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Hat mich nicht ganz so begeistert....
www.die-rezensentin.de
Gina Angelucci kehrt nach der Elternzeit zurück in die Abteilung für Cold Cases und Tino Dühnfort, den wir aus den anderen Löhnig- Krimis kennen, bleibt mit dem Kind zuhause.
Eine Radfahrerin findet durch Zufall alte Knochen und es stellt sich heraus, dass es sich um Menschenknochen handelt. Allerdings liegen die Toten schon Jahrzehnte dort und sind erst jetzt bei Bauarbeiten zum Vorschein gekommen.
Gina bekommt den Fall zugewiesen, sie will unbedingt wissen, wer die Toten waren, obwohl es fast aussichtslos ist, nach so langer Zeit etwas herauszufinden.
Gina forscht intensiv nach und ermittelt nicht nur die Namen der Toten, sondern auch, wie sie lebten und was sie miteinander verband.
Ich bin etwas zwiegespalten bei dem Buch. Eigentlich hätte es vom Thema her eher zu den Romanen von Ellen Sandberg, dem Pseudonym Inge Löhnigs gepasst.
Von einem Dühnfort oder Angelucci Krimi erwarte ich eigentlich mehr Spannung.
In einem Handlungsstrang ermittelt Gina und sucht auch nach Verwandten der Toten, im anderen wird in langen Rückblenden aus den Jahren des zweiten Weltkrieges erzählt, die Zeit, in der die Opfer lebten.
Dass gerade die wichtigsten Personen für die Aufklärung des Falles heute noch leben und sich hochbetagt noch gut an alles erinnern, fand ich doch etwas zu konstruiert.
Außerdem gibt es einige Nebenhandlungen, die völlig überflüssig sind und eigentlich mit der Story gar nichts zu tun haben.
`Unbarmherzig` hat mich nicht so umgehauen, wie ich es erwartet habe.
Ich schwanke zwischen 3-4 Sternen, habe mich für 4 entschieden, weil das Buch sich ganz gut lesen lässt, aber ich einfach mehr Krimi erwartet habe.
Ich danke Netgalley.de und dem Ullstein Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.
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Freitag, 31. Mai 2019
Freitag, 14. August 2015
Rezension: `Treuetat` von Elke Pistor
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TREUETAT !!
Im zweiten Band der Reihe um die Kommissarin Verena Irlenbusch gibt es ein Wiedersehen mit ihr, ihren Kollegen und der Großmutter Ruth.
Das Buch beginnt mit einem Prolog, anscheinend aus dem Krieg, aber der Leser weiß nicht, um wen es sich handelt. Zwischendurch schaltet die Autorin immer wieder zurück zu diesen Szenen und man kann rätseln, was es damit auf sich hat.
Verenas neuester Fall ist der tödliche Unfall des Journalisten Christian Ziegler. Anscheinend arbeitete er an einer großen Story und schnell stellt sich heraus, das es sich bei seinem Tod um Mord handelt. Bevor die Ermittler weiterkommen, geschehen weitere Morde und alle scheinen mit Ziegler in Verbindung zu stehen.
Verena findet unterdessen auf dem Dachboden ihres Hauses längst vergessene Fotoalben ihrer Großmutter. Dabei stößt sie auf ein Bild, das sie noch nie vorher gesehen hat. Es zeigt ihren Großvater, den lieben Mann, von dem sie immer nur Gutes gehört hatte, doch plötzlich kommt Verena ein ungeheuerlicher Verdacht....
Das Buch beginnt durch die Vorstellung der verschiedenen Mitwirkenden etwas schleppend, doch wenn man aber erst einmal richtig in der Story drin ist, kommt die Spannung.
Erzählt wird in mehreren Handlungssträngen, die ich teilweise etwas oberflächlich behandelt fand.
Das Privatleben der Mitwirkenden nimmt viel Raum ein, aber der Dachbodenfund von Verena, der sie eigentlich sehr beschäftigt, wird für meine Begriffe viel zu kurz abgehandelt.
Die Auflösung des Ganzen am Ende des Buches hat mit sehr gut gefallen, hätte nur auch gerne ausführlicher sein dürfen. Bei einer Sache glaube ich aber, dass das im nächsten Teil noch genauer durchleuchtet werden wird.
Der erste Band um Verena Irlenbusch hat mir etwas besser gefallen, aber auch `Treuetat` ist ein Krimi mit einer gut durchdachten Handlung und lässt sich wieder sehr gut lesen
Ich danke dem Ullstein Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.
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