standesunterschiede machen eine offizielle Beziehung unmöglich.

`Die Geheimnisse von Liebental` ist ein richtig schöner, atmosphärischer Roman, der mich bestens unterhalten hat. Ich mag den Schreibstil von Marion Johanning und freue mich schon sehr auf den zweiten Band.


                                                     



Freitag, 10. April 2026

Rezension: `Das Vermächtnis` von John Grisham

 

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Grisham in Bestform!!
















Für Anwalt Simon Latch ist es zunächst nichts Ungewöhnliches, als eine ältere Dame in seiner Kanzlei erscheint. Eleanor Barrett möchte ihr Testament ändern lassen. Doch als er erfährt, dass sie millionenschwer ist und kaum Verwandte hat, wittert er durch die Testamentsvollstreckung lukrative Honorare.
Als Eleanor bei einem Autounfall schwer verletzt wird und kurz darauf im Krankenhaus stirbt, veranlasst Simon, wie zuvor mit ihr besprochen, ihre Einäscherung. Doch schon bald gerät er unter Verdacht, beim Tod der alten Dame nachgeholfen zu haben und wird verhaftet.
Simon findet zwar in Raymond Lassiter einen fähigen Strafverteidiger, doch die Öffentlichkeit und die Medien haben ihr Urteil längst gefällt. Während er gemeinsam mit Raymond den Prozess vorbereitet, lässt ihn nur eine Frage nicht los: Wer hat Eleanor wirklich ermordet, und warum wurde er so schnell zum Hauptverdächtigen?

`Das Vermächtnis` ist ein Grisham- Roman, wie man ihn aus seinen frühen Jahren kennt und hat mich über knapp 500 Seiten hinweg gefesselt. Sein Schreibstil ist packend, und er streut immer wieder Hinweise, die verschiedene Personen als Täter erscheinen lassen. Man rätselt mit, und trotzdem kommt das Finale völlig anders als erwartet.
Endlich wieder ein richtig guter Justizthriller, der Spannung, Wendungen und starke Charaktere vereint. Eigentlich hat `Das Vermächtnis` alles, was man sich von Grisham erhofft.



Samstag, 4. April 2026

Rezension: `Ein dunkles Versteck` von Saskia Calden

 


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Gänsehaut und falsche Fährten!

















Als Isabell in einem Supermarkt mit einem Unbekannten ins Gespräch kommt, denkt sie sich zunächst nichts dabei. Doch als sie dem Mann immer häufiger begegnet, wird ihr zunehmend unwohl. Als sie ihn plötzlich nachts um ihr Haus schleichen sieht, alarmiert sie die Polizei.
Kommissarin Evelyn Holm sucht derweil nach einer vermissten Studentin und stößt stattdessen auf die Leiche einer anderen, grausam zugerichteten jungen Frau. Die Ermittler gehen vom selben Täter aus, denn es gibt ein Detail, das beide Fälle verbindet. Schon bald deutet alles darauf hin, dass Isabell sein nächstes Opfer sein könnte. Doch die Polizei unternimmt nichts, um sie zu schützen.

Auch Band 4 der Evelyn-Holm-Reihe war wieder spannend, auch wenn mir manche Handlungen etwas unrealistisch vorkamen. Evelyn selbst blieb diesmal im Vergleich zu den vorigen Bänden etwas blass. Trotzdem ließ sich `Dunkles Versteck` sehr flüssig lesen, und ich hatte mehr als einmal eine Gänsehaut. Besonders gelungen sind die zahlreichen Wendungen und falschen Fährten, sodass lange unklar bleibt, wer Täter und wer Opfer ist.
Mit dem Schluss hätte ich definitiv nicht gerechnet, aber diese ausgefuchsten Überraschungen sind ja typisch für Saskia Calden. Für Thriller-Fans ist `Dunkles Versteck` auf jeden Fall eine Empfehlung.

                                              







Montag, 30. März 2026

Rezension: `Schangengrube` von Anna Jansson

 

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Viel Verwirrung, wenig Spannung!
















Die bisherigen Bände der Reihe mochte ich sehr, doch `Schlangengrube` konnte mich diesmal nicht durchweg fesseln. Die Geschichte dreht sich um zwei unabhängige Fälle. In einem Lüftungsschacht eines Kinos wird nach einem Brand eine Leiche entdeckt, und bei einem Festessen werden mehrere Gäste vergiftet. Parallel dazu gibt es kurze, kryptische Einschübe aus der Perspektive einer Pflegekraft, deren Identität lange unklar bleibt.
Kommissar Kristoffer Bark wird mit beiden Ermittlungen betraut und arbeitet erneut mit Mia zusammen. Allerdings treten so viele Figuren auf, dass ich beim Lesen mehrfach den Überblick verlor. Die Handlung wirkte auf mich stellenweise konstruiert und zog sich über weite Strecken, sodass kaum Spannung aufkam. Das ist besonders schade, da mir die bisherigen Bände ausgesprochen gut gefallen haben.
Was hat der Tote aus dem Kino mit den aktuellen Fällen zu tun? Die Auflösung überlässt die Autorin der Polizei, doch die Ermittlungsarbeit war für mich diesmal leider weniger packend als gewohnt.
Trotz einzelner starker Momente bleibt Schlangengrube für mich der bislang schwächste Band der Reihe. Ich hoffe jedoch, dass der nächste Teil wieder an die frühere Stärke anknüpft.



                                                      




Samstag, 28. März 2026

Rezension: `Du wirst die Nächste sein` von Sabine Schumacher

 

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Spannung mit einem Hauch Leichtigkeit!










Linda liebt ihren Job als Vollzugsbeamtin in der JVA München. Umso härter trifft es sie, als ihre Kollegin und Freundin Bianca ermordet wird. Als man ihr anschließend sogar nahelegt, zwei Wochen auszusetzen, bis der Mörder gefasst ist,  flieht sie zu ihrem Onkel und ihrer Tante nach Germering. Doch auch dort fühlt sie sich nicht sicher, denn ein Drohbrief, ein Einbruch und das ständige Gefühl, beobachtet zu werden, lassen sie nicht zur Ruhe kommen.

Bei `Du wirst die Nächste sein`  handelt es sich um einen Spannungsroman, also ein Mittelding zwischen Roman und Krimi. Die Handlung lebt von der Frage, wer Linda bedroht und warum. Es scheint gleich mehrere Verdächtige zu geben. Sabine Schumachers Schreibstil ist flüssig, angenehm und abwechslungsreich. Anders als andere Rezensenten fand ich sogar, dass manche Situationen eine gewisse Komik hatten, was der Geschichte eine interessante Leichtigkeit verleiht.

Das Finale hat mich dann nochmal mit einer Wendung überrascht, mit der ich überhaupt nicht gerechnet hatte.




Donnerstag, 26. März 2026

Rezension: `Das Buch der Schuld` von Catherine Chidgey

 

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Eine Geschichte, die unter die Haut geht!


















England, 1979. Drei Brüder, Drillinge, sind die letzten Kinder im Sycamore-Heim. Alle anderen Bewohner leben inzwischen in Margate, einem idyllischen Ort mit unbegrenztem Zugang zu einem Freizeitpark. Irgendwann sollen auch die drei Brüder dorthin ziehen. Bis es so weit ist, leben sie mit ihren drei Müttern zusammen. Mutter Morgen, Mutter Mittag und Mutter Nacht. Andere Eltern kennen sie nicht.
Sie wachsen in einer streng kontrollierten Umgebung auf, die von Ritualen, Regeln und medizinischen Eingriffen geprägt ist. Immer geht es um den `Käfer`, eine Krankheit, an der alle drei leiden und die es  zu behandeln gilt.

Der Kontakt zu Einheimischen ist streng verboten, und bisher hat er ihnen auch nicht gefehlt. Doch plötzlich beschließt die Regierung, die Sycamore-Heime zu schließen. Für die Brüder bedeutet das neue Freiheiten, doch als sie erstmals ins Dorf dürfen, begegnen ihnen die Menschen mit Angst und Ablehnung. 

Parallel dazu lernen wir die kleine Nancy kennen, die mit ihren Eltern isoliert lebt und ebenfalls keinen Kontakt zur Außenwelt haben darf. Auch die britische Einsamkeitsministerin steht vor schwierigen Entscheidungen, denn sie soll die Brüder in Pflegefamilien vermitteln.

Ich war lange verwirrt über das verdrehte Weltgeschehen im Buch und musste mehrmals zurückblättern, ob ich richtig gelesen habe. Doch ich hab mich drauf eingelassen und ein tolles spannendes Buch entdeckt. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, was hinter dieser düsteren, seltsamen Welt steckt. Besonders spannend wird es, als die Brüder beginnen, alles infrage zu stellen, was sie je gelernt haben und versuchen herauszufinden, was wirklich hinter dem `Käfer` steckt.

`Das Buch der Schuld` ist mal etwas völlig anderes als das, was ich sonst lese, und trotzdem hat es mich sofort begeistert. 

Es ist kein Mainstream-Roman und genau das ist seine Stärke. Wer eine klare, durchsichtige Handlung erwartet, wird vielleicht irritiert sein. Wer jedoch Freude daran hat, sich auf eine ungewöhnliche, vielschichtige Welt einzulassen, wird sicher, genau wie ich, von einer intensiven, originellen Geschichte in ihren Bann gezogen.



                              


Mittwoch, 25. März 2026

Rezension: `Die Ehefrau` von Freida McFadden


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Ein Haus voller Geheimnisse!!










Sylvia ist auf Jobsuche und finanziell am Ende, als sich plötzlich eine ungewöhnliche Chance ergibt. Der attraktive Adam sucht eine Gesellschafterin für seine Ehefrau Victoria. Seit einem schweren Unfall ist Victoria entstellt, sitzt im Rollstuhl und kann kaum sprechen. Tag für Tag beobachtet sie ihre Umgebung schweigend, während Adam sich liebevoll um sie kümmert. Doch Victoria reagiert abweisend und scheint ihren Mann regelrecht von sich wegzustoßen. Schließlich gelingt es ihr, Sylvia auf ein Tagebuch aufmerksam zu machen, und von diesem Moment an weiß Sylvia nicht mehr, wem sie trauen kann.

Freida McFadden bleibt ihrem Stil treu und hat erneut einen Thriller in gewohnt fesselnder Qualität geschrieben. Allerdings hatte ich beim Lesen immer wieder das Gefühl, die Handlung bereits zu kennen. Viele Szenen wirkten wie Déjà-vus, als hätte ich sie in einem ihrer früheren Bücher schon einmal erlebt.

Trotzdem ist `Die Ehefrau` spannend erzählt und lebt von zahlreichen Wendungen, die einen ständig aufs Neue überraschen. Man rätselt bis zum Schluss, was wirklich passiert ist und wem man glauben darf. Das Ende kam für mich völlig unerwartet, und macht den Roman zu einer unterhaltsamen, kurzweiligen Lektüre für alle Fans psychologischer Spannung.


                                                   




Montag, 23. März 2026

Rezension: Zwei Leben- Geliebter Feind` von Astrid Korten

 

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Zwei Zeiten- Ein Geheimnis!

















München, 2019. Die Journalistin Delphine entdeckt in einem alten Schreibtisch ein kleines Kästchen. Eine Zeitungsannonce führt sie zu der 93‑jährigen Marlene, die ihr die Geschichte dahinter erzählen kann.
In einer zweiten Zeitebene berichtet Marlene, was 1944 in München geschah. Ihr größter Wunsch ist es, Modedesign zu studieren, doch ihre Eltern haben andere Pläne. Die finanzielle Not der Familie zwingt sie zu einer Verlobung mit dem wohlhabenden Justus von Meulenbach, dessen wahrer Charakter sich erst nach und nach zeigt. 
Marlenes impulsive Entscheidung, als sie einen Flugzeugabsturz beobachtet, setzt eine Kette tragischer Ereignisse in Gang, die für mehrere Menschen tödlich endet. 

Delphine ist erschüttert von dem, was Marlene durchstehen musste und erkennt, dass Justus’ Verhalten bis in die Gegenwart nachwirkt.
Wie schon so oft hat Astrid Korten einen fesselnden historischen Roman geschrieben. Die Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gepackt, und ich habe das Buch innerhalb von zwei Abenden verschlungen.
Ein Roman, der Vergangenheit und Gegenwart meisterhaft verwebt und mich noch lange nach dem Lesen beschäftigt hat.
Eine ganz klare Leseempfehlung!!


                        







Freitag, 20. März 2026

Rezension: `Düsterzeit- Der verlorene Zwilling` von Suzanna Winter

 

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Spannender Reihenauftakt!










Constanze ist alles andere als begeistert, als ihr Ex-Mann Jonas sie als Psychologin zu einer polizeilichen Ermittlung hinzuzieht. Er arbeitet an dem Fall einer jungen Frau, die offenbar entführt wurde und fliehen konnte.

Gleichzeitig behandelt Constanze in ihrer Praxis einen merkwürdigen Patienten, der ihr zunehmend Angst macht. Durch seine Erzählungen werden ihre eigenen Albträume wieder wach. Es wirkt fast so, als könne dieser Mann in ihre Vergangenheit blicken. Hat ihre Familie ihr etwas Entscheidendes verschwiegen?

Ein wenig gerät all das in den Hintergrund, als der attraktive Uni-Professor Alexander Gerlach sie um ein Date bittet. Sehr zum Missfallen von Jonas, der sich insgeheim eine Annäherung erhofft hatte.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil die Autorin  mehrere fesselnde Fälle geschaffen hat, die den Leser durchgehend in Atem halten.  Sie führt die verschiedenen Handlungsstränge geschickt zusammen und durch unerwartete Wendungen und immer neue Überraschungen wird die Spannung bis zur letzten Seite aufrecht gehalten. Ein Cliffhanger am Ende sorgt zudem dafür, dass man den zweiten Band unbedingt weiterlesen möchte. Einen kleinen Punktabzug gibt es jedoch, da mir die privaten Liebesgeschichten etwas zu dominant waren.

                                   








Mittwoch, 4. März 2026

Rezension: `Moorland- Die Zwillinge` von Andreas Winkelmann

 


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Ein Pageturner!!







Kommissarin Malia Gold tritt ihren ersten Arbeitstag in ihrer alten Heimat an. Fünfzehn Jahre war sie nicht mehr dort und ebenso lange hat sie ihre Mutter Ruth nicht gesehen. Für ein langsames Wiederannähern bleibt jedoch keine Zeit. Zwei Mädchen sind im Moor verschwunden, und der Fall verlangt sofort Malias volle Aufmerksamkeit. Auch Ruth wird in die Ermittlungen hineingezogen, denn niemand kennt das Moor so gut wie sie.

Es bleibt nicht beim Verschwinden der Zwillinge,  weitere Todesfälle erschüttern den Ort, und die Liste der Verdächtigen wächst. Besonders die Spuren, die die Polizei auf dem TikTok-Kanal der Mädchen entdeckt, lassen Zweifel daran aufkommen, ob die Wahrheit wirklich dort liegt, wo sie vermutet wird.

`Moorland- Die Zwillinge` ist der Auftakt zu einer neuen Thriller Reihe. Andreas Winkelmann erzählt die Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven und schafft damit ein dichtes Netz aus Geheimnissen, Lügen und Ängsten. Fast jeder Dorfbewohner scheint etwas zu verbergen, was Malia die Ermittlungen zusätzlich erschwert. Die düstere, neblige Moorlandschaft verstärkt die bedrückende Atmosphäre des Thrillers.

Mir passiert es nicht wirklich oft, dass ich ein Buch nicht aus der Hand legen kann, doch bei `Moorland` fiel es mir extrem schwer.

Ganz klare Leseempfehlung!!! 


                                             





Dienstag, 3. März 2026

Rezension: `Fünf Fremde` von Romy Fölck


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 Stürmischer Insel-Krimi!







Kurz bevor ein gewaltiger Orkan aufzieht, erreicht die MS Flipper mit ihren Passagieren die Insel Neuwerk. Jeder von ihnen hat einen eigenen, sehr persönlichen Grund, ausgerechnet jetzt dorthin zu reisen. Nach und nach lernen wir die Figuren kennen und erfahren, was sie mit diesem Ort verbindet.

In einem anderen Handlungsstrang führt uns die Autorin zurück in den Sommer 1995, das Jahr, in dem zwei Jugendliche spurlos verschwanden. Alle, die heute auf der Insel eintreffen, waren damals schon einmal hier. Die Vergangenheit hat sie nie losgelassen.

Als plötzlich ein Skelett entdeckt wird, übernimmt Annika Lundt die Ermittlungen. Eigentlich wollte sie sich eine Auszeit von ihrem Job bei der Hamburger Mordkommission gönnen, doch auf Neuwerk fühlt sie sich verantwortlich. Am nächsten Tag ist das Skelett jedoch verschwunden, und das ist nicht das einzige Rätsel, das sich auftut.

Die ehemaligen Freunde versuchen herauszufinden, wer sie auf die Insel gelockt hat und was vor dreißig Jahren wirklich geschah. Dabei geraten sie mehrfach in Gefahr, denn jemand scheint es gezielt auf sie abgesehen zu haben. Niemand ist sicher. Geht es um Rache? Und wie sollen sie der Bedrohung entkommen, wenn der Orkan jede Fluchtmöglichkeit abschneidet?

Trotz der vielen verschiedenen Figuren, Perspektiven und Zeitebenen war es kein Problem, der Handlung zu folgen. Auch wenn die Geschichte an manchen Stellen etwas sehr abgedreht wirkt, fand ich sie trotzdem fesselnd.

Da ich selbst schon mehrmals auf Neuwerk war, konnte ich wunderbar in die Atmosphäre eintauchen. Romy Fölcks Schreibstil mag ich, und das Buch hat mich gut unterhalten, auch wenn mir die Elbmarsch Reihe doch besser gefallen hat.




Montag, 2. März 2026

Rezension: `Der Fährmann` von Regina Denk

 

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Grandios!








Wie schon in `Die Schwarzgeherin` nimmt uns die Autorin erneut mit an den Beginn des 20. Jahrhunderts, in ein abgelegenes Grenzgebiet zwischen Deutschland und Österreich. Der Fluss, der die beiden Länder trennt, kann nur mit einer Fähre überquert werden, und dafür braucht es einen Fährmann, der Tag und Nacht bereitsteht.

Die Kinder Hannes, Annemarie und Elisabeth sind unzertrennlich. Sie wollen immer zusammenhalten, doch das Leben hat andere Pläne. Als Erwachsene trennen sich ihre Wege: Hannes übernimmt das Amt des Fährmanns, ein Beruf, der keine eigene Familie zulässt. Elisabeth heiratet, und Annemarie arbeitet in der Wirtschaft ihrer Eltern. Keiner von ihnen führt das Leben, das er sich erträumt hat, und dennoch bleiben sie im Herzen miteinander verbunden.

Regina Denk ist wieder ein großartiger Roman gelungen. Mit ihrem bildhaften, atmosphärischen Erzählstil, wenig wörtlicher Rede, dafür reichlich Emotionen, zeigt sie eindrucksvoll, wie schwer es Frauen damals hatten. Männer bestimmten über ihr Leben, Arbeit und Gehorsam wurden erwartet, eigene Meinungen unterdrückt. Der Mann durfte seine Frau züchtigen, sie hatte keinerlei Rechte. Auch die Kriegsjahre schildert die Autorin mit großer Authentizität, sodass ich mich direkt in die Zeit versetzt fühlte.

 `Der Fährmann` ist ein Roman, der mich sehr berührt hat und den ich, genau wie `Die Schwarzgeherin` sicher noch lange im Gedächtnis haben werde.











Freitag, 27. Februar 2026

Rezension: `Nur ein Flüstern` von K.L: Slater

 

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Psychothriller vom Feinsten!!









Ich bin ja schon lange Fan von K. L. Slater, und `Nur ein Flüstern` hat meinen Geschmack wieder voll getroffen. Janey Markham ist überglücklich, als sie mit ihrem Mann Isaac und ihrem Sohn in das exklusive Viertel Buckingham Crescent zieht. Dank Isaacs neuem Job gehören die finanziellen Sorgen der letzten Jahre endlich der Vergangenheit an, und auch die Frauen der Nachbarschaft nehmen Janey sofort herzlich in ihren Kreis auf.

Eigentlich könnte alles perfekt sein, wäre da nicht das schreckliche Geheimnis, das Janey seit Jahren mit sich herumträgt und das sie schwer belastet. Niemand weiß davon, außer Isaac. Doch in einem unbedachten Moment, nach ein paar Gläschen Sekt, vertraut sie sich ihrer neuen Freundin Tanya an. Von diesem Augenblick an geraten die Dinge ins Rollen und lassen sich nicht mehr aufhalten.

Der Thriller beginnt eher ruhig, ohne große Action, doch die Spannung bleibt konstant hoch. Man möchte unbedingt erfahren, welches Geheimnis Janey quält. Gleichzeitig wirkt auch Isaac zunehmend undurchsichtig: Statt weniger zu arbeiten, wie er versprochen hat, beansprucht ihn die neue Firma mehr denn je. Und dann erwischt Janey ihn auch noch in einer sehr vertrauten Situation mit einer ihrer neuen Freundinnen.

K.L. Slater versteht es meisterhaft, ihre Leser zu fesseln, ohne auf übertriebene Effekte zu setzen. Der psychologische Aspekt steht klar im Vordergrund. Die Geschichte überrascht mit zahlreichen unvorhersehbaren Wendungen und einem fulminanten Finale. Besonders die Aufklärung von Janeys Vergangenheit hat mir eine echte Gänsehaut beschert.

`Nur ein Flüstern` ist ein packender Psychothriller, der mich bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat.

Natürlich gibt es von mir eine Leseempfehlung!!!!


                                          





Dienstag, 24. Februar 2026

Rezension: `Codename Herzstoß` von Toni Garber

 

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Auf den Spuren des Kalten Krieges!!








August 1988: Kurz nach dem verheerenden Unglück beim Flugtag in Ramstein stößt Kriminalkommissar Max auf Ungereimtheiten in der offiziellen Aufklärung.

Seine Mutter Teresa, eine ehemalige Top-Agentin, verfolgt dabei ihre ganz eigenen Interessen, möglichst ohne ihren Sohn, doch Max setzt alles daran, sich an den Nachforschungen zu beteiligen. Gemeinsam führt ihr Weg sie in die DDR, wo sie entscheidende Hinweise vermuten. Dafür brauchen sie falsche Papiere, und Teresa greift auf alte Kontakte zurück, für die sie noch immer jemand ist, vor dem man Respekt hat. Und den man sich besser nicht zum Feind macht.

Der Autor verknüpft geschickt historische Ereignisse mit einer fiktiven Handlung. Während ihrer Recherchen in der DDR begegnen Max und Teresa prominenten Persönlichkeiten wie Markus Wolf, Alexander Schalck-Golodkowski und sogar einem jungen Wladimir Putin, damals KGB-Agent in Dresden.

Doch was steckt wirklich hinter `Herzstoß?` Und warum versucht man mit aller Macht zu verhindern, dass Teresa und Max tiefer in die Ermittlungen eintauchen?

Der Roman liest sich flüssig, der Autor treibt die Leserinnen und Leser temporeich durch die Handlung. Für meinen Geschmack hätte die Geschichte an einigen Stellen noch etwas ausführlicher sein dürfen. Die Schilderungen des DDR-Alltags wirkten auf mich stellenweise zu blauäugig, so einfach lief damals sicher nicht alles ab. Und dann noch einen Panzer zu stehlen und damit über die Grenze zu fahren, war dann doch sehr weit hergeholt.

Trotzdem ist `Codename Herzstoß` für die Leser, die gerne Agententhriller mögen, sicher das Richtige.

Das Ende bleibt etwas offen, ich könnte mir vorstellen, dass es noch einen weiteren Band gibt.


                                           






Donnerstag, 19. Februar 2026

Rezension: `Die Tiefe- Verblendet` von Karen Sander

 

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Ein starker zweiter Band voller Wendungen!














Im zweiten Band geht es weiter mit den Ermittlungen rund um die erschossene Familie auf dem Boot. Auch im Fall der ermordeten Ärztin gibt es noch immer keine neuen Erkenntnisse. Dann taucht eine weitere tote junge Frau auf, bei der zunächst alles nach Suizid aussieht. Doch irgendetwas passt nicht zusammen, denn auch sie hat vor ihrem Tod einen dieser merkwürdigen Briefe erhalten.

Tom Engelhardt übernimmt die Leitung der großen SOKO, sehr zum Ärger von Holger, Maschas Halbbruder. Verdächtige gibt es einige, aber konkrete Ergebnisse kann die Polizei bislang nicht vorweisen.

Ich mag die Thriller von Karen Sander sehr, und auch an die etwas abrupten Enden jedes Bandes habe ich mich inzwischen gewöhnt. Die sympathischen Protagonisten Tom und Mascha, sowie ihr Team, sind mir ans Herz gewachsen. Mascha setzt, wie schon in den sechs vorherigen Bänden, ihre Suche nach ihrer Mutter fort, und diesmal gibt es auf der letzten Seite einen  Cliffhanger, dem wohl erst im nächsten Band nachgegangen wird.

Kurze, knackige Kapitel, ein ausgeklügelter Plot, spannende Wendungen und viele falsche Fährten sorgen erneut für einen fesselnden Thriller. Ganz ohne Blutvergießen, aber mit solider Polizeiarbeit und intensiver Recherche wird auch dieser Band zu einem echten Lesevergnügen. Nun heißt es wieder Geduld haben bis zum nächsten Band, in dem sich alles aufklären wird.


                                                             






Montag, 16. Februar 2026

Rezension: `Die Erfinderin der Freiheit` von Elke Becker

 

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Geballte Frauenpower!





















Dresden, 1908. In Elke Beckers neuem Roman treffen wir die vier Freundinnen Christine, Amalie, Julia und Lotta. Gemeinsam wollen sie beweisen, dass Frauen auch ohne die Unterstützung von Männern Großes erreichen können.

Christine arbeitet im Sanatorium Lahmann und stellt fest, dass Frauen bei der Körperertüchtigung schnell erschöpfen oder sogar in Ohnmacht fallen. Sie sieht die Ursache im viel zu engen Korsett. Ihre Lösung ist eine kleine Revolution, sie entwickelt den ersten Brusthalter, der Frauen ermöglicht, sich frei zu bewegen und sportlich zu betätigen.
Auch Amalie hat eine bahnbrechende Erfindung gemacht und versucht, diese im Kaufhaus zu verkaufen. Julia wiederum liebt das Sticken und verziert Christines Brusthalter mit feinen Details. Christine und Amalie brennen für ihre Ideen, und alle vier unterstützen sich gegenseitig, wo immer es nötig ist.
Ich habe bereits die `Kölln-Saga` von Elke Becker gelesen und war sehr gespannt auf `Die Erfinderin der Freiheit.` Die Geschichte des Brusthalters ist vielleicht etwas auf der Strecke geblieben, denn der Roman widmet sich stärker dem Leben der Freundinnen und ihrem Zusammenhalt. 
Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz, und ein Schicksalsschlag bleibt den jungen Frauen leider ebenfalls nicht erspart. Insgesamt ist es ein warmherziger, lebendiger Roman über Mut, Freundschaft und den Wunsch nach Selbstbestimmung.