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Dunkle Zeiten auf Gut Falkenbach!
Bernried am Starnberger See, 1943. Der Krieg ist für viele Menschen bereits verloren, doch an der Front wird weitergekämpft. Paul Friedrich und Wilhelm verfolgen zwar das gemeinsame Ziel, Hitler zu stürzen und den Krieg zu beenden, entwickeln jedoch unterschiedliche Vorstellungen vom richtigen Vorgehen. Zum ersten Mal entsteht Misstrauen zwischen ihnen.
Wilhelmine und Johannes befinden sich weiterhin auf der Flucht. Elisabeth führt inzwischen die Bäckerei ihrer Mutter, jammert wegen ihrer gescheiterten Ehe und bleibt zugleich ein Risiko für beide Familien. Paul Friedrich versucht für alles eine Lösung zu finden, bis ein unerwartetes Ereignis die Familien von Falkenbach und Lehmann erschüttert.
Ellin Carsta setzt die Reihe, wie gewohnt spannend fort und verbindet die Handlung erneut mit historischen Fakten. Besonders hilfreich fand ich, dass sie wichtige Ereignisse aus früheren Bänden immer wieder aufgreift. Nach zwölf Teilen erleichtert das den Wiedereinstieg erheblich.
Trotz der Vielzahl an Figuren und Handlungssträngen ist es ihr gelungen, die Atmosphäre von Gut Falkenbach sofort wieder lebendig werden zu lassen. Man begleitet die Familien wie gewohnt und bangt, freut sich oder trauert mit ihnen.
Im Juni`26 soll der abschließende Band der Falkenbach Saga erscheinen. Gerne hätte ich erfahren, wie sich das Leben nach Kriegsende weitergestaltet. Vielleicht überlegt es sich die Autorin noch einmal, was mich sehr freuen würde.


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