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Im Schatten der politischen Ereignisse!
Bernried, 1944. Auch im 14. Band der Falkenbach‑Saga zieht Paul Friedrich von Falkenbach im Hintergrund die Fäden. Dieses Mal hat Victor Sander ein persönliches Anliegen. Sollte Hauptsturmführer Breuer herausfinden, dass Victor nicht derjenige ist, für den er ihn hält, wäre sein behinderter Bruder in allerhöchster Gefahr.
Paul Friedrich nimmt sich der Sache souverän an, doch ungefährlich ist sie keineswegs. Sein Plan könnte an scheinbar kleinen, unvorhergesehenen Details scheitern.
Von Wilhelmina und Johannes hört die Familie kaum etwas, und Paul Friedrich hat nur geringe Möglichkeiten, ihnen zu helfen. Gustav befindet sich weiterhin im Lazarett an der Front, Irma sorgt sich in Amerika um ihren kranken Vater, während Else und Wilhelm den Tod ihres Sohnes noch immer nicht verkraftet haben.
Obwohl ich diesem Band lange entgegengefiebert habe, konnte mich der inzwischen 14. Teil der Falkenbach‑Saga nicht so sehr begeistern wie seine Vorgänger.
Der Roman vermittelt viele politische Ereignisse und historischen Hintergrund, etwas, das ich grundsätzlich sehr mag, doch diesmal war es mir schlicht zu viel. Zu viel Politik, zu wenig Falkenbach. Die Erlebnisse der Familien traten dadurch spürbar in den Hintergrund. Zudem gab es zahlreiche Wiederholungen aus früheren Bänden, die für die Leser, die bis Band 14 gekommen sind, nicht mehr notwendig sind.
Für den nächsten Teil wünsche ich mir, dass wieder die Familien und ihre persönlichen Herausforderungen stärker im Mittelpunkt stehen.


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