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Mittwoch, 10. April 2024

Rezension: `Wildhonig` von Jodi Picoult

 


* * 

Langweilig!!









Die letzten Bücher von Jodi Picoult haben mir schon nicht mehr gefallen, doch der Klappentext von `Wildhonig` sprach mich an, und ich wollte ihr nochmal eine Chance geben.

Es geht um den jungen Asher, der wegen Mordes an seiner Freundin Lilly angeklagt wird. In Rückblicken erfahren wir, was vor diesem Tag passiert ist, und dazu werden die Geschehnisse von mehreren Personen aus unterschiedlichen Blickwinkeln beschrieben.

Die ersten 100 Seiten ließen sich super lesen, doch dann verliert sich die Autorin in ellenlangen Ausführungen über die Bienenzucht. Außerdem geht es sehr ausführlich um die Themen Transgender und um häusliche Gewalt. Dazu kommen viele unwichtige Dinge, die bis ins kleinste Detail beschrieben werden, alles ist viel zu langatmig und durcheinander. Leider läuft der Mordprozess eher am Rande nebenher.

Der Roman hat fast 600 Seiten, 200 Seiten weniger hätten ihn sicher spannender gemacht.

Mit Wehmut denke ich an die genialen früheren Werke der Autorin, aber `Wildhonig` war definitiv das letzte Buch, das ich von Jodi Picoult gelesen habe.


                               


Dienstag, 7. September 2021

Rezension: `Umwege des Lebens` von Jodi Picoult

 



Leider enttäuschend!!

















Ich habe die Bücher von Jodi Picoult früher immer als etwas ganz Besonderes angesehen, doch inzwischen hat sie mich schon des Öfteren enttäuscht.
Nun war ich voller Vorfreude auf  `Umwege des Lebens`, denn der Klappentext sprach mich direkt an.
Es beginnt auch spannend mit einem Flugzeugabsturz, den Dawn Edelstein nur knapp überlebt. Anschließend stellt sie ihr ganzes Leben in Frage und fliegt kurzerhand nach Ägypten zu ihrer alten Liebe Wyatt. Bis dahin war alles okay, doch dann ging es los. Der Leser beginnt quasi ein Studium in Ägyptologie. Detailreich und ausführlich wird alles bis ins Kleinste erklärt. Ich lese gerne Romane, die von Ausgrabungen handeln, aber hier war es mir eindeutig zu viel Wissenschaftliches.
Dazu kommt, dass Jodi Picoult so oft hin- und herspringt, Gegenwart, Vergangenheit, Ägypten, Boston. Da hatte ich meine Schwierigkeiten, so schnell umzuschalten. Ich war eigentlich froh, als Dawn sich endlich wieder in Boston befand, doch hier erwarteten den Leser plötzlich Vorträge über Quantenphysik. 

Ich habe keine Ahnung, wen Jodi Picoult mit ihrem neuen Buch ansprechen will, aber die breite Masse wird sicher nicht begeistert sein. Sie hat früher so tolle Romane geschrieben, tiefsinnig und mit spannenden Themen, aber `Umwege des Lebens` war ein richtiger Flop!
Ich habe hinterher nur noch weitergeblättert, weil ich das Buch so langweilig fand. Ich glaube, demnächst warte ich erstmal die Rezensionen ab, bevor ich mir einen Jodi Picoult Roman kaufe.

                                                 



Ich danke dem C. Bertelsmann Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplars.