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Auf den Spuren des Kalten Krieges!!
August 1988: Kurz nach dem verheerenden Unglück beim Flugtag in Ramstein stößt Kriminalkommissar Max auf Ungereimtheiten in der offiziellen Aufklärung.
Seine Mutter Teresa, eine ehemalige Top-Agentin, verfolgt dabei ihre ganz eigenen Interessen, möglichst ohne ihren Sohn, doch Max setzt alles daran, sich an den Nachforschungen zu beteiligen. Gemeinsam führt ihr Weg sie in die DDR, wo sie entscheidende Hinweise vermuten. Dafür brauchen sie falsche Papiere, und Teresa greift auf alte Kontakte zurück, für die sie noch immer jemand ist, vor dem man Respekt hat. Und den man sich besser nicht zum Feind macht.
Der Autor verknüpft geschickt historische Ereignisse mit einer fiktiven Handlung. Während ihrer Recherchen in der DDR begegnen Max und Teresa prominenten Persönlichkeiten wie Markus Wolf, Alexander Schalck-Golodkowski und sogar einem jungen Wladimir Putin, damals KGB-Agent in Dresden.
Doch was steckt wirklich hinter `Herzstoß?` Und warum versucht man mit aller Macht zu verhindern, dass Teresa und Max tiefer in die Ermittlungen eintauchen?
Der Roman liest sich flüssig, der Autor treibt die Leserinnen und Leser temporeich durch die Handlung. Für meinen Geschmack hätte die Geschichte an einigen Stellen noch etwas ausführlicher sein dürfen. Die Schilderungen des DDR-Alltags wirkten auf mich stellenweise zu blauäugig, so einfach lief damals sicher nicht alles ab. Und dann noch einen Panzer zu stehlen und damit über die Grenze zu fahren, war dann doch sehr weit hergeholt.
Trotzdem ist `Codename Herzstoß` für die Leser, die gerne Agententhriller mögen, sicher das Richtige.
Das Ende bleibt etwas offen, ich könnte mir vorstellen, dass es noch einen weiteren Band gibt.


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