Dienstag, 7. März 2017

Rezension: `Die Zärtlichkeit des Augenblicks` von Heike Fröhling

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 Die Zärtlichkeit des Augenblicks!!
















Nach einem Streit mit ihrem Freund entscheidet sich Kristin kurzfristig, alleine nach Schottland zu reisen. Sie steht in Verhandlungen, eine alte Geige zu kaufen und nun hat sie die Möglichkeit, eine Entscheidung wegen ihrer Beziehung aufzuschieben und gleichzeitig das Stück persönlich zu begutachten.
Der Verkäufer der Geige ist Ethan, ein älterer Mann, der seit vielen Jahren taub ist.
Irgendetwas zieht Kristin zu ihm hin und sie freunden sich an. Er zeigt ihr eine jahrelang verschollene Komposition von Mendelssohn.  Nach und nach kommt heraus, wie er an die Papiere gelangt ist, doch da steckt noch ein Geheimnis dahinter und Kristin will es auf jeden Fall herausbekommen..

Das Buch fängt gemächlich an, Kristin lässt es ruhig angehen in Schottland, sie verbringt Abende mit Ethan, wobei er ihr Vieles anvertraut.
Im letzten Drittel ändert sich der Stil etwas und es passiert eine ganze Menge in kurzer Zeit.
Die Story hat mir gefallen, auch wenn ich es manchmal etwas unrealistisch fand, dass Ethan gerade einer Fremden nun alles erzählt, worüber er jahrzehntelang geschwiegen hat. Er überlässt Kristin die Entscheidung, was sie mit der Information anfangen soll. 

`Die Zärtlichkeit des Augenblicks` ist ein Roman, der sich sehr intensiv mit dem Geigenspiel befasst. Obwohl ich völlig unmusikalisch bin und kein großes Interesse daran habe, hat mich die Geschichte gefesselt. Ich fand total spannend, wie die Autorin so intensiv über die Gefühle geschrieben hat, die man beim Geige spielen empfindet. Es muss ja eine ganz besondere Faszination davon ausgehen. 

Bis auf ein paar wenige Schwachstellen handelt es sich um einen sehr liebevoll geschriebenen Roman, der sich leicht lesen lässt.



Rezension: `Die heimliche Heilerin und die Toten` von Ellin Carsta

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Neues von Madlen !!!


















Die ersten beiden Bände um die Heilerin Madlen sind mir bereits bekannt und ich freute mich auf ein Wiederlesen mit den schon liebgewonnenen Figuren.
Madlens Leben verlief bisher nicht immer glatt und umso mehr gönnte ich ihr nun etwas Ruhe mit ihrer Familie in Köln.
Doch dann passiert etwas, das ich mir beim besten Willen nicht vorgestellt hätte, denn Madlen wird von einem schweren Schicksalsschlag getroffen und ihr Leben ändert sich von einer Minute zur anderen.
Überstürzt, ohne sich zu verabschieden, muss sie flüchten und Köln auf unbestimmte Zeit verlassen.
Mir hat gefallen, dass sie immer auf Menschen trifft, die ihr wohlgesonnen sind und so ist sie nie ganz allein.
Ich bin immer wieder fasziniert, wie damals die weiten Wege bewältigt wurden. Für eine Strecke, die man heute in einer oder mehreren Stunden problemlos schafft, wurden früher Tage, Wochen oder sogar Monate benötigt. Und diese Reisen waren alles andere als bequem.
Irgendwann ist Madlen in der Lage, an dem, was passiert ist, das Gute zu erkennen, denn sie kann endlich ihren langjährigen Traum verwirklichen und Medizin studieren.
Doch natürlich nagt an ihr, was ihr in Köln widerfahren ist. Wird sie jemals Gerechtigkeit erlangen?

Ellin Carsta hat zum dritten Mal eine spannende Geschichte um die heimliche Heilerin gewoben.
Man sollte allerdings die ersten Bände ruhig gelesen haben, um die Entwicklung und die Zusammenhänge besser zu verstehen, aber natürlich kann man auch erst jetzt einsteigen.
Bekannte Gesichter treffen wir im dritten Teil wieder,  den Erzbischof, Schwiegermutter Elisabeth und Tante Agathe.
In `Die heimliche Heilerin und der Medicus` habe ich mich immer gefragt, wieso Medicus Franz von Beyenburg  so schnell von der Bildfläche verschwunden ist, doch jetzt findet man dazu eine plausible Erklärung.

`Die heimliche Heilerin und die Toten` ist eine gelungene Mischung aus Roman und Krimi, denn auch diesmal geht es wieder darum, einen Verbrecher zu überführen und zu verurteilen.
Ellin Carsta überzeugt, wie gewohnt, mit einem flüssigen Schreibstil und sympathischen Protagonisten. Sie hält sich nicht mit ausufernden Beschreibungen oder einem `in die Länge ziehen` auf, sondern  Madlens Leben ist so ereignisreich, dass das völlig genügt.
Wieder einmal wurde klar, dass es auch in der damaligen Zeit starke Frauen gab, die ihren Weg gingen und ihre Ziele durchsetzten.
 Die lebendige und bildhafte Schreibweise macht das Lesen sehr angenehm und so wurde ich wieder bestens unterhalten.







Montag, 6. März 2017

Rezension: `Der Tod so kalt` von Luca D`Andrea



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Der Tod so kalt!!!
















Drehbuchautor Jeremiah Sahlinger überlebt einen Lawinenrutsch, doch mit den psychischen Folgen hat er zu kämpfen, denn er fühlt sich schuldig am Tode seiner Kollegen.
Den Film, der eigentlich gedreht werden sollte, muss sein Kumpel Maik fertigstellen.
Sahlinger verkriecht sich währenddessen nach Südtirol in die Heimat seiner Frau.
Durch Zufall entdeckt er, dass vor 30 Jahren in der Bletterbach- Schlucht ein Massaker stattfand, bei dem drei Menschen grausam hingerichtet wurden.  Das Verbrechen wurde nie aufgeklärt und niemand zur Verantwortung gezogen.
Sahlingers journalistischer Jagdtrieb wird geweckt und er versucht zu recherchieren, doch er stößt  bei den Dorfbewohnern auf eine Mauer des Schweigens. 
 Luca D `Andreas Roman fing ziemlich vielversprechend an, doch dann folgen langatmige Passagen, unterbrochen durch völlig unrealistische Situationen und Handlungen.
Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen, doch das Buch hätte gut und gerne 200 Seiten weniger haben können, denn so habe ich  des Öfteren quergelesen, weil es mir zu langweilig war.
 Manchmal ist es spannend, dann plätschert es wieder vor sich hin, für mich war es eher ein Roman und kein Thriller.
Viele überraschende Wendungen lockern das Ganze zwischendurch auf, doch insgesamt konnte mich das Buch nicht vom Hocker reißen.



Ich danke dem DVA Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Donnerstag, 2. März 2017

Rezension: `Blinde Schatten` von Anna Martens

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Blinde Schatten!!



















Die Goldschmiedin Johanna wacht  im Krankenhaus auf und kann sich an nichts erinnern. Auch nicht an den Überfall, bei dem sie schwer verletzt wurde.
Die Polizei ermittelt halbherzig und tappt ziemlich im Dunkeln, vermutet aber,  dass es sich um jemanden handelt, den Johanna kennt.
Nach der Entlassung fühlt Johanna sich nirgendwo mehr sicher, denn der Täter läuft frei herum und sie erinnert sich nicht an ihn. Und schon bald wird klar, jemand beobachtet sie und trachtet ihr nach dem Leben!

Der  Thriller fängt spannend an, doch im Laufe des Buches lässt es zwischendurch etwas nach, weil Johanna  teilweise sehr impulsiv und nicht nachvollziehbar handelt.
Einerseits verdächtigt sie fast jeden aus ihrem Umfeld und andererseits vertraut sie einem fast völlig Fremden. Anstatt in sicherer Umgebung zu bleiben, rennt sie immer wieder panisch weg und begibt sich in gefährliche Situationen.


 Mit eigenen Nachforschungen möchte sie Klarheit über die Zeit vor dem Überfall bekommen, denn die fehlt ihr komplett. Dabei erfährt sie einiges über sich und  ihr Vorleben, das sie nicht in gutem Licht dastehen lässt.


Anna Martens Schreibstil ist flüssig, lässt sich gut lesen. Auf der Suche nach dem Täter baut sie viele falsche Fährten ein, die den Leser immer wieder auf neue Gedanken bringen. Sie arbeitet mit psychologischen Finessen, wodurch einige Gänsehautmomente garantiert sind. 
 Johannas Angst und Panik werden sehr authentisch beschrieben, sodass ich fast mitleiden konnte. Trotzdem ist man nicht sicher, ob sie wirklich immer noch verfolgt wird, oder sich alles nur einbildet. Denn ihre Psyche ist völlig durcheinander.

Die nötige Spannung ist da, doch bei Johannas Verhalten konnte ich mir manchmal nur an den Kopf fassen. 

Aber ich vergebe gerne 4 Sterne für den Thriller, der mich bis auf die beschriebenen Punkte gut unterhalten hat.




 

Dienstag, 28. Februar 2017

Gewinnt eines von fünf Exemplaren ´AchtNacht´ von Sebastian Fitzek

      Ihr Lieben, es ist mal wieder soweit!!!!


Am 15.03.2017 erscheint ein neuer Thriller von Sebastian Fitzek!!!!!
Und Ihr könnt hier eines von fünf Exemplaren  gewinnen!!!!!


©A.Lunau






Klickt aufs Cover und Ihr gelangt zur Amazon

Was müsst Ihr tun, um zu gewinnen??? 
Hinterlasst einfach bis zum  12.03.2017 um 23 Uhr einen Kommentar hier drunter oder bei Facebook und Ihr hüpft in den Lostopf. 
 Ich freue mich natürlich, wenn Ihr den Post teilt und bei Facebook eure Freunde markiert.
©A.Lunau


Wenn Ihr noch nicht 18 Jahre alt seid, brauche ich eine Einwilligung eurer Eltern.
Die Auslosung erfolgt mit Random.org und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

©A.Lunau


                         Viel Glück wünsche ich euch !!!!!

  Ich danke dem Droemer Knaur Verlag für die Zusammenarbeit !! 


©A.Lunau
          



  Worum geht es im Buch??
Es ist der 8. 8., acht Uhr acht. 
Sie haben 80 Millionen Feinde.
Werden Sie die AchtNacht überleben?

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.
Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.
Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
Und Ihr Name wurde gezogen!




 Hier könnt Ihr noch mehr über Sebastian Fitzek erfahren  HOMEPAGE.


©A.Lunau

Dienstag, 21. Februar 2017

Rezension: `Die Holunderschwestern` von Teresa Simon

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Lange verborgene Familiengeheimnisse !!


















Katharina ist eigentlich ganz zufrieden mit ihrem Leben, als eines Tages unerwartet der Engländer Alex Bluebird vor ihrer Tür steht. Er übergibt ihr eine alte Kladde, in der sich die  Tagebücher ihrer verstorbenen Urgroßmutter Fanny befinden.
Gespannt stürzt sich Katharina auf die Lektüre, die 1918 beginnt und sie sofort in ihren Bann zieht, denn das Leben ihrer Urgroßmutter schien alles andere als langweilig gewesen zu sein.
Teresa Simon schreibt in zwei Zeitebenen, wechselt immer zwischen Anfang des 20. Jahrhunderts und 2015 hin und her.
Beide Handlungsstränge fand ich spannend, wobei ich noch lieber in Fannys Leben abgetaucht bin.

Die Entwicklung des Nationalsozialismus zwischen dem ersten und zweiten Weltkrieg bekommt man genau mit, denn Fannys beste Freundin ist Jüdin.
Als Fanny zeitweise bei der Familie von Paul Klee, dem Maler, arbeitet, begegnen uns bekannte Namen. Dort trifft sie des Öfteren auf Rainer Maria Rilke, Bert Brecht und Oskar Maria Graf.

Katharina ist eine sympathische Protagonistin, deren Leben ziemlich durcheinander gerät, als durch die Aufzeichnungen lange verborgene Familiengeheimnisse ans Licht kommen.
Dabei befindet sie sich selbst gerade in einem Gefühlschaos, denn der nette Alex ist ihr nicht gleichgültig, doch leider ist er gebunden.



Durch die verschiedenen Zeitebenen ergibt sich eine spannende Story, die Mischung aus historischem Roman und den Geschehnissen in der  Gegenwart verleiht dem Buch die richtige Würze.
Teresa Simon ist mit `Die Holunderschwestern` wieder ein wunderbares Lesevergnügen gelungen!!









Montag, 20. Februar 2017

Gastrezension: `Korrosion` von Peter Beck







Actionreiche Spannung, jedoch fernab der Realität












             Gastrezension von Eva Endejan


Eine reiche ältere Dame wird kurz nach Weihnachten erschlagen in ihrer Wohnung gefunden. Winter, Mitarbeiter der Bank, in der sie Kundin war, und ehemaliger Polizist, hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Testament zu vollstrecken.
Da die Dame es zur Auflage gemacht hat, dass vor Vollstreckung des Testaments herausgefunden wird, welches ihrer drei Kinder ihren zweiten Ehemann vor Jahren durch Einsperren in einen Ofen getötet hat, beginnt Winter zu ermitteln.
Schnell geht es um Familiengeheimnisse, Missbrauch und Schuld.

Parallel zur Handlung wird auf einer zweiten Zeitebene die Geschichte eines Flüchtlings auf dem Weg aus Afrika erzählt. Erst zum Schluss verknüpfen sich beide Ebenen.

Ich lese viele Krimis und der Schreibstil mit relativ kurzen Kapiteln war für mich sehr angenehm.
Jedoch konnte ich mit der Basis der Geschichte bis zum Schluss nicht warm werden, weil sie auf mich extrem unrealistisch wirkte.
Ein Banker, dessen Aufgabe es ist, Ermittlungen anzustellen, der sich bis zum Schluss immer wieder selber in Lebensgefahr bringt und der für eine Kundin der Bank tagelang recherchiert, handelt, zu diversen Familienmitgliedern reist und zuletzt deren Beerdigung organisiert, ist für mich kein realistischer Plot.
Um Spannung aufzubauen, gibt es immer wieder sehr detaillierte Actionszenen, die mir jedoch zu viel des Guten, zu ausgeschmückt waren, und gerade das Finale setzte sich aus Actionhandlungen zusammen, die mir eindeutig zu viel waren, so dass es mir zwischendurch während des Finales sehr langweilig wurde.
Auch die Auflösung der Geschichte am Schluss war für mich keine Überraschung, sondern etwas, was ich schon auf den ersten Seiten erahnt hatte.

                                  Vielen Dank, liebe Eva für diese Gastrezension!!!

Sonntag, 12. Februar 2017

Rezension: `Niemandsmädchen` von Eva Maria Silber

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Wo ist Christina?




















Das Buch beginnt mit einem Störfall an der Erdgasleitung in einem großen Werk in Ostfriesland, der auf dem Weg ist, sich zu einer Katastrophe auszuweiten. Leute werden evakuiert und das Schlimmste wird befürchtet.
 Zu gleicher Zeit bringt eine Frau im Krankenhaus ein Baby zur Welt, doch sie verhält sich ziemlich komisch, will das Kleine noch nicht einmal ansehen und plötzlich ist sie samt Kind verschwunden.


Kriminalkommissarin Hannah Adams wird mit der Suche nach der verschwundenen Mutter beauftragt, denn die Ärzte befürchten, dass sie dem Neugeborenen etwas antun könnte.
An die Seite wird ihr die junge  Staatsanwältin Leyla Zapatka gestellt, doch Adams fühlt sich ihr überlegen und benimmt sich echt fies.
Trotzdem müssen sie bei der Suche zusammenarbeiten und nach anfänglichen Schwierigkeiten klappt das hinterher auch ganz ordentlich.
Das Buch hat mir gut gefallen, das Thema ist ja leider aktuell. Wie oft liest man, dass Mütter ihre Kinder nach der Geburt töten und verstecken.
Was mich etwas gestört hat, war das Benehmen von Adams und  ihre schnodderige Art, die sich hinterher Gott sei Dank besserte.
Der  Handlungsstrang mit der Umweltkatastrophe wurde irgendwie nicht wirklich weiter verfolgt, den hätte man sich eigentlich schenken können. Der Fall der verschwundenen Frau reichte  für mich vollkommen.
`Niemandsmädchen` ist  ein Krimi ohne große Action, aber trotzdem spannend. Der flüssige Schreibstil, das fesselnde Thema, mit einer ordentlichen Portion Lokalkolorit versehen, ließen mich das Buch in nicht mal zwei Abenden auslesen.








Freitag, 10. Februar 2017

Rezension: `Sturmherz` von Corina Bomann




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Tragische Geschichte einer großen Liebe!!









Alexa hat seit vielen Jahren kein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter Cornelia. Nun liegt diese plötzlich mit einem Schlaganfall im Krankenhaus und ist auf die Hilfe ihrer Tochter angewiesen.

 Der Roman spielt in zwei Zeitebenen, wodurch wir die junge Cornelia und ihren Freund Rick während der Sturmflut 1962 in Hamburg kennenlernen.
Aus zwei Sichten wird die Liebesgeschichte des jungen Paares erzählt und warum eine Aneinanderreihung unglücklicher Umstände  damals ein Happy End verhinderten.
Der andere Handlungsstrang spielt in der Gegenwart.
Bei der Durchsicht der Papiere stößt Alexa auf Briefe und Aufzeichnungen, die das Verhalten ihrer Mutter in den vielen Jahren in einem anderen Licht erscheinen lassen.
Alex hat eine Menge Fragen und dann bekommt sie die Gelegenheit, die Geschichte aus erster Hand zu hören, denn Rick ist zurückgekommen.

Corina Bomann lässt den Leser lange darüber im Ungewissen, was damals passiert ist und wieso Cornelia ihrer Tochter nie die nötige Liebe geben konnte.
Nach und nach, Stückchen für Stückchen erfährt man immer mehr und leidet mit den Beteiligten. Trotzdem konnte ich Cornelias Verhalten nicht verstehen oder nachempfinden.
Alexa kämpft ein Leben lang um die Liebe ihrer Mutter und nun, als Cornelia krank ist, scheint sie ihr endlich eine Erklärung zu geben. Aber ist es dafür nicht längst zu spät?
Corina Bomann wirft immer nur Bröckchen hin und so wird die Phantasie der Leser angeregt und man kann selbst versuchen, sich einen Reim auf das Verhalten zu machen.

Gekonnt  springt sie zwischen den Zeiten und verschiedenen Perspektiven hin und her und  fesselt den Leser  mit der tragischen Geschichte einer großen Liebe, durch die viele, auch Unbeteiligte sehr leiden mussten.
`Sturmherz` ist eine leichte Lektüre, die sich  wunderbar zum Entspannen eignet und mich sehr gut unterhalten hat.




lIch danke dem Ullstein Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Mittwoch, 8. Februar 2017

Rezension: `No Carb- Abendessen` von Inga Pfannebecker

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Schlank fast ohne Kohlenhydrate!!!
















`No Carb- Abendessen` ist reich bebildert und  jedes Gericht ausführlich beschrieben. Schritt für Schritt wird man durch das jeweilige Rezept geführt, sodass die Zubereitung völlig unkompliziert gelingt. Besonders für Koch-Anfänger ist das Buch bestens geeignet.
Die Gerichte haben alle einen Kohlenhydratanteil von maximal 10% und weniger als 600 kcal.
Fleisch, Fisch und Gemüsegerichte werden in höchstens 30 Minuten zubereitet.  



Das Buch eignet sich hervorragend für die schnelle und schlanke After Work Küche, wenn man nicht viel Zeit zum Kochen hat und trotzdem etwas Gesundes und Kalorienarmes mit wenig Kohlenhydraten auf den Tisch bringen möchte.
Obwohl das Büchlein nicht sonderlich dick ist, enthält es viele schmackhafte Rezepte und wirkt zusätzlich durch die wunderschönen Fotos, bei denen man wirklich Appetit und Lust aufs Kochen bekommt.