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Samstag, 22. Juni 2024

Rezension: `Eifelfrauen- Der Ruf der Nachtigall` von Brigitte Riebe

 

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Schöner Abschluss der `Eifelfrauen- Dilogie`














Der Krieg ist vorbei, und im zweiten Band der `Eifelfrauen` geht es hauptsächlich um Johannas Töchter Klara und Mia. 
Klara lebt für die Musik, während Mia noch nicht so recht weiß, wo ihr Lebensweg hingehen soll.
Als Klara sich unsterblich in den attraktiven tschechischen Sänger Pavel verliebt, ist sie überglücklich, mit ihm zusammen auf der Bühne musizieren zu können. 

Mia entschließt sich später, in die Tabakfabrik der Familie Fuchs einzusteigen, was Johanna natürlich überhaupt nicht gefällt.

Doch beide Mädchen werden immer selbstbewusster und gehen ihren eigenen Weg.

Brigitte Riebe hat wieder eine schöne Familiengeschichte vor dem Hintergrund historischer Ereignisse erzählt.
 
Verschiedene Handlungsstränge und wechselnde Schauplätze lassen es beim Lesen nicht langweilig werden.
Lang gehütete Familiengeheimnisse werden aufgedeckt, Personen finden zueinander und andere entzweien sich.
 Doch egal, wo inzwischen alle ihren Lebensmittelpunkt haben, man trifft sich immer wieder in der Eifel.


Ich gebe gerne eine Leseempfehlung,aber man sollte den Vorgängerband lesen, da es sonst trotz des Personenregisters Schwierigkeiten mit den vielen Namen geben könnte.

                             




Montag, 19. Juni 2023

Rezension : `Eifelfrauen- Das Haus der Füchsin ` von Brigitte Riebe

 

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Eifelfrauen!!










Trier, 1920. Tabakfabrikantentochter Johanna erbt von einer, ihr bisher unbekannten, Tante überraschend ein Haus in der Eifel.

Was sie auf die Idee gebracht hat, findet Johanna nicht heraus, denn die Familie mauert bei Fragen über Tante Lisbeth.

Natürlich gehen alle davon aus, dass Johanna das Erbe ablehnt, doch als sie das Haus das erste Mal sieht, beschließt sie, ein paar Tage zu bleiben. Mehr und mehr gefällt ihr das einfache Leben, und die Menschen in der Eifel hat sie schnell ins Herz geschlossen. Schon nach kurzer Zeit kann sie nichts mehr davon abbringen, das Haus zu behalten.

Als sie den attraktiven Forstaufseher Marc Degré kennenlernt, scheint das Glück perfekt....

`Eifelfrauen- Das Haus der Füchsin` dreht sich um das fiktive Dorf Altenburg, um Johanna und ihre Familie und die vielen Freunde und Nachbarn.

Brigitte Riebe hat sehr anschaulich beschrieben, wie sich das einfache Leben von Johannas bisherigem Stadtleben unterscheidet, und welche interessante Entwicklung sie von der verwöhnten Fabrikantentochter zur einfachen Bäuerin durchmacht.

Sie meistert trotz mancher Schicksalsschläge nicht nur alles, sondern tritt komplett in Lisbeths Fußstapfen. Sie malt, werkelt mit Holz oder Ton und merkt, dass das ihre Berufung ist. Erst nach vielen Jahren erfährt sie, was es mit dem großen Familiengeheimnis um ihre Tante auf sich hat, und es kommt zum kompletten Zerwürfnis mit ihren Eltern.

Die aufziehenden politischen Veränderungen machen auch vor Altenburg nicht Halt. Im eigentlich idyllischen Örtchen tauchen immer mehr Anhänger der Nationalsozialisten auf.

Die Geschichte und die Figuren sind fiktiv, der historische Hintergrund ist real, und die Autorin hat es geschafft, die Stimmung in der Bevölkerung sehr gut einzufangen. 

Mich konnte Johannas Geschichte direkt in ihren Bann ziehen, und ich bin natürlich gespannt, wie es weitergeht.