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Dienstag, 16. Oktober 2012

Frankfurter Buchmesse....So war es !!!!

Oh Mann,,,, wo fang ich an ???
 Die zwei Tage waren dermaßen ereignisreich........
Am Donnerstag  bin ich ja morgens nach Frankfurt gefahren, hab mein Köfferchen im Hotel untergestellt und mich direkt zur Messe aufgemacht. So war ich früh da und es war noch nicht so viel los.


Direkt im ersten Moment, als ich die Messe betrat, traf ich auf Arno Strobel. Ich hatte ihn gar dort nicht vermutet und war umso erfreuter. Ich liebe seine Bücher und war begeistert, ihn einmal persönlich kennenzulernen.
Am Stand war angeschlagen : Arno Strobel. Der Sarg..
 Ich nahm an, dass man vielleicht doch schon mal im Buch  blättern könne, aber Arno sagte, DER SARG geht erst im November in Druck. Aber Zeit für ein Erinnerungsfoto war auf jeden Fall drin..





Im ARD Forum gab es eine Buchmesse-Ausgabe von DRUCKFRISCH mit Denis Scheck.

So ein Messebesuch sei ja eine Reizüberflutung und man müsse das Gehirn einschalten, wenn es darum ginge, die Spreu vom Weizen zu trennen, meinte Scheck.
Als Erstes sollte man schon mal keine Promibücher in die Hand nehmen, die seien es fast alle nicht wert, gelesen zu werden.
Denis Scheck gab dann ein paar Beispiele aus den Büchern von Oliver Kahn, Stephanie zu Guttenberg, Bettina Wulff zum Besten. Das Ganze war so lustig verpackt, dass das Publikum viel Spaß hatte.
Anschließend stellte er natürlich auch Bücher vor, die aus seiner Sicht lesenswert wären.

 Denis Scheck nach Druckfrisch

Am nächsten Tag sah ich Denis Scheck wieder im ARD Forum; dieses Mal mit Harry Rowohlt. Ich muß zu meiner Schande gestehen, das ich Harry Rowohlt nicht kannte...Ich hatte mich aber gewundert, dass so viele Leute auf ihn warteten und jetzt weiß ich auch warum.
Rowohlt hat einen trockenen Humor vom Feinsten, und im Gespräch mit Scheck warfen die beiden sich gegenseitig immer den Ball zu, dass die Zuschauer begeistert waren.
Das fing schon lustig an, als Scheck sagte „ Herr Rowohlt...“ woraufhin Rowohlt meinte: „ Ach ja, wir siezen uns ja jetzt hier... wir sagen nicht, dass wir schon seit 20 Jahren beste Freunde sind."
Gelächter im Publikum ...und in der Art ging es das ganze Gespräch über weiter ..

Rowohlt arbeitet ja hauptsächlich als Übersetzer und im Moment übersetzt er gerade das Buch.. 
  . 
Denis Scheck bat ihn, daraus einige Seiten vorzulesen; das hat mir so gut gefallen, dass ich mir glatt vorstellen könnte, von Harry Rowohlt einmal ein Hörbuch zu hören.. Ansonsten mag ich ja keine Hörbücher..
Und draußen hatte ich das Glück, ihm noch einmal über den Weg zu laufen..

 
Elke Heidenreich stellte auf der Buchmesse ihr neues Buch vor. Zu dem Interview im ARD Forum kam ich leider etwas zu spät, aber ein bißchen habe ich doch noch mitbekommen..
Sie meinte, dass sie sehr häufig gefragt wird, woher sie die Zeit nähme, so viel zu lesen. 

Ich muß gestehen, dass ich mir die Frage auch schon oft gestellt habe. Auch bei den Literaturkritikern dachte ich oft : Das können die doch unmöglich alles selbst gelesen haben....
Aber Elke Heidenreich hatte eine ganz einfache Antwort... Es ist ihr Job; ihr Beruf ist LESEN .
So wie andere Menschen morgens um 8 Uhr anfangen zu arbeiten, fängt sie morgens an zu lesen und liest 8 Stunden. Wenn man es so sieht, leuchtet es natürlich ein...Irgendwie ist man oft fälschlicherweise der Meinung, Lesen könne man nur in der Freizeit....
Was macht sie in der Freizeit, wenn andere Leute lesen ? Sie gestand, dass sie gerne jeden Abend „Verbotene Liebe“ guckt; das sei ihre Art der Entspannung.
Bei der anschließenden Autogrammstunde plauderte sie munter und fröhlich drauf los, so wie man sie auch kennt.
Natürlich habe ich sie auf den Eklat im März angesprochen, als sie kurzerhand ausgeladen wurde zum Abend mit Karl Lagerfeld.
Wir hatten uns ja alle so auf ein Zusammentreffen der beiden gefreut.
 Was sie dazu zu sagen hatte, wiederhole ich mal besser hier nicht, aber sie sprach mir aus der Seele.
Fazit : Elke Heidenreich ist wirklich ein Mensch aus dem Leben, ist direkt, nimmt kein Blatt vor den Mund und total sympathisch..

Beim Bastei-Lübbe Stand bemerkte ich ein großes Aufgebot an breitschultrigen Herren in dunklen Anzügen mit Knopf im Ohr. Security !!! Also muß ja gleich jemand ganz Wichtiges hier her kommen, dachte ich  und blieb stehen. Es waren außer mir nur ein paar Leute, die auch warteten, doch plötzlich bahnten die Security-Männer einen Weg, obwohl dort niemand im Weg stand..und dann kam der wichtige Star !!!! 
Oh,, es war Lothar Matthäus, der nun, umgeben von Bodyguards, aus dem Hinterzimmer trat. Natürlich mit seinem obligatorischen Schal, fest um den Hals gebunden, weil es ja auch sehr kalt auf der Messe war... So gefühlte 35 °...
Ich weiß nicht, wozu die Security so ein Theater machte, denn es stand eh niemand im Weg und eigentlich ist Lothar Matthäus doch sonst nicht so unnahbar.. Ich denke da gerade an seine Doku-Soap. Er guckte auf jeden Fall weder links, noch rechts und verschwand mit seinen Aufpassern in der nicht vorhandenen Menge...
Das war das einzige Mal, dass ich das mitbekommen habe auf der Messe. Sogar Jussi Adler Olsen ging höchstens mal mit einem Kameramann im Schlepptau, aber stand auch ganz allein draußen und telefonierte und machte nicht so eine Show.
 
An einer anderen Stelle traf ich auf Desiree Nick, die getarnt mit riesiger Sonnenbrille an einer Ecke stand. Natürlich total unauffällig.......
Ich fragte sie freundlich , ob ich ein Foto machen dürfte, weil sie ja sowieso gerade dort stand. "Neeeeiiiiiin",  sie sei total im Stress,  packte ihre Einkaufstasche und rauschte davon.

Umso freundlicher war dagegen der Alt-Playboy Rolf Eden, der auch ein Buch vorstellte. Er freute sich über jeden, der ihn fotografieren wollte.
Na,ja.... :-)

 
Am Donnerstag begegnete ich auch Elke Pistor, deren Eifler Zorn ich ja gerade gelesen habe.
Elke war sehr nett und sympathisch, lud mich direkt ein, mich zu ihr zu stellen und ein wenig zu plaudern.
Sie signierte Bücher am Emons Stand . Da ich das Buch ja nur als eBook hatte, schenkte sie mir ein paar Lesezeichen mit Widmung.
 

Erst relativ kurzfristig hatte ich erfahren, das Hermann Scherer einen Vortrag hielt. Ich hatte vor ein paar Monaten das Buch 

Glückskinder von ihm gelesen und war davon  total begeistert. 
Umso mehr freute ich mich, ihn nun persönlich erleben zu dürfen.
Er begann mit einer Umfrage an, die er neulich gemacht hat. Frage „ Wenn Sie heute gefragt werden, ob Sie alles erreicht haben, was Sie im Leben erreichen wollten",  antworten 85 % mit Nein. 
Werden Sie es denn erreichen, wenn sie so weiterleben wie bisher ? 
 Oder müssen Sie dazu  in Ihrem Leben etwas ändern?? 
 Stimmt...
 
Die reinste Form des Wahnsinns ist es,
 alles beim Alten zu lassen 
und gleichzeitig zu hoffen, 
dass sich etwas ändert.
( Albert Einstein)

 Bevor ich nach Frankfurt fuhr, habe ich tagelang überlegt, ob ich mein altes Auto noch weiterfahre, weil ich schon so viel Geld hineingesteckt habe...
Nach dem Vortrag von Herrmann Scherer bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass es sich nicht mehr lohnt, noch mehr Geld in einen kranken Gaul zu investieren...
Ich habe wieder ein paar neue Erkenntnisse gewonnen und kann nur jedem den Tipp geben, sich einmal einen Vortrag von Scherer anzuhören, wenn er die Möglichkeit hat.
Glückskinder kann ich auch  wärmstens empfehlen, das neue Buch kenne ich leider noch nicht...
"Warum manche lebenslang Chancen suchen und andere sie täglich nutzen.."( Hermann Scherer )

 Zwischendurch war noch Autogrammstunde mit  Reinhold Messner
Reinhold Messner
 

Seit dem besagten Abend mit Lagerfeld im März, als Roger Willemsen kurzerhand für Elke Heidenreich einspringen mußte, bin ich totaler Fan von Willemsen. 
 Er war ja der Einzige, mit dem Karl Lagerfeld an diesem Abend reden wollte und wurde kurzerhand eingeflogen. Den Abend hat er so genial gemeistert, und das ohne Möglichkeit der Vorbereitung. Willemsen ist total belesen, das habe ich bei der Vorstellung schon gemerkt.
Am Donnerstag auf der Messe traf ich ihn dann wieder. Er ist wirklich ein ganz sympathischer Mann, sehr herzlich und ohne jegliche Starallüren. Ich finde, er ist jemand, der eine tolle Ausstrahlung hat, die für mich im Fernsehen nie so rüber kam.
Auch er nahm sich die Zeit, mit jedem Besucher ein paar Worte zu wechseln.
Ein sehr sympathischer Roger Willemsen

Zu guter Letzt besuchte ich noch die Veranstaltung mit 
Nina Ruge, bei der sie ihr neues Buch "Was fühlt mein Hund" vorstellte .
Ich hatte sie einmal mit Martin Rütter in seiner Sendung gesehen, als sie noch Probleme bei der Erziehung ihres Hundes hatte. Da wurde sie mir so sympathisch, als der Hund weg lief und Nina Ruge voller Panik ohne Rücksicht auf Kameras oder „sehe ich auch toll aus beim Laufen?“ hinter dem Hund herhechtete.. Als sie ihn eingefangen hatte, fiel ihr erst wieder die Kamera ein....
Inzwischen besitzt sie aber schon einen zweiten Hund und hat zusammen mit Günther Bloch ein Buch geschrieben.
Nina Ruge ist genauso hübsch, wie man sie aus dem Fernsehen kennt und sie war auch sehr freundlich zu den Zuhörern und machte fast einen schüchternen Eindruck vor ihrem Auftritt...


Sie erzählte ein paar sehr lustige Anekdoten aus dem Leben mit zwei Hunden. 
 Leider konnte ich dort nicht bis zum Schluß bleiben, weil ich mich in Richtung Bahnhof aufmachen mußte..

Am Freitag hatte ich noch ein sehr interessantes Gespräch mit einer Mitarbeiterin des Sutton Verlags. Das muß ich erst noch ein bißchen bearbeiten, habs nur in Stichpunkten notiert; es folgt aber....

Mein Messefazit :

Zwei tolle Tage, an denen ich sehr viel erlebt habe, viele nette, freundliche und sympathische Menschen kennenlernen durfte. Die beiden Unsympathen durfte (brauchte) ich ja nicht näher kennenlernen... 
 Ich denke, wirkliche Stars haben es nicht nötig, sich so affig aufzuführen und sie vergessen auch nicht, wer ihre Bücher im Endeffekt kauft..
Natürlich war die Zeit viel zu kurz, um alle Veranstaltungen oder Autoren, die mich interessierten, zu besuchen.
Im nächsten Jahr werde ich das alles noch ein bißchen besser vorplanen....
Ich hoffe, meine Messe-Erlebnisse waren jetzt nicht  zu ausführlich und dadurch öde..( Ich habe sie schon um die Hälfte gekürzt :-)

 





 

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Morgen früh : Auf zur Buchmesse nach Frankfurt

Morgen früh fahre ich zur Buchmesse nach Frankfurt. Ich hoffe, dass ich viele verschiedene Eindrücke sammeln kann, neue Menschen kennenlerne und natürlich ein paar schöne Fotos für meinen Blog mitbringe.
Mein Plan, den ich mir vorher zusammengestellt hatte, ist inzwischen einem Chaos gewichen, weil es so viel gab, dass ich sehen wollte.
 Mal abwarten, was ich so schaffe in zwei Tagen...Ich freue mich jedenfalls schon tierisch....