Mittwoch, 17. April 2013

Rezension : Schwimmkind von Jutta Michaud





* * * *


Für Teenager auf jeden Fall lesenswert !!



Das Buch besteht hauptsächlich aus Tagebucheinträgen mehrerer Personen in verschiedenen Jahren.

Die erwachsene Karoline schreibt in 2009, die übrigen Einträge stammen aus dem Jahr 1974 .

Eigentlich sind es die typischen Tagebuchschreibereien, die man selbst von früher her kennt. Es geht hauptsächlich um Jungs; allerdings schwärmen fast alle Teenager, sowie auch ein Großteil der Mütter, für den netten Lehrer Ivo Klaverkamp.

Niemand, außer einem Bademeister, fand damals etwas dabei, dass Ivo allzu kumpelhaft mit den Schülern und Schülerinnen umging und keine Grenzen zu kennen schien.

Karoline ist heute selbst Mutter der 14jährigen Zoe, die jetzt zum ersten Mal allein in ein Tenniscamp fährt.

Karoline liest zufällig in einer Anzeige vom Tod des ehemaligen Bademeisters und plötzlich fallen ihr die ganzen Gefahren wieder ein, vor denen sie ihr Kind immer schützen wollte.

Sie erinnert sich an ihre eigene Schulzeit, an Lehrer Klaverkamp, der nur seinen eigenen Vorteil sah und das Vertrauen der Kinder missbrauchte.

Eigentlich wollte die 14jährige Karoline/Kiki gar nicht zulassen, was dann passierte und ihr ganzes späteres Leben negativ beeinflusste.

Die Tagebucheinträge sind zumeist in sehr kindlicher Sprache verfasst, sodass es für den Leser auch sehr authentisch rüberkommt.
Der Schreibstil ist flüssig und man kann die Geschichte bequem in einem Nachmittag durchlesen

Das Büchlein hat nur 112 Seiten; eigentlich hätte ich gerne mehr über Karolines Leben gelesen. Wie es weiterging, nachdem das alles passiert war..

Allerdings ist das Buch für mich eindeutig ein Jugendbuch, am besten geeignet für junge Mädchen.

Deswegen bin ich etwas hin und hergerissen; ich würde nur 3 Punkte vergeben, aber als Jugendbuch sind vielleicht 4 Punkte angemessen.



                                                            
                                                                                                                                                          Vielen Dank an Jutta Michaud für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

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