Ich wünsche allen Lesern Frohe Ostern !!!!
Sonntag, 16. April 2017
Mittwoch, 12. April 2017
Rezension: `Die Strandräuberin` von Ines Thorn
* * * * *
Sylt im 18. Jahrhundert!!!
1711, Jördis lebt seit dem Tode ihrer Eltern mit der Großmutter zusammen in einer Kate auf der Insel Sylt. Den Lebensunterhalt für beide verdient sie sich mit dem Sammeln von Strandgut oder dem Voraussagen der Zukunft durch das Runenorakel, das die Großmutter aus ihrer Heimat Island mitgebracht hat.
Ines Thron beschreibt das Leben zur damaligen Zeit sehr authentisch. Das Klima war rau, die Leute hatten es schwer, lebten vom Fischfang oder der Seefahrt. Und natürlich von der Strandräuberei, was aber bei Strafe verboten war. Es herrscht Armut, trotz harter Arbeit gab es wenig zu essen und zu wenig Material, um den Ofen anzufeuern. Die Mädchen konnten froh sein, wenn sie einen Ernährer gefunden hatten, der sie heiratet. Die Liebe spielte da eher eine Nebenrolle. Umso glücklicher war Jördis, als Arjen, ihr heimlicher Schwarm sie bittet, seine Frau zu werden.
Doch dann kommt alles anders...
Eifersucht, Neid und Hinterlist zerstören ihr Glück und zu allem Übel werden Jördis und ihre Großmutter auch noch als Hexen beschimpft und verurteilt.
Die Autorin hat vielschichtige Charaktere geschaffen, liebenswert bis bösartig, es geht um Intrigen, Missgunst, üble Nachrede, aber auch Liebe und Vergebung.
`Die Strandräuberin` ist ein einfach zu lesender historischer Roman, den ich an einem Wochenende verschlungen habe.
Die Geschichte um Jördis konnte mich direkt fesseln, ich hatte keine Minute Langeweile und deshalb vergebe ich gerne 5 Sterne für diese unterhaltsame Lektüre.
Sylt im 18. Jahrhundert!!!
1711, Jördis lebt seit dem Tode ihrer Eltern mit der Großmutter zusammen in einer Kate auf der Insel Sylt. Den Lebensunterhalt für beide verdient sie sich mit dem Sammeln von Strandgut oder dem Voraussagen der Zukunft durch das Runenorakel, das die Großmutter aus ihrer Heimat Island mitgebracht hat.
Ines Thron beschreibt das Leben zur damaligen Zeit sehr authentisch. Das Klima war rau, die Leute hatten es schwer, lebten vom Fischfang oder der Seefahrt. Und natürlich von der Strandräuberei, was aber bei Strafe verboten war. Es herrscht Armut, trotz harter Arbeit gab es wenig zu essen und zu wenig Material, um den Ofen anzufeuern. Die Mädchen konnten froh sein, wenn sie einen Ernährer gefunden hatten, der sie heiratet. Die Liebe spielte da eher eine Nebenrolle. Umso glücklicher war Jördis, als Arjen, ihr heimlicher Schwarm sie bittet, seine Frau zu werden.
Doch dann kommt alles anders...
Eifersucht, Neid und Hinterlist zerstören ihr Glück und zu allem Übel werden Jördis und ihre Großmutter auch noch als Hexen beschimpft und verurteilt.
Die Autorin hat vielschichtige Charaktere geschaffen, liebenswert bis bösartig, es geht um Intrigen, Missgunst, üble Nachrede, aber auch Liebe und Vergebung.
`Die Strandräuberin` ist ein einfach zu lesender historischer Roman, den ich an einem Wochenende verschlungen habe.
Die Geschichte um Jördis konnte mich direkt fesseln, ich hatte keine Minute Langeweile und deshalb vergebe ich gerne 5 Sterne für diese unterhaltsame Lektüre.
Dienstag, 4. April 2017
Kindle Paperwhite im Angebot!!!
Guten Morgen, Ihr Lieben,
in dieser Woche gibt es den Kindle Paperwhite für 79,90Euro im Angebot!
Das ist ein Knallerpreis!!
Ich bin immer noch total glücklich mit meinem Paperwhite und kann ihn wirklich empfehlen.
Die Beleuchtung ändert sich je nach Lichtverhältnissen und macht das Lesen sehr angenehm.
Wenn Ihr oben auf das Foto klickt, gelangt Ihr zum Angebot. (Ich weiß aber nicht, wie lange es gilt, also wenn, seid schnell)
Montag, 3. April 2017
Rezension: `Das Geheimnis von Chaleran Castle` von Elaine Winter
* * * * *
Schönes für entspannte Lesestunden!
Die Reisejournalistin Felicia wird von ihrem Chefredakteur nach Schottland geschickt, um einen ausführlichen Artikel darüber zu schreiben.
Fasziniert von dem alten Chaleran Castle bleibt sie länger, als ursprünglich geplant war, irgendetwas an den alten Gemäuern lässt sie nicht los. Als die Besitzerin der Burg ihr eine Schatulle mit Briefen und Tagebuchaufzeichnungen überlässt, stößt sie beim Lesen auf eine Familientragödie, die ihr einen zusätzlichen Grund bietet zu bleiben.
Das ist ihr gar nicht so unrecht, denn es gibt auch einen Mann, der sie mehr als nur interessiert.
Zusätzlich erfährt sie plötzlich Dinge, die ihr eigenes Leben komplett auf den Kopf stellen.
`Das Geheimnis von Chaleran Castle` ist eine nette Lektüre, die mich gut unterhalten hat. In angenehmem Stil schreibt die Autorin in zwei Zeitebenen, sodass wir auch einiges über die Verfasserin der Tagebücher erfahren.
Interessant fand ich auch, einige Dinge über das Leben in Schottland mitzubekommen, z.B. über Clans und ihre Gebräuche.
Die wundervolle Landschaft hat Elaine Winter so bildhaft beschrieben, dass ich sie genau vor Augen hatte, bildete mir sogar ein, den Duft der Wiesen riechen zu können. Trotzdem verlor sie sich nicht in langatmigen und übertriebenen Ausschmückungen, sondern konzentrierte sich auf das wirkliche Geschehen.
Das Buch eignet sich für entspannte Stunden, in denen man mal in das schöne Schottland abtauchen kann und eine bezaubernde Familiengeschichte geboten bekommt.
Schönes für entspannte Lesestunden!
Die Reisejournalistin Felicia wird von ihrem Chefredakteur nach Schottland geschickt, um einen ausführlichen Artikel darüber zu schreiben.
Fasziniert von dem alten Chaleran Castle bleibt sie länger, als ursprünglich geplant war, irgendetwas an den alten Gemäuern lässt sie nicht los. Als die Besitzerin der Burg ihr eine Schatulle mit Briefen und Tagebuchaufzeichnungen überlässt, stößt sie beim Lesen auf eine Familientragödie, die ihr einen zusätzlichen Grund bietet zu bleiben.
Das ist ihr gar nicht so unrecht, denn es gibt auch einen Mann, der sie mehr als nur interessiert.
Zusätzlich erfährt sie plötzlich Dinge, die ihr eigenes Leben komplett auf den Kopf stellen.
`Das Geheimnis von Chaleran Castle` ist eine nette Lektüre, die mich gut unterhalten hat. In angenehmem Stil schreibt die Autorin in zwei Zeitebenen, sodass wir auch einiges über die Verfasserin der Tagebücher erfahren.
Interessant fand ich auch, einige Dinge über das Leben in Schottland mitzubekommen, z.B. über Clans und ihre Gebräuche.
Die wundervolle Landschaft hat Elaine Winter so bildhaft beschrieben, dass ich sie genau vor Augen hatte, bildete mir sogar ein, den Duft der Wiesen riechen zu können. Trotzdem verlor sie sich nicht in langatmigen und übertriebenen Ausschmückungen, sondern konzentrierte sich auf das wirkliche Geschehen.
Das Buch eignet sich für entspannte Stunden, in denen man mal in das schöne Schottland abtauchen kann und eine bezaubernde Familiengeschichte geboten bekommt.
Samstag, 1. April 2017
Rezension: `AchtNacht` von Sebastian Fitzek
* * *
Wahnsinnig- Irre- Fitzek !!!
Ben Rühmann gerät am 8.8. durch Zufall mitten in ein Onlinespiel, in dem es darum geht, einen Menschen zu nominieren und zu jagen. Abends wird ein Name gezogen und wer es schafft, den Ausgelosten innerhalb der AchtNacht zu töten, gewinnt 10 Millionen Euro.
Jeder darf jeden, dessen Nase einem nicht passt, nominieren.
Ist dieses massenpsychologisches Experiment Utopie oder könnte es wirklich so passieren? Ich weiß nicht, ob das nicht tatsächlich möglich wäre, wo Menschen für sehr viel weniger als 10 Millionen einen Mord begehen.
Der Nominierte ist Ben, der das Spiel überhaupt nicht kennt und zuerst gar nicht kapiert, was los ist. Seine Verfolger haben genau eine Nacht Zeit, ihn zu töten und das Geld zu gewinnen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Ben muss die AchtNacht überleben und gleichzeitig für seine schwerkranke Tochter das sein.
Man fiebert mit, denn die ganze Zeit überlegte ich, was wäre, wenn es einen selbst beträfe? Wem könnte man trauen, wer würde einen locker für das Geld verraten?
Trotzdem empfand ich vieles als sehr unrealistisch und konstruiert. Bens Handlungen konnte ich teilweise gar nicht nachvollziehen und auch das Ende hat mich nicht zufrieden zurückgelassen.
Der Schreibstil ist wie immer- schnell, rasant, ereignisreich. In kurzer Zeit passiert enorm viel, wie man es eigentlich auch von Fitzek gewohnt ist. Diesmal ist jedoch durch das extreme Tempo leider die Spannung etwas auf der Strecke geblieben.
Ich danke dem Droemer Knaur Verlag.....für die Zusendung des Rezensionsexemplares
Wahnsinnig- Irre- Fitzek !!!
Ben Rühmann gerät am 8.8. durch Zufall mitten in ein Onlinespiel, in dem es darum geht, einen Menschen zu nominieren und zu jagen. Abends wird ein Name gezogen und wer es schafft, den Ausgelosten innerhalb der AchtNacht zu töten, gewinnt 10 Millionen Euro.
Jeder darf jeden, dessen Nase einem nicht passt, nominieren.
Ist dieses massenpsychologisches Experiment Utopie oder könnte es wirklich so passieren? Ich weiß nicht, ob das nicht tatsächlich möglich wäre, wo Menschen für sehr viel weniger als 10 Millionen einen Mord begehen.
Der Nominierte ist Ben, der das Spiel überhaupt nicht kennt und zuerst gar nicht kapiert, was los ist. Seine Verfolger haben genau eine Nacht Zeit, ihn zu töten und das Geld zu gewinnen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Ben muss die AchtNacht überleben und gleichzeitig für seine schwerkranke Tochter das sein.
Man fiebert mit, denn die ganze Zeit überlegte ich, was wäre, wenn es einen selbst beträfe? Wem könnte man trauen, wer würde einen locker für das Geld verraten?
Trotzdem empfand ich vieles als sehr unrealistisch und konstruiert. Bens Handlungen konnte ich teilweise gar nicht nachvollziehen und auch das Ende hat mich nicht zufrieden zurückgelassen.
Der Schreibstil ist wie immer- schnell, rasant, ereignisreich. In kurzer Zeit passiert enorm viel, wie man es eigentlich auch von Fitzek gewohnt ist. Diesmal ist jedoch durch das extreme Tempo leider die Spannung etwas auf der Strecke geblieben.
Ich danke dem Droemer Knaur Verlag.....für die Zusendung des Rezensionsexemplares
Mittwoch, 29. März 2017
Rezension: `Mit Müh und Not` von Kai Blum
* * * * *
Spannend geht es weiter!!!
Der dritte Teil um die deutschen Auswanderer spielt 1886 in Chicago, rund um den Haymarket Bombenanschlag.
Andreas Brenner, Mitarbeiter der deutschen Arbeiter- Zeitung, wird zusammen mit vielen anderen verhaftet, weil er während der Explosion vor Ort war.
Die Brüder Bob und Jack Hunhoff, die nun im Dakota Gebiet leben, bekommen die Nachricht von Andreas` Verhaftung und machen sich direkt auf den Weg in die Stadt, denn als ehemalige Chicagoer Polizisten haben sie vielleicht die Möglichkeit etwas zu erfahren, das Andreas helfen könnte.
Der Autor lehnt seinen Roman ganz nah an die historischen Tatsachen, die Mitwirkenden haben sogar zum großen Teil wirklich gelebt.
Die Streiks und Forderungen der Arbeiter nach kürzerer Arbeitszeit und Mitbestimmung wurden systematisch verhindert und das Haymarket Bombenattentat war eine perfekte Gelegenheit, um die Verschwörer und Anarchisten ein für alle mal hinter Gittern zu bringen oder gar zum Tode zu verurteilen.
Wie auch mit den ersten beiden Bänden schaffte Kai Blum es erneut, mich zu begeistern. Authentisch schildert er die historischen Ereignisse und hat die fiktiven Charaktere mit ihren Erlebnissen gekonnt eingebaut. Ich fand das Buch richtig spannend, und wieder einmal wurde mir klar, wie schwierig die Anfänge waren, um kürzere Arbeitszeiten, faire Löhne und bessere Arbeitsbedingungen durchzusetzen. Viele mutige Männer setzten sich mit ihrem Leben für den Kampf um Gerechtigkeit und ein Ende der Lohnsklaverei ein.
Da zwischen den einzelnen Bänden immer eine große Zeitspanne liegt, hatte ich die Charaktere aus den ersten beiden nicht mehr auf dem Schirm. Also kann man auch mit dem dritten Teil anfangen, wäre allerdings schade, wenn man sich Hoffnung ist ein weites Feld und Man erntet, was man sät entgehen lassen würde.
Als Krimi im üblichen Sinne würde ich `Mit Müh und Not` gar nicht bezeichnen, eher als vielschichtigen historischen Roman, der mich bestens unterhalten hat.
Von mir eine ganz klare Kaufempfehlung !!!

Spannend geht es weiter!!!
Der dritte Teil um die deutschen Auswanderer spielt 1886 in Chicago, rund um den Haymarket Bombenanschlag.
Andreas Brenner, Mitarbeiter der deutschen Arbeiter- Zeitung, wird zusammen mit vielen anderen verhaftet, weil er während der Explosion vor Ort war.
Die Brüder Bob und Jack Hunhoff, die nun im Dakota Gebiet leben, bekommen die Nachricht von Andreas` Verhaftung und machen sich direkt auf den Weg in die Stadt, denn als ehemalige Chicagoer Polizisten haben sie vielleicht die Möglichkeit etwas zu erfahren, das Andreas helfen könnte.
Der Autor lehnt seinen Roman ganz nah an die historischen Tatsachen, die Mitwirkenden haben sogar zum großen Teil wirklich gelebt.
Die Streiks und Forderungen der Arbeiter nach kürzerer Arbeitszeit und Mitbestimmung wurden systematisch verhindert und das Haymarket Bombenattentat war eine perfekte Gelegenheit, um die Verschwörer und Anarchisten ein für alle mal hinter Gittern zu bringen oder gar zum Tode zu verurteilen.
Wie auch mit den ersten beiden Bänden schaffte Kai Blum es erneut, mich zu begeistern. Authentisch schildert er die historischen Ereignisse und hat die fiktiven Charaktere mit ihren Erlebnissen gekonnt eingebaut. Ich fand das Buch richtig spannend, und wieder einmal wurde mir klar, wie schwierig die Anfänge waren, um kürzere Arbeitszeiten, faire Löhne und bessere Arbeitsbedingungen durchzusetzen. Viele mutige Männer setzten sich mit ihrem Leben für den Kampf um Gerechtigkeit und ein Ende der Lohnsklaverei ein.
Da zwischen den einzelnen Bänden immer eine große Zeitspanne liegt, hatte ich die Charaktere aus den ersten beiden nicht mehr auf dem Schirm. Also kann man auch mit dem dritten Teil anfangen, wäre allerdings schade, wenn man sich Hoffnung ist ein weites Feld und Man erntet, was man sät entgehen lassen würde.
Als Krimi im üblichen Sinne würde ich `Mit Müh und Not` gar nicht bezeichnen, eher als vielschichtigen historischen Roman, der mich bestens unterhalten hat.
Von mir eine ganz klare Kaufempfehlung !!!

Donnerstag, 23. März 2017
Rezension: `Die Festung am Rhein` von Maria W. Peter
* * * * *
Eindrucksvoller Roman rund um den Bau einer Festung!!!
Coblenz, 1822. Der junge Halbfranzose Christian, Soldat in der preußischen Armee, wird des Verrats beschuldigt. Wichtige Unterlagen über den Bau der neuen Festung soll er gestohlen und an die Franzosen verkauft haben. Seine Schwester Franziska glaubt kein Wort davon und versucht, die Unschuld ihres Bruders zu beweisen. Immer wieder läuft ihr dabei der preußische Leutnant Rudolph über den Weg. Es kommt so weit, dass er sie nun auch des Verrats bezichtigt.
Die Festung Ehrenbreitstein wurde 1817-1828 erbaut und thront bis heute über Rhein und Mosel.
Genau 200 Jahre später erscheint der Roman, für den die Autorin sehr genaue Recherche betrieben hat.
`Die Festung am Rhein` ist eine umfangreiche Geschichte mit liebevoll gestalteten Figuren.
Rudolph, der typische Preuße, wie man ihn sich so vorstellt und Franziska, ein zartes, aber charakterstarkes Persönchen mit ziemlich viel Mut und Eigensinn. Die Geschichte wird mal von Rudolph und mal von Franziska erzählt, sodass der Leser verschiedene Blickwinkel kennenlernt.
Durch die Suche nach dem wahren Verräter kommen die beiden sich, trotz gegenseitigen Misstrauens, doch näher.
Eine Verbindung zwischen einem Preußen und einer Halbfranzösin war zur damaligen Zeit eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, zusätzlich gehören beide noch unterschiedlichen Konfessionen an.
Sollte ein Offizier vorhaben zu heiraten, ging dies nicht ohne Einwilligung des Königs, was allerdings nur selten gestattet wurde.
Sehr interessant fand ich generell das Verhältnis der Rheinländer zu den Preußen, das die Autorin authentisch beschrieben hat.
Maria W. Peter hat die außergewöhnliche Geschichte um Franziska und Rudolph in einen wahren historischen Hintergrund eingearbeitet und eine ganze Menge Wissenswertes hineingepackt.
Herausgekommen ist ein eindrucksvoller Roman, der einem gemütliche Lesestunden beschert und dazu noch lehrreich ist.
Am Anfang des Buches befindet sich eine Karte der Gebiete, die es dem Leser leichter macht, sich alles bildlich vorzustellen und im Anschluss wird noch einmal einiges an historischen Fakten erklärt und beschrieben.
Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.
Eindrucksvoller Roman rund um den Bau einer Festung!!!
Coblenz, 1822. Der junge Halbfranzose Christian, Soldat in der preußischen Armee, wird des Verrats beschuldigt. Wichtige Unterlagen über den Bau der neuen Festung soll er gestohlen und an die Franzosen verkauft haben. Seine Schwester Franziska glaubt kein Wort davon und versucht, die Unschuld ihres Bruders zu beweisen. Immer wieder läuft ihr dabei der preußische Leutnant Rudolph über den Weg. Es kommt so weit, dass er sie nun auch des Verrats bezichtigt.
Die Festung Ehrenbreitstein wurde 1817-1828 erbaut und thront bis heute über Rhein und Mosel.
Genau 200 Jahre später erscheint der Roman, für den die Autorin sehr genaue Recherche betrieben hat.
`Die Festung am Rhein` ist eine umfangreiche Geschichte mit liebevoll gestalteten Figuren.
Rudolph, der typische Preuße, wie man ihn sich so vorstellt und Franziska, ein zartes, aber charakterstarkes Persönchen mit ziemlich viel Mut und Eigensinn. Die Geschichte wird mal von Rudolph und mal von Franziska erzählt, sodass der Leser verschiedene Blickwinkel kennenlernt.
Durch die Suche nach dem wahren Verräter kommen die beiden sich, trotz gegenseitigen Misstrauens, doch näher.
Eine Verbindung zwischen einem Preußen und einer Halbfranzösin war zur damaligen Zeit eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, zusätzlich gehören beide noch unterschiedlichen Konfessionen an.
Sollte ein Offizier vorhaben zu heiraten, ging dies nicht ohne Einwilligung des Königs, was allerdings nur selten gestattet wurde.
Sehr interessant fand ich generell das Verhältnis der Rheinländer zu den Preußen, das die Autorin authentisch beschrieben hat.
Maria W. Peter hat die außergewöhnliche Geschichte um Franziska und Rudolph in einen wahren historischen Hintergrund eingearbeitet und eine ganze Menge Wissenswertes hineingepackt.
Herausgekommen ist ein eindrucksvoller Roman, der einem gemütliche Lesestunden beschert und dazu noch lehrreich ist.
Am Anfang des Buches befindet sich eine Karte der Gebiete, die es dem Leser leichter macht, sich alles bildlich vorzustellen und im Anschluss wird noch einmal einiges an historischen Fakten erklärt und beschrieben.
Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.
Samstag, 18. März 2017
Rezension: `Nachts in meinem Haus` von Sabine Thiesler
* * *
Muss man nicht gelesen haben!
Während der Maler Tom seine Ehefrau Charlotte auf Dienstreise wähnt, vergnügt er sich mit der Frau seines Freundes.
Durch eine fatale Verwechslung hält er die zurückgekommene Ehefrau für einen Einbrecher und tötet sie.
Ab da beginnt eine Reihe von Missverständnissen und Fehlentscheidungen, die sich durch das ganze Buch ziehen.
Zu Anfang gefiel mir die Story noch, doch irgendwann wurden die Handlungen völlig unrealistisch und unverständlich.
Dazu gibt es verschiedene Nebenstränge, die eigentlich völlig unwichtig sind, sozusagen die Geschichte in der Geschichte. Außerdem werden viele Fäden gesponnen, die am Ende lose herumbaumeln.
Ich weiß nicht, wieso die Ehekrise des Carabinieri so ausführlich geschildert werden musste. Auch die Erzählungen über die Clique von Tom und Charlotte fand ich eigentlich überflüssig, weil sich niemand von ihnen wirklich darum kümmerte, was passierte. Die Italienerin Lucia sollte wohl für Spannung sorgen, doch das ging leider ebenso in die Hose.
`Nachts in meinem Haus` ist total konstruiert, ich kann mir beim besten Willen und auch mit viel Fantasie nicht vorstellen, dass es wirklich so ablaufen könnte. Trotzdem habe ich weitergelesen, weil mir der Schreibstil eigentlich gefiel und es auch nicht wirklich langweilig war. Aber leider kamen dauernd neue Klöpse, die das Ganze immer unglaubwürdiger erscheinen ließen.
Ich danke dem Heyne Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.
Montag, 13. März 2017
Ausgezählt......
Puh... Die Gewinner zu ermitteln war ein Stück Arbeit....😅 Ich danke allen, die mitgemacht haben, für die vielen Kommentare hier und bei Facebook..
Nun ist es soweit!!!!!
Je ein Exemplar von


haben gewonnen.....
Sabine P. Daggi Alex W. Jeannette H. Sandra K.H.
Herzlichen Glückwunsch !!!!
Bitte schickt mir eure Adresse per mail oder bei fb per PN.
Allen anderen danke ich fürs Mitmachen und.... das nächste Gewinnspiel kommt bestimmt!!😀
Vielen Dank nochmal an den www.droemer-knaur Verlag für die Bereitstellung der Gewinne.
Nun ist es soweit!!!!!
Je ein Exemplar von
haben gewonnen.....
Sabine P. Daggi Alex W. Jeannette H. Sandra K.H.
Herzlichen Glückwunsch !!!!
Bitte schickt mir eure Adresse per mail oder bei fb per PN.
Allen anderen danke ich fürs Mitmachen und.... das nächste Gewinnspiel kommt bestimmt!!😀
Vielen Dank nochmal an den www.droemer-knaur Verlag für die Bereitstellung der Gewinne.
Mittwoch, 8. März 2017
Rezension: `Die silberne Spieldose` von Mina Baites
* * * * *
Eine ergreifende Familiengeschichte!!
Paul Blumenthal und seine Familie betreiben seit jeher Juweliergeschäfte in Hamburg und Lübeck.
Als es Anfang der dreißiger Jahre für Juden zu gefährlich wird in Deutschland, ziehen einige ihrer Verwandten nach Kapstadt, während Paul das Geschäft weiterführt. Genauso wie Onkel Max in Lübeck, hofft er, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis wieder alles beim Alten ist. Die Bevölkerung wird sich das nicht länger gefallen lassen und irgendjemand wird Hitler Einhalt gebieten.
Leider müssen sie schon bald erfahren, dass dem nicht so ist...
`Die silberne Spieldose` erzählt eine ergreifende Familiengeschichte, die im ersten Weltkrieg beginnt und in den 1960er Jahren endet.
Ich habe schon viele Bücher zu dem Thema gelesen, aber dieses hat mich von Anfang bis Ende gefesselt.
Ich finde es immer wieder unfassbar, dass Freunde, mit denen man zusammen zur Schule ging und aufgewachsen ist, sich plötzlich so gegen einen wenden können, nur weil man Jude ist. Zumal man das ja schon immer war und es vorher niemanden gestört hat.
Ganz schlimm fand ich auch, dass Pauls Vater im ersten Weltkrieg für Deutschland gekämpft hat und das Eiserne Kreuz für seine Tapferkeit erhalten hat und im zweiten Weltkrieg gelten er oder seine Familie dann plötzlich als Staatsfeinde?
Die Silberne Spieldose, die einst Pauls Vater für ihn hergestellt hat, schenkt er seiner Tochter Margarete, die sie wie einen Augapfel hütet.
Die Geschichte macht einen Zeitsprung, als die Spieldose 1965 bei der Engländerin Lilian im Nachlass ihrer Eltern auftaucht. Besteht eine Verbindung zu den Blumenthals? Lilian beginnt mit Nachforschungen....
Mina Baites hat in sehr angenehmen Stil eine authentische Familiengeschichte über mehrere Generationen geschrieben, die mich tief berührt hat.
Dieses Buch konnte man nicht einfach nach dem Lesen zur Seite legen und zu einem neuen greifen, sondern es wird mich noch einige Zeit beschäftigen.
Absolute Kaufempfehlung, zumal das eBook im Moment nur 4,99€ kostet!!!
Eine ergreifende Familiengeschichte!!
Paul Blumenthal und seine Familie betreiben seit jeher Juweliergeschäfte in Hamburg und Lübeck.
Als es Anfang der dreißiger Jahre für Juden zu gefährlich wird in Deutschland, ziehen einige ihrer Verwandten nach Kapstadt, während Paul das Geschäft weiterführt. Genauso wie Onkel Max in Lübeck, hofft er, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis wieder alles beim Alten ist. Die Bevölkerung wird sich das nicht länger gefallen lassen und irgendjemand wird Hitler Einhalt gebieten.
Leider müssen sie schon bald erfahren, dass dem nicht so ist...
`Die silberne Spieldose` erzählt eine ergreifende Familiengeschichte, die im ersten Weltkrieg beginnt und in den 1960er Jahren endet.
Ich habe schon viele Bücher zu dem Thema gelesen, aber dieses hat mich von Anfang bis Ende gefesselt.
Ich finde es immer wieder unfassbar, dass Freunde, mit denen man zusammen zur Schule ging und aufgewachsen ist, sich plötzlich so gegen einen wenden können, nur weil man Jude ist. Zumal man das ja schon immer war und es vorher niemanden gestört hat.
Ganz schlimm fand ich auch, dass Pauls Vater im ersten Weltkrieg für Deutschland gekämpft hat und das Eiserne Kreuz für seine Tapferkeit erhalten hat und im zweiten Weltkrieg gelten er oder seine Familie dann plötzlich als Staatsfeinde?
Die Silberne Spieldose, die einst Pauls Vater für ihn hergestellt hat, schenkt er seiner Tochter Margarete, die sie wie einen Augapfel hütet.
Die Geschichte macht einen Zeitsprung, als die Spieldose 1965 bei der Engländerin Lilian im Nachlass ihrer Eltern auftaucht. Besteht eine Verbindung zu den Blumenthals? Lilian beginnt mit Nachforschungen....
Mina Baites hat in sehr angenehmen Stil eine authentische Familiengeschichte über mehrere Generationen geschrieben, die mich tief berührt hat.
Dieses Buch konnte man nicht einfach nach dem Lesen zur Seite legen und zu einem neuen greifen, sondern es wird mich noch einige Zeit beschäftigen.
Absolute Kaufempfehlung, zumal das eBook im Moment nur 4,99€ kostet!!!
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