Donnerstag, 19. September 2019

Rezension: `Porzellankind` von Myriane Angelowski


* * * * *

Nichts ist, wie es scheint!!













Ellis ist ein einsames Kind, ihr fehlt die Liebe der Eltern und ihre beste Freundin ist Dorothy, ein imaginäres Mädchen. Auch sonst ist Ellis etwas komisch, was noch schlimmer wird, als der kleine Bruder geboren wird. Ein Schreikind, das den Eltern den letzten Nerv raubt. Nun läuft Ellis erst recht nebenher..
Und plötzlich schreit er nicht mehr, bleibt für immer stumm...

Teil 2 spielt viele Jahre später, Ellis ist inzwischen Leiterin einer Ballettschule, wohnt aber immer noch bei der ungeliebten Mutter und benimmt sich auch sonst sehr merkwürdig. Für den Leser ist es schwer einzuordnen, wer von den beiden die größere Macke hat. Das Verhältnis der beiden ist geradezu angsteinflößend, man fragt sich die ganze Zeit, warum Ellis sich nicht von der Mutter löst.
Zusätzlich gibt es noch eine anderen Handlungsstrang, in dem jemand in penibler Kleinarbeit Wohnungen mit Bewohnern nachstellt.
Der Sinn dieses Tuns bleibt dem Leser lange Zeit verschlossen, ergibt erst zum Schluss einen Sinn.
Ich weiß nicht, wie ich dieses Buch beurteilen soll, ohne zu viel zu verraten, kann nur soviel sagen: Nichts ist wie es scheint! Ich fand es extrem spannend, sodass ich seit langem mal wieder jede Sekunde genutzt habe, um weiterlesen zu können.
Ein bedrückender, verstörender, mitreißender Thriller, der es in sich hat.

                                


 Ich danke dem Emons Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares




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