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Sonntag, 28. Oktober 2018

Buchmesse Frankfurt 2018




 (©) A.Lunau



Der Donnerstagmorgen begann in Köln mit einem Verspätungsalarm auf dem Handy, bei dem mir mitgeteilt wurde, dass mein Zug 20 Minuten später fährt. Ich bin aber dann doch mal in Richtung Gleis geschlendert und sehe mit Entsetzen, dass der Zug schon da steht und in wenigen Sekunden abfahren wird. Er fuhr nun doch pünktlich, aber man hatte vergessen, mich zu benachrichtigen. Ich bin in der letzten Sekunde in den Zug und war schon das erste Mal schweißgebadet.
In Frankfurt angekommen, nahm ich wieder eine Rikscha und es war wirklich eine abenteuerliche Fahrt. Aber natürlich viel schneller als Bahn oder Taxi und ich brauchte mich nicht so mit meinem Gepäck abmühen.

Die erste Station war das Amazon Bloggerfrühstück, das aus Brezeln und Capri Sonne bestand. Vorgestellt wurden neue Bücher, u.a. von Ellin Carsta und Heike Fröhling.

                           



Heike Fröhling  (©) A.Lunau
Ellin Carsta



Anschließend hatte ich eine Einladung vom Bastei- Lübbe Verlag zur Pressekonferenz, bei der  Michelle Hunziker ihr neues Buch vorstellte. Moderiert wurde von Marco Schreyl, den man von DSDS etc. kennt. Michelle war sehr sympathisch, total freundlich, nahm sich viel Zeit für ihre Fans und die Presseleute und vor allem: Sie ist wunderschön!!! Ich habe schon öfter festgestellt, dass manche Leute im TV völlig anders aussehen als in natura. Das war bei Michelle definitiv nicht der Fall!!!
Es war hochinteressant, als Michelle erzählte, wie es dazu kommen konnte, dass sie in die Fänge der Sekte geriet.
Übrigens habe ich euch ein signiertes Exemplar mitgebracht, das ich in den nächsten Tagen auf Fb verlosen werde.




 (©) A.Lunau


                                                                               
 (©) A.Lunau
 (©) A.Lunau

 (©) A.Lunau






 (©) A.Lunau


Wie jedes Jahr, muss ich mindestens eine Veranstaltung mit Denis Scheck sehen. Ich weiß, viele von euch mögen ihn nicht, aber mir gefällt seine Art und ich muss immer lachen, wenn er über Bücher spricht.












Die diesjährige Verleihung des Amazon Kindle Storyteller Awards hat mir nicht so gut gefallen. In den letzten Jahren fand sie immer draußen statt, doch diesmal wurde sie innen abgehalten. Im Lesezelt, in dem es immer nach Tee riecht, und ich empfinde den Geruch als sehr penetrant und unangenehm. Dazu war es brütend heiß im Zelt, dass man es kaum aushalten konnte. Das war übrigens nicht nur meine Meinung, sondern ich hörte es von vielen anderen Zuschauern.

 Gewonnen hat Ella Zeiss mit ihrem Buch `Wie Gräser im Wind.´

 Eines der Jurymitglieder war Franziska von Almsick 


          und zwischendurch unterhalten wurden wir von Tim Boltz



Die Autorin Astrid Korten kannte ich bisher nur vom Schreiben, doch in dem Moment, als wir auf der Messe zum ersten Mal aufeinander trafen, war es, als kennen wir uns schon ewig. Beim gemeinsamen Kaffee haben wir geplaudert wie uralte Freunde.

 (©) A.Lunau



     Astrid Korten      (©) A.Lunau



Kurz darauf war ich mit Maria W. Peter verabredet, die für ihr Buch `Die Festung am Rhein`  den Literaturpreis Goldener Homer bekommen hat. Nun ist aber gerade ihr neuestes Werk, ein Schottland- Roman erschienen. `Die Melodie der Schatten.` Dazu gab es als Goodies-  Scottish bread und Tea. Leider war unsere gemeinsame Zeit sehr kurz, weil wir uns zuerst verpasst hatten und anschließend beide unter Zeitdruck gerieten. Wir wollen das aber bei einem Kölsch in der Kölner Altstadt nachholen.

 (©) A.Lunau

Der Donnerstag war so voll mit Terminen, dass ich überhaupt keine Zeit hatte, mal einfach so über die Messe zu schlendern.
Das habe ich Freitagmorgen nachgeholt. Früh um 9 Uhr ist es immer noch recht leer, sodass man in Ruhe überall gucken kann.



Frank  Thelen aus  `Die Höhle der Löwen`

Friedensnobelpreis 2018



FITZEK











Um 12 Uhr fand die Verleihung des Buchblog Awards statt, für den ich in der Kategorie Krimi/Thriller nominiert war. 
             

Moderiert wurde  die Veranstaltung von dem Gewinner des letzten Jahres, Uwe Kalkowski, dem `Kaffeehaussitzer.`   

Leider habe ich nicht gewonnen, aber es hat trotzdem Spaß gemacht, dabei zu sein.
Die Gewinnerinnen

Direkt im Anschluss nahm ich am Bloggertreffen von Droemer Knaur teil, dort wurden die Neuerscheinungen für 2019 vorgestellt, dazu gab es Kaffee und Häppchen.
Axel Petermann und Claus Cornelius Fischer, die Autoren von `Die Elemente des Todes`, erzählten ein bisschen über ihr Buch und signierten es anschließend.




 (©) A.Lunau




Mein Zug sollte eigentlich erst um 18.30 fahren, doch an diesem Tag passierte ja morgens das Unglück mit dem brennenden ICE. So las man den ganzen Tag Nachrichten, dass die Züge zwischen Köln und Frankfurt nicht fuhren oder nur sehr eingeschränkt. Ich bin dann lieber auf Nummer sicher gegangen und schon früh Richtung Bahnhof gegangen, damit ich auf jeden Fall nach Hause komme.
 Die Fahrt hat dann anstatt 1 Stunde über 4 1/2 Stunden gedauert, eingepfercht zwischen gefühlten Millionen Menschen.
Im nächsten Jahr werde ich auf jeden Fall einen Tag länger bleiben, diesmal war es definitiv zu kurz.
Aber ich hab wieder viele nette Blogger, Autoren und Verlagsmitarbeiter getroffen oder kennengelernt. Die Buchmesse ist und bleibt jedesmal ein Highlight!





Tschüss  Frankfurt, bis zum nächsten Jahr 💓
                               

Freitag, 20. November 2015

Rezension : `Glück und Glas` von Lilli Beck


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* * * * *

Für immer und immer und drei Tage!!!











`Glück und Glas` erzählt die Geschichte zweier Mädchen, die 1945 am selben Tag in einer Klinik in München geboren werden und sich später schwören, lebenslang beste Freundinnen zu bleiben. Für immer und immer und drei Tage !
Marion und Hannelore wachsen in total unterschiedlichen Verhältnissen auf; Hannelores Eltern sind auch nach dem Krieg noch gut betucht, wogegen Marions Mutter sich allein durchs Leben kämpfen  muss. Als ihr Ehemann erst 1951 aus der Gefangenschaft zurückkehrt, wird es fast noch schlimmer, denn der Spätheimkehrer bekommt keine Arbeit.
Die weiteren Lebenswege der beiden Mädchen unterscheiden sich auch gravierend- Marion nennt sich Moon, arbeitet als Model, jettet durch die Welt und ist eine ausgeflippte Kämpferin. Hannelore oder Lore, deren Ziel es eigentlich war, Anwältin zu werden, wird zum biederen Hausmütterchen, möchte nur noch Mann und Kinder glücklich machen. Trotzdem haben beide einige Schicksalsschläge zu meistern, und auch ihre Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt.

Lilli Beck nimmt den Leser auf eine spannende Zeitreise von 1945 bis heute mit.
Die Zeit nach dem  Krieg, die Zeit des Wirtschaftswunders, die Zeit der 1960er Revolten, die Hippiezeit, jedes Jahrzehnt hatte seine Besonderheiten. An vieles konnte ich mich selbst erinnern und die direkte Nachkriegzeit kenne ich aus Erzählungen meiner Eltern.
Was hat man heute alles vergessen, weil es längst eine Selbstverständlichkeit geworden ist? Wie viele Männer sahen die Ehefrau früher lieber daheim als auf der Arbeit? Es gab keinen Telefonanschluss für jeden, Homosexualität war bis 1970 strafbar, die alten Ladenschlusszeiten, usw.usw.
Lehrerinnenzölibat wurde erst 1951 aufgehoben, davon hatte ich bisher allerdings noch nie etwas gehört.
Marion und Hannelore sind zwei interessante Protagonistinnen, jede auf ihre Weise liebenswert, die gemeinsam durch Höhen und Tiefen gehen. 
Die Freundschaft der beiden Frauen gerät durch ein Ereignis in eine schwere Krise, bis sie dadurch zerbricht. Wird dieses Zerwürfnis jemals zu kitten sein oder bleibt für immer ein schaler Nachgeschmack?

Während des Lesens habe ich mich oft gefragt, wieviel Autobiografisches im Roman stecken mag und erst nachdem ich zum Schluss den Klappentext las, wusste ich es - Viel!!
Lore und Moon sind mir während des Lesens richtig ans Herz gewachsen, sodass ich traurig war, als das Buch zu Ende war.
Ein wirkliches Lese- Vergnügen, das ich nur wärmstens empfehlen kann!



Habt Ihr Lust noch eine Anekdote von meiner Begegnung mit Lilli Beck zu lesen ?

Mit Lilli Beck hatte ich über die Jahre immer mal Kontakt über Facebook, aber getroffen haben wir uns noch nie. Umso mehr freute ich mich, sie nun endlich in Frankfurt auf der Buchmesse kennen zu lernen. Verabredet waren wir  im ARD Forum auf einen Kaffee.


            
Als wir uns sahen, war es, als kennen wir uns schon ewig und wir verstanden uns auf Anhieb.
Während wir bei Kaffee und Cola saßen, lief hinter uns auf der Leinwand das Programm von der Live- Bühne, die ein paar Meter entfernt war. Ich saß mit dem Rücken zur Leinwand und Lilli bemerkte nebenbei,, `Ach die Viktoria.` Ich drehte mich halb um, sah die blonde Frau und sagte: `Ach, die Ferres?`


Lilli nickte und meinte, die Viktoria hätte ein Buch geschrieben, über eine Internetbekanntschaft und sie hätte sie schon am Blanvalet-Stand persönlich kennengelernt. Ich :`Echt, die Ferres hat ein Buch geschrieben?`
Zwischendurch sprachen wir über etwas anderes und mittendrin fiel mir ein. `Die Ferres heißt doch gar nicht Viktoria, die heißt doch Veronika`.
 Lilli: `Ach ja,stimmt`. 
Das Interview schien aber ganz interessant zu sein und wir beschlossen, rüber zur Bühne zu gehen und es uns LIVE anzusehen.

 Während ich zuhörte, meinte ich leise zu Lilli...`Die Ferres sieht so anders aus` und Lilli : `Findest du? Eigentlich nicht`.  Hm, ich fands auch komisch, das die Ferres einen Typen übers Internet kennenlernt und fragte mich, wann das gewesen sein soll. Nach einiger Zeit sagte ich nochmal...`Komisch, dass die Leute in echt oft ganz anders aussehen als im Fernsehen.`
Auf einmal drehte ich meinen Kopf nach rechts und sah auf der Anzeigetafel: 
 `Viktoria Schwartz im Interview zu ihrem Buch`:
  Wie meine Internet-Liebe zum Albtraum wurde

Ich stupste Lilli an und zeigte ihr das und meinte kichernd  `Das ist doch gar nicht die Ferres`  und Lilli verständnislos : `Wieso die Ferres?`  Woraufhin wir beide losprusteten... Wir haben uns ausgeschüttelt vor Lachen,  konnten gar nicht mehr aufhören. 
Das war echt wie in so einem Sketch, wo zwei Leute immer aneinander vorbeireden. Ich muss jetzt noch lachen, wenn ich dran denke.. :-D

                           

                           Eine sehr sympathische, lustige Lilli Beck!!!!








Dienstag, 16. Oktober 2012

Frankfurter Buchmesse....So war es !!!!

Oh Mann,,,, wo fang ich an ???
 Die zwei Tage waren dermaßen ereignisreich........
Am Donnerstag  bin ich ja morgens nach Frankfurt gefahren, hab mein Köfferchen im Hotel untergestellt und mich direkt zur Messe aufgemacht. So war ich früh da und es war noch nicht so viel los.


Direkt im ersten Moment, als ich die Messe betrat, traf ich auf Arno Strobel. Ich hatte ihn gar dort nicht vermutet und war umso erfreuter. Ich liebe seine Bücher und war begeistert, ihn einmal persönlich kennenzulernen.
Am Stand war angeschlagen : Arno Strobel. Der Sarg..
 Ich nahm an, dass man vielleicht doch schon mal im Buch  blättern könne, aber Arno sagte, DER SARG geht erst im November in Druck. Aber Zeit für ein Erinnerungsfoto war auf jeden Fall drin..





Im ARD Forum gab es eine Buchmesse-Ausgabe von DRUCKFRISCH mit Denis Scheck.

So ein Messebesuch sei ja eine Reizüberflutung und man müsse das Gehirn einschalten, wenn es darum ginge, die Spreu vom Weizen zu trennen, meinte Scheck.
Als Erstes sollte man schon mal keine Promibücher in die Hand nehmen, die seien es fast alle nicht wert, gelesen zu werden.
Denis Scheck gab dann ein paar Beispiele aus den Büchern von Oliver Kahn, Stephanie zu Guttenberg, Bettina Wulff zum Besten. Das Ganze war so lustig verpackt, dass das Publikum viel Spaß hatte.
Anschließend stellte er natürlich auch Bücher vor, die aus seiner Sicht lesenswert wären.

 Denis Scheck nach Druckfrisch

Am nächsten Tag sah ich Denis Scheck wieder im ARD Forum; dieses Mal mit Harry Rowohlt. Ich muß zu meiner Schande gestehen, das ich Harry Rowohlt nicht kannte...Ich hatte mich aber gewundert, dass so viele Leute auf ihn warteten und jetzt weiß ich auch warum.
Rowohlt hat einen trockenen Humor vom Feinsten, und im Gespräch mit Scheck warfen die beiden sich gegenseitig immer den Ball zu, dass die Zuschauer begeistert waren.
Das fing schon lustig an, als Scheck sagte „ Herr Rowohlt...“ woraufhin Rowohlt meinte: „ Ach ja, wir siezen uns ja jetzt hier... wir sagen nicht, dass wir schon seit 20 Jahren beste Freunde sind."
Gelächter im Publikum ...und in der Art ging es das ganze Gespräch über weiter ..

Rowohlt arbeitet ja hauptsächlich als Übersetzer und im Moment übersetzt er gerade das Buch.. 
  . 
Denis Scheck bat ihn, daraus einige Seiten vorzulesen; das hat mir so gut gefallen, dass ich mir glatt vorstellen könnte, von Harry Rowohlt einmal ein Hörbuch zu hören.. Ansonsten mag ich ja keine Hörbücher..
Und draußen hatte ich das Glück, ihm noch einmal über den Weg zu laufen..

 
Elke Heidenreich stellte auf der Buchmesse ihr neues Buch vor. Zu dem Interview im ARD Forum kam ich leider etwas zu spät, aber ein bißchen habe ich doch noch mitbekommen..
Sie meinte, dass sie sehr häufig gefragt wird, woher sie die Zeit nähme, so viel zu lesen. 

Ich muß gestehen, dass ich mir die Frage auch schon oft gestellt habe. Auch bei den Literaturkritikern dachte ich oft : Das können die doch unmöglich alles selbst gelesen haben....
Aber Elke Heidenreich hatte eine ganz einfache Antwort... Es ist ihr Job; ihr Beruf ist LESEN .
So wie andere Menschen morgens um 8 Uhr anfangen zu arbeiten, fängt sie morgens an zu lesen und liest 8 Stunden. Wenn man es so sieht, leuchtet es natürlich ein...Irgendwie ist man oft fälschlicherweise der Meinung, Lesen könne man nur in der Freizeit....
Was macht sie in der Freizeit, wenn andere Leute lesen ? Sie gestand, dass sie gerne jeden Abend „Verbotene Liebe“ guckt; das sei ihre Art der Entspannung.
Bei der anschließenden Autogrammstunde plauderte sie munter und fröhlich drauf los, so wie man sie auch kennt.
Natürlich habe ich sie auf den Eklat im März angesprochen, als sie kurzerhand ausgeladen wurde zum Abend mit Karl Lagerfeld.
Wir hatten uns ja alle so auf ein Zusammentreffen der beiden gefreut.
 Was sie dazu zu sagen hatte, wiederhole ich mal besser hier nicht, aber sie sprach mir aus der Seele.
Fazit : Elke Heidenreich ist wirklich ein Mensch aus dem Leben, ist direkt, nimmt kein Blatt vor den Mund und total sympathisch..

Beim Bastei-Lübbe Stand bemerkte ich ein großes Aufgebot an breitschultrigen Herren in dunklen Anzügen mit Knopf im Ohr. Security !!! Also muß ja gleich jemand ganz Wichtiges hier her kommen, dachte ich  und blieb stehen. Es waren außer mir nur ein paar Leute, die auch warteten, doch plötzlich bahnten die Security-Männer einen Weg, obwohl dort niemand im Weg stand..und dann kam der wichtige Star !!!! 
Oh,, es war Lothar Matthäus, der nun, umgeben von Bodyguards, aus dem Hinterzimmer trat. Natürlich mit seinem obligatorischen Schal, fest um den Hals gebunden, weil es ja auch sehr kalt auf der Messe war... So gefühlte 35 °...
Ich weiß nicht, wozu die Security so ein Theater machte, denn es stand eh niemand im Weg und eigentlich ist Lothar Matthäus doch sonst nicht so unnahbar.. Ich denke da gerade an seine Doku-Soap. Er guckte auf jeden Fall weder links, noch rechts und verschwand mit seinen Aufpassern in der nicht vorhandenen Menge...
Das war das einzige Mal, dass ich das mitbekommen habe auf der Messe. Sogar Jussi Adler Olsen ging höchstens mal mit einem Kameramann im Schlepptau, aber stand auch ganz allein draußen und telefonierte und machte nicht so eine Show.
 
An einer anderen Stelle traf ich auf Desiree Nick, die getarnt mit riesiger Sonnenbrille an einer Ecke stand. Natürlich total unauffällig.......
Ich fragte sie freundlich , ob ich ein Foto machen dürfte, weil sie ja sowieso gerade dort stand. "Neeeeiiiiiin",  sie sei total im Stress,  packte ihre Einkaufstasche und rauschte davon.

Umso freundlicher war dagegen der Alt-Playboy Rolf Eden, der auch ein Buch vorstellte. Er freute sich über jeden, der ihn fotografieren wollte.
Na,ja.... :-)

 
Am Donnerstag begegnete ich auch Elke Pistor, deren Eifler Zorn ich ja gerade gelesen habe.
Elke war sehr nett und sympathisch, lud mich direkt ein, mich zu ihr zu stellen und ein wenig zu plaudern.
Sie signierte Bücher am Emons Stand . Da ich das Buch ja nur als eBook hatte, schenkte sie mir ein paar Lesezeichen mit Widmung.
 

Erst relativ kurzfristig hatte ich erfahren, das Hermann Scherer einen Vortrag hielt. Ich hatte vor ein paar Monaten das Buch 

Glückskinder von ihm gelesen und war davon  total begeistert. 
Umso mehr freute ich mich, ihn nun persönlich erleben zu dürfen.
Er begann mit einer Umfrage an, die er neulich gemacht hat. Frage „ Wenn Sie heute gefragt werden, ob Sie alles erreicht haben, was Sie im Leben erreichen wollten",  antworten 85 % mit Nein. 
Werden Sie es denn erreichen, wenn sie so weiterleben wie bisher ? 
 Oder müssen Sie dazu  in Ihrem Leben etwas ändern?? 
 Stimmt...
 
Die reinste Form des Wahnsinns ist es,
 alles beim Alten zu lassen 
und gleichzeitig zu hoffen, 
dass sich etwas ändert.
( Albert Einstein)

 Bevor ich nach Frankfurt fuhr, habe ich tagelang überlegt, ob ich mein altes Auto noch weiterfahre, weil ich schon so viel Geld hineingesteckt habe...
Nach dem Vortrag von Herrmann Scherer bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass es sich nicht mehr lohnt, noch mehr Geld in einen kranken Gaul zu investieren...
Ich habe wieder ein paar neue Erkenntnisse gewonnen und kann nur jedem den Tipp geben, sich einmal einen Vortrag von Scherer anzuhören, wenn er die Möglichkeit hat.
Glückskinder kann ich auch  wärmstens empfehlen, das neue Buch kenne ich leider noch nicht...
"Warum manche lebenslang Chancen suchen und andere sie täglich nutzen.."( Hermann Scherer )

 Zwischendurch war noch Autogrammstunde mit  Reinhold Messner
Reinhold Messner
 

Seit dem besagten Abend mit Lagerfeld im März, als Roger Willemsen kurzerhand für Elke Heidenreich einspringen mußte, bin ich totaler Fan von Willemsen. 
 Er war ja der Einzige, mit dem Karl Lagerfeld an diesem Abend reden wollte und wurde kurzerhand eingeflogen. Den Abend hat er so genial gemeistert, und das ohne Möglichkeit der Vorbereitung. Willemsen ist total belesen, das habe ich bei der Vorstellung schon gemerkt.
Am Donnerstag auf der Messe traf ich ihn dann wieder. Er ist wirklich ein ganz sympathischer Mann, sehr herzlich und ohne jegliche Starallüren. Ich finde, er ist jemand, der eine tolle Ausstrahlung hat, die für mich im Fernsehen nie so rüber kam.
Auch er nahm sich die Zeit, mit jedem Besucher ein paar Worte zu wechseln.
Ein sehr sympathischer Roger Willemsen

Zu guter Letzt besuchte ich noch die Veranstaltung mit 
Nina Ruge, bei der sie ihr neues Buch "Was fühlt mein Hund" vorstellte .
Ich hatte sie einmal mit Martin Rütter in seiner Sendung gesehen, als sie noch Probleme bei der Erziehung ihres Hundes hatte. Da wurde sie mir so sympathisch, als der Hund weg lief und Nina Ruge voller Panik ohne Rücksicht auf Kameras oder „sehe ich auch toll aus beim Laufen?“ hinter dem Hund herhechtete.. Als sie ihn eingefangen hatte, fiel ihr erst wieder die Kamera ein....
Inzwischen besitzt sie aber schon einen zweiten Hund und hat zusammen mit Günther Bloch ein Buch geschrieben.
Nina Ruge ist genauso hübsch, wie man sie aus dem Fernsehen kennt und sie war auch sehr freundlich zu den Zuhörern und machte fast einen schüchternen Eindruck vor ihrem Auftritt...


Sie erzählte ein paar sehr lustige Anekdoten aus dem Leben mit zwei Hunden. 
 Leider konnte ich dort nicht bis zum Schluß bleiben, weil ich mich in Richtung Bahnhof aufmachen mußte..

Am Freitag hatte ich noch ein sehr interessantes Gespräch mit einer Mitarbeiterin des Sutton Verlags. Das muß ich erst noch ein bißchen bearbeiten, habs nur in Stichpunkten notiert; es folgt aber....

Mein Messefazit :

Zwei tolle Tage, an denen ich sehr viel erlebt habe, viele nette, freundliche und sympathische Menschen kennenlernen durfte. Die beiden Unsympathen durfte (brauchte) ich ja nicht näher kennenlernen... 
 Ich denke, wirkliche Stars haben es nicht nötig, sich so affig aufzuführen und sie vergessen auch nicht, wer ihre Bücher im Endeffekt kauft..
Natürlich war die Zeit viel zu kurz, um alle Veranstaltungen oder Autoren, die mich interessierten, zu besuchen.
Im nächsten Jahr werde ich das alles noch ein bißchen besser vorplanen....
Ich hoffe, meine Messe-Erlebnisse waren jetzt nicht  zu ausführlich und dadurch öde..( Ich habe sie schon um die Hälfte gekürzt :-)