Dienstag, 30. September 2014

Neuerscheinungen im Oktober !!


Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Unmengen von Büchern im September und Oktober erscheinen!! Ich habe euch nur mal ein paar rausgesucht..

Ich mag ja die Bücher von Myriane Angelowski sehr und im Oktober kommt ihr neuer Krimi `Das Haus am Königsforst` heraus.


Klickt auf das Buch und Ihr gelangt zur Amazonseite.


Klappentext:
Ein Mordfall führt Lou Vanheyden und Maline Brass zu einer Familie, die abgeschottet am Rande des Königsforsts lebt. Während sie das Verbrechen schnell aufklären, unterschätzen sie die explosive Situation der Familie: Die Eltern gehören einer radikalen Glaubensgemeinschaft an; die siebzehnjährigen Zwillinge Levi und Rica leben in ständiger Sorge um ihren Bruder Neo, der vor der Öffentlichkeit verborgen gehalten wird. Um ihn zu retten, schmieden sie einen Plan mit katastrophalen Folgen ...

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Eigentlich brauche ich das nächste Buch gar nicht vorstellen...darauf warten ja bestimmt schon einige von euch...




Klappentext:

 Jedes Jahr verschwinden auf hoher See rund 20 Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen. Doch nie kam jemand zurück. Bis jetzt ...
Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es geschah während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff „Sultan of the Seas“ – niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler.
Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der „Sultan“ kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen – und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der „Sultan“ verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm … 


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Klappentext:

Als Frieda Klein unerwarteten Besuch von einer alten Schul- freundin erhält, die sie um psychotherapeutische Hilfe für ihre Tochter bittet, ahnt sie nicht, worauf sie sich da einlässt ... Die Fünfzehnjährige ist verstockt und magersüchtig. Und bald stößt Frieda auf den Grund: Becky wurde eines Nachts in ihrem Zimmer von einem Unbekannten vergewaltigt. In Frieda reißt die Geschichte alte Wunden auf. Sie beschließt, sich ihrer Vergangenheit zu stellen … Ein packender Thriller, bei dem man Frieda durch London begleitet und auf falschen Spuren in ihre Heimatstadt Braxton, wo alle ihr bald mit wachsendem Misstrauen begegnen ...

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Klappentext:

Mit »Ich bin dann mal weg« hat er Millionen Leser inspiriert, persönliche Grenzen zu überschreiten. Jetzt spricht Hape Kerkeling über seine Kindheit; entwaffnend ehrlich, mit großem Humor und Ernsthaftigkeit. Über die frühen Jahre im Ruhrgebiet, Bonanza-Spiele, Gurkenschnittchen und den ersten Farbfernseher; das Auf und Ab einer dreißigjährigen, turbulenten Karriere - und darüber, warum es manchmal ein Glück ist, sich hinter Schnauzbart und Herrenhandtasche verstecken zu können. Über berührende Begegnungen und Verluste, Lebensmut und die Energie, immer wieder aufzustehen.
»Was, um Himmels willen, hat mich bloß ins gleißende Scheinwerferlicht getrieben, mitten unter die Showwölfe? Eigentlich bin ich doch mehr der gemütliche, tapsige Typ und überhaupt keine Rampensau. Warum wollte ich also bereits im zarten Kindesalter mit aller Macht "berühmt werden"? Und wieso hat das dann tatsächlich geklappt? Nun, vielleicht einfach deshalb, weil ich es meiner Oma als sechsjähriger Knirps genau so versprechen musste ...«
Hape Kerkeling, der mit seinem Pilgerbericht »Ich bin dann mal weg« seine Fans überraschte und Leser jeden Alters begeisterte, lädt auf die Reise durch seine Memoiren ein. Sie führt nach Düsseldorf, Mosambik und in den heiligen Garten von Gethsemane; vor allem aber an die Orte von »Peterhansels« Kindheit: in Recklinghausens ländliche Vorstadtidylle und in die alte Bergarbeitersiedlung Herten-Scherlebeck. Eindringlich erzählt er von den Erfahrungen, die ihn prägen, und warum es in fünfzig Lebensjahren mehr als einmal eine schützende Hand brauchte.

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Die Reihe um Xavier Kieffer gefällt mir auch sehr gut und ich freue mich auf..


Klappentext:

»Schlitzohr in Kochschürze – Xavier Kieffer hat es faustdick unter der Kochmütze.« Saarländischer Rundfunk Einmal im Jahr gönnt sich der Koch und Gourmet Xavier Kieffer einen Ausflug nach Italien. Gemeinsam mit seinem Schulfreund, dem Wein- und Ölhändler Alessandro Colao, fährt er in die Toskana, unternimmt Weinproben und fährt einige Tage darauf mit einem Laster voller Wein und Öl zurück nach Luxemburg. Diesmal geht der Trip allerdings gehörig schief. Sein Freund versetzt ihn und Kieffer findet heraus, dass Alessandro bereits Tage zuvor ohne ihn nach Italien aufgebrochen ist – und seither hat niemand etwas von ihm gehört. Der Koch macht sich auf die Suche. Aber statt Alessandro findet er eine verlassene Mühle, Tanks voll seltsam riechenden Olivenöls und bewaffnete Männer, die gerade Öl in einen Lastwagen pumpen. Hat der Ölhändler krumme Geschäfte getätigt? Kann Kieffer seinen Freund finden, bevor es zu spät ist?

Sonntag, 28. September 2014

Rezension: `Greif nach den Sternen, Schwester` von Latifa Nabizada


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Zu diesem Leben gehört Mut!!!








Latifa Nabizada wächst im Afghanistan der 80er Jahre auf. Eigentlich sind sie eine normale Familie; der Vater arbeitet, die Mutter ist zuhause und betreut das Haus und die zehn Kinder. Eine Schulbildung hat sie nicht und deswegen legt sie Wert darauf, das zumindest ihre eigenen Kinder die Schule besuchen können. Das war zu dieser Zeit noch keineswegs üblich für Mädchen.

Das normale Leben hat für die Familie jedoch ein jähes Ende, als der Vater völlig willkürlich verhaftet wird und mehrere Jahre im Gefängnis verbringen muss.

Latifa schildert sehr eindrucksvoll, wie das Leben in Afghanistan abläuft. Korruption steht an erster Stelle und ohne Beziehungen oder Geld läuft nur wenig.

Als junges Mädchen rebelliert sie gegen das strenge Elternhaus. Sie weigert sich, ein Kopftuch zu tragen, schneidet sich die Haare modern kurz etc. und möchte auch noch Pilotin werden.

Das Leben im Land ist zu dieser Zeit mal gerade nicht so streng religiös, auch andere Frauen orientieren sich am Westen. Afghanistan will ein aufgeschlossenes Land sein, zumindest nach außen hin.

Und Latifa und ihre Schwester schaffen es wahrhaftig, die ersten Pilotinnen des Landes zu werden. Natürlich müssen sie dazu massenhaft Hindernisse überwinden, denn die männlichen Kollegen und Vorgesetzten akzeptieren das auf keinen Fall und legen ihnen immer wieder Steine in den Weg,

Doch urplötzlich ändert sich zweimal die politische Lage und islamische Mudschaheddin und Taliban erlangen Macht. Jedesmal ein Rückfall ins Mittelalter...Von jetzt auf gleich ist alles verboten. Frauen haben sich vollkommen zu verhüllen und zuhause zu bleiben, es wird alles untersagt; singen, musizieren, rauchen. fernsehen, Tauben züchten. Wie irre das ist, wird spätestens bei diesem Verbot klar: Man darf im Geschäft Ware nicht mehr in Papier einpacken, denn es könnte ja sein, dass eine Seite des Korans mitgegriffen wird.

Restaurants, Bars, Teehäuser und Friseure sind geschlossen. Natürlich müssen jetzt alle diejenigen furchtbare Angst haben, die vorher ein westlich orientiertes Leben führten.

Einige Jahre danach werden die Taliban entmachtet und die Amerikaner haben das Sagen. Nun lockert sich wieder alles; Latifa und ihre Schwester dürfen sogar wieder als Pilotinnen arbeiten..

Aber im Land geht es rauf und runter und immerzu direkt dieses Extreme. Entweder dürfen die Frauen nur mit einer Burka bekleidet gehen oder sie sind frei und dürfen sogar arbeiten. Ein Mittelmass gibt es nicht.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und wer gerne etwas über den religiösen Wahnsinn liest, ist hiermit gut beraten. Die Sprache und der Schreibstil sind relativ einfach gehalten, deswegen kann man es so weglesen.

Larifa schreibt ziemlich ausführlich, sodass der Leser sich gut in ihr Leben hinein versetzen kann. Soweit man das als Westeuropäer überhaupt kann..... Frauen haben eigentlich gar keine Rechte; sie müssen dem Mann widerstandslos gehorchen. In Latifas Fall war es so, dass sie zwar als Pilotin den Lebensunterhalt verdient, aber trotzdem ihren Mann fragen muss, wenn sie aus dem Haus gehen möchte. Unvorstellbar !!

Es ist auch heute noch so, dass die Eltern die Ehen arrangieren und man sich nicht dagegen auflehnen darf.

Eigentlich kann ich es kaum fassen, dass es dieses Leben in der heutigen Zeit wirklich noch so gibt.

Mich hat das Buch sehr beeindruckt, ich bin mal wieder sehr dankbar, dass ich hier in Freiheit leben darf und selbst über mein Leben entscheiden darf.







Ich danke dem Droemer Knaur Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares





Montag, 22. September 2014

Rezension: `Die andere Hälfte der Hoffnung` von Mechtild Borrmann

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Das Leben nach Tschernobyl !!!









Mechtild Borrmanns neuester Roman befasst sich, wie immer, auch wieder mit einem besonderen Thema.

Walentyna, die das Unglück in Tschernobyl als junge Frau hautnah miterlebt hat, ist nun nach vielen Jahren und unzähligen Schicksalsschlägen zurück in die verbotene Zone gezogen.

Die Zeit verbringt sie mit dem Warten auf ihre verschollene Tochter Krystina, die sich mit ihrer Freundin nach Deutschland aufmachte, um dort zu arbeiten. Seitdem hat niemand mehr etwas von den beiden gehört.

Leonid, Beamter der Miliz in Kiew, findet heraus, dass Krystina nicht das einzige verschwundene Mädchen ist, sondern dass es anscheinend einen ganzen Mädchenhändlerring gibt. Die Mädchen werden angeworben, um in Deutschland zu arbeiten und verschwinden spurlos.

Weil er es Walentyna versprochen hat, macht er sich in Deutschland auf die Suche nach den Mädchen. Dabei gerät er in ein Netz aus Korruption und Profitgier, in dem man über Leichen geht und auch sein Leben ist in Gefahr.

Walentyna schlägt währenddessen die Zeit tot, indem sie ihre Lebensgeschichte aufschreibt. Sie erzählt sehr eindrucksvoll, wie das Unglück passierte und wie das Leben danach für die Einwohner aussah. Der Leser erfährt Einzelheiten über die Katastrophe in Tschernobyl, die einen auch heute noch erschüttern lassen.

Im Gegensatz zu den Menschen wurde das Vieh direkt weggeschafft, denn Vieh ist ja kostbar.

Was damals aus reiner Geldgier alles verschwiegen und wie zuerst alles verharmlost wurde. (Was man ja auch heute von Katastrophen kennt) Sogar anschließend, nachdem schon mehrere Kilometer weit alles evakuiert worden war, traf immer noch niemand Vorsorge und es wurde weiterhin ohne Schutzkleidung gearbeitet.

Bis heute wollen Männer keine `Tschernobylza` heiraten, eine Frau, die zur Zeit der Katastrophe geboren wurde, da sie evt keine, oder aber behinderte Kinder bekommen könnte. Von ihrer eigenen Gesundheit gar nicht zu reden.

Ein weiterer Handlungsstrang führt uns an die Holländische Grenze, wo der alte Matthias Lessman allein auf einem einsamen Bauernhof lebt. Matthias wird zufällig Zeuge einer Verfolgungsjagd, bei der ein junges Mädchen gehetzt wird. Er rettet die Ukrainerin und nimmt sie bei sich auf. Damit nehmen die Ereignisse ihren Lauf; allerdings einen Lauf, den er so nie gewollt hat.

Die verschiedenen Handlungsstränge fand ich tlw. etwas sehr verworren, vor allem brachten mich die Unmengen an russischen Namen durcheinander. Zum Schluss sah ich, dass hinten im Register die mitwirkenden Personen aufgeführt sind, das hätte ich mir allerdings am Anfang gewünscht.

Die Story hat mich aber trotzdem sehr gefesselt, besonders die Tagebucheintragungen rund um Tschernobyl.

Mechtild Borrmann hat ja ein besonderes Händchen, die Fäden am Ende völlig unerwartet zusammenlaufen zu lassen; oftmals mit einem total überraschenden Ergebnis....



Ich danke dem Droemer Knaur Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares

Dienstag, 16. September 2014

Rezension : `Königstöchter` von Carla Berling

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Wieder Mord in Ostwestfalen!!









`Königstöchter` ist nach `Sonntags Tod` der zweite Band aus der `Ira Wittekind` Reihe, in dem die Autorin den Leser wieder ins ostwestfälische Bad Oeynhausen mitnimmt.

Ira, Reporterin bei der Zeitung `Tag 7`, wird geschickt, um über einen schrecklichen Unfall zu berichten, der einer alten Bewohnerin der Morgenstern-Stiftung zugestoßen ist.

Eigentlich eine Routinesache, bis sich herausstellt, dass es kein Unfall war, sondern sich um Mord handelt.

Als noch eine zweite Bewohnerin des Heimes eines unnatürlichen Todes stirbt, wird Iras journalistisches Interesse geweckt...

Sie befragt die Bewohner und die Bekannten der Toten, doch bei dem, was sie erfährt, hat sie nicht immer den nötigen Abstand, denn sie fühlt regelrecht mit den Befragten.

Vor allem, als sie erschütternde Dinge herausfindet, die vor vielen Jahren passiert sind und worunter die Beteiligten heute noch leiden.

Der Zeitungsartikel ist schon fast zur Nebensache geworden, denn Ira möchte nun die ganze Geschichte wissen. Was ist damals geschehen ? Wer ist für die Morde verantwortlich ? Sie findet nach und nach heraus, was es mit den `Königstöchtern`, von denen hinter vorgehaltener Hand gesprochen wird, auf sich hat. Und dann geschieht ein dritter Mord....

Den Anfang des Buches empfand ich als ziemlich langatmig, doch später konnte mich das Buch wieder fesseln.

Die Story um die `Königstöchter` ist gut konstruiert und spannend geschrieben.

Humorvoll schildert Carla Berling die Besuche auf Hof Eskendor und die Mundart ließ mich doch mehrmals schmunzeln, da mir viele Wörter noch sehr geläufig sind aus meiner Jugend, die ich in der Nähe verbrachte.


Allerdings wurde es mir für einen Krimi ein bisschen viel mit Iras Privatleben und den beiden alten Tanten. Beim ersten Band `Sonntags Tod` passte es sehr gut, dass die Autorin viel Privatkram einfließen ließ, denn die Bewohner von Gut Eskendor hatten etwas mit dem aktuellen Mordfall zu tun.

Bei `Königstöchter` hätte mir jedoch etwas weniger gereicht.


Die Autorin hat sehr vielschichtige, eigenwillige und teils skurrile Charaktere geschaffen und auch von der Thematik her ist alles vertreten. Mord, Habgier, Rache, illegale Abtreibungen, Missbrauch, Inzest.


Eine Aussage aus dem Buch, über die ich später noch länger nachdachte, ist mir wieder im Gedächtnis geblieben.
Iras Mutter sagt :
" Die Frau ****, die hatte es doch immer gut. Stets genug Geld und brauchte nie einen Finger krumm zu machen. Die hat kein Leid gekannt..... "

Und gerade hierbei  handelt es sich um die Frau, die in der Kindheit Schreckliches erlebt hat und deren Leben im Grunde durch diese Misshandlung verpfuscht war...

Man sollte nie vorschnell über Menschen urteilen, denn meistens kennt man ihre Lebensgeschichte nicht wirklich..

Alles in allem war `Königstöchter`ein guter Krimi, doch `Sonntags Tod` hat mir noch etwas besser gefallen.








Freitag, 5. September 2014

Rezension: `Phönixkinder` von Christine Drews


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Ein Krimi-Highlight !!!!















Das Ermittlerduo Charlotte Schneidmann und Peter Käfer wird zu einem Brand im Seniorenstift `Sonnenschein`  gerufen. Ein trauriger Fall, denn ein Bewohner ist bei lebendigem Leib verbrannt.
Eigentlich kein Fall für die Kripo, doch dann stellt sich heraus, der alte Mann wurde ermordet, noch dazu vor seinem Tod grausam gefoltert.
Das Buch ist in verschiedene Handlungsstränge eingeteilt, wobei einer vom Täter handelt. So kann man dessen Gedanken etwas verfolgen, allerdings bleibt unklar, wer er ist.
Da die Bewohner des Heims alle dement sind, müssen Charlotte und Peter einen anderen Ansatzpunkt für die Ermittlungen finden. Sie beginnen bei der Familie des Toten, die wider Erwarten nicht traurig ist, denn Ludger Steinmann war eher ein Tyrann.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es hauptsächlich um die Polizeiarbeit, die Ermittlungen und natürlich um die Tätersuche geht, die sich nicht einfach gestaltet, denn immer wieder tauchen neue Verdächtige auf.
Als noch weitere Brände gelegt werden, wird langsam klar: Die Spuren führen in die Vergangenheit, aber was ist damals geschehen, dass heute noch jemand solche Rachegelüste hat ? 
Nach und nach tragen die Ermittler Puzzleteile zusammen und am Ende gibt es einige Personen, die ein Motiv hätten.
Die Autorin hält viele unerwartete Wendungen für den Leser bereit, wodurch der Spannungsbogen immer oben gehalten  wird.
Im Vordergrund steht die Polizeiarbeit, obwohl man auch einiges aus dem Privatleben der Ermittler erfährt.

In `Phönixkinder` findet der Leser einen perfekt konstruierten Plot, vielschichtige Charaktere und eine Menge loser Fäden, die am Ende miteinander verstrickt werden. Zusammen mit dem fesselnden, packenden Schreibstil der Autorin ist das Buch für mich ein echtes Highlight gewesen.


Ich danke dem Lübbe Verlagund Blogg Dein Buch
für die Zusendung des Rezensionsexemplares.




Kaufen könnt Ihr das Buch aber auch direkt beim Verlag .

Dienstag, 2. September 2014

Gewinnerziehung zum 200.000 Besucher-Gewinnspiel

                                 Liebe Leser,

der Gewinner des 200.000 Besucher-Gewinnspiels ist gezogen !!!
         Und das Wunschbuch gewonnen hat :





                                Sunshine ,

die hier auf dem Blog einen Kommentar abgegeben hat....
                               
                 Herzlichen Glückwunsch !!! 

                     Dein Wunschbuch ist 
          `Todesfrist` von Andreas Gruber.
Leider habe ich keine Möglichkeit, Dich zu kontaktieren.. Ich hoffe, Du liest es hier und meldest Dich bei mir :-)

Allen anderen danke ich fürs Mitmachen und Ihr wisst ja: Das nächste Gewinnspiel kommt bestimmt..:-)


Sonntag, 31. August 2014

Neuerscheinungen im September

Liebe Leser, im Monat September gibt es wieder einige interessante Neuerscheinungen..

 Klickt auf das jeweilige Buch und Ihr gelangt zur Amazon-Seite


Ich bin gespannt auf den neuen Roman von Petra Hammesfahr.




Klappentext:
 Es kann nebenan passieren. Der Täter kann ein Freund sein. Es kann jederzeit Realität werden.


An einem Nachmittag im November verschwindet die fünfjährige Emilie Brenner. Spurlos, denn obwohl die Nachbarn sie noch mit ihrem neuen Fahrrad sahen, scheint sie wenig später wie vom Erdboden verschluckt. Ein Albtraum für die Eltern, die eine Vermisstenanzeige allerdings viel zu spät aufgeben, und auch für Kommissar Klinkhammer, der aus bitterer Erfahrung weiß, dass bei verschwundenen Kindern jede Minute zählt. Noch ahnt er nicht, dass seit Monaten in der Nachbarschaft Dinge geschehen, die an jenem Tag im November unweigerlich zur Katastrophe führen.

Die Meisterin der psychologischen Spannung erzählt von den seelischen Abgründen, die in jedem von uns unvermittelt aufbrechen können.
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Ken Folletts `Winter der Welt` hat mich ja nicht so richtig vom Hocker gerissen; mal sehen, wie es mit den neuen Band aussieht..



Klappentext:
 VOM BAU DER MAUER BIS ZU IHREM FALL - Die große Familiensaga vom Autor der Bestseller DIE SÄULEN DER ERDE und DIE TORE DER WELT. Deutschland nach dem Mauerbau: Rebecca Hoffmanns Welt in Ostberlin scheint in Ordnung zu sein - bis sie durch Zufall erfährt, dass der eigene Mann sie seit Jahren im Auftrag der Stasi bespitzelt. Als sie ihn zur Rede stellt, begeht sie einen verhängnisvollen Fehler, den sie und ihre Familie ihr Leben lang bereuen sollen. - In den USA erlebt George Jakes als Vertrauter von Justizminister Robert Kennedy hautnah den Kampf der Bürgerrechtsbewegung gegen Rassismus, Intoleranz und Ungerechtigkeit - und bekommt am eigenen Leib zu spüren, was es heißt, ein Farbiger zu sein. - Cameron Dewar ist Republikaner, aber auch er kämpft unbeirrt für seine Überzeugungen. Als CIA-Agent muss er sich in einer Welt aus Täuschung, Lügen und Intrigen zurechtfinden. - Ähnlich geht es Dimka Dworkin, dem jungen Berater von Nikita Chruschtschow, als sich Sowjetunion und USA in einen Konflikt stürzen, der die Welt an den Rand des Atomkriegs führt. Seine Schwester Tanja begibt sich als Journalistin an die Brennpunkte des Geschehens, von Moskau über Kuba bis nach Prag und Warschau - dorthin, wo Weltgeschichte geschrieben wird. Der in sich abgeschlossene Roman erzählt die miteinander verbundenen Schicksale von Menschen aus Ost und West vor dem Hintergrund der politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen vom Anfang der Sechziger- bis zum Ende der Achtzigerjahre. - 100 Jahre nach dem Beginn des Ersten Weltkriegs - 75 Jahre nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs - 50 Jahre nach der Aufhebung der Rassentrennung in den USA - 25 Jahre nach dem Fall der Mauer bringt Ken Follett, seine Jahrhundert-Trilogie, die mit STURZ DER TITANEN und WINTER DER WELT begann, zu einem packenden und furiosen Finale.
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Sehnsüchtig erwarte ich den zweiten Teil der Trilogie; `Krähenmädchen` fand ich ja richtig gut..Jetzt kommt

 

Klappentext:

 Ein Geschäftsmann wird brutal ermordet. Jeanette Kihlberg ermittelt mithilfe der Psychologin Sofia. Doch wer ist Sofia wirklich?
Jeanette Kihlbergs Ermittlungen in einer Mordserie an Jungen in Stockholm werden vorübergehend auf Eis gelegt, als ein ranghoher Geschäftsmann auf bestialische Weise getötet wird. Man geht von einem Racheakt aus – doch Rache wofür? Psychologin Sofia Zetterlund soll ein Täterprofil erstellen, aber dann geschehen weitere Morde. Und diese scheinen in Verbindung mit Victoria Bergman zu stehen. Während die Ermittlungen nach Dänemark führen, hat Sofia immer häufiger Bewusstseinsstörungen ...

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Ich liebe die Bücher von Charlotte Link; dieses scheint so ganz anders zu sein als die übrigen..






Das persönlichste Buch von Charlotte Link

Auf eindringliche Weise berichtet Bestsellerautorin Charlotte Link von der Krankheit und dem Sterben ihrer Schwester Franziska. Es ist nicht nur das persönlichste Werk der Schriftstellerin, voller Einblicke in ihr eigenes Leben, sondern auch die berührende Schilderung der jahrelang ständig präsenten Angst, einen über alles geliebten Menschen verlieren zu müssen. Charlotte Link beschreibt den Klinikalltag in Deutschland, dem sich Krebspatienten und mit ihnen ihre Angehörigen ausgesetzt sehen, das Zusammentreffen mit großartigen, engagierten Ärzten, aber auch mit solchen, deren Verhalten schaudern lässt und Angst macht. Und sie plädiert dafür, die Hoffnung nie aufzugeben – denn nur sie verleiht die Kraft zu kämpfen.

Ein subtiles, anrührendes Plädoyer für mehr Menschlichkeit. Ein Buch, das Kraft gibt, nicht aufzugeben und um das Leben zu kämpfen.

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Sabine Thiesler bringt einen neuen Thriller heraus..




Klappentext:

 Töte deinen Nächsten – und rette dich selbst!
Malte ist auf der Flucht. Er wird wegen Mordes gesucht, hat keine Papiere, kein Geld, kein Zuhause und keine Freunde. Im Hafen von Nizza lernt er durch Zufall Werner kennen, der mit seiner Luxusyacht im Mittelmeer Urlaub macht. Werner bietet ihm an, mit ihm zusammen nach Korsika überzusetzen. Sein Schiff ist ein Traum. Ein Traum, für den es sich zu töten lohnt . . .

Die schönsten Wochen des Jahres verbringt das deutsche Ehepaar Werner und Vivian Faenzi stets auf seiner Yacht im Mittelmeer. Nur diesen Sommer muss Vivian die Reise in Nizza aus beruflichen Gründen für zwei Wochen unterbrechen. Werner möchte nach Korsika, aber ihm graut ein wenig vor der langen nächtlichen Überfahrt allein auf See. Durch Zufall trifft er den sympathischen deutschen Seemann Malte, der auch nach Korsika will. Gemeinsam fahren sie los. Was Werner nicht weiß: Vor Kurzem hat Malte einen Menschen umgebracht und ist auf der Flucht. Nun wittert er die große Chance einer ganz neuen Existenz auf diesem prachtvollen Schiff. Dabei stört eigentlich nur Werner. Und Vivian. Und jeder, der ihm sonst in die Quere kommt. Darunter auch die Marescialla Manuela Sentini und Commissario Donato Neri, der den Sommer über auf der Insel Elba stationiert ist.

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Und?? Ist etwas dabei für euch ?

Dienstag, 26. August 2014

200.000 Besucher-Gewinnspiel !!




Liebe Leser, in der letzten Woche habe ich gesehen, dass ich die 200.000 Besucher-Marke überschritten habe.
Das finde ich schon ganz schön viel.. Das 100.000 Besucher- Gewinnspiel gab es hier genau vor einem Jahr. 
Das bedeutet, 100.000 neue Besucher in 12 Monaten. Trotzdem steigt nicht unbedingt die Zahl der eingetragenen Leser auf dem Blog, was aber sicher daran liegt, dass Ihr mir stattdessen bei Facebook folgt. Aber ich würde mich natürlich auch freuen, wenn Ihr euch hier als Leser eintragt..

Nun habe ich als kleines Dankeschön ein Gewinnspiel für euch; ganz unkompliziert diesmal...
Schreibt einfach bis zum 30.08.2014 23 Uhr unter diesen Post oder bei Facebook, welches Taschenbuch Ihr im Gewinnfall gerne lesen möchtet..


 Falls ihr noch nicht über 18 Jahre alt seid, brauche ich die Einwilligung eurer Eltern.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, die Auslosung erfolgt über random org. 


Und nun wünsche ich euch viel Glück !!!

Montag, 25. August 2014

Neuer Roman von Carla Berling zum Superpreis!!

Liebe Leser,
der neue Krimi von Carla Berling ist erschienen. `Sonntags Tod` hatte mich ja schon begeistert, nun bin ich gespannt auf den neuen Fall von Ira Wittekind..

Das Beste ist allerdings : Das eBook gibt es zum Einführungspreis von 99 ct.


Kurzbeschreibung


Der erste Fall war spannend. Dieser raubt Ihnen den Atem.
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Ein Geheimnis, das von vier Frauen über Jahrzehnte gehütet wurde.
Und ein Mörder, der mitten unter ihnen ist.

Eine idyllische Kleinstadt? Mitnichten.

Vier alte Damen kennen sich seit Kindertagen. Zwei von ihnen kommen innerhalb kurzer Zeit auf entsetzliche Weise um.
Reporterin Ira Wittekind findet heraus, dass sie durch ein grauenvolles Geheimnis untrennbar verbunden waren. Stück für Stück rollt sie Ereignisse aus der Vergangenheit auf und bringt Licht in eine unfassbare Tragödie, deren Folgen bis in die Gegenwart reichen.
Und dann: Der dritte Mord.
Die Polizei tappt im Dunkeln, der Mörder läuft frei herum.
Ira ermittelt auf eigene Faust weiter. Alle Fäden scheinen in der Stiftung Morgenstern zusammenzulaufen, und dort entdeckt sie hinter dem Geheimnis der Frauen ein noch viel schlimmeres Drama.

Ira Wittekind ermittelt in ihrem zweiten Fall. 



KLICKT AUF DAS BUCH

Freitag, 22. August 2014

Rezension: `Die Stimme des Vergessens` von Sabine Kornbichler

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Spannender zweiter Fall für Kristina Mahlo!!








Im zweiten Krimi um die Nachlassverwalterin Kristina Mahlo muss sie sich mit dem Testament des verstorbenen Albert Schettler befassen. Zuerst scheint es ein Routinefall zu werden, doch nach und nach tauchen immer mehr Ungereimtheiten auf.

Kristina, die ihren Job sehr ernst nimmt, kann den Auftrag nicht so schnell abschließen, wie sie es vorhatte, weil ihr bei der Bearbeitung ein grober Fehler unterlaufen ist.

Nun tut sie alles, um ihn wieder auszubügeln, denn als Nachlassverwalterin ist sie die Einzige, die den letzten Willen des Verstorbenen erfüllen kann.

Sie recherchiert ein wenig und entdeckt immer neue Verwicklungen und Zusammenhänge. Irgendwann hat das schon alles nichts mehr mit der ursprünglichen Nachlassverwaltung zu tun, doch Kristina kann jetzt nicht aufgeben.

Sie findet heraus, dass vor langer Zeit schlimme Dinge geschehen sind, die alle in Verbindung mit Albert Schettler zu stehen scheinen. Dazu gab es einige nicht ganz geklärte Todesfälle in letzter Zeit, bei denen es sich plötzlich um Mord handeln könnte.

Verbissen geht Kristina verschiedenen Spuren nach und Hilfe leisten ihr dabei wieder ihre Freundin Henrike und die Mitarbeiterin Funda. Mit ihrer Beziehung zu Simon steht es allerdings im Moment nicht zum Besten.

Sabine Kornbichler hat mit Kristina Mahlo eine sehr sympathische Protagonistin geschaffen, aber auch die anderen Mitwirkenden sind mir ans Herz gewachsen.

Die Arbeit einer Nachlassverwalterin ist mal etwas anderes als polizeiliche Ermittlungen und denen trotzdem sehr ähnlich.

`Die Stimme des Vergessens` ist ein perfekt konstruierter Krimi, in dem es eigentlich keinen direkten Mord gibt. Es geht hauptsächlich um Recherche und das Zusammentragen und Auswerten von Informationen.

Mir gefällt diese Art Krimi sehr, wer es allerdings lieber blutrünstig hat und mehr Action erwartet, ist mit diesem Buch nicht gut bedient.

Eigentlich mag ich nicht, wenn zu viel Privatleben der Ermittler mit in die Story einfließt. Da aber Kristinas keine Polizistin, sondern Nachlassverwalterin ist, hat mich das Gesamtpaket von Privatleben und Ermittlungsarbeit überzeugt.

Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Fall, in dem es ein Wiedersehen mit Kristina Mahlo und ihren Lieben.



Ich danke  dem Piper Verlag   für die Zusendung des Rezensionsexemplares