Dienstag, 8. September 2015

Rezension: `Worte in meiner Hand ` von Guinevere Glasfurd



* * * *
René und Helena--
Eine Liebe, die es nicht geben durfte!!













Die Geschichte spielt im 17. Jahrhundert und handelt von dem großen Philosophen René Descartes und seiner Gefährtin Helena Jans van der Strom.
Helena arbeitet als Magd bei einem alleinstehenden Herrn in Amsterdam und eigentlich ist sie ganz zufrieden mit ihrer Stelle.
Als ein französischer Gast im Haus logiert, ist es ihre Aufgabe, ihn zu bedienen. Helena ist nicht dumm, sie kann lesen und schreiben und das scheint `Monsieur`, wie sie ihn nennt, zu imponieren.
Er fängt an, ihr Unterricht zu geben und so kommen sie sich auch körperlich näher.
Natürlich muss alles im Geheimen passieren, denn Helena steht als Magd weit unter ihm. Außerdem gehören sie unterschiedlichen Konfessionen an und eine offizielle Verbindung ist quasi unmöglich.
Auch als sie ein Kind von `Monsieur` bekommt, steht er nicht zu ihr, doch zumindest sorgt er für sie und das Baby.
Lange hält er es jedoch ohne sie auch nicht aus und sie sehen sich wieder...

Die Geschichte wird in der Ich-Form aus der Sicht Helenas erzählt, der Schreibstil ist angepasst an die damalige Zeit.
Obwohl mir die Handlung und der Inhalt gefallen haben, fand ich es teilweise etwas langatmig und mir hat manchmal etwas mehr Spannung gefehlt.

Die Autorin beschreibt Descartes als einen ziemlich chaotischen Schreiberling, sie ist nicht näher auf seine philosophischen Werke und Schriften eingegangen. Ich hätte gerne mehr darüber erfahren, denn was er eigentlich genau machte, blieb offen.
Genauso offen geblieben sind die Schicksale von den Menschen, die einige Zeit mit den Protagonisten verbrachten, weil sie später einfach nicht mehr erwähnt wurden.
Das Buch ließ sich insgesamt ganz gut lesen, war aber mal mehr und mal weniger spannend.







Ich danke dem  List Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Kommentare:

  1. Hallo,
    das Buch hat mir auch gut gefallen, ich habe die Hörbuchausgabe und es wirklich genossen. Die Stimme der Vorleserin hat natürlich auch ihren Teil dazu beigesteuert, aber die Geschichte war so schön.

    Liebe Grüße
    sommerlese!

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    1. Ich kann mir vorstellen, dass es als Hörbuch richtig gut rüberkommt, aber ich bin leider kein Hörbuch-Fan..Da schlaf ich immer direkt ein :-)

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