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Wer sich für Elefanten interessiert...
Die dreizehnjährige Jenna sucht schon jahrelang nach ihrer Mutter Alice. Seit einem mysteriösen Unfall im Elefantenpark ist die Wissenschaftlerin spurlos verschwunden. Jenna zweifelt ihr Leben lang, ob ihre Mutter sie verlassen hat und noch irgendwo lebt, oder ob sie tot ist.
Bis zum Alter von drei Jahren lebte sie mit ihren Eltern in diesem Elefantenpark. Mithilfe des Mediums Serenity und des damaligen Ermittlers Virgil kehrt sie an den Ort ihrer Kindheit zurück und macht einige überraschende Entdeckungen. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, was damals wirklich geschah.
Wie bei Jodi Picoult üblich, wird die gleiche Geschichte aus mehreren Blickwinkeln erzählt. In einer Art Rückblende lässt sie zusätzlich die Mutter Alice berichten, wie das Leben zu der Zeit vor ihrem Verschwinden im Elefantenpark war.
Der Anfang war sehr spannend und machte Lust auf mehr, doch immer, wenn man gerade so in der Story über die Suche nach Alice drin war, folgten endlose Beschreibungen über die Gewohnheiten und Sitten der Elefanten.
Ich fand das sehr langatmig und intensiv und wer sich nicht wirklich brennend für das Thema interessiert, sieht das eventuell genauso.
Bei `Die Spuren meiner Mutter` gibt es so viele Abschnitte, die sich ausschließlich mit den Elefanten beschäftigen, das war mir einfach too much.
Die Kapitel, in denen Jenna und die anderen zu Wort kamen und berichteten, gefielen mir sehr gut und ließen sich flüssig lesen.
Allerdings ist der Schluss nochmal etwas gewöhnungsbedürftig und sicher für jeden Leser eine echte Überraschung.
Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen, aber habe mich doch für 3 entscheiden, weil ich zwischendrin immer weitergeblättert habe, weil ich es einfach ermüdend fand.
Fazit: Wer sich intensiv für das Thema Elefanten interessiert, ist hier gut bedient, ansonsten könnte es zu langweilig sein.
Ich danke dem Bertelsmann Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplar.

