Posts mit dem Label Crime Cologne werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Crime Cologne werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 29. September 2019

Lesung: Romy Hausmann liest aus Liebeskind- Köln 24.09.19 - Crime Cologne




©A.Lunau





©A.Lunau






Auf die Lesung mit Romy 
Hausmann habe ich mich sehr gefreut, weil auch Prof. Dr. Markus Rothschild, der Leiter der Rechtsmedizin Köln, dabei war. Ich habe ihn ja schon mehrmals erlebt und finde es immer interessant und spannend, wenn er ein wenig aus der Arbeit in der Rechtsmedizin erzählt. Dass er sehr humorvoll ist, konnte ich auch schon feststellen.



Die Lesung zu `Liebeskind` fand in der Rechtsmedizin der Uniklinik Köln statt, die genau am historischen Melatenfriedhof liegt.
©A.Lunau



Moderiert wurde sie im Rahmen der Crime Cologne von Mike Altwicker, der sehr witzig durch den Abend führte. Romy hatte noch vor wenigen Tagen den Crime Cologne Award 2019 erhalten!

 Die Autorin ist absolut sympathisch, lacht gerne und viel und insgesamt war der Abend sehr lustig.
©A.Lunau




©A.Lunau
Romy las mehrere Stellen aus ihrem Thriller und es machte extrem Spaß, ihr zuzuhören. Das Publikum war so still, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können. Die Location ist ja immer etwas Besonderes, vor allem, als gesagt wurde, dass genau hinter dem Hörsaal der Sektionsraum sei.

Zwischendurch beantwortete sie die Fragen des Moderators: wo sie schreibt, wann sie schreibt und ob es bald ein neues Buch geben wird. Das bejahte sie, im Frühjahr erscheint ihr neuer Thriller, der etwas mit Schuld zu tun hat, mehr hat sie leider nicht durchblicken lassen.


Professor Rothschild gab einige Einblicke in die Arbeit eines Rechtsmediziners, erklärte wie eine DNA Untersuchung durchgeführt wird, wie man  auf einem Foto erkennen kann, ob ein Mensch tot ist und viele andere Details. Lustig war, als er erzählte, dass seine Frau ihn manchmal fragt, wieviel sie von welchen Tabletten nehmen darf und er ihr nur sagen kann, wie hoch die tödliche Dosis sei.  😂😂😂 Sein Auftritt war für mich etwas zu kurz. er hätte gerne noch länger erzählen dürfen.
©A.Lunau
Als der Moderator zum Schluss die Tischdecke anhob und meinte, Romy hätte die ganze Zeit auf einem Original Leichentuch gelesen, grölte das Publikum.


©A.Lunau
Ein toller, unterhaltsamer Abend mit einer charmanten, liebenswerten Autorin, einem gut vorbereiteten Moderator und einem supernetten Professor Rothschild.




©A.Lunau













Samstag, 19. November 2016

Lesung: Nele Neuhaus in Köln 17.11.2016 Crime Cologne

Obwohl ich alle Bücher von Nele Neuhaus gelesen habe, bekam ich noch nie die Möglichkeit, eine Lesung von ihr zu besuchen.
Nun war es soweit, ich hatte Crime Cologne Karten für das Millowitsch- Theater in Köln, wo sie mit dem Auftritt ihre Lesereise beendete.








Ich habe Nele Neuhaus in diesem Jahr auf der Buchmesse bei einer Veranstaltung erlebt und fand sie eher zurückhaltend.
Umso erstaunter war ich, als sie selbstsicher und gut gelaunt die Bühne betrat und direkt einige Anekdoten zum Besten gab und das Publikum zum Lachen brachte.
 Die Anfänge ihrer schriftstellerischen Karriere begannen schon im Kindesalter und dreißig Jahre später, nach Fertigstellung ihres erstes Buches war sie überzeugt, gleichgestellt mit den wichtigsten Autoren der Welt zu sein.
 Leider sah die Wirklichkeit anders aus, aber als Nele Neuhaus das so lustig schilderte, war das Gelächter im Saal groß.😀
Gelesen wurde natürlich auch, denn es ging ja um das neue Buch `Im Wald.`
Zwischendurch lockerte sie das Ganze noch auf, indem sie manches auf hessisch las.







Die Autorin war lässig und humorvoll drauf und total sympathisch.


Insgesamt erlebten wir einen sehr unterhaltsamen Abend und auch beim anschließenden Signieren fand ich Nele Neuhaus sehr unkompliziert und liebenswürdig.






Meine Rezension zu `Im Wald` findet Ihr übrigens  H I E R









Sonntag, 18. September 2016

Lesung: Tess Gerritsen Köln Crime Cologne 16.09.2016


Am Freitag war ich zu Gast bei einer Lesung  mit Tess Gerritsen im Rahmen der Crime Cologne. Ich habe mich schon lange darauf gefreut und Margarete von Schwarzkopf als Moderatorin war perfekt. Es konnte nur super werden! 
Die Lesung fand ich der Mayerschen in Köln statt, von der ich ja schon oft enttäuscht wurde. Freitag war die Organisation allerdings sehr gut, da gab es nichts zu meckern.
Das Buch `Totenlied`, um das es gestern ging, habe ich ja bereits gelesen und fand es klasse.
Vor dem Beginn kam Tess Gerritsen schon auf die Bühne und beriet sich mit dem Musiker und den Technikern. Denn bei `Incendio` geht es um ein Geigenstück und das sollte auch gespielt werden..

Um 20.15 nahmen Tess Gerritsen, Margarete von Schwarzkopf und die Schauspielerin Claudia Michelsen  ihre Plätze ein.
 Die musikalische Begleitung auf der Geige übernahm Jörg Widmoser.



Margarete von Schwarzkopf schafft es immer, den Autoren Privates zu entlocken, so erzählte Tess Gerritsen, dass sie schon früh mit Horror in Kontakt kam. Ihre Mutter, die aus China stammt und noch wenig Englisch sprach, nahm sie und ihren Bruder als Kinder gerne mit ins Kino und speziell in Horrorfilme.
Außerdem interessierte sich die Mutter für Geister und Paranormales und so musste Tess auch einer spiritistischen Sitzung beiwohnen, bei der ein Medium mit verschiedenen Geistern Kontakt hatte. 
Zwischendurch las Claudia Michelsen Teile aus `Totenlied`. Sie hat eine wunderbare Vorlesestimme, ich hätte noch ewig zuhören können.
Natürlich erzählte Tess auch, wie sie auf die Idee zu `Totenlied` kam; es passierte während eines Venedig-Aufenthaltes.
Später ging es um das Thema: Woher kommt das Böse? Ist es vererbbar? Liegt es vielleicht in den Genen, ob man zum Serienkiller wird?



Tess Gerritsen ist sehr sympathisch, sie hat viel gelacht und Margarete von Schwarzkopf führte locker, wie man es von ihr kennt, durch den Abend.
Als dann der Geigenspieler begann, `Incendio` zu spielen, von Tess Gerritsen am Klavier begleitet, bekam ich eine Gänsehaut, die mich nicht mehr losließ. 
Später beim Signieren strahlte Tess Gerritsen jeden einzelnen Besucher an, während sie das Buch in Empfang nahm.
Ich habe lange keine Lesung mehr so genossen!! Ein wirklich toller Abend, an dem einfach alles stimmte!!


Laura bekam ihr Buch signiert



















Claudia Michelsen beim Signieren

Ich habe mir das Buch auch von beiden unterschreiben lassen.




Meine Rezension zu `Totenlied` findet Ihr H I E R




               















Samstag, 3. Oktober 2015

Lesung: Wolfgang Wettstein- Jürgen Orthaus - Prof. Rothschild Köln 25.09.2015




                           


Am letzten Freitagabend hatte ich Karten für eine Lesung des Autors Wolfgang Wettstein.


Mehr als an ihm war ich eigentlich  an der Location interessiert, denn es sollte in der Rechtsmedizin Köln stattfinden.



Dieses Schild hing im Eingang :-)


Im Programm stand, dass auch ein Rechtsmediziner vor Ort sei und das hörte sich spannend an.
Trotzdem ging ich ohne große Erwartungen los, 
denn ich habe schon einige Male  Mark Benecke gesehen, sowie Michael Tsokos und da ist man ja schon anspruchsvoller. :-)


                     



Natürlich war ich wieder so früh da, dass die Plätze in der ersten Reihe unsere waren.
Durch den Abend führte Jürgen Orthaus, der viele Jahre als Moderator und Journalist beim WDR tätig war.
 Der Autor Wolfgang Wettstein ist ebenfalls ein bekannter Journalist in der Schweiz, leitet seit schon lange die Sendung `Kassensturz`, vergleichbar mit dem deutschen `Wiso`.
Der Dritte im Bunde war  Herr Professor Dr. Rothschild, der Leiter des Instituts, der die Fragen zur Rechtsmedizin beantwortete.
Das Licht im Hörsaal war grell und ungemütlich und als die drei Herren da nebeneinander saßen, machte ich mich eher auf einen unspektakulären Abend gefasst.

                   


 Doch dann gings los.....

 Auf die Frage an Prof. Rothschild, ob er mit den reichen Rothschilds verwandt sei, meinte der Professor, verwandt sicher, aber bis er an der Reihe sei, um zum Reichtum zu gelangen, müssten schon noch einige vor ihm sterben.. Das zog direkt die ersten Lacher im Publikum nach sich, denn gerade aus seinem Munde hörte sich das irgendwie sehr lustig an.

Der Moderator Jürgen Orthaus war total locker, hatte sich professionell vorbereitet auf die Lesung, das merkte man an der Fragestellung und wie er insgesamt durch den Abend führte. Wenn er laut loslachte, konnte kaum jemand ernst bleiben.



Natürlich las aber auch der Autor Wolfgang Wettstein aus seinem Debütroman `Mörderzeichen`.


.

Herr Prof. Rothschild saß erst schweigend dabei, aber man merkte, dass er bei manchen Abschnitten über die Autopsien innerlich schmunzelte.
Das fiel natürlich auch dem Moderator auf und er hakte sofort nach. Prof. Rothschild meinte aber, dass Wolfgang Wettstein sehr genau recherchiert habe für seinen Roman, nur manche Details mache er einfach in seinem Institut anders. 
Und dann stellte sich heraus, dass Professor Rothschild die Zuhörer mit einer Mischung aus  hochinteressanter Erzählweise und  trockenem Humor  ganz schnell in seinen Bann ziehen konnte.

Auf die Frage nach dem perfekten Mord wollte er  jedoch nicht so richtig raus mit der Sprache, doch Jürgen Orthaus ließ nicht locker. "Nun reden Sie sich nicht raus! Wir wollen es wissen!!"  Zum Schluss meine Rothschild grinsend, dazu sage er nichts, es gäbe schließlich genug Mordtipps im Internet!
Als Rothschild von seiner Fällen berichtete, machte es den Eindruck, dass er sehr wohl seine Aufgaben ernst nimmt und genau arbeitet, aber trotzdem nicht sein Lachen verloren hat. 
Eine gewisse Grundfröhlichkeit sei anscheinend Voraussetzung für diesen Beruf, meinte er,  sonst könne man diesen Job nicht ausführen.
 Später las der Autor Wolfgang Wettstein noch zwei Kapitel und erzählte auch sehr sympathisch von der Vorarbeit für den Krimi, aber ich muss sagen. der heimliche Star des Abends war für uns Professor Rothschild!!


Prof. Markus Rothschild
 Nach seinem ekligsten Erlebnis gefragt, fiel ihm ein, dass er eines Abends zu einem Kölner Hinterhof gerufen wurde, weil jemand eine zerstückelte Leiche in einem Müllsack vermutete. Als er dort ankam, war die Polizei vor Ort und die Inspektorin hielt ihm einen offenen Sack unter die Nase, aus dem es  dermaßen penetrant stank, dass er sich umdrehte, weil er so würgen musste. Das war bisher das einzige Mal in seiner Laufbahn. Später stellte sich heraus, dass es sich um verwesende Schlachtabfälle eines Metzgers handelte. So könne ein toter Mensch nie stinken, meinte er.
Überhaupt sei die Arbeit in der Rechtsmedizin eine ruhige, saubere und pietätvolle Angelegenheit. Nachdem ich nun von Mark Benecke eher die blutigen, ekligen Fotos gewöhnt bin, gefiel mir die Vorstellung, dass es dort anders zugeht.
Unter anderem erzählte er, dass manchmal bestimmte Organe bei Verbrechen von der Staatsanwaltschaft zurückgehalten werden und nicht mit beerdigt werden dürfen. Nach der Freigabe möchten die Angehörigen diese Teile aber oft nicht mehr extra nachbeerdigen und so werden sie alle gesammelt und verbrannt. Einmal im Jahr kommen die Mitarbeiter der Rechtsmedizin zusammen, um sie in einer feierlichen Zeremonie auf dem Melatenfriedhof zu bestatten. 
Diese Geste fand ich  auch sehr sympathisch.
    
                             
  


Die Moderation von Jürgen Orthaus war einfach super, Professor Rothschild total unterhaltsam und auch der Autor gab lustige Anekdoten zum Besten.



Ein harmonisches Trio, das sich gegenseitig die Bälle zuwarf und es verstand, die Zuschauer perfekt zu unterhalten.  
  

Ein kurzweiliger Abend, an den ich sicher noch lange zurückdenken werde, denn soviel gelacht haben wir schon ewig nicht bei einer Lesung. 



Ich habe gesehen, dass auch Prof. Markus Rothschild einige Bücher geschrieben hat und ich habe mir zwei bestellt und werde euch natürlich anschließend berichten. Meine Freundin Doro hat übrigens `Mörderzeichen` von Wolfgang Wettstein schon gelesen und fand es gut.


Anschließend wurde noch signiert und ich ergatterte auch noch eine Unterschrift vom Prof. Rothschild



Meine Freundin Doro u.Wolfgang Wettstein



Wolfgang Wettstein


Klickt auf die Cover und Ihr gelangt zu Amazon