* * * * * 30.September 2010
Macht Geld wirklich glücklich ?? Wenn man alles andere verliert ??
Mich hat lange kein Buch mehr so gefesselt,wie dieses. Willow, ein kleines Mädchen,das mit OI,der sogenannten Glasknochenkrankheit geboren wurde,steht im Mittelpunkt der Handlung. Allein der beschriebene Alltag der Familie ist schon ein Grauen für einen Außenstehenden.Denn seit Willows Geburt ist nichts mehr,wie es mal war;das Leben der Familie ist nur von OI bestimmt. Irgenwann,als Willow schon fünf Jahre alt ist,bringt ein pfiffiger Anwalt die Mutter Charlotte auf die Idee,die damalige Gynäkologin zu verklagen,da sie evt. bei der Untersuchung etwas übersehen hat. Durch die zu erwartende Summe wären die Kosten für Willows Behandlung bis an ihr Lebensende gesichert.Bis dahin kann man alles noch nachvollziehen,aber dann fragt man sich,ob es das wirklich wert ist.Die zu verklagende Ärztin ist Charlottes beste Freundin und Vertraute und die Kinder sind auch befreundet. Doch plötzlich ist das alles nichts mehr wert.Charlotte stößt ihrer besten Freundin mit der Anklageschrift quasi einen Dolch in den Rücken.Diese muß daraufhin ihre Praxis schließen,ist nicht mehr fähig,als Ärztin zu arbeiten. Die Ehe von Charlotte geht in die Brüche, die Kinder leiden an psychischen Störungen,die Familie bricht auseinander,alle wenden sich ab.Es gibt keinen Menschen mehr, der zu ihr steht,doch Charlotte gibt nicht auf. Die einzelnen Kapitel lassen immer jemand anderen erzählen, sodaß man immer hin und hergerissen wird zwischen den einzelnen Ansichtsweisen. Obwohl das Buch über 600 Seiten hat,war kein einziges Kapitel dabei,das nicht voller Spannung war. Ein ergreifender Roman,wirklich empfehlenswert !!!
Montag, 17. Oktober 2011
Thorn,Ines : Das Mädchen mit den Teufelsaugen
* * * * 06.September 2010
Natur oder doch Hexerei ???,
Die Handlung spielt im Jahre 1530,hauptsächlich in Frankfurt. Rosamunde wird mit sogenannten Teufelsaugen geboren. Zu der damaligen Zeit kam ja fast alles vom Teufel, das auch nur ein bißchen anders war als die Norm. Als kleines Mädchen wird sie schon für jedes Unglück oder Missgeschick ,das irgendwo passiert,verantwortlich gemacht.Schließlich wird sie in ein Kloster abgeschoben und hier geschehen wieder seltsame Dinge,aber in der umgekehrten Form.Plötzlich wird aus Rosamunde eine Heilige und die Leute ,die sie noch vor kurzem als Hexe beschimpft haben,verehren sie nun und bitten um ihren Segen. Es ist wirklich erschreckend,wie leicht die Menschen zu der Zeit beeinflussbar waren und das es nur einer winzigen Kleinigkeit bedurfte,um alles wieder ins Gegenteil umzukehren.Jedem ,der auch nur ein wenig anders war,wurde unterstellt,etwas mit Hexerei zu tun zu haben. Rosamunde lernt später einen Maler kennen,die Liebe ihres Lebens,der absolut nichts von diesem ganzen Teufelskram hält und ihr immer wieder Mut macht. Doch auch er wird später so beeinflusst,das auch er glaubt, sie sei eine Hexe. Wird sie ihn vom Gegenteil überzeugen können? Ein schönes Buch,das man mal wieder nur schlecht aus der Hand legen kann.
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Natur oder doch Hexerei ???,
Die Handlung spielt im Jahre 1530,hauptsächlich in Frankfurt. Rosamunde wird mit sogenannten Teufelsaugen geboren. Zu der damaligen Zeit kam ja fast alles vom Teufel, das auch nur ein bißchen anders war als die Norm. Als kleines Mädchen wird sie schon für jedes Unglück oder Missgeschick ,das irgendwo passiert,verantwortlich gemacht.Schließlich wird sie in ein Kloster abgeschoben und hier geschehen wieder seltsame Dinge,aber in der umgekehrten Form.Plötzlich wird aus Rosamunde eine Heilige und die Leute ,die sie noch vor kurzem als Hexe beschimpft haben,verehren sie nun und bitten um ihren Segen. Es ist wirklich erschreckend,wie leicht die Menschen zu der Zeit beeinflussbar waren und das es nur einer winzigen Kleinigkeit bedurfte,um alles wieder ins Gegenteil umzukehren.Jedem ,der auch nur ein wenig anders war,wurde unterstellt,etwas mit Hexerei zu tun zu haben. Rosamunde lernt später einen Maler kennen,die Liebe ihres Lebens,der absolut nichts von diesem ganzen Teufelskram hält und ihr immer wieder Mut macht. Doch auch er wird später so beeinflusst,das auch er glaubt, sie sei eine Hexe. Wird sie ihn vom Gegenteil überzeugen können? Ein schönes Buch,das man mal wieder nur schlecht aus der Hand legen kann.
Thorn,Ines : Die Kaufherrin
* * * * 29.August 2010
Netter Urlaubsschmöker....!!
Ich bin absoluter Ines Thorn Fan, habe bislang alle ihre historischen Romane gelesen. Allerdings hat mich "Die Kaufherrin" nicht so begeistert wie die anderen Bücher.Die Witwe Theda Geisenheimer muß nach dem Tode ihres Mannes ihr Kaufhaus allein führen und sich noch zusätzlich um ihre drei Kinder kümmern. Diese wollen allesamt etwas anderes als ihre Mutter.Theda ist eine harte, herzlose Frau ,die im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen geht.Ziemlich intrigant zieht sie die Fäden,um ihre Kinder nach ihrem Gutdünken zu lenken.Ihr erstes Enkelkind wird direkt weggegeben, nach den Wünschen der Tochter wird auch hier nicht gefragt.Erst in den letzten Seiten wird aufgeklärt,warum sie sich so verhält,aber das ist für mich keine Entschuldigung für ihr Handeln.Dieser Band ist vom Stil her etwas weniger anspruchsvoll geschrieben,als die bisherigen.Ich habe das Buch im Urlaub gelesen, es ist trotz allem eine nette unterhaltsame Lektüre, aber eben nicht so mitreißend wie die übrigen Ines Thorn Bücher.Aber beim nächsten Band bin ich natürlich wieder dabei...
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Netter Urlaubsschmöker....!!
Ich bin absoluter Ines Thorn Fan, habe bislang alle ihre historischen Romane gelesen. Allerdings hat mich "Die Kaufherrin" nicht so begeistert wie die anderen Bücher.Die Witwe Theda Geisenheimer muß nach dem Tode ihres Mannes ihr Kaufhaus allein führen und sich noch zusätzlich um ihre drei Kinder kümmern. Diese wollen allesamt etwas anderes als ihre Mutter.Theda ist eine harte, herzlose Frau ,die im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen geht.Ziemlich intrigant zieht sie die Fäden,um ihre Kinder nach ihrem Gutdünken zu lenken.Ihr erstes Enkelkind wird direkt weggegeben, nach den Wünschen der Tochter wird auch hier nicht gefragt.Erst in den letzten Seiten wird aufgeklärt,warum sie sich so verhält,aber das ist für mich keine Entschuldigung für ihr Handeln.Dieser Band ist vom Stil her etwas weniger anspruchsvoll geschrieben,als die bisherigen.Ich habe das Buch im Urlaub gelesen, es ist trotz allem eine nette unterhaltsame Lektüre, aber eben nicht so mitreißend wie die übrigen Ines Thorn Bücher.Aber beim nächsten Band bin ich natürlich wieder dabei...
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Shariff,Samia : Der Schleier der Angst
* * * * * 01.August 2010
"Mama ,was wäre Dein größtes Glück ?"
" Dein Tod !!"
Wenn nicht gleich am Anfang des Buches gesagt würde, das es ein Happy End hat, hätte ich zwischendurch fast nicht weiterlesen können. Die Geschichte ist so unvorstellbar,vor allem unfaßbar in der heutigen Zeit.
Samia bekommt schon in frühester Kindheit immer zu hören,das die Eltern von Gott gestraft wurden,weil sie eine Tochter bekommen haben. "Mama, ich möchte euch eine Freude machen ! Was macht euch glücklich ?" fragt Samia einmal ihre Mutter. Die Antwort lautet " Indem Du nie geboren wärest. Das würde uns die größte Freude bereiten. " Eine Tochter ist nicht nur kostenintensiv,weil sie ja immer bewacht werden muß,damit sie auch der Familie keine Schande bereitet; dann muß sie verheiratet werden und das kostet viel Geld.Außerdem ist sie eben eine Strafe Gottes und man muß sich vor der Familie und den Freunden schämen,weil man eine Tochter hat.
Als Samia mit 15 an einen gewalttätigen älteren Mann verheiratet wird,geht ihr Martyrium erst richtig los. Der Mann quält und vergewaltigt sie andauernd,sie darf nichts allein tun oder entscheiden,nie das Haus verlassen. Der erste Sohn,den Samia sehr liebt,wird ihr von ihrer Mutter weggenommen. Danach bringt sie wieder Schande über die Familie,weil sie zwei Töchter bekommt.Jetzt wird der Ehemann wirklich zum Tier, vergreift sich auch an den Töchtern. Eine algerische Frau hat keinerlei Rechte, sie darf ohne Einwilligung des Mannes nichts tun.
Interessant auch, das ihre Brüder sie als kleines Mädchen immer beschützen wollen vor den gewalttätigen Eltern,aber je älter sie werden,desto mehr werden sie auch zu gewalttätigen Männern,denen die Ehre der Familie über alles geht..Und die Ehre wird schon beschmutzt,indem man dem Ehemann mal ein Widerwort gibt. Als es Samia endlich gelingt,sich von dem Ehemann zu trennen, wird sie von der Familie immer weiter bedroht. Ihr Vater und ihre Brüder drohen ihr dauernd mit dem Tod,indem sie ihre Kehle durchschneiden und sich mit dem Blut reinigen wollen. Damit wäre ihnen ein Platz im Paradies gesichert.
"Ich schneide Dir die Kehle durch und reinige mich mit Deinem Blut", ist auch der Leitspruch,mit dem der Vater seiner Tochter seit der Kindheit ständig Angst einjagt. Auf knapp 400 Seiten beschreibt Samia ausführlich ihr Leben und ihre Flucht bis zum glücklichen Ende in Kanada.Sehr aufschlußreich fand ich auch die Erklärung, warum viele muslimische Frauen immer nur zu Hause sitzen, was man ja hierzulande oft verurteilt..Das Buch ist sehr lesenswert und spannend.
Es überkommt einen einen immer wieder ein dankbares Gefühl,das man hier geboren ist in einem freien Land und in Frieden und ohne
Angst leben darf.
"Mama ,was wäre Dein größtes Glück ?"
" Dein Tod !!"
Wenn nicht gleich am Anfang des Buches gesagt würde, das es ein Happy End hat, hätte ich zwischendurch fast nicht weiterlesen können. Die Geschichte ist so unvorstellbar,vor allem unfaßbar in der heutigen Zeit.
Samia bekommt schon in frühester Kindheit immer zu hören,das die Eltern von Gott gestraft wurden,weil sie eine Tochter bekommen haben. "Mama, ich möchte euch eine Freude machen ! Was macht euch glücklich ?" fragt Samia einmal ihre Mutter. Die Antwort lautet " Indem Du nie geboren wärest. Das würde uns die größte Freude bereiten. " Eine Tochter ist nicht nur kostenintensiv,weil sie ja immer bewacht werden muß,damit sie auch der Familie keine Schande bereitet; dann muß sie verheiratet werden und das kostet viel Geld.Außerdem ist sie eben eine Strafe Gottes und man muß sich vor der Familie und den Freunden schämen,weil man eine Tochter hat.
Als Samia mit 15 an einen gewalttätigen älteren Mann verheiratet wird,geht ihr Martyrium erst richtig los. Der Mann quält und vergewaltigt sie andauernd,sie darf nichts allein tun oder entscheiden,nie das Haus verlassen. Der erste Sohn,den Samia sehr liebt,wird ihr von ihrer Mutter weggenommen. Danach bringt sie wieder Schande über die Familie,weil sie zwei Töchter bekommt.Jetzt wird der Ehemann wirklich zum Tier, vergreift sich auch an den Töchtern. Eine algerische Frau hat keinerlei Rechte, sie darf ohne Einwilligung des Mannes nichts tun.
Interessant auch, das ihre Brüder sie als kleines Mädchen immer beschützen wollen vor den gewalttätigen Eltern,aber je älter sie werden,desto mehr werden sie auch zu gewalttätigen Männern,denen die Ehre der Familie über alles geht..Und die Ehre wird schon beschmutzt,indem man dem Ehemann mal ein Widerwort gibt. Als es Samia endlich gelingt,sich von dem Ehemann zu trennen, wird sie von der Familie immer weiter bedroht. Ihr Vater und ihre Brüder drohen ihr dauernd mit dem Tod,indem sie ihre Kehle durchschneiden und sich mit dem Blut reinigen wollen. Damit wäre ihnen ein Platz im Paradies gesichert.
"Ich schneide Dir die Kehle durch und reinige mich mit Deinem Blut", ist auch der Leitspruch,mit dem der Vater seiner Tochter seit der Kindheit ständig Angst einjagt. Auf knapp 400 Seiten beschreibt Samia ausführlich ihr Leben und ihre Flucht bis zum glücklichen Ende in Kanada.Sehr aufschlußreich fand ich auch die Erklärung, warum viele muslimische Frauen immer nur zu Hause sitzen, was man ja hierzulande oft verurteilt..Das Buch ist sehr lesenswert und spannend.
Es überkommt einen einen immer wieder ein dankbares Gefühl,das man hier geboren ist in einem freien Land und in Frieden und ohne
Angst leben darf.
Rezension: Mädchenfänger von Jilliane Hoffman
* * * * * 18.Juli 2010
Der Schrei " diesmal von Picasso !!! Gänsehaut pur !!
Der Entführer der minderjährigen Mädchen wird bei der Sonderkommission "Picasso" genannt. Er schickt ,bevor er das jeweilige Mädchen bestialisch ermordet, ein Ölgemälde an die Zeitung oder Polizei.Das Mädchen muß aussehen wie bei Munchs " Der Schrei"; den Mund weit geöffnet, aufgerissene Augen,nur das diese auf dem Gemälde fehlen. Der irre Mörder hat den Mädchen die Augen schon vorher herausgeschitten.Diese schrecklichen,tlw. mit Blut gemalten Bilder gehen den Morden voraus. Die Polizei weiß,wenn das Bild da ist, ist das Mädchen schon fast tot.Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt,doch bei der Jagd auf einen Psychopathen hält der Unbekannte die Polizei zum Narren.. Immer neue Mädchen verschwinden und leider ist der Mörder immer einen Schritt voraus.
Endlich hat Jilliane Hoffman wieder einen echten Thriller hingekriegt,der auf jeden Fall mit Cupido mithalten kann. Bei diesem Schocker ist Gänsehaut vorprogrammiert. 5 Sterne für ein tolles Buch !
Der Schrei " diesmal von Picasso !!! Gänsehaut pur !!
Der Entführer der minderjährigen Mädchen wird bei der Sonderkommission "Picasso" genannt. Er schickt ,bevor er das jeweilige Mädchen bestialisch ermordet, ein Ölgemälde an die Zeitung oder Polizei.Das Mädchen muß aussehen wie bei Munchs " Der Schrei"; den Mund weit geöffnet, aufgerissene Augen,nur das diese auf dem Gemälde fehlen. Der irre Mörder hat den Mädchen die Augen schon vorher herausgeschitten.Diese schrecklichen,tlw. mit Blut gemalten Bilder gehen den Morden voraus. Die Polizei weiß,wenn das Bild da ist, ist das Mädchen schon fast tot.Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt,doch bei der Jagd auf einen Psychopathen hält der Unbekannte die Polizei zum Narren.. Immer neue Mädchen verschwinden und leider ist der Mörder immer einen Schritt voraus.
Endlich hat Jilliane Hoffman wieder einen echten Thriller hingekriegt,der auf jeden Fall mit Cupido mithalten kann. Bei diesem Schocker ist Gänsehaut vorprogrammiert. 5 Sterne für ein tolles Buch !
Turney, Lesley Die fremde Frau
***** 06.Sept. 2011
Als Sarah ihren Partner Laurie mit ihrer besten Freundin im Ehebett erwischt, will sie sich erst mal über ihre Gefühle zu ihm klar werden. Total enttäuscht fährt sie mit ihrer Schwester und deren Ehemann nach Sizilien, um ihre Wunden zu lecken.
Durch Zufall lernt sie den schweigsamen ,etwas geheimnisvollen Alex und seinen kleinen Sohn Jamie kennen.
Auch Alex scheint ziemlich verletzt worden zu sein ; seine Frau hat die Familie anscheinend verlassen.
Nach nur wenigen kurzen Treffen bittet Alex Sarah, mit ihm und Jamie nach Burrington Stoke zu kommen,um dort zu leben.
Sarah ,die sich längst in ihn verliebt hat,sieht darin die Chance auf einen Neuanfang ; eine Veränderung,die sie nach der Enttäuschung mit Laurie dringend brauchen kann.
Wider jeglicher Vernunft fährt sie nach Hause , packt ihre Sachen und sitzt wenige Tage später im Zug ,um mit Alex ein neues Leben zu beginnen.
Doch auf Avalon ,dem abgelegenen, düsteren ,alten Haus,in dem die beiden wohnen, wird alles völlig anders,als Sarah es sich vorgestellt hat.
Da die Ehefrau Genevieve als vermißt gilt, bittet Alex,dass Sarah sich bei den Dorfbewohnern und bei der Familie lediglich als Haushälterin und Kinderfrau für Jamie ausgibt. So gibt man Gerüchten keine Nahrung,ist seine Begründung.
Das ist natürlich überhaupt nicht das,was Sarah sich unter ihrem neuen Leben vorgestellt hat . Doch sie willigt ein und kümmert sich fortan um Haushalt und Kind.
Für mich war es wenig verständlich,das eine junge Frau in der heutigen Zeit ihr bisheriges Leben in der Stadt mit Partys und Job aufgibt,um den beiden auf dem Land den Haushalt zu führen.
Dann denke ich aber wieder,dass evt der Verlust ihres Babys kurz vorher dazu führen könnte,das Sarah nun völlig in der Aufgabe aufgeht,sich um den kleinen Jamie zu kümmern
Inzwischen ermittelt auch die Polizei,denn man nimmt an,das Genevieve ermordet wurde. Für die Dorfbewohner ist ganz klar,das Alex der Mörder seiner Frau ist.
Genevieve war anscheinend überall sehr beliebt ; Sarah hingegen begegnet nur Ablehnung,wenn sie mal ab und zu ins Dorf geht.
Sie fühlt sich ausgestoßen,fast schon schuldig,obwohl sie Alex ja erst nach Genevieves Verschwinden kennengelernt hat
Sie liebt Alex,aber je länger sie in diesem düsteren Haus lebt,desto öfters findet sie Beweise,die sie an seiner Unschuld zweifeln lassen .
Durch seine schweigsame Art,trägt Alex nicht gerade dazu bei,irgendwelche Vorwürfe zu entkräften.
Sarah weiß nicht mehr ,wem sie glauben soll und wem sie trauen kann .
Sie fängt an,sich vor Alex zu fürchten......
Und plötzlich steht die Polizei mit einer schlimmen Nachricht vor der Tür.....
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Obwohl ich beim Lesen immer mal wieder an den alten Klassiker "Rebecca" denken mußte,denn es sind schon einige Ähnlichkeiten vorhanden.Vor allem die Szene mit dem Kleid kam mir doch sehr bekannt vor. Aber vielleicht ist es auch nur Zufall,denn das Buch liest sich ansonsten wirklich spannend und ich habe immer gefiebert,wie es nun weitergeht.
Für mich gab es auch keine langweilige Stelle,denn immer,wenn man es nicht vermutete,passierte wieder etwas Neues.
Mit 478 Seiten ein ordentlicher Wälzer,aber ich fands schade,das es so schnell schon vorbei war....
5 Sterne für ein richtig schönes Buch !!
Krien, Daniela Irgendwann werden wir uns alles erzählen
* * * 14.Sept.2011
Irgendwann werden wir uns alles erzählen....
Die Geschichte spielt in einem kleinen Bauerndorf in der ehemaligen DDR kurz nach der Wende.
Doch die Öffnung der Grenzen hat das Leben dort noch nicht verändert.
Marie ist 16, lebt seit ein paar Wochen bei ihrem Freund Johannes und seiner Familie.
Die Schule schwänzt sie meistens,weil sie lieber zuhause bleibt und liest. Doch anstatt das Mädchen zur Schule zu schicken, werden ihr mehr und mehr Arbeiten übertragen,die sie auf dem Hof erledigen soll.
Der nächstgelegene Hof gehört dem 40jährigen, unheimlichen Henner,der dort allein mit seinen zwei Doggen lebt.
Marie geht immer schnell daran vorbei,weil sie sich vor dem angsteinflößenden großen Mann fürchtet.
Als Marie nach einem Autounfall unter Schock steht, kommt Henner zufällig vorbei.Er nimmt Marie mit zu sich nach Hause. Dort betäubt er sie mit Alkohol und vergewaltigt sie anschließend auf brutalste Weise. Man hat fast den Eindruck,als wenn sie dort nicht lebend herauskommt.
Doch anstatt zur Polizei zu gehen,oder der Familie von dem Überfall zu berichten,schleicht Marie sich am nächsten Morgen nach Hause. Sie kann sich nur noch schemenhaft erinnern,was passiert ist, aber die vielen blauen Flecke am ganzen Körper zeigen ihr, was geschehen ist..
Immer und immer wieder muß sie nun an Henner denken und zwar mit einem Gefühl,das sie bisher noch nicht kennt.
Sie hält es nach ein paar Tagen nicht mehr aus und schleicht sich heimlich wieder zu ihm,bietet ihm an,alles mit ihr zu machen,was er will.
Die ersten Male erniedrigt er sie und trotzdem gefällt es ihr. Johannes kommt ihr dagegen wie ein Schuljunge vor.
Wochenlang führt sie quasi ein Doppelleben, sie lebt bei Johannes,aber ist in Gedanken nur bei Henner und rennt so oft es geht,zu ihm hinüber.
Doch Henner wird auch zärtlicher ihr gegenüber, und es sieht so aus,als wenn er sich in Marie verliebt hätte.
Sie ist ihm schon längst verfallen und träumt von einem gemeinsamen Leben.
Er versucht ihr das auszureden, denn sie ist sechzehn und er vierzig, doch Marie hat sich entschieden.
Noch am selben Abend will sie Johannes alles beichten, doch bevor es dazu kommt,passiert etwas schreckliches ........
Der Erzählstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, wenig wörtliche Rede,.
Die Geschichte handelt eigentlich hauptsächlich nur von der ziemlich naiven Marie und ihrer Liebe zu Henner,vieles empfand ich als sehr merkwürdig, z.B. das Verhältnis zu ihrer eigenen Familie, oder das niemandem etwas auffällt, als sie dauernd bei Henner ist. Johannes ,mit dem sie nicht mehr das Bett teilt, merkt auch nichts, usw..
Außerdem ist es mit 234 Seiten ziemlich dünn.
Man kann es an einem Tag auslesen; ich fand es ganz nett , aber auch nicht mehr....
Sonntag, 16. Oktober 2011
Heldt, Dora :Ausgeliebt
* * * * * 28.November 2010
Es gibt ein Leben nach der Trennung !!! :-)))
Ich bin eigentlich kein Freund von diesen sogenannten Frauenromanen. "Ausgeliebt" fiel mir durch Zufall in die Hände. Alle Frauen,die eine Trennung hinter sich haben,werden unzählige Parallelen erkennen,was auch tröstend sein kann.Diejenigen,die evt. eine Trennung vor sich haben,werden Mut bekommen, das Ganze durchzuziehen ,denn das Leben scheint anschließend ja weiter zu gehen.
Dora Held beschreibt die Zeit der Trennung, der Neuanfang und die Liebe zu einem neuen Mann mit vielen Details, bei denen sich bestimmt viele Leserinnen an irgendwelche eigenen Erlebnisse erinnern können.Dora Heldt hat einen witzigen Schreibstil,sodaß es nicht etwa ein trauriges Buch ist,sondern einfach eine tolle,lustige Unterhaltung. Leider ein bisschen dünn,ich hätte gerne noch weitergelesen.
Das Einzge,was mir nicht so gefiel,waren die vielen,vielen Namen der Freundinnen,die man echt leicht verwechselte.
Aber ansonsten ist das Buch unbedingt zu empfehlen,wenn man einen Wochenend - oder Urlaubsschmöker sucht..
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Greggio, Simonetta :Mit nackten Händen
* * * 15. Dezember 2010
Wenn man mal eine Stunde Zeit hat......,
Vielleicht bin ich zu einfach gestrickt,aber dieses Buch konnte mich nicht wirklich begeistern.Ich habe es in einer guten Stunde durchgelesen.
Das Buch hat keine richtigen Höhen oder Tiefen ,wenig wörtliche Rede,alles im Erzählstil.
Es ist nicht wie so oft,dass man richtig einsteigen kann und fiebert,was als nächstes passiert. Denn dann hat man es schon ausgelesen.
Für mich war es ziemlich wirr und auch nicht spannend geschrieben.
Emma,Mitte 40, bekommt nach vielen Jahren Besuch von Gio, dem Sohn ihres früheren Liebhabers, gerade 15 jahre alt.
Sie lebt bisher als Landtierärztin ein ruhiges Leben auf dem Land und sie stimmt nur sehr widerwillig zu,als Gio bei ihr die Ferien verbringen möchte. Dann wechselt die Geschichte,sie beschreibt wieder andere Erinnerungen, an ihre Eltern,an Gios Eltern usw und am nächsten Tag liegt sie plötzlich mit Gio im Bett. Ohne jede Andeutung vorher,das der Junge sie in irgendeiner Weise sexuell reizt..
Natürlich kommen sein Eltern dahinter,Emma wird angezeigt und verurteilt. Was mir aber wirklich fehlt,sind die Gedanken,die in Emma vorgehen,warum sie so handelt. Die Geschichte wird für mich völlig emotionslos erzählt.
Alles erfährt man eigentlich eher am Rande.
In der Inhaltsangabe steht :" eine poetische Sprache,die auslotet,was gesagt werden kann und wo man schweigen muß "
Gott sei Dank hat nicht jeder den gleichen Geschmack,meinen hat die Autorin nicht getroffen, außerdem finde ich das dünne Büchlein mit 155 Seiten für den Preis entschieden zu teuer. Darüber kann auch das wirklich wunderschöne Bild auf dem Einband nicht hinwegtrösten.
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Fallon,Jane , Hin und weg von Paul
* * * * 02.Januar 2011
Plötzlich steht er vor der Tür !!
Ich habe mir das Buch auch aufgrund Empfehlungen von Freundinnen gekauft.Die Geschichte ist teilweise ganz witzig. Jahrelang liegt Helen ihrem 20 Jahre älteren Geliebten Paul in den Ohren,er solle sich endlich von seiner Ehefrau trennen. Als er dann wirklich vor ihrer Tür steht,mit seinem ausgeleierten Schlafanzug im Gepäck und seiner Nasendusche usw..,merkt sie plötzlich,das sie diesen Mann eigentlich gar nicht will. Als Geliebter ,der zweimal in der Woche zu Besuch kommt und dann wieder geht,war er prima. Doch als Lebenspartner mit allen Konsequenzen,das ist doch eine andere Sache. Er bringt ihr bisheriges gemütliches Singleleben total durcheinander.Plötzlich sind da Kinder,die mit ihren sonntäglichen Besuchen das Wochenende durcheinander bringen.Und auch Paul wandelt sich vom smarten Lover in einen älteren Mann,der zuhause in ausgebeulter Jogginghose rumläuft.
Allerdings ist das Drumherum ziemlich weit hergeholt, Helen lernt Pauls Frau kennen,sie freunden sich an,auch seinen erwachsenen Sohn trifft sie und verliebt sich.Helen gibt sich aber als jemand anderes aus,sodaß beide keinen Verdacht schöpfen.Es wirkt ein bißchen übertrieben wie bei einer Theaterkomödie,aber insgesamt doch ganz nett zu lesen.
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