Dienstag, 6. Oktober 2020

Rezension: `Seelen unter dem Eis` von Astrid Korten

 


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Ein Psychothriller vom Feinsten!!








Tom Döbbe, ein erfolgreicher Werbe- Macher, sitzt in der Todeszelle. Wegen Mordes. Als einer der Wachleute ihn dazu animiert, seine Geschichte aufzuschreiben, beginnt er nach anfänglichem Zögern, denn viel Zeit bleibt ihm nicht mehr, um zu erzählen, was passiert ist.

In Rückblenden erfährt der Leser nun nach und nach, was geschehen ist. Es stellt sich heraus, dass nichts so war, wie es auf den ersten Blick scheint.

Nach dem Tod seiner Mutter braucht Tom eine Ablenkung und da hilft ihm der tageweise Einsatz als Dozent an der Uni. Auch in seiner Ehe mit Helen ist er nicht richtig glücklich und dann passiert es... Amal ist eine seiner Studentinnen, nicht hübsch und eigentlich kein bisschen attraktiv. Doch ein ganz besonderer Augenblick ist schuld, dass Tom ihr verfällt und er beginnt im wahrsten Sinne des Wortes eine verhängnisvolle Affäre. Was als lustvolle Beziehung anfängt, wird mehr und mehr zum Albtraum, doch Tom schafft den Absprung nicht. Amal wird immer irrer in ihren Handlungen, bis er nur noch einen Ausweg sieht. Sie muss sterben.

Astrid Korten hat wieder ein brisantes Thema aufgegriffen: Das Für und Wider der Todesstrafe. Ist sie berechtigt, wenn alle Indizien auf einen Mord hinweisen und zudem ein Geständnis vorliegt?

`Seelen unter dem Eis` ist ein beklemmender Thriller mit psychologischer Tiefe, extrem spannend geschrieben.

Zudem hat Astrid Korten ein hammermäßiges, geniales und völlig unvorhersehbares Ende konstruiert, wie man es sonst nur aus den alten Justizthrillern von John Grisham kennt.

Ich bin begeistert!!

                               


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