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Montag, 2. Oktober 2017

Rezension: `Das Fundament der Ewigkeit` von Ken Follett

* * * * *
Ein würdiger Nachfolger !!!

















Als ich gleich am Anfang das umfangreiche Personenregister sah, kriegte ich schon etwas Panik. Doch Ken Follett hat  die Mitwirkenden so ausgiebig vorgestellt, dass man später immer genau weiß, um wen es sich handelt.
`Das Fundament der Ewigkeit` ist der dritte Teil der Kingsbridge Romane. (Säulen der Erde/ Tore der Welt) Es ist zwar schade, wenn man sich die ersten Bände entgehen ließe, aber zum besseren Verständnis ist es nicht nötig, sie davor zu lesen.
Ging es vorher viel um den Bau der Kathedrale, haben wir es jetzt eher mit den Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Protestanten zu tun, die in Glaubenskriegen enden.

`Das Fundament der Ewigkeit` spielt im 16. Jahrhundert. Ned Willard wohnt mit seiner Familie in Kingsbridge und seine große Liebe ist die hübsche Margery Fitzgerald. Es ist klar, dass er sie und keine andere heiraten wird. Margery liebt ihn auch, trotzdem entscheidet sie sich unter dem Druck ihrer Eltern für einen anderen Mann.
 Aus Verzweiflung schließt sich Ned dem Gefolge der Königin an und wird von nun an Elisabeth Tudors treuester Begleiter.
Ken Follett lässt uns in verschiedene Familien und Länder blicken. England, Frankreich, Spanien und Holland. Immer gibt es Reibungspunkte, aber auch viele Gemeinsamkeiten.
Der Glauben spaltet Familien und entzweit Freunde. Katholiken und Protestanten kämpfen gegeneinander. Lange Zeit ist offiziell Ruhe, doch hinter den Fassaden brodelt es weiter.
Verschwörungen, Attentate, Folterungen und das alles geschieht im Namen Gottes.

Elisabeth Tudor ist Protestantin und zuerst recht tolerant den Andersgläubigen gegenüber, ihre Cousine Maria Stuart dagegen ist strenge Katholikin, beide Frauen kämpfen um den Thron Englands.
Geschickt hat der Autor fiktive Charaktere mit reellen Personen und wahren historischen Ereignissen verknüpft. Er lässt den Leser mitfiebern, ob die Spione, Intriganten und Heuchler durchkommen. Ganz besonders erschütternd fand ich die Beschreibung des Massakers in der Bartholomäusnacht in Paris, das schreckliche Abschlachten der Protestanten.


Die Geschichte zieht sich über viele Jahrzehnte und immer wieder trifft Ned zwischendurch auf Margery, die noch verheiratet ist. An ihrer Liebe zueinander hat sich nichts geändert, obwohl auch hier der unterschiedliche Glauben eine Rolle spielt. 

 1200 Seiten sind schon ein ordentlicher Wälzer und ich muss sagen, auf dem letzten Viertel empfand ich es etwas langatmig.

Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen, eine überaus komplexe Handlung, der man aber sehr gut folgen kann.  Ein anspruchsvoller Schreibstil und die gekonnte Kombination aus wirklichen und erfundenen Ereignissen und Personen machen `Das Fundament der Ewigkeit` zu einem umfangreichen Werk, das mich von der ersten Seite an gefesselt hat.


Falls Ihr Lust habt, ein paar Fotos von meinen besuchten Lesungen mit Ken Follett zu sehen...  
Lesung 2014
Lesung 2012

 Ich danke dem  Bastei Lübbe Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 29. Mai 2017

Gastrezension: `Ich bin der Zorn` von Ethan Cross





 Ich bin der Zorn!!











     Gastrezension von Regina Bohns:

In einer Strafanstalt werden wahllos Gefangene durch einen Wärter getötet. Dies ruft den Bundesermittler Marcus Williams und seinen Bruder Francis Ackerman jr. auf den Plan, diesen Amoklauf aufzuklären.

Dies ist die Grundidee des neuen Thrillers von Ethan Cross, bekannt bereits, durch Titel, wie ´Ich bin die Nacht`, -´die Angst´,- ´der Schmerz´.
Es ist ein ausgesprochen spannendes Buch, sehr viele schöne Verwicklungen, es kommen genial konstruierte Charaktere, Psychopathen der besonders gruseligen Art darin vor. 
Viele Kapitel laufen parallel, was den Erzählstil besonders schnell macht. Trotzdem fehlt manchmal etwas „thrilleriges“, zeitweise habe ich eher einen Krimi gelesen, was jedoch nicht heißen soll, dass es nicht lesenswert ist, insbesondere für Technik-und Computerfreaks.


Alles in allem bin ich gut „reingekommen“ in diesen vierten Band der Reihe, obwohl es für mich der erste war. Ein Augenzwinkern bekommt von mir das erste Kapitel für seinen Aberwitz. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.


Dienstag, 9. Mai 2017

Rezension: `Das Grauen in Dir` von Dania Dicken

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Leider nicht durchgängig spannend!!












Die Profilerin Andrea macht mit ihrer Familie Urlaub in Schottland auf der Insel Skye.
Durch einen kleinen Verkehrsunfall kommt sie in Kontakt mit dem örtlichen Polizeichef Fergus. Dieser bittet sie um Hilfe, denn seit Jahren treibt ein Serientäter sein Unwesen auf der Insel. Immer sind männliche Teenager seine Opfer, die er bestialisch quält, bevor er sie tötet.
Andrea willigt ein, während ihres Urlaubs ein Profil zu erstellen und kommt dem Täter dabei erschreckend nah.
Die erste Hälfte des Buches fand ich spannend, auch wenn es nicht ganz einleuchtend war, dass vorher keine intensiven Ermittlungen erfolgten, obwohl es eine Reihe von Todesfällen gab. Trotzdem ließ es sich gut lesen und konnte mich fesseln.
In der zweiten Hälfte passierten jedoch zu viele Dinge, die ich total unrealistisch fand und das Verhalten der Verantwortlichen wurde auf einmal absolut unprofessionell.

Wie kann ein Täter entkommen, obwohl mehrere Polizisten danebenstehen?  Wo ist die Polizei, wenn zwei Männer allein den Täter verfolgen? Wie kann er immer wieder ungehindert irgendwo auftauchen? Ich kann leider nicht ins Detail gehen, ohne zu spoilern, aber für mich gab es da zu viele Ungereimtheiten.
 Die Spannung, die im ersten Teil aufgebaut wurde, flachte leider in der zweiten Hälfte immer mehr ab.
Schade, denn der Schreibstil der Autorin hat mir eigentlich gefallen.







Ich danke  Netgalley und dem Bastei Lübbe Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Samstag, 7. Januar 2017

Rezension: `Wer Furcht sät` von Tony Parsons


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Selbstjustiz- Ja oder Nein ?

















Der ´Club der Henker` nennt sich die Gruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, dort Selbstjustiz zu verüben, wo ihrer Meinung nach das Rechtssystem versagt hat.
Gewalttäter, die auf freiem Fuß leben, werden durch den Club ihrer vermeintlich gerechten Strafe durch Hinrichtung zugeführt und dabei gefilmt.
Diese Videos werden direkt ins Internet gestellt, wo natürlich auch die Polizei sie zu sehen bekommt.
Detective Max Wolfe ermittelt, wenngleich er, genauso wie ein Großteil der Bevölkerung, die Gründe der Henker nachvollziehen kann, aber es ist nunmal seine Aufgabe, die Täter zu stellen.

Als Leser kann man seinen inneren Konflikt verstehen, denn er wurde mehrmals Zeuge, dass Verbrecher nur mit geringer Strafe davonkamen, während für die Opfer die Tat `Lebenslang` bedeutet. Trotzdem muss er seinen Job ausüben und versuchen, den `Club der Henker` aufzuspüren.

Tony Parsons hat mit Max einen sehr sympathischen Protagonisten geschaffen, den man evt. schon aus den beiden vorigen Bänden kennt. Alleinerziehender Vater mit Kind und Hund, was er aber anscheinend locker meistert.

Allerdings fand ich manche Situationen, in die Max gerät und auf wundersame Weise wieder heil herauskommt, etwas unglaubwürdig.
 Trotzdem habe ich das Buch gern gelesen, weil es die nötige Spannung aufwies und flüssig geschrieben ist. Kurze Kapitel trugen ihren Teil dazu bei und zum ersten Mal hatte ich überhaupt keine Ahnung, wer sich hinter dem `Club der Henker` verbirgt und war sehr überrascht über die Auflösung.
Der Leser erfährt zudem einiges über das historische London, was ich total interessant fand.
Insgesamt ist `Wer Furcht sät` ein spannender Krimi mit kleinen Schwächen, über die man aber gut hinwegsehen kann.






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Sonntag, 19. Juni 2016

Gastrezension : `Tante Poldi und die Früchte des Herrn` von Mario Giordano

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Gastrezension von Ramona Stahl








Tante Poldi ist 60 Jahre jung, seinesgleichen suchend und dem Alkohol mehr als zugeneigt. Sie ist oberbajuwarischer Abstammung, und ihr eigentliches Ziel war es sich auf Sizilien totzusaufen. Und nun?

Nun hat sie bereits ihren zweiten Fall an der Angel, nein eher an der Leine...denn alles fängt mit einem toten Hund und einem zweiwöchigen Wasserausfall an, und die angstvollen Tanten alarmieren ihren Neffen, aus dessen Perspektive dieses Buch erzählt wird, weil sie sich um Poldis inneres Gleichgewicht sorgen.
Die Früchte des Herrn, der Wein, sein Winzer Achille, Isolde 'Poldi' Oberreiters amoremäßiges Techtelmechtel mit diesem und die Leiche in seinem Weinberg wecken in ihr, ihr unaufhaltsames, kriminalistisches Gespür für einen großen Fall.

Tante Poldi stolpert, fegt und weht mal mehr, mal weniger betrunken mit witzigen, teils absurden Dialogen und weiteren eigenwilligen Charakteren durch die Handlung des Romans.


Das Buch las sich locker flockig, die Wortakrobatik des Autors gefiel mir. Hier traf bayrischer Dialekt auf sizilianisches Flair. Es ist nicht einer der Krimis oder Thriller, die ich gewöhnlich lese, ich mag es eher durchweg realistisch und spannend, aber Tante Poldi war eine willkommene Abwechslung, sommerlich leicht und macht Lust auf mehr. Ich knobelte mit und bis zum Ende war offen wer denn nun.. ja, und das Ende…. Aber lest selbst... 'Lecktsmiamarsch', wer hat denn den Cliffhanger dort platziert?


Ich, 'Bevorzugt-Chronologisch-Lesende', habe jetzt Teil 2 zuerst gelesen und muss nun noch Teil 1 'inhalieren', denn das hat mich jetzt aber richtig neugierig gemacht auf den Anfang und den ersten Kriminalfall.


Meine Wertung: 4 von 5 Büchern... und nun ab in die nächste Buchhandlung...


Vielen Dank, liebe Ramona, für diese Rezension !!


Freitag, 10. Juni 2016

Rezension: `Leons Erbe ` von Michael Theißen


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Überraschend guter Debütroman!!









Katja hat zwei schwere Schicksalsschläge zu bewältigen. Ihre Schwester Nicci verschwand vor einem halben Jahr spurlos und nun ist auch noch ihr Sohn Leon tödlich verunglückt.
Während Katjas Mann Markus unbedingt den Fahrer finden will, der Leon nach dem Unfall einfach liegen ließ und flüchtete, ist es Katja egal, denn das wird ihr ihren Sohn nicht wiederbringen.
Alles ändert sich allerdings, als Katja einen Anruf von einem Anwalt erhält, der ihr eine Nachricht und ein Päckchen von ihrem toten Sohn übergeben soll.
Von da ab wird sie immer tiefer in einen Sumpf hineingezogen und erfährt Dinge, die sie nie wissen wollte. Sie findet heraus, dass sie niemanden aus ihrer Familie wirklich gekannt hat, weder ihren Mann oder  ihren Sohn, noch ihre Schwester oder ihre Eltern.

Der Schreibstil des Autors ist schlicht, nicht im Sinne von anspruchslos, sondern er erzählt spannend ohne viel unwichtiges Drumherum.

Ein gut ausgearbeiteter Plot, eine packende Handlung und interessante Charaktere sind eine perfekte Mischung.
Kurze Kapitel, von deinen einige mit einem Cliffhanger enden, halten den Spannungsbogen die ganze Zeit oben.
Ich war wirklich angenehm überrascht von diesem Thrillerdebüt, das mich nicht eine Minute gelangweilt, sondern durchweg gut unterhalten hat.





Donnerstag, 2. Juni 2016

Rezension: `Denn mir entkommst Du nicht` von Christine Drews


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315 Seiten Spannung!!!
















Kommissarin Charlotte Schneidmanns erster Fall nach der Elternzeit hat es direkt in sich. Zwei verstümmelte Frauenleichen werden gefunden und alles deutet auf einen Sexualtäter hin.
In einem zweiten Handlungsstrang geht es um Antonio, der unfreiwillig in den ersten Mord verwickelt wird.  Anscheinend versucht auch jemand, ihm den zweiten Mord in die Schuhe zu schieben, doch er hat keine Ahnung, wer sein Leben zerstören will.
Der flüssige Schreibstil der Autorin gefällt mir und mit Charlotte und ihrem Kollegen Käfer hat sie sehr sympathische Protagonisten geschaffen.
Die Spuren führen in ganz verschiedene Richtungen und lassen die Polizei, sowie auch den Leser lange  im Dunkeln tappen. Da den Ermittlern die Zeit wegläuft, folgt Charlotte einer anderen Fährte als ihr Kollege, doch dann passiert etwas Schreckliches, das niemand vorhergesehen hat.
Der Spannungsbogen wird die ganze Zeit oben gehalten, doch zum Ende hin nimmt die Story nochmal richtig Fahrt auf und hat mich total in Atem gehalten. Am Schluss bleibt allerdings etwas offen, sodass ganz klar ist, dass es einen weiteren Band geben muss, auf den ich mich jetzt schon freue.
`Denn mir entkommst Du nicht` benötigt keine blutrünstigen Szenen, um ein packender Krimi zu sein, sondern kann auch mit einer gut durchdachten Handlung und solider Polizeiarbeit die Leser fesseln.








Mittwoch, 20. April 2016

Rezension: `Die Küste der Freiheit` von Maria W. Peter

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Das perfekte Urlaubsbuch!!!!










Das Buch habe ich schon seit Monaten hier liegen, scheute mich aber davor, anzufangen, weil es fast 900 Seiten hat.
Doch innerhalb von vier Tagen war ich durch, denn die Geschichte hat mich direkt in ihren Bann gezogen.
Die junge Anna, streng gläubige Mennonitin, wird wegen eines vermeintlichen Fehlverhaltens aus der Gemeinde verstoßen und verdingt sich als Schuldmagd in die amerikanischen Kolonien. Dort will sie zu ihren Glaubensbrüdern nach Pennsylvania gelangen. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg.
Sie landet zuerst auf der Plantage des Sklavenhalters John Hurtley und muss dort außer schwerster körperlicher Sklavenarbeit allerlei Anfeindungen und Angriffe über sich ergehen lassen.

Im Laufe des Buches begegnet ihr immer wieder  Lorenz von Tannau, ihre große Liebe, dem sie einst das Leben rettete. Doch genauso oft werden sie vom Schicksal wieder getrennt. Besteht überhaupt eine Chance für die Liebe, denn Lorenz ist ein vermögender Baron, noch dazu Papist, während Anna arm ist und eine Verbindung außerhalb ihrer Gemeinde eigentlich unmöglich ist.
Zudem herrscht Krieg ...

Das Buch ist ein wunderbarer historischer Roman, eine komplexe Story mit vielen Wendungen. 
Maria W. Peters Stil hat mir gut gefallen, die Autorin hat sehr sympathische und auch weniger nette, aber trotzdem sehr interessante Charaktere geschaffen.
 Die historischen  Tatsachen sind sehr genau recherchiert und durch die detailreichen Beschreibungen der Ereignisse oder des Lebens im 18. Jahrhundert konnte ich mich in die Zeit versetzen und völlig abtauchen in die Geschichte.

Man fiebert als Leser mit Anna mit, ob sie jemals ihre Freiheit wiedererlangen wird und ob es mit Lorenz vielleicht doch ein Happy End gibt.
Auf wundersame Weise treffen nicht nur die beiden, sondern auch einige der anderen Mitwirkenden, immer wieder aufeinander. Es gibt ziemlich viele Zufälle, aber ich fand das überhaupt nicht schlimm, schließlich ist es ein Roman.

 `Die Küste der Freiheit` beinhaltet alles: Krieg, Entbehrungen, Liebe, Sklaverei, Neid, Missgunst, aber auch tiefe Freundschaft, die sich entwickelt.


Vielleicht hätten es 100 Seiten weniger auch getan, jedoch habe ich mich keine Minute gelangweilt, sondern im Gegenteil- ich konnte nicht aufhören zu lesen.


Annas Geschichte ist perfekt eingebettet in die historischen Fakten, packend, mitreißend und authentisch erzählt- ein Buch, das man schlecht aus der Hand legen kann.




Montag, 5. Oktober 2015

300.000 Besucher Gewinnspiel !!!!


Liebe Leser, Ihr seid einfach der Wahnsinn !! 

Nur noch ein paar Klicks und es ist die 300.000 Besucher- Marke erreicht!!
Dazu gibt es natürlich ein tolles Gewinnspiel und da im Oktober der neue Thriller von SEBASTIAN  FITZEK herauskommt, dürft Ihr ihn hier gewinnen!!!

           Ich verlose 5 x den neuen Thriller 
                  `DAS JOSHUA PROFIL`






Klickt auf das Cover und Ihr gelangt zu Amazon

Klappentext:
Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß ... im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.



Was müsst Ihr tun, um gewinnen zu können ??

Da das Gewinnspiel für meine Leser ist, solltet Ihr hier auf dem Blog Leser sein oder meine Facebookseite liken.



    Schickt mir bis zum 20.10.2015  23 Uhr eine email mit eurem Namen an:

                  die_rezensentin@yahoo.de 
                  Betreff  --Das Joshua Profil-- 

Und wie immer gilt: Je öfter Ihr das Gewinnspiel auf eurem Blog postet oder bei FB teilt, desto mehr Gewinnchancen habt Ihr. Schreibt einfach den Link mit in die email..






Noch etwas: Schreibt bitte keine persönlichen Mitteilungen dazu, dann brauche ich nur die mails und Links anschließend durchzählen.
Wenn Ihr mir etwas schreiben möchtet, sehr gerne, aber dann bitte unter einem anderen Betreff :-)


Falls ihr noch nicht über 18 Jahre alt seid, brauche ich die Einwilligung eurer Eltern.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, die Auslosung erfolgt über random org.  

          Und jetzt wünsche ich euch viel Glück !!  

Hier könnt Ihr noch mehr über Sebastian Fitzek erfahren.. HOMEPAGE.

  Sebastian Fitzeks Psychothriller sind definitiv nichts für schwache Nerven. "Therapie", erschienen 2006, war sein erstes Werk - und wurde gleich ein Bestseller. Seither präsentiert der Friedrich-Glauser-Preisträger einen Erfolgstitel nach dem anderen. Zum Glück entstammen die bedrohlichen Plots  seiner Fantasie - und ebenfalls erfreulich: Fitzeks Sprache hat wenig mit seinem Uni-Abschluss zu tun. Denn sein erstes Buch schrieb der 1971 geborene Berliner in Form einer Jura-Promotion zum Thema Urheberrecht. Es folgten redaktionelle Tätigkeiten in Funk und Fernsehen. Als Autor und bekennender "Mailoholic" ist Fitzek ebenso fleißig wie kommunikativ, tourt gern auf Lesereisen und ist (fast) immer online. Sein Wohnort ist weiterhin Berlin

Ich danke dem  Lübbe Verlag für die Unterstützung bei diesem Gewinnspiel!!

Dienstag, 14. Juli 2015

Kommentieren und Gewinnen !!!



Liebe Leser
gestern gab`s die Rezension zum zweiten Teil der Daringham Hall- Trilogie..
 Aber viele von euch kennen ja den ersten Band noch gar nicht. Das ist das ideale Buch zum Abschalten oder für den Urlaub..
Bei mir  könnt ihr es ganz einfach gewinnen...


Klickt auf das Cover und Ihr gelangt zu Amazon

Schreibt bis Donnerstag, 16.07.2015--- 22 Uhr hier drunter einen Kommentar, dann hüpft Ihr in den Lostopf.
 Natürlich könnt Ihr auch einen Kommentar bei Facebook hinterlassen, wenn das für euch einfacher ist.

Ihr solltet über 18 Jahre alt sein, oder eine Einwilligung eurer Eltern haben.
Ausgelost wird am Ende, wie immer mit random.org.
Vielen Dank an den Bastei Lübbe Verlag.

Donnerstag, 9. Juli 2015

Rezension: `Daringham Hall - Die Entscheidung` von Kathryn Taylor




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Gelungene Fortsetzung !!










Der zweite Band der Daringham Hall Trilogie beschert uns einen spannenden Prolog, doch die eigentliche Handlung beginnt drei Wochen früher und der Leser erfährt, wie die Geschichte sich bis dahin entwickelte.  

Genau wie bei `Daringham Hall - Das Erbe` geht es um die Beziehung von Kate und Ben und natürlich um die Familie Camden.  Ben hatte sich ja am Ende des ersten Bandes entschlossen zu bleiben und seinen Vater und die Verwandten näher kennenzulernen.
Doch ein schlimmer Schicksalsschlag trifft  die Camdens und dadurch kommen Wahrheiten und Geheimnisse ans Licht, die jahrzehntelang gut bewahrt wurden.

Kathryn Taylor hat wieder einen gemütlichen Schmöker geschrieben, den man gut so weglesen kann.
 Diesmal geht es aber nicht nur um eine einzige Liebesgeschichte, sondern auch bei anderen Mitwirkenden  knistert es gewaltig.

Der erste Band hat mir etwas besser gefallen, weil sich hier doch manches wiederholt, z.B. dieses Hin und Her und die ewigen Sinneswandlungen von Ben, die ich etwas nervig fand.
Trotzdem machte es wieder Spaß, dieses Buch zu lesen und ich freue mich auf den letzten Teil der Trilogie, der im Herbst erscheint.



Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag   für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Morgen solltet Ihr hier mal vorbeigucken, denn es gibt etwas zu gewinnen !!!

Dienstag, 21. April 2015

Rezension: `Daringham Hall-- Das Erbe` von Kathryn Taylor




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Wunderbar zum Entspannen !!














Das Buch besticht schon mal durch sein wunderschönes, romantisches Cover, das dem Leser direkt Lust auf das Buch macht. Es ist der Auftakt zu einer Trilogie um  Daringham Hall.
Die Geschichte dreht sich um die junge Tierärztin Kate und die Familie Camden, die auf dem Landsitz Daringham Hall leben und bei denen Kate sich zuhause  fühlt. Sie sind ihre Familie, auch wenn sie nicht wirklich verwandt sind.
Kate hat eigentlich gar keine Zeit für einen Mann, denn sie ist mit ihrem Job und ihrem Hunde-Gnadenhof voll beschäftigt.
Als plötzlich ein attraktiver  Fremder, der sein Gedächtnis verloren hat, in ihr Leben tritt, ändert sich alles. Sie verlieben sich ineinander, doch im Gegensatz zu Kate weiß der Leser schon, weswegen der Mann  überhaupt in der Gegend ist und was er vorhat.
Kathryn Taylors Schreibstil lässt sich flüssig lesen und sie hat sehr vielschichtige und  lebhafte Charaktere geschaffen. Gut ausgearbeitet und jeder auf seine Art interessant, allerdings  hatte ich zu Anfang etwas Schwierigkeiten, die verschiedenen Personen richtig zuzuordnen.
 Als Ben sein Gedächtnis wieder erlangt, ändert sich plötzlich alles, Kate und er stehen auf verschiedenen Seiten. Es scheint keine gemeinsame Zukunft für sie zu geben.
Auch bei der Familie Camden tut sich einiges, denn lang gehütete Familiengeheimnisse werden aufgedeckt.
Das Buch ist keine hochgeistige Literatur, sondern eine kurzweilige Lektüre, prima für den Urlaub geeignet, wenn man dort nur entspannen möchte.
Das Ende ist schlüssig, aber trotzdem bleiben noch Fragen, sodass man sich auf den zweiten Band freuen kann.
Ich habe das Buch in zwei Tagen verschlungen und mir hat es sehr gut gefallen!!



Freitag, 5. September 2014

Rezension: `Phönixkinder` von Christine Drews


* * * * *


Ein Krimi-Highlight !!!!















Das Ermittlerduo Charlotte Schneidmann und Peter Käfer wird zu einem Brand im Seniorenstift `Sonnenschein`  gerufen. Ein trauriger Fall, denn ein Bewohner ist bei lebendigem Leib verbrannt.
Eigentlich kein Fall für die Kripo, doch dann stellt sich heraus, der alte Mann wurde ermordet, noch dazu vor seinem Tod grausam gefoltert.
Das Buch ist in verschiedene Handlungsstränge eingeteilt, wobei einer vom Täter handelt. So kann man dessen Gedanken etwas verfolgen, allerdings bleibt unklar, wer er ist.
Da die Bewohner des Heims alle dement sind, müssen Charlotte und Peter einen anderen Ansatzpunkt für die Ermittlungen finden. Sie beginnen bei der Familie des Toten, die wider Erwarten nicht traurig ist, denn Ludger Steinmann war eher ein Tyrann.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es hauptsächlich um die Polizeiarbeit, die Ermittlungen und natürlich um die Tätersuche geht, die sich nicht einfach gestaltet, denn immer wieder tauchen neue Verdächtige auf.
Als noch weitere Brände gelegt werden, wird langsam klar: Die Spuren führen in die Vergangenheit, aber was ist damals geschehen, dass heute noch jemand solche Rachegelüste hat ? 
Nach und nach tragen die Ermittler Puzzleteile zusammen und am Ende gibt es einige Personen, die ein Motiv hätten.
Die Autorin hält viele unerwartete Wendungen für den Leser bereit, wodurch der Spannungsbogen immer oben gehalten  wird.
Im Vordergrund steht die Polizeiarbeit, obwohl man auch einiges aus dem Privatleben der Ermittler erfährt.

In `Phönixkinder` findet der Leser einen perfekt konstruierten Plot, vielschichtige Charaktere und eine Menge loser Fäden, die am Ende miteinander verstrickt werden. Zusammen mit dem fesselnden, packenden Schreibstil der Autorin ist das Buch für mich ein echtes Highlight gewesen.


Ich danke dem Lübbe Verlagund Blogg Dein Buch
für die Zusendung des Rezensionsexemplares.




Kaufen könnt Ihr das Buch aber auch direkt beim Verlag .

Dienstag, 3. Juni 2014

Rezension : `Solange Du bei uns bist` von Jodi Picoult




 * * * * *

Wann muss man loslassen??















Für ihren neuesten Roman hat sich Jodi Picoult wieder ein brisantes Thema ausgesucht.
Der Biologe Luke Warren liegt nach einem schweren Verkehrsunfall im Koma. Die Ärzte können den Kindern Cara und Edward keine Hoffnung auf eine Genesung machen.
Während Edward  die letzten sechs Jahre im Ausland lebte und fast keinen Kontakt zur Familie hatte, wohnte die 17jährige Cara mit ihrem Vater zusammen.
Da Cara noch minderjährig ist, muss der erwachsene Sohn Edward als Vormund agieren und entscheiden, was mit Luke passieren soll.

Während Edward, so schnell wie möglich, die lebenserhaltenden Maschinen abschalten möchte, versucht Cara alles, um ihren Vater leben zu lassen.
Das geht sogar so weit, dass sie zu extrem drastischen Mitteln greift.....
Wie man es schon aus vielen Romanen von Jodi Picoult kennt, lässt sie in jedem Kapitel verschiedene Personen zu Wort kommen, um die Dinge aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu erzählen.
Das verschafft dem Leser mehr Hintergrundwissen, als es normalerweise bei Büchern üblich ist, in denen nur aus einer oder zweiten Sichten berichtet wird.

In Rückblicken erfahren wir viel über das Leben, das  Luke vor seinem Unfall geführt hat. Jahrelang  lebte er mit einem Wolfsrudel zusammen und ist auch danach immer noch besessen von Wölfen und ihren Gewohnheiten. Er lebt eigentlich mit zwei Familien, wovon die der Wölfe eindeutig die wichtigere zu sein scheint.
Ich könnte mir vorstellen, dass die Kapitel, in denen ausführlich über das Leben mit den Wölfen berichtet wird, vielleicht nicht  für jeden Leser interessant sind. Für mich als Hundebesitzer war es auf jeden Fall spannend, näheres über die Verhaltensweise und Eigenarten der Wölfe zu erfahren..

Die Autorin schenkt uns Einsicht in die Gefühlswelt der Familienmitglieder, wodurch ich im Laufe des Buches abwechselnd für jeden einzelnen und seine Handlungen Verständnis aufbrachte.
Während Luke im Koma liegt, bietet sich der Familie jetzt die Chance, einige Missverständnisse aus der Vergangenheit zu klären oder aus dem Weg zu räumen. Können sie noch einmal zusammenfinden oder wird die verbleibende  Familie für immer auseinanderbrechen ?
Der Schreibstil ist trotz des schwierigen Themas sehr flüssig und das Buch lässt sich wunderbar lesen.
Jodi Picoult ist mit `Solange Du bei uns bist` wieder mal ein fesselnder, packender Roman mit einem brisanten Thema gelungen. Eine berührende Story, über die man noch einige Zeit nachdenken muss..


Ich danke dem Lübbe Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.


Dienstag, 11. März 2014

Gastrezension : `Elizabeth wird vermisst` von Emma Healey




* * * * *
 Elizabeth wird vermisst!






Ich habe neulich ein Buch zugeschickt bekommen, das mich aber gar nicht ansprach und so habe ich es bei Facebook gegen eine Rezension verlost. Und die liebe Jeanette Hasselberg hat ihre erste Rezension geschrieben.. Was meint Ihr dazu? Ich finde, das hat sie klasse hingekriegt.

 
ELISABETH WIRD VERMISST ist das Erstlingswerk der 

erst 28 jährigen Emma Healey und ist im Lübbe Verlag 

erschienen.

Emma wuchs in London auf und machte eine 


Ausbildung zur Buchbinderin. 2011 machte sie ihren 

Master im Kreativen Schreiben an der Universität of 

East Angelina.
 
Das Buch spielt in England und handelt von der an Alzheimer erkrankten Maud, ihrer Tochter, einem wichtigen Ereignis in ihrer Jugend und insbesondere um die beste Freundin Elisabeth, die verschwunden zu sein scheint.

Die 82 jährige Maud lebt in einem kleinen Haus in England und wird dort  aufgrund ihrer Alzheimer Erkrankung von einer Pflegerin und ihrer Tochter Helen betreut.
Sie versucht ihr bisheriges Leben aufrecht zu halten und sich selbst zu versorgen  So versucht sie zB  einkaufen zu gehen, vergisst aber im Laden ihren Zettel anzuschauen und kauft Pfirsiche (von denen sie allerdings schon 20 Dosen daheim hat). Sie stößt an ihre Grenzen, da sie aufgrund ihrer Vergesslichkeit nicht mehr in der Lage ist, Dinge zu Ende zu bringen.
Maud ist sehr verzweifelt ob ihrer Situation, denn sie merkt,  dass etwas nicht stimmt.
Die einzige Freundin, die sie noch hat ist Elisabeth, aber diese hat sie auch schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen.
Sie beschließt Elisabeth zu besuchen und stellt fest, dass diese nicht zu Hause ist und niemand  zu wissen scheint, wo sie ist .
Elisabeth wird vermisst und Maud teilt es jedem mit, aber niemand scheint ihr zu glauben, denn es tut niemand etwas .

In die Gedanken um Elisabeth mischen sich immer wieder Erinnerungen um Mauds Vergangenheit . In ihrer Jugend verschwindet nämlich die große Schwester Sukey von einem auf den anderen Tag. Sie und ihr Ehemann Frank leben in einem Haus, das einem Warenlager ähnelt.  Sukey scheint sich dort nicht immer wohl zu fühlen und einige der Gegenstände ängstigen sie sogar. Frank handelt mit allerlei Ware und scheint ein eher zwielichtiger Typ zu sein.

Er und Sukey verschwinden über Nacht und die Eltern sowie Maud  läßt das keine Ruhe. Sie suchen immer und überall nach Sukey.

Maud erfährt  auch heute keine Ruhe und so mischen sich die Ereignisse um Elisabeth und die um ihre Schwester in einem lustigen Gedankenpotpourri.
Ihre Tochter Helen nimmt ihre Mutter zu sich, weil sie es nicht mehr verantworten kann, dass Maud alleine lebt . Sie und ihre Tochter Katy haben nun alle Hände voll zu tun, denn natürlich  sucht sie auch von hier aus nach Elisabeth und fährt zB mit dem Bus in die Stadt, um in der Zeitung eine Anzeige aufzugeben.
 Im Laufe des Buches klären sich beide Vermisstenfälle auf, allerdings wird es Maud nicht verstehen und immer weiter suchen.


Es war ein durchaus rührendes Buch, wenn auch das Thema an mancher Stelle einen kleinen Schmunzler zulässt.

Ich habe viel mit der Tochter Helen gelitten, die selbstverständlich oft mit den Nerven am Ende war,  wenn sie die eine oder andere Sache zum gefühlten tausendsten Mal erklärt, und immer die selben Fragen beantwortet.

Ich war mit Maud zornig, weil ihr niemand helfen will Elisabeth zu finden.

Die Thematik hat mich sehr berührt, weil es glaube ich, die Urangst eines jeden ist,  plötzlich sich und sein Leben zu vergessen.

Ich finde das Buch klasse und empfehle jedem, der sich dem Thema gewachsen fühlt, es zu lesen.