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Montag, 3. November 2025

Rezension : `Lebensbande` von Mechtild Borrmann

 

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Drei Frauen- Drei Schicksale












Der Roman beginnt 1991 im Ostseebad Kühlungsborn. Die Protagonistin hat sich in der DDR ein gutes Leben aufgebaut, doch der Tod ihres Mannes Gustav lastet noch immer schwer auf ihr. Trost findet sie bei ihrem treuen Hund Pepe und im Kreis enger Freunde, die ihr helfen, den Alltag zu bewältigen.

Nach dem Mauerfall wird sie von Briefen der Rentenversicherungsanstalt beunruhigt, die Formulare auszufüllen wäre riskant, zu viel steht für sie auf dem Spiel. Als sich dann auch noch ein bisher unbekannter Neffe aus dem Westen ankündigt, beschließt sie, ihre Geschichte aufzuschreiben.

Parallel dazu lernen wir Lene in einer anderen Zeitebene kennen. Ihr Sohn Leo stottert und wird deshalb mehrfach als `schwachsinnig` eingestuft. Eine Einweisung in eine Anstalt scheint unausweichlich. Doch Lene kämpft mit aller Kraft dagegen an, denn sie hat gehört, dass viele Kinder diese Einrichtungen nicht lebend verlassen. Unterstützung erhält sie von ihrer Cousine Nora, einer Krankenschwester, die ihr zur Seite steht, so gut sie kann.

In Mechtild Borrmanns neuem Roman geht es um drei Frauen, doch lange bleibt unklar, wie ihre Schicksale miteinander verbunden sind. 

Die Handlung erstreckt sich über mehr als sechs Jahrzehnte, von 1931 bis 1993, durch Kriegsjahre und Nachkriegszeit. Während Lene sich ein neues Leben aufbauen kann, wird Nora in ein sowjetisches Arbeitslager verschleppt und muss dort viele Jahre unter unmenschlichen Bedingungen überleben.

Mechtild Borrmann ist erneut ein großartiger Roman gelungen, der auf mehreren Zeitebenen spielt und aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird. Die Autorin versteht es meisterhaft, die Lebenswege dreier Frauen raffiniert miteinander zu verknüpfen und überrascht ihre Leser bis zur letzten Seite.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!



                                                             











Samstag, 1. Oktober 2016

Rezension: `Brühe` von Vicki Edgson und Heather Thomas

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Eine gute Brühe hilft gegen alles!!!













Ich koche sehr oft Brühe, doch meist bleibt es bei den Klassikern Hühner- oder Rindfleischbrühe.
Das Brühe- Kochbuch hat allein drei verschiedene Rezepte für Hühner/Geflügelbrühen. Nur Hühnerknochen auszukochen, um eine Brühe herzustellen, hatte ich auch noch nicht gemacht.
Was kann ich mit der fertigen Brühe noch machen, außer sie als Suppe zu essen? Z.B. als Grundlage für Saucen verwenden. Auf Brühwürfel kann man theoretisch dann ganz verzichten.
Im Anschluss an viele Rezepte für Brühen findet man Suppen, Eintöpfe, Schmorgerichte und Reis/ Getreide. (Risotto) Alles ist reich bebildert und macht auf jeden Fall Appetit und Lust nachzukochen.
In einer Tabelle kann man nachsehen, welche Vitamine und Nährstoffe in jeder Brühe enthalten sind.
Hier wird auch darauf hingewiesen, wie gut Brühe für das Allgemeinbefinden ist, wie z.B. die Haut mit Collagen versorgt wird.
Ich kenne es nicht anders- schon seit meiner Kindheit glaube ich daran, dass Hühnerbrühe bei Erkältung wie ein natürliches Antibiotikum wirkt. Ist es im Winter kühler, gibt es bei uns jeden Tag Brühe. Sie wärmt von innen und hebt das Wohlbefinden. Fühlt man sich nicht gut oder hat man gar Liebeskummer, hilft immer eine Tasse Brühe!
Durch die vielen neuen Rezepte und Anregungen im Buch habe ich einige ganz neue Varianten entdeckt und bin begeistert.
Wer gerne Brühe/ Suppe isst, sollte auf jeden Fall zu diesem Kochbuch greifen!!!!






Ich danke www.vorablesen.de für die Zusendung des Rezensionsexemplares.