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Sonntag, 27. Mai 2018

Rezension `Das Haus am Sunset Lake` von Tasmina Perry

* * * * *
Ein schicksalhafter Sommer !!!
















Diese Rezension muss ich als Werbung kennzeichnen, da es sich um ein Gewinnspiel des Verlages handelte. Das hat aber meine Meinung in keinster Weise beeinflusst, das Buch hat mir sehr gut gefallen!  Aktion Sunshine des Blanvalet Verlages

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Jim Johnson, vierzig, gutaussehend und erfolgreich im Beruf, hat trotzdem noch nicht die Frau für`s Leben gefunden.

Mit Anfang 20 verbrachte er einen Sommer in Savannah am Sunset Lake und lernte Jennifer kennen, seine große Liebe. Obwohl sie eine gemeinsame Zukunft planten, servierte sie ihn kurzerhand ab.

Verkraftet hat er das nie, immer noch vergleicht er jede Frau mit ihr und anscheinend kann ihr keine andere das Wasser reichen.

Als sich die Gelegenheit bietet, das Anwesen, in dem Jennifer aufgewachsen ist, zu kaufen, wittert Jim die Chance auf ein gutes Geschäft und gleichzeitig hofft er darauf, Jennifer wiederzusehen.

Tasmina Perry hat einen wunderbar gefühlvollen Roman geschrieben, der mich von Anfang an fesseln konnte. Hier geht es nicht etwa um eine bloße Liebesgeschichte, sondern die Autorin hält viele überraschende Wendungen für den Leser bereit. Nichts, aber auch gar nichts, ist so wie es scheint.

In Rückblenden wird der Leser in den einen besonderen Sommer nach Savannah zurückversetzt, die Monate, die Jims ganzes weiteres Leben beeinflusst haben.

Nach und nach erfahren wir, was damals geschehen ist und immer wieder wird ein unerwartetes Detail hinzugefügt, sodass am Ende eine völlig andere Geschichte herauskommt, als die, die der Leser erwartet hat.

`Das Haus am Sunset Lake` ist ein emotional aufgeladener, auf keinen Fall kitschiger Roman um Liebe, Gefühle, Leidenschaft, Wut und menschliche Enttäuschungen. Sprachlich
gelungen und mit einer gewissen Portion Dramatik versehen ist das Buch perfekt geeignet, um dem Alltag mal für ein paar entspannte Stunden zu entfliehen.




Donnerstag, 29. März 2018

Rezension: `Als Luca verschwand` von Petra Hammesfahr

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Wo ist Luca??


















Kommissar Klinkhammer hat es diesmal mit einem heiklen Fall zu tun. Eigentlich dürfte er gar nicht ermitteln, da er die betroffene Familie persönlich kennt.
Gerade deswegen ist es ihm wichtig, bei der Aufklärung mitzuhelfen. Was ist passiert? Mel, Mutter zweier Kleinkinder, lässt das Baby Luca vor der Drogerie im Kinderwagen stehen und geht einkaufen. Als sie nach einiger Zeit zurückkommt, ist der Wagen leer und der Junge  weg.
Auch die schnell herbeigerufene Polizei kann nichts ausrichten, Luca bleibt verschwunden.

Es gibt einige Theorien. Hat die ältere, verwirrte Frau, die in den Kinderwagen gelangt hat, etwas damit zu tun oder vielleicht der Buhmann, der den anderen Sohn draußen so erschreckt hat?
Mels Mann Martin glaubt allerdings, dass seine Mutter Gaby den Jungen entführt hat, doch die weilt ganz woanders. Und dann verlangt auch noch ein Anrufer Lösegeld. Später kommt eine andere Idee dazu: Hatte Mel den Jungen eventuell gar nicht dabei? War der Wagen vielleicht leer und das Ganze eine Täuschung?


In schnell wechselnden, verschiedenen Handlungssträngen und Rückblenden erfahren wir einiges über Martins Familie und deren Umfeld. Außerdem lernen wir Anni Erzig, die alte verwirrte Frau, näher kennen. Die Charaktere sind allesamt seltsam, verhalten sich merkwürdig und stehen in sonderbaren Beziehungen zueinander.
Der Leser hat den Ermittlern zwar etwas voraus, weiß immer ein wenig mehr, doch trotzdem bleibt es bis zum Schluss ein Rätsel, was hier passiert ist.
Wurde Luca von einem Fremden entführt oder von der alten Frau? Hat Mel Schuld auf sich geladen? Hat die Oma Gaby damit zu tun? Lebt der Junge überhaupt  noch? Wieso benehmen sich alle so eigentümlich?


 Ich mag die Bücher der Autorin, sie sind aber manchmal etwas gewöhnungsbedürftig. Petra Hammesfahr schafft es, mit einfachem Erzählstil trotzdem große Spannung zu erzeugen. Die Story verläuft eigentlich ohne besondere Action, enthält jedoch jede Menge überraschender Wendungen, mit denen man nicht rechnet. Insgesamt hat mich das Buch wieder so gefesselt, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte.
Ein typischer Hammesfahr, den ich sehr gerne empfehle!



Donnerstag, 15. Februar 2018

Rezension: `Sturm` von Uwe Laub


* * * *
Ist das wirklich möglich??
















In ganz verschiedenen Teilen der Welt häufen sich plötzlich unerklärliche Wetterphänomene.

Eines davon bekommt Laura Wagner hautnah mit, als ein  urplötzlich auftretender Hagelsturm in Hannover wütet und ihren Sohn Robin so verletzt, dass er im Krankenhaus bleiben muss.


Laura macht sich große Sorgen um Robin, trotzdem muss sie ihre Arbeit in der Andra AG erledigen.
Als sie ihren Chef ermordet auffindet, bangt sie zusätzlich um ihren Job. Doch das ist das kleinste Übel, denn er hat ihr vor seinem Tod eine Nachricht hinterlassen und bürdet Laura damit eine Aufgabe auf, die nicht nur ihr eigenes Leben bedroht.

Um das ganze Ausmaß der Wetterkatastrophen zu verdeutlichen, nimmt uns der Autor in verschiedene Kontinente mit. Überall spielt das Wetter verrückt und wir lernen viele neue Personen und ihre persönlichen Schicksale kennen. Das hat mir am Anfang ziemliche Probleme bereitet, aber dann konnte ich doch alles ziemlich schnell zuordnen.


Das Wetter beeinflussen? Ist das wirklich möglich? In kleinen Dingen habe ich schon oft davon gehört, z.B. künstlich Regen zu erzeugen, aber wirklich das Wetter der ganzen Welt kontrollieren?

So realistisch beschrieben wie in `Sturm`, kann es einen schon bedrücken, denn denkbar ist es für mich durchaus.
Sehr interessant fand ich, dass der Regentanz der Indianer nicht nur auf einem Aberglauben beruht, sondern einen wirklichen Erfolg bringen konnte.


Uwe Laub hat sich lange mit den Wetterphänomenen beschäftigt. Herausgekommen ist ein rasanter und  komplexer Thriller, der dem Leser durch kurze Kapitel und ständige Szenenwechsel keine ruhigen Minuten lässt, sondern ihn durch die Story jagt.

Das Buch hat mir gut gefallen, auch wenn es mir an manchen Stellen etwas zu technisch war.






 Ich danke dem Heyne Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 18. September 2017

Rezension: `Wie der Wind und das Meer` von Lilli Beck


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Die Geschichte einer großen Liebe mit vielen Hindernissen!!















Das Buch beginnt mit den Jahren 1945-1948, als der 11jährige Paul nach einem schrecklichen Fliegerangriff seine ganze Familie verliert.
Während er noch durch die Trümmer irrt, trifft er die kleine Sarah, die das gleiche Schicksal erlitten hat, auch ihre Angehörigen sind nicht mehr am Leben.
Sie erinnert Paul an seine kleine Schwester und fortan bleiben sie zusammen. Da Sarah Jüdin ist, gibt er sie einfach als seine Schwester Rosalie aus.
In diesem Moment kann noch niemand ahnen, welche Komplikationen später daraus entstehen werden.

Lilli Beck hat ihr Buch in verschiedene Jahresabschnitte eingeteilt, gekonnt spannt sie den Bogen von der Kriegszeit bis zur Gegenwart, und lässt die Geschichte im Jahr 1989 enden.


Paul und Sarah werden adoptiert, aber ist es irgendwann nicht mehr möglich, die Eltern über ihre wahre Herkunft aufzuklären. Das wäre auch nicht unbedingt nötig gewesen, wenn Paul und Sarah nicht plötzlich mehr füreinander empfunden hätten, als es sich für Geschwister ziemt..
Und dann wird Sarah auch noch schwanger....

Ich habe schon öfters gelesen, dass im Krieg vermeintliche Waisen adoptiert wurden und die wahren Namen, erst recht, wenn es sich um Juden handelte, nirgendwo auftauchen.. Später war es dann unmöglich, eventuell noch lebende Verwandte zu finden oder diese das Kind.
Wieviel Leid dadurch über Familien gebracht wurde, ist unvorstellbar.

`Wie der Wind und das Meer` ist die Geschichte einer großen Liebe mit zu vielen Hindernissen. Manche von Sarahs Entscheidungen konnte ich nicht nachvollziehen, aber es war natürlich damals auch eine ganz andere Zeit.

Viele zeitgeschichtliche Ereignisse werden erwähnt, doch leider immer nur kurz angerissen. Manches hätte ich mir ruhig ausführlicher gewünscht.

Das Buch lässt sich gut lesen, ist trotz des Themas eher eine leichte Lektüre, in die man sich zur kommenden Jahreszeit gut hineinschmökern kann.



 Ich danke dem Blanvalet Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 11. September 2017

Rezension: `Marlenes Geheimnis` von Brigitte Riebe


* * * * *
Fesselnder Roman um drei außergewöhnliche Frauen!!
















In Brigitte Riebes neuem Roman geht es um die Frauen der Familie Auberlin. Als Eva, die Großmutter, verstirbt, treffen ihre Töchter Marlene und Vicky und Enkelin Nane im Haus am Bodensee zusammen, um sie zu begraben.
 Jede der drei Frauen hat anscheinend ihr Päckchen zu tragen und zudem herrscht quasi seit Jahren Dauerzwist zwischen ihnen, weswegen sie sich auch kaum gesehen haben.

Als Nane die Aufzeichnungen ihrer Großmutter Eva findet, vertieft sie sich sofort in die Zeit vor und während des zweiten Weltkrieges.
Evas erste große Liebe, die Flucht aus dem Sudetenland, Unterbringung in einem Lager,  Entbehrungen und Mühen des Krieges. Der anschließende Aufbau einer erfolgreichen Obstplantage und Schnapsbrennerei machte Eva jedoch zu einer erfolgreichen Geschäftsfrau.
Ihre Enkelin erfährt eine Menge Dinge aus dem Leben der Großmutter, die anscheinend weder sie noch jemand anderes wusste.
Ich musste erst mal wieder googeln, um genau zu gucken, wie die Landkarte damals aussah, denn Tschechoslowakei und Sudetenland, das hatte ich gar nicht mehr so im Kopf.

Die Autorin erzählt einmal aus der heutigen Sicht Nanes und lässt den Leser bei den Aufzeichnungen Evas ganz in die damalige Zeit eintauchen.
Brigitte Riebes Schreibstil ist wie immer, angenehm flüssig und sehr gut zu lesen.
Sie hat Charaktere erschaffen, die sehr facettenreich sind, wobei es ganz klar ist, dass es immer wieder zu Reibereien kommen muss.

Nane hat Probleme mit der Gesundheit, sie verlängert ihren Aufenthalt am Bodensee und versucht einmal abzuschalten. Hier findet sie endlich zu sich selbst, überdenkt ihr bisheriges Leben und trifft eine schwerwiegende Entscheidung.
 Mir persönlich haben die Erinnerungen besser gefallen, ich habe immer gewartet, dass es weiterging mit Evas Texten.
Liebevoll und detailreich hat Brigitte Riebe die Geschichte Evas erzählt, verbindet die Handlungsstränge später miteinander und am Ende kommt ein jahrzehntelang gehütetes Geheimnis zutage.

Den Schluss fand ich etwas zu kurz geraten, den hätte ich mir gerne ausführlicher gewünscht.
Insgesamt handelt es sich bei `Marlenes Geheimnis` um einen sehr lesenswerten, berührenden Familienroman  mit geschichtlichen Hintergründen.




 Ich danke dem Diana Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Donnerstag, 20. April 2017

Rezension: `Bestechung` von John Grisham

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Bestechung- Korruption- Mord



















Das BJC ist eine  Rechtsaufsichtsbehörde in Florida, die u.a. gegen korrupte Richter ermittelt, doch diesmal haben es die Mitarbeiter mit einem besonderen Fall zu tun.
Offensichtlich ist hier nichts, sondern sie bekommen die Informationen durch einen Kontaktmann, der nicht offiziell in Erscheinung treten möchte und der den wahren Whistleblower auch nur über einen Mittelsmann kennt. Die gesammelten Hinweise reichen aber nicht für eine Anklage, deswegen muss das BJC verdeckt vermitteln und hieb- und stichfeste Beweise beschaffen.
Das macht es für die BJC- Anwältin Lacy und ihren Kollegen Hugo nicht gerade einfach, etwas herauszukriegen. Zumal es sich bei den Beschuldigten um hochrangige Geschäftsleute und Richter handelt. Erschwerlich kommt hinzu, dass die Fälle sich größtenteils auf dem Gebiet der Indianer abgespielt haben, bei denen sich fast gar nicht ermitteln lässt.
Als ein schrecklicher Unfall passiert, wird dem BJC klar, mit welchen Methoden die gegnerische Seite kämpft und dass sie um jeden Preis verhindern will, dass die Machenschaften ans Licht kommen.

John Grisham hat einen sehr komplexen Fall geschaffen. Zuerst hatte ich Schwierigkeiten, die vielen Personen richtig zuzuordnen, vor allem, da sie einmal mit Vor- und manchmal mit Nachnamen erwähnt werden. Aber das fand ich eigentlich nur am Anfang etwas verwirrend, danach  blickt man gut durch.
Es geht um Korruption, Bestechung, Gefälligkeitsurteile bei Gericht und Mord, insgesamt Verbrechen im ganz großen Stil. Eine Mafia agiert auf dem Gebiet der Indianer, die ihre eigenen Gesetze haben und nicht gerne jemanden dahinterblicken lassen. Ich habe das mal gegoogelt, es scheint wirklich heute in einigen Reservaten noch so zu sein.
Als der wichtigste und bisher einzige Informant, plötzlich spurlos verschwunden ist, spornt das Lacy und ihre Kollegen an, jetzt erst recht weiter an dem Fall dranzubleiben.
Lacy und Hugo sind zwei sympathische Protagonisten, auch Lacys Bruder Gunter fand ich trotz seiner eigenen Art sehr unterhaltsam.

Ich liebe John Grishams Bücher und mir gefallen die Themen, bei denen es ja  meist hauptsächlich  um Anwälte und Gerichte geht.
Manchen mag der Stoff etwas trocken vorkommen, doch durch Grishams Schreibstil wird fast  jedes öde Thema zu einem Pageturner. Ich fand die Ermittlungen sehr spannend und fieberte mit, ob das BJC der Korruption ein Ende machen kann, oder ob die Beteiligten ihre Schäfchen vorher ins Trockene bringen können und ohne Strafe davonkommen.
Bisher überraschte uns John Grisham bei seinem Büchern ja immer mit einem Klopper zum Ende, mit dem man überhaupt nicht rechnete und der das Ganze in ein völlig neues Licht stellte. Beim letzten Buch fehlte mir das allerdings und ob es hier wieder so ist, möchte ich nicht verraten.
`Bestechung` ist ein lesenswertes Buch, auch wenn es nicht eins seiner besten ist.










 Ich danke  Heyne Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.






Samstag, 14. Januar 2012

Meine erste Challenge

Bei Caro von  Bücher ohne Ende     habe ich eine interessante Challenge gefunden, an der ich teilnehmen möchte.


                                      Die Random House-Challenge
 
                                     
                                       Hier sind mal die Einzelheiten in Kurzform :



Ziel: Lies 20 Random House-Titel innerhalb von einem Jahr.


Regeln:
1) Die Challenge startet rückwirkend zum 1.1.12, das heißt,  ihr dürft alle Bücher zählen, die ihr seitdem gelesen habt. Sie endet am 31.12.12
2) Die Bücher müssen rezensiert werden und es sollte eine Challenge-Übersicht geführt werden. Davor gelesene & rezensierte Bücher zählen nicht.
3) Rereads sind erlaubt, wenn eine Rezension geschrieben wird.
4) Teilnehmen können alle, die einen Blog haben und eine Challenge-Seite anlegen.
5) Natürlich kann man auch ohne Blog teilnehmen,
6) Einstieg ist jederzeit möglich.
7) Ihr dürft auch Hörbücher der Verlagsgruppe RandomHouse zählen.
8) Die Bücher dürfen auch für andere Challenges mitgezählt werden.






Hier als kleine Hilfe, die wichtigsten/bekanntesten Verlage:
1) Goldmann
2) blanvalet
3) Heyne
4) cbj/cbt
5) Penhaligon
6) btb
7) Carl's books
8) C.Bertelsmann
9) Diana
10) Limes
11) Manhattan
12) Page&Turner

Ich werde natürlich auch hier immer einen Zwischenstand posten. Komischerweise sehe ich gerade, dass alles, was ich seit 1.Januar gelesen hab und hier noch habe, von anderen Verlagen ist..:-(( .Na,ja, ist ja noch Zeit genug.