Donnerstag, 4. März 2021

Rezension: `Mondteufel` von Astrid Korten

 


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Raffiniert ausgetüftelter Psychothriller!!







Stellas Bruder Jordi wurde im Alter von acht Jahren ermordet. Dreißig Jahre später wacht Stella nach einer Hirnblutung völlig desorientiert mit großen Erinnerungslücken in einem Pflegeheim auf.

Langsam findet sie wieder zurück ins Leben, was durch seltsame Vorkommnisse, die sie sich nicht erklären kann, zusätzlich erschwert wird.

Dazu kommt, dass ihre geliebte Mutter in der Zwischenzeit verstorben ist, und Stellas Ehemann sich eine Auszeit nehmen möchte.

Der Rest der Familie benimmt sich merkwürdig, Stella bekommt mysteriöse Botschaften, angeblich geschrieben von ihrer Mutter. Sie fühlt sich bedroht, und wem kann sie überhaupt noch trauen?

 In den Tagebüchern ihrer Mutter findet Stella Aufzeichnungen über Gespräche mit den drei Jungen, die den kleinen Jordi ermordet haben sollen. Nach den gezogenen Schlussfolgerungen ist aber nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint.

Astrid Korten hat mal wieder einen spannenden Psychothriller geschrieben. Bis zum Schluss war ich hin- und hergerissen und wusste nicht, was wirklich passiert ist, und was vielleicht nur in Stellas Fantasie abläuft. Wer meint es ehrlich mit Stella und wer nicht? Der Leser muss schnell umdenken, denn wer gerade noch gut war, kann im nächsten Moment zu den Schlechten gehören. Und zwei Seiten später zweifelt man schon wieder. 

Hass, Intrigen, Gier, Manipulationen und Skrupellosigkeit spielen in `Mondteufel` eine große Rolle. Es ist dramatisch, was Stella nach ihrer schwerer Erkrankung alles passiert, doch auch ihr Verhalten hat sich durch die Hirnblutung verändert. Sie ist nicht mehr das liebe Schäfchen, das es allen recht machen möchte. 

Wie man es von Astrid Korten gewöhnt ist, ist `Mondteufel`  in rasantem Tempo geschrieben, dazu kommt eine ausgetüftelte, undurchschaubare Handlung, die mich stets  in Atem gehalten hat.

  


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