Dienstag, 24. Mai 2016

Über freundliche Selfpublisher und nette Kontakte!!!




In der letzten Zeit  bin ich über einige Beiträge von Bloggern gestolpert, die ihrem Ärger über Anfragen von Selfpublishern Luft machen. 

Meine Meinung dazu ist etwas anders; ich finde, man sollte nicht zu überheblich sein und alle über einen Kamm zu scheren, denn jeder fängt doch mal klein an.
Bei mir trudeln auch täglich viele mails von jungen Autoren und Selfpublishern ein, die möchten, dass ich ihr Buch auf meinem Blog vorstelle und rezensiere.
 Wenn ich generell jeden Selfpublisher ablehnen würde, wären mir schon so einige gute Bücher oder nette Kontakte entgangen.
Natürlich gibt es auch diejenigen, die Massenmails verschicken, einen nur mit `Lieber Blogger`, oder `Hallo Du` ansprechen und meinen Blog überhaupt nicht kennen.
Ab und zu sind es auch die Möchtegern-Bestsellerautoren, die es nicht fassen können, dass man ihr `Werk` nicht lesen möchte oder es einem nicht gefallen hat. Dann wird mir schon mal vorgeworfen, ich wäre zu dumm und hätte das Buch nicht verstanden. Aber das sind, Gott sei dank, doch die Ausnahmen, jedenfalls bei mir und meinem Blog.
Meistens handelt es sich wirklich um nette Anfragen, die mich erreichen und irgendwie müssen die jungen Autoren ja versuchen, Kontakte zu knüpfen und Leser zu finden.
Vieles muss ich leider ablehnen, weil mir einfach die Zeit fehlt. Und doch versuche ich, jedes Schreiben  freundlich zu beantworten, auch wenn es manchmal etwas dauert. Bisher kam meist eine nette email zurück, in der sich der Autor für meine Antwort bedankte, selbst wenn ich sein Buch nicht lesen konnte.
Ich finde, eine sympathische oder höfliche Anfrage hat auch eine Rückmeldung verdient.



Wie ist eure Meinung dazu? 
Blogger: Nehmt Ihr Anfragen von Selfpublishern an oder nicht?
Selfpublisher: Wie sind eure Erfahrungen mit Bloggern ?
Schreibt doch gerne hier oder bei Facebook in den Kommentaren.

Kommentare:

  1. Sehr schön geschrieben und ich kann deine Meinung nur bestätigen!
    Natürlich gibt es immer mal wieder etwas schräge Leute, aber das ist ja überall und in jedem Bereich so. Es wäre ja komisch, wenn das hier nicht so wäre ;)
    Ich selber nehme Anfragen gerne an, wenn mich das Buch anspricht - ich lese allerdings vorher immer eine Leseprobe, damit ich einen kleinen Eindruck habe und dem SPler und mir damit unnötige "Arbeit" erspare.
    Aber ich habe halt auch das Zeitproblem und kann nicht alles annehmen, auch wenn ich jetzt nicht so viele Anfragen habe - manches spricht mich auch einfach nicht an ;)

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Ich hab deinen Beitrag heute sehr gerne in meiner Stöberrunde verlinkt :)

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  2. Guten Morgen =)

    Hab da gestern Abend eine Diskussion auf Twitter mitbekommen und war schon etwas erschrocken über die Einstellung der betreffenden Bloggerin. Zumindest anfänglich. Letztlich ist es jedem selbst überlassen wie er damit umgeht.
    Was ich auch nicht leiden kann, sind Pauschal-Anfragen, bei denen man direkt merkt, dass sich derjenige keine Gedanken gemacht hat, denn hätte er den Blog mal aufgerufen, wüsste er, dass ich ein bestimmtes Genre gar nicht lese oder ähnliches. Ich hab allerdings auch die Erfahrung gemacht, dass diese Massen-Mails üblicherweise von großen Verlagen kommen und sich Selfpublisher schon eher Mühe geben, einen auf der persönlichen Ebene anzusprechen.
    Ich habe überhaupt nichts gegen Selfpublisher Anfragen und ich behandle deren Bücher wie die der großen oder kleinen Verlage. Wenn mich ein Buch anspricht, lese ich es, egal woher es kommt =)

    LG
    Anja

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  3. Danke für deinen Beitrag, ich schliesse mich Aleshanee an.
    Das Zeitproblem haben wir wohl alle, aber dennoch finde ich "Fragen kann man immer - wenn man die Antwort nicht scheut". Und eine Antwort haben sie alle verdient; das hat meiner Meinung nach auch mit Respekt zu tun. Allerdings sollte der Respekt auch gegenseitig sein: wenn irgendwo steht, dass man keine Rezianfragen entgegen nimmt, sollte man das als Indie-Autor berücksichtigen.
    Oft ergeben sich durch Anfragen auch sehr nette Kontakte - auch wenn man für eine Rezi absagt.

    Liebe Grüsse, Anya

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  4. Hallo!
    Ich kann dir da nur voll und ganz zustimmen! Ich bekomme zwar nicht sehr viele Anfragen, aber ich beantworte alle. Falls das Buch in meine Genre fällt (hier denke ich mir allerdings doch oft, warum mich der- oder diejenige angemailt hat, wo ich z. Bsp. keine Fantasy lese) lese ich die Leseprobe und wenn mir diese gefällt, sage ich auch zu. So habe ich schon einige tolle Bücher gelesen. Und wenn es mir nicht wirklich gefällt, sage ich das auch. manche melden sich dann halt nicht mehr...man sollte aber als Autor auch mit Kritik umgehen können ;)
    Ich habe zurzeit z. Bsp auch gerade "Das Eisrosenkind" hier ;), welches du gerade gelesen hast.
    Liebe Grüße
    Martina

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  5. Guten Abend,
    vielen Dank für diesen positiven Beitrag! Ich mag die negativen Beiträge gar nicht mehr lesen und freue mich umso mehr, dass jemand auch mal einen positiven Beitrag verfasst. Ich hatte selbst letzte Woche darüber nachgedacht, dies zu tun, bin aber irgendwie nicht dazu gekommen.
    Meine Erfahrungen mit Selfpublishern sind überwiegend positiv, auch wenn auch ich bereits negative erfahrungen sammeln durfte. Aber, schwarze Schafe gibt es überall. Ich habe schon so viele tolle Bücher von SPLern gelesen, die ich wirklich nicht missen möchte.

    Das einzige, was ich gestehen muss ist, dass ich auf Massenmails (keine Anrede und man merkt, dass man Blog überhaupt nicht betrachtet wurde, weil mir z. B. ein Krimi angeboten wird und ich im Über mich klar sage, dass ich keine Krimis lese)nicht mehr antworte. Ansonsten bekommt jeder eine nette Antwort, der auch mich nett angeschrieben hat. Ich finde, dass sich das so gehört.
    LG
    Yvonne

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  6. Moin moin,
    toller Post! Ganz, ganz lieben Dank dafür.
    Ich freue mich immer über Anfragen von SP. Oft entspinnt sich ein interessanter Austausch. Manchmal bekomme ich eine ausführliche Analyse meines Blogs, was ich sehr interessant finde. Ich habe schon viele spannende SP Bücher gelesen. Klar, ein paar faule Äpfel sind ab und zu dazwischen, aber das ist kein Grund sich nicht mit SP auseinanderzusetzen. Massenmails sind lästig, aber manch Blogger sollte sich an die eigene Nase fassen: Es gibt jede Menge Massenkommemtierer unter uns.
    LG, loralee

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  7. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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  8. Auch ich sehe die Sache so, wie alle anderen hier. Auch Selfpublishern sind Menschen. Warum soll ich diese Autoren, die mit Freude an ihren Buch geschrieben haben, abwerten. Nein, auch denen gehört Respekt und Freundlichkeit entgegengebracht. Auch ich bekomme nicht ganz so viele Anfragen, aber wenn, dann schreibe ich immer höflich und freundlich zurück. Und wenn ich die Zeit finde, freue ich mich über ein Buch (leider kein Ebook) und sage dazu ehrlich meine Meinung.
    Also, ein guter Post hier.
    Liebe Grüße
    Anja vom kleinen Bücherzimmer

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  9. Ich danke euch für die Kommentare. Da stehe ich ja dann doch nicht allein mit meiner Meinung da :-) L.G. Annette

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  10. Hallo Annette,

    ich bin ein bisschen spät unterwegs :D
    Bin gerade erst über deinen Blog gestolpert. Eine tolle Thematik :D Also ich nehme gern Bücher von Selfpublishern an, wenn mich die Bücher interessieren... Ich kann meist immer schlecht nein sagen, weil die Anfragen immer sehr höflich sind.

    Bin auch hier direkt mal Leserin geworden :D
    Liebe Grüße
    Charleen

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    1. Lieber spät als gar nicht :-) Danke für Deinen Kommentar :-)

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  11. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    1. Ich habe übrigens vor Kurzem eine sehr nette Erfahrung mit einem Autor gemacht, der sich wirklich mit meinem Blog auseinandergesetzt hatte. Fand ich richtig Klasse, auch wenn ich aus Zeitmangel trotzdem leider absagen musste.

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    2. Ja das kann ich gut nachvollziehen. Manchmal tut es mir auch sehr leid, dass ich trotz netten Kontakts absagen muss... L.G.

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