Freitag, 10. April 2026

Rezension: `Das Vermächtnis` von John Grisham

 

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Grisham in Bestform!!
















Für Anwalt Simon Latch ist es zunächst nichts Ungewöhnliches, als eine ältere Dame in seiner Kanzlei erscheint. Eleanor Barrett möchte ihr Testament ändern lassen. Doch als er erfährt, dass sie millionenschwer ist und kaum Verwandte hat, wittert er durch die Testamentsvollstreckung lukrative Honorare.
Als Eleanor bei einem Autounfall schwer verletzt wird und kurz darauf im Krankenhaus stirbt, veranlasst Simon, wie zuvor mit ihr besprochen, ihre Einäscherung. Doch schon bald gerät er unter Verdacht, beim Tod der alten Dame nachgeholfen zu haben und wird verhaftet.
Simon findet zwar in Raymond Lassiter einen fähigen Strafverteidiger, doch die Öffentlichkeit und die Medien haben ihr Urteil längst gefällt. Während er gemeinsam mit Raymond den Prozess vorbereitet, lässt ihn nur eine Frage nicht los: Wer hat Eleanor wirklich ermordet, und warum wurde er so schnell zum Hauptverdächtigen?

`Das Vermächtnis` ist ein Grisham- Roman, wie man ihn aus seinen frühen Jahren kennt und hat mich über knapp 500 Seiten hinweg gefesselt. Sein Schreibstil ist packend, und er streut immer wieder Hinweise, die verschiedene Personen als Täter erscheinen lassen. Man rätselt mit, und trotzdem kommt das Finale völlig anders als erwartet.
Endlich wieder ein richtig guter Justizthriller, der Spannung, Wendungen und starke Charaktere vereint. Eigentlich hat `Das Vermächtnis` alles, was man sich von Grisham erhofft.



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