Dienstag, 16. August 2016

Rezension: `Hillmoor Cross` von Shannon Crowley

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Nichts für zarte Gemüter!!!















In Hillmoor Cross werden kurz hintereinander zwei kleine Jungen missbraucht und anschließend getötet. Die Polizei sucht fieberhaft nach dem Täter, doch dieser hat keinerlei Spuren hinterlassen, die verwertbar sind.
 Das Besondere an diesem Buch ist, dass der  Protagonist Jake, ein gutaussehender und attraktiver Student, gleichzeitig der pädophile Täter ist.
Den ersten Mord hat er nicht geplant, es war quasi ein Unfall, denn bei seiner Vergewaltigungstat wird er überrascht und das zieht schwerwiegende Folgen nach sich.
Als er zu allem Übel auch noch einen Autounfall hat und zwei Tage lang bewusstlos im Hospital liegt, ist das Dilemma groß. Denn die Zeit läuft ihm davon, um etwas wieder in Ordnung bringen zu können. 
Die alte Jungfer Lacey, die auf der Station als Krankenschwester arbeitet, sieht in dem attraktiven Unfallopfer die Möglichkeit, sich durch besondere Hilfsbereitschaft beliebt zu machen. Vielleicht ist es ihre letzte Chance, noch einen Mann abzukriegen. Es grenzt schon an Stalking, was sie von nun an betreibt und das ist es, was Jake auf keinen Fall gebrauchen kann, wenn er seine Vorhaben in die Tat umsetzen will und die leider  inzwischen hinterlassenen Spuren verwischen will. 
Fast hätte er einem schon leid tun können, weil immer so viel schief geht.
Es war mal etwas ganz anderes, die Situation aus der Sicht eines Pädophilen zu sehen. Dieser Druck, den er fortwährend spürt, sobald ein kleiner Junge auftaucht, das war harter Tobak.
Für schwache Nerven ist dieser Thriller nichts, es geht ganz klar um den Missbrauch und Mord an kleinen Jungen.

 Zu Anfang gibt es relativ viele neue Namen, die man sich aber doch ganz gut, aufgrund der beschriebenen Situationen, merken kann.  Trotzdem hat mich die Geschichte ab der ersten Seite sofort in ihren Bann gezogen und ich musste immer weiter lesen.
Der Schreibstil der Autorin ist spannend und gleichzeitig schockierend detailreich. Eigentlich will  man es gar nicht so genau wissen und  lesen, was in diesem kranken Hirn vor sich geht, kann aber nicht aufhören. 
 Ein wahnsinnig nervenaufreibender Thriller, geschrieben aus der Sicht des Täters, der dem Leser einiges abverlangt!



1 Kommentar:

  1. Ja, ein toller Thriller! Mir hat er auch super gefallen und es war genauso ein 5 Sternebuch!
    Liebe Grüße
    Martina

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