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Dienstag, 9. April 2013

Rezensionsexemplare zu gewinnen !!!




Ich freue mich, euch mitteilen zu können, dass die Autorin Claudia Mech und der Elf Uhr Verlag 
2 signierte Rezensionsexemplare des Buches " Mit Liebe hat das nichts zu tun" zur Verfügung stellen.

 Bedingungen: Die Rezension sollte bei Amazon erscheinen und falls ihr einen Blog habt, natürlich auch dort...

Bei mehreren Zuschriften werden die Bücher verlost. 

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und falls ihr noch nicht über 18 Jahre alt seid, brauche ich die Einwilligung eurer Eltern.
 
Wenn ihr Lust habt, das Buch zu lesen und es schafft, es innerhalb von 4 Wochen zu rezensieren, dann schickt mir doch bis 14.04.2013  22 Uhr eine email an :

die_rezensentin@yahoo.de   Betreff : Rezensionsexemplar


Es ist ein ziemlich dünnes Buch und wenn ihr einmal angefangen habt, müsst ihr es zu Ende lesen..
Jedenfalls war es bei mir so...

Meine Rezension findet Ihr HIER


Montag, 1. April 2013

Rezension : Mit Liebe hat das nichts zu tun : Claudia Mech


* * * * *



Wer hat eigentlich angefangen ??

Du oder Er ??








Bei der Story im Buch handelt es sich um die persönliche Geschichte der Autorin, nur nennt sie hier  das Kind Stefanie.

Zuerst wird ein ganz normales Kinderleben geschildert; Schule, Spielkameraden, ein liebevolles Elternhaus. Auch wenn ihre Eltern in Wirklichkeit ihre Großeltern sind, liebt Stefanie  die beiden und sagt Mutti und Vati zu ihnen.
Bis Stefanie 12 Jahre alt ist, ist ihr Vati ein fürsorglicher Vater und sie berichtet äußerst liebevoll von ihm.
Das ganze Buch ist in der kindlichen Sprache einer 12jährigen geschrieben, das lässt den Leser noch mehr mitfühlen, als plötzlich die Stimmung umschlägt....

Zum ersten Mal berührt Vati sie im Urlaub unsittlich, beim Eincremen mit Sonnenmilch. Das ist Stefanie zwar sehr unangenehm, aber sie weiß nicht so recht, wie sie damit umgehen soll. 
Sie ist ziemlich verwirrt, merkt aber direkt, dass hier etwas nicht stimmt und das das kein Versehen war.

Was die Autorin über die darauffolgende Zeit schildert, geht einem richtig an die Nieren. Sie hat nun ein Geheimnis mit Vati, etwas, das nur sie beide wissen dürfen.

Gemischte Gefühle hatte ich zuerst, als sie zugibt, das es ihr anfangs sogar ein bisschen gefallen hat. 
Doch das erklärt sich anschließend, denn diese neuen Gefühle, die sie durch den Vater entdeckte, konnten doch nichts Schlechtes sein. Zumal Vati immer wieder betonte, dass es die natürlichste Sache der Welt sei.
 Kurze Zeit später merkt das Kind auch, das das alles nicht natürlich ist und sie will auch nicht weiter mitspielen. Aber so ohne weiteres gibt der Vater nicht auf..


Ich könnte mir vorstellen, dass manchen Lesern die detailgenauen Schilderungen und die Einzelheiten der sexuellen Übergriffe etwas `too much` sind.
Doch gerade durch diese ungeschönten Beschreibungen bekam man wirklich ein Gefühl dafür, wie abstoßend es für die Kleine gewesen sein musste. 
Hin und hergerissen zwischen Gefühlen des Ekels und der Liebe zum Vater kann sie sich nicht wehren. Es gibt auch niemanden, dem sie sich anvertrauen könnte, am wenigsten ihrer Mutter.
Die Macht, die der Vater über sie hat, ist sogar so stark, dass sie ihn noch in Schutz nimmt, als die Mutter einen Verdacht schöpft..

 Dann ereilt die Familie ein Schicksalsschlag; der Missbrauch hört auf und Stefanie kann endlich aufatmen....

"Mit Liebe hat das nichts zu tun" wird den Leser nicht so schnell loslassen und noch einige Zeit beschäftigen.

 Das Buch hat Claudia Mech hauptsächlich ihrer Mutter gewidmet, die zwar die Geschichte grob kennt, aber nicht in allen Einzelheiten. 

Der ausschlaggebende Grund, der die Autorin letztendlich dieses Buch schreiben ließ, war die Frage, die ihre Mutter erst vor kurzem gestellt hat......

          Wer hat eigentlich angefangen.....?
                      Du oder er  ?????




Ich danke Claudia Mech und dem Elf Uhr Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.