Donnerstag, 29. März 2012

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Osterferien mit Thomas Cook

Dienstag, 27. März 2012

Rezension : Wir brechen die 10 Gebote und uns den Hals : Michaela Karl

                                      Kurzbeschreibung :
Zelda und F. Scott Fitzgerald. Eine Biografie

Das Glamourpaar der wilden Zwanziger.

Er gab einer Epoche ihren Namen. Sie war die Hauptfigur in all seinen Romanen. Zusammen waren sie das Traumpaar der Jazz-Ära und der „lost generation“: Erfolgsautor F. Scott Fitzgerald und seine Frau Zelda forderten das Leben heraus, suchten das Glück und endeten in Verzweiflung. Reich und erfolgreich, berüchtigt für ihre verrückten Kapriolen und ihren exzessiven Alkoholgenuss in New York, Paris und an der französischen Riviera waren sie das Idol einer Generation. Doch die Schönen wurden zu Verdammten: exaltierter Lebenswandel, Schaffenskrisen und psychische Probleme führten zum Absturz. Der Mythos aber lebt …

Michaela Karl zeichnet in dieser Biografie das faszinierende Bild einer Epoche und zweier Menschen, deren Leben Literatur wurde.   


                 Rezension
               * * * *


Sie liebten und sie hassten sich !!!

 


Das Leben der Fitzgeralds....darüber wußte ich bisher eigentlich sehr wenig, muß ich gestehen.
"Der große Gatsby" ist mir natürlich bekannt, aber das wars auch schon. Umso gespannter war ich auf die Biografie von Zelda und F.Scott Fitzgerald.
Das Buch beginnt in der Jugend Scotts, die schon anders war, als bei anderen Jungen seines Alters. Dieses Anderssein wird sich  durch sein ganzes Leben ziehen.
Als er Zelda kennenlernt hat er endlich sein Gegenstück gefunden. Zelda, jung und lebenshungrig, trinkfest und auch total unkonventionell..
Mit ihr verbringt er ein Leben auf der Überholspur, sie fragen nach nichts und niemandem. 
Auf jeder Party sind die  Fitzgeralds gern gesehene Gäste, obwohl sie sich manchmal völlig daneben benehmen..
Auf einer Party, zu der sie nicht eingeladen wurden, erbitten sie Einlass, indem sie bellend auf allen vieren vor der Tür stehen.
Aber zu dieser Zeit verzeiht die sogenannte feine Gesellschaft ihnen noch so ziemlich alles.
Sie benehmen sich  wie  Kinder, der Ernst des Lebens ist noch nichts für sie. Das ändert sich auch nicht groß, als Zelda selbst ein Kind bekommt.
Sie leben total über ihre Verhältnisse, eine Sache, die nicht wirklich gut enden kann.
Dazu kommen immer öfters Alkoholprobleme, die auch Ehestreitigkeiten nach sich ziehen. Mit dem Wort Treue haben beide  nicht viel am Hut, jeder hat so seine Liebschaften nebenbei.
Sie verarbeiten  ihre eigenen Erfahrungen und Probleme in ihren Büchern und Texten. 
Zelda und Scott verbindet eine Art Hassliebe, mal trennen sie sich und dann sind sie wieder ein Herz und eine Seele.
Doch der schlimme Absturz und das schreckliche Ende sind vorprogrammiert........

Es war auf jeden Fall interessant, dieses Buch zu lesen und etwas mehr über das Leben der Fitzgeralds zu erfahren.
Jedoch mit dem Stil von Michaela Karl konnte ich mich nicht wirklich anfreunden.
Das ganze Buch ist in einer Erzählform geschrieben;  wenig wörtliche Rede .
Das hätte ich mir anders gewünscht, denn durch wörtliche Rede würde das  Buch  viel lebendiger .
Aber das ist, wie gesagt, nur meine persönliche Meinung.

Ich danke dem http://www.residenzverlag.at/  und 

http://www.bloggdeinbuch.de/

für die Überlassung dieses Exemplars .

Bestellen könnt ihr das Buch auch direkt beim Verlag :
http://www.residenzverlag.at/?m=30&o=2&id_program=34&id_title=1506

Sonntag, 25. März 2012

Lit.Cologne Lesung mit Val McDermid und Michael Kessler

Am Freitag war in Köln auf dem Literaturschiff die Lesung mit Val McDermid (Alle Rache will Ewigkeit ).
Die Location ist schon mal das erste Highlight. Während der Veranstaltung legt das Schiff ab und fährt ca.eine Stunde . Das ist einfach mal etwas anderes und wirklich eine tolle Idee.
Val McDermid ist sehr sympathisch; als erstes schob sie das vorbereitete Wasser an die Seite und verlangte auf Deutsch : " Bitte ein Bier, ein Kölsch "

Michael Kessler las den deutschen Text und die Kölner Bürgermeisterin übersetzte zum größten Teil, wenn Val sprach.
Val erzählte ein paar Anekdoten, das war auch sehr lustig. Leider wurde nicht alles übersetzt und da sie sehr schnell und mit einem schottischen Akzent sprach, habe ich nicht wirklich viel verstanden. Allerdings ging es auch hauptsächlich wieder nur um das Thema Homosexualität und wie es für Val war, als sie sich als junge Frau schon als Lesbe geoutet hat.

Michael Kessler las, wie gesagt,  einige Kapitel aus dem Buch "Alle Rache will Ewigkeit ", aber irgendwie hatte ich von ihm mehr erwartet.
Man verbindet ihn ja immer mit  ein paar lustigen Gags, aber da kam leider nichts von ihm.


Anschließend las Val auch noch mal aus dem Originaltext. Das war für meine Begriffe eindeutig zu lange, denn man verstand durch den Akzent und die Schnelligkeit nicht viel und  dadurch war es fast langweilig.
Aber der schöne Ausblick vom  Schiff machte das dann wieder wett...:-)



Samstag, 17. März 2012

Lit.Cologne : Eklat um Karl Lagerfeld !!


Gestern war es endlich soweit ! Der langersehnte Abend mit Karl Lagerfeld und Elke Heidenreich in der Kölner Oper !
Um 19 war eigentlich Einlass und um 19.30 sollte die Veranstaltung beginnen..Aber da tat sich erst mal nichts.. Die Gäste wurden vor verschlossenen Türen stehen gelassen; das war z.B. für die älteren Leute echt hart. Irgendwann kam mal zwischendurch eine Ansage,  dass man noch auf Herrn Lagerfeld wartete.  Als die Leute anfingen, unruhig zu werden, durften wir dann so gg.19.40 wenigstens schon mal unsere Plätze einnehmen.

 Hinterher hörte ich, dass Lagerfelds Flieger Verspätung hatte und er erst um 19.45 vom Flughafen Köln losfahren konnte.
Um 20.10 trat ein Sprecher auf die Bühne und meldete, dass es noch eine kleine Umbesetzung gäbe. Anstatt Elke Heidenreich würde Roger Willemsen auftreten.. Trotz Buh Rufen und lauten Fragen nach dem Warum, kam keinerlei Info.
Dann erschien er endlich....! 
 Karl Lagerfeld stolzierte auf die Bühne, im Schlepptau Roger Willemsen.

Mit keinem Wort wurde erwähnt, warum Elke Heidenreich nicht da war.
Allerdings hatte Roger Willemsen erst zwei Stunden vorher erfahren, dass er einspringen soll und konnte sich nicht groß vorbereiten.
Dafür war er genial ! Er ist sehr belesen und konnte ohne Probleme mit Lagerfeld mithalten. Das Gespräch der beiden war eher wie eine Unterhaltung unter Bekannten, das Publikum war nur zufällig auch da :-).
Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, zuzuhören, auch wenn Lagerfeld sehr schnell spricht. Das hat er auch gleich erklärt. Seine Mutter hätte immer gesagt, " Für den Stuss, den Du redest, kannst Du nicht mehr Zeit in Anspruch nehmen  " .
Karl Lagerfeld soll ja 300000 Bücher besitzen ; Über französische,  englische und deutsche Literatur wurde geplaudert. Ich war froh, dass ich wenigstens gerade erst Denis Diderot gelesen habe, da kam ich mir nicht ganz so ungebildet vor..

Ich habe mir aber fest vorgenommen, wieder ab und zu etwas aus der klassischen Literatur zu lesen. Es war schon echt beeindruckend, was die beiden alles gelesen haben. Leider war der Abend früher zu Ende als geplant. Keine eineinhalb Stunden; das fand ich für den Preis von 35 Euro doch etwas happig, zumal ja auch eine andere Besetzung da war. 

Anschließend las ich im Internet, dass Karl Lagerfeld sich wohl nachmittags plötzlich geweigert hat, mit Elke Heidenreich aufzutreten,weil sie irgendetwas Kritisches über ihn in der BUNTE geäußert hat.
Von Anfang an war doch der Abend mit den beiden geplant. Wenn man sich darauf einlässt, mit Elke Heidenreich aufzutreten, dann muß man doch auch mit Kritik rechnen. Heidenreich hat ja nun mal ein loses Mundwerk. So kurzfristig abzusagen und dann auf Willemsen als Gesprächspartner zu bestehen, ist doch echt abgehoben.
Willemsen mußte kurfristig eingeflogen werden, konnte sich nicht vorbereiten etc.. Aber wie gesagt, er war klasse. Der Abend war auch wirklich schön, es ist schon ein Erlebnis , Karl Lagerfeld mal so in Natura zu sehen. Wir hatten Superplätze, direkt in der ersten Reihe Mitte. Das war genau dort, wo die beiden standen. Eigentlich ein toller Abend, wenn da nicht dieser schale Nachgeschmack gewesen wäre...
Schade, ich hätte gerne die Kombination Heidenreich-Lagerfeld erlebt, denn eigentlich hatte ich die Karte nur deswegen gekauft...

Hier noch ein paar Fotos:
Diesen Trolley hat Lagerfeld entworfen und zwar einzig und allein zum Büchereinkauf:


Lagerfeld neuestes Projekt : Er wird eine Reihe über Friedrich Nietzsche herauszubringen und zwar mit seinem eigenen Verlag, dem LSD Verlag

Sonntag, 11. März 2012

Rezension : Das Geständnis : John Grisham

* * * * *
Die Todesstrafe mal wieder überdenken !!



Donté Drumm, ein zur Todesstrafe verurteilter Schwarzer, wartet in Texas auf seine Hinrichtung. Vor neun Jahren soll er eine junge Frau ermordet haben. Obwohl die Leiche nie gefunden wurde und erhebliche Zweifel an seiner Schuld bestehen, soll die Hinrichtung stattfinden.
Robbie Flak, Drumms Anwalt, versucht seit neun Jahren, die Unschuld seines Mandanten zu beweisen. Auch jetzt reicht er bis zum letzten Tag Anträge ein, um die Hinrichtung zu verhindern.
In einem anderen Bundesstaat beginnt für Keith Schröder, einen lutherischen Pfarrer, der Arbeitstag ganz normal.. Bis plötzlich Travis Boyette, ein verurteilter Sexualstraftäter, in seinem Büro erscheint und sein Gewissen erleichtern will.
Angeblich will er damals das Mädchen ermordet haben und er hat auch Beweise für seine Behauptung.
Keith kommt in Gewissenskonflikte, denn Boyette darf den Staat nicht verlassen. Dieser ist aber nur bereit, den Fundort der Leiche preiszugeben, wenn Keith ihn nach Texas bringt.
Wider jeglicher Vernunft begibt sich Keith mit Travis auf die Reise. Nun beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit..  Wird die Hinrichtung aufgehalten werden können ???
Mir hat der Roman sehr gut gefallen; man wird quasi gezwungen, sich mit dem Thema Todestrafe zu beschäftigen.
Der zuständige Staatsanwalt, der Richter, der Polizeichef, keiner will zugeben, dass das Urteil evt. ein Fehlurteil sein könnte.
Der Gouverneur tut Travis , genau wie alle anderen, als einen Spinner ab, obwohl er zum Beweis den Ring des toten Mädchens hat.
Ein Zeuge, der Drumm damals beschuldigt hat, zieht auch in der letzten Minute seine Aussage zurück, um sein Gewissen nicht mit dem Tod eines Unschuldigen zu belasten.
Doch die zuständigen Verantwortlichen wollen das alles nicht sehen.
 Für sie ist Drumm schuldig und fertig !
Der Anwalt will noch einen Eilantrag am Hinrichtungstag einreichen , doch die Geschäftsstelle des Gerichts schließt vor seiner Nase.  Bürokratie !!!
Es gibt anscheinend kein Unrechtsbewußtsein bei den Verantwortlichen; sie übersehen die vielen und neuen  Beweise, die dafür sprechen, dass sie im Begriff sind, einen Unschuldigen zu töten.
Wieder ein richtig spannender Grisham und ein heikles Thema. Bisher hatte ich persönlich immer eine feste Meinung zur Todesstrafe,  aber nach dem Lesen dieses Buches komme ich doch sehr ins Grübeln..

Dienstag, 6. März 2012

Welttag des Buches : Ich bin dabei !!

Heute bekam ich eine email, dass ich mir im April 30 Bücher abholen darf..
Ich hatte mir vorher überlegt, dass ich am liebsten ein lustiges Buch verschenken möchte.
Die Menschen , die eigentlich sonst nicht lesen, kann man vielleicht am ehesten mit etwas Witzigem  reizen...
Ich habe  "Mondscheintarif " von Ildikó von Kürthy ausgesucht. Das Buch habe ich vor Jahren gelesen und mich bestens amüsiert.
Ich finde die Aktion einfach toll und werde mir jetzt erst mal überlegen, wo ich die Bücher am besten verteilen werde.


Samstag, 3. März 2012

SuB Abbau..John Grisham : Das Geständnis

Ich habe alle John Grisham Bücher gelesen, doch jedes neue Buch von ihm bleibt erst mal liegen. Das will ich mir dann immer für etwas besonderes aufheben und dann vergeht die Zeit..... Eigentlich erwartete ich ein anderes Buch heute, aber der Postbote hatte nichts dabei.
Also mach ich mich endlich mal an den Grisham dran.. Das wird ein langes Lese-Wochenende. Ich freu mich drauf !!


Freitag, 2. März 2012

Rezension : Die Nonne : Denis Diderot

  * * *

Ich warte im Moment auf ein Buch  und wollte deswegen kein Neues anfangen. Vor einiger Zeit hatte ich mir mal DIE NONNE von Denis Diderot kostenlos auf den Kindle geladen. Das habe ich dann gestern angefangen und direkt ausgelesen...
Diderot (  1713-1784)  hat das Buch , nach den Tagebuchaufzeichnungen der Susanne Simonin, geschrieben.
Susanne wurde unehelich geboren und war ihrem Stiefvater zeitlebens nur ein Dorn im Auge. Ihre Schwestern bekamen eine anständige Mitgift, um sich zu vermählen, doch für Susanne blieb nichts übrig. Ihre Mutter hoffte, dass ihr die Sünde des Fehltritts vergeben würde, wenn Susanne den Schleier nähme.
Widerwillig geht Susanne ins Kloster.  Doch Frieden findet sie dort nicht. Von Nächstenliebe ist dort wenig zu spüren. Ganz im Gegenteil;  die Oberin und die anderen Nonnen quälen sie, wo sie nur können. Man nimmt Susanne ihre Kleider weg, sie bekommt nur Reste zu essen und auch ihre Notdurft darf sie nicht ordentlich verrichten. Irgendwann kommt sie in ein anderes Kloster, doch das ist quasi vom Regen in die Traufe.. Die Oberin verliebt sich in Susanne und verfolgt sie dauernd mit ihren Liebesbezeugungen und ihrem sexuellen Verlangen.
Das Buch hat mich jetzt nicht vom Hocker gerissen, aber es ist sehr interessant zu erfahren, wie es damals wirklich in den Klostern zuging. 
Kann man auf jeden Fall man lesen, wenn man Leerlauf hat... Und kostenlos ist es immer noch für den Kindle.