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Mittwoch, 28. Oktober 2026

Rezension: `Die Verborgene` von Jill Childs

 

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Nichts ist, wie es scheint!









Als Teresa und Craig mit ihren Kindern nebenan einziehen, hofft Angie auf einen Job als Nanny. Tatsächlich ist Teresa erleichtert, ihre kleine Tochter Jessica während der Arbeit in Angies Obhut zu lassen. Doch was Teresa und Craig nicht ahnen: Angie ist möglicherweise nicht die Person, der man bedenkenlos seine Kinder anvertrauen sollte.

Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Teresa und Angie in der Ich-Form erzählt. Was ist Angies Geheimnis? Was ist in ihrer Vergangenheit passiert und warum darf niemand davon erfahren? Irgendetwas scheint sie mit Kindern zu verbinden. Ihre merkwürdigen Verhaltensweisen und die ungewöhnlichen Spiele, die sie sich für die Kinder ausdenkt, lassen einen ständig rätseln. Ist sie einfach nur besonders kinderlieb oder steckt etwas ganz anderes dahinter?

Die Handlung entwickelt sich eher etwas gemächlich. Große Ereignisse bleiben zunächst aus, dennoch kam bei mir keine Minute Langeweile auf. Man lernt die Figuren besser kennen und beginnt, ihre Beweggründe zu hinterfragen. Als dann die kleine Jessica verschwindet, zieht das Tempo deutlich an. Plötzlich wirkt jeder verdächtig und scheint ein Geheimnis zu verbergen.

Von der Autorin hatte ich bisher noch nichts gelesen, doch ihr ruhiger Schreibstil hat mir sehr gefallen. Jill Childs versteht es, Spannung aufzubauen, ohne dabei auf permanente Action setzen zu müssen. Als klassischen Thriller würde ich das Buch zwar nicht bezeichnen, als fesselnden Krimi aber auf jeden Fall. 

Daher gibt es von mir gerne eine Leseempfehlung!


                                             




Sonntag, 9. März 2025

Rezension: `Bis ans Meer` von Peggy Patzschke

 

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Familiengeheimnisse!










Der Roman beginnt in der Gegenwart. Die Protagonistin hat ihren Freund bereits des Öfteren verlassen, doch nun steht der Entschluss fest: Er darf bei ihr einziehen. Gerade als er beginnt, einen Schrank aufzubauen, überkommt sie erneut die Panik. Sie fürchtet sich vor einer Bindung und davor, Vertrauen zu fassen. In der Truhe ihrer Großmutter sucht sie nach einem Rezept für die Liebe und stößt dabei auf Briefe und Dokumente aus der Vergangenheit.

Hat ihre Bindungsangst etwas mit den Erlebnissen ihrer Vorfahren zu tun?

 

 

Oma Frieda und ihr Mann Karl bilden eine harmonische Einheit. Ihre Hochzeit und die Geburt ihrer Kinder scheinen das Glück perfekt zu machen. Doch dann bricht der Krieg aus, und auch Karl muss schließlich an die Front. Natürlich geben sie sich das Versprechen, sich wiederzusehen, egal wohin das Schicksal sie führt. Doch alles kommt anders.

Der Roman hat mich tief beeindruckt.  Frieda und ihre Kinder erlebten unvorstellbares Leid: Flucht aus der Heimat, Hunger, eisige Kälte, sengende Hitze und die ständige Angst vor Russen und Polen. Frieda war immer gezwungen, alleine Entscheidungen für sich und ihre Kinder zu treffen, während Karl auch nach Kriegsende noch als vermisst galt.

Die Autorin erzählt die Geschichte über drei Generationen so interessant und fesselnd, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen. Sie wechselt allerdings häufig zwischen verschiedenen Zeitebenen, was ich teilweise als etwas verwirrend empfand.

Trotzdem war der Roman großartig und hat mir sehr gut gefallen.

 

                                                    



Dienstag, 20. Februar 2024

Rezension: `All The Rage` von Cara Hunter

 

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Gefährliches Schweigen!









Die 15jährige Faith wird überfallen und schafft es, dem Täter zu entkommen. Nur durch die Hilfe eines Taxifahrers kommt der Überfall überhaupt erst ans Licht, denn Faith möchte auf keinen Fall zur Polizei.

Trotzdem versuchen DI Adam Fawley und sein Team mehr darüber herauszufinden, was genau passiert ist, um eventuelle weitere Taten zu verhindern.

Während sie noch im Nebel stochern wird ein anderes Mädchen vermisst und kurz darauf ermordet aufgefunden. Die beiden Fälle erinnern an den `Straßenschänder`, der seit 18 Jahren einsitzt. Wurde er vielleicht zu Unrecht verurteilt oder gibt es einen Nachahmer?

Die Story fing schleppend an, und aufgrund der vielen verschiedenen Namen kam ich nur langsam rein. Obwohl es schon mein vierter Krimi mit Adam Fawley ist, kann ich mir noch nicht mal die Namen der ganzen Kollegen  merken. Es hat eine Weile gedauert, bis ich nicht mehr zurückblättern musste, um zu gucken, wer wer war.

 Dann geht es jedoch Schlag auf Schlag, und es gibt jede Menge Verdächtigte. Was jedoch zum Schluss herauskommt, ist eine unvorstellbare Tat.

 Bis es soweit ist, haben die Ermittler aber alle Hände voll zu tun und kommen oft genug an ihre Grenzen. Denn immer, wenn sie meinen, sie haben den Durchbruch geschafft, ändert ein neues Beweismittel wieder alles und die Suche beginnt von vorne.

Ab dem zweiten Drittel hielt sich der Spannungsbogen permanent oben und die Story hat mich richtig gepackt.