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Clarissa Phillips traut ihren Augen kaum, als plötzlich ein kleiner Junge vor ihrer Tür steht und behauptet, ihr Enkel zu sein. Während alle anderen überzeugt sind, dass ihre Tochter Chloe tot ist, hält Clarissa unbeirrt an ihrem Glauben fest, dass Chloe noch lebt. Sie nimmt den Jungen gerne bei sich auf, in der Hoffnung, dass sich auch seine Mutter irgendwann wieder melden wird.
Parallel dazu erleben wir Chloe, die gerade ihren Job verloren hat und nicht weiß, wie sie es ihrem brutalen Ehemann beibringen soll. Nun muss er allein für sie und den kleinen Tommy sorgen. Nachdem er sie erneut schwer misshandelt hat, fasst sie den verzweifelten Entschluss, Tommy zu ihrer Mutter zu bringen, obwohl sie seit Jahren keinen Kontakt mehr zueinander hatten.
Der Einstieg in das Buch ist spannend, und auch der Schreibstil hat mir gut gefallen. Die Kapitel wechseln zwischen Chloes und Clarissas Perspektive, was anfangs für Dynamik sorgt. Doch je weiter die Handlung voranschreitet, desto verworrener wird sie. Viele Entwicklungen wirkten auf mich sehr konstruiert, und besonders im letzten Drittel habe ich mich regelrecht durchgekämpft, weil die Ereignisse immer kurioser wurden.
Fazit: Der Auftakt war vielversprechend, aber im weiteren Verlauf häuften sich für mich die Ungereimtheiten zu sehr.


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