Montag, 6. Juli 2026

Rezension: `Weil sie lügt` von Caroline Seibt

 

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Was für ein Pageturner!






Nichts ist mehr wie vorher, seit Juliane Brunner verschwunden ist. Die Familie ist zerbrochen, der Vater sitzt im Gefängnis, die Mutter ist psychisch schwer erkrankt, und Anna muss sich allein um ihren kleinen Bruder kümmern. Gleichzeitig setzt sie alles daran, den Mörder ihrer Schwester zu finden, denn für sie steht fest, dass Jule nicht mehr lebt.

Dies war mein erstes Buch von Caroline Seibt, und ich bin mehr als begeistert.

Die Handlung wird abwechselnd aus Annas Sicht und aus der Perspektive der Polizistin Katharina erzählt, beide in der Ich-Form. Dadurch entsteht eine besondere Nähe zu den Figuren, und man kann tief in ihre Gedankenwelt eintauchen.

Der Thriller überrascht mit zahlreichen Wendungen und raffinierten Plot Twists, die einen immer wieder dazu zwingen, neu zu denken. Manche Zusammenhänge erschließen sich erst später, doch genau das macht den besonderen Reiz aus. Das Ende wirkte für mich ein wenig konstruiert, trotzdem hat mich die Geschichte insgesamt vollkommen gefesselt.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!

                                   





Nichts ist mehr wie vorher, seit Juliane Brunner verschwunden ist. Die Familie ist zerbrochen. Der Vster sitzt im Gefänbgis, die Mutter ist psychisch krank und  Anna muss sich um  ihren kleinen Bruder kümmern. Gleichezitg versucht sie alles, um den Mörder ihrer Schwester zu finden. Denn sie ist ünerzeugt, dass Jule tot ist.

Dies war mein erstes Buch von Caroline Seibt und ich muss sagen: Ich bin mehr als begeistert.

Die Handlung wird aus Annas Sicht in der Ich-Fomr geschrieben, genau wie die Polizistin Katharina in der Ich Form erzählt.

Es gibt so viele Wendungen und Plot Twist in diesem Thriller, das man schnell umdenken muss. Manche Handlungen versteht man erst später, aber das ist gerade das besondere. Das Ende fand ich ein bisschen sehr konsturiert, jedoch hat mich der Thriller insgesamt total ...




Sonntag, 5. Juli 2026

Rezension: `Der Bonbonmord zu Köln` von Eva Maria Silber und Kirsten Wilczek

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True Crime im alten Köln!










Köln, 1848. Der kleine Max Müller stirbt nach dem Verzehr edler Schokoladenbonbons, und er bleibt nicht das einzige Opfer. In der ganzen Stadt tauchen mit Strychnin vergiftete Süßigkeiten auf, was die Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Schon bald gerät eine junge Frau ins Visier der Ermittler. Obwohl Christine Edmund jede Beteiligung vehement abstreitet, wird sie angeklagt. Die Advokaten Dr. Venedey und Bas Sello setzen alles daran, die junge Frau zu verteidigen, denn ihr droht der Tod durch die Guillotine.

Ich fand den Schreibstil der Autorinnen zuerst etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich darauf einlässt, entwickelt die Geschichte ihren ganz eigenen Charme.

Es wird viel Kölsch gesprochen, was ich sehr gut verstehe und für mich authentisch zum alten Köln passt. Wer mit der kölschen Sproch allerdings nicht vertraut ist, könnte an einigen Stellen ins Stolpern geraten.

Die Autorinnen bringen die politischen und gesellschaftlichen Erschütterungen dieser Zeit eindrucksvoll nahe und man fühlt sich als Leser schnell mitten im Geschehen. Anhand alter Unterlagen und historischer Persönlichkeiten wurde ein echter True Crime Fall aufgegriffen und daraus eine fesselnde Verhandlung rekonstruiert. Der Roman verbindet historische Atmosphäre und ein interessantes Gerichtsverfahren mit einer Prise Humor.

Obwohl ich Band eins nicht gelesen habe, war es kein Problem, der Handlung zu folgen.

                          





Mittwoch, 1. Juli 2026

Rezension: `Das Unglück` von Jutta Maria Herrmann

 

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Tödliche Geheimnisse!









Kara schwebt im Glück, als sie ihrem Mann Michael kurz vor seiner Dienstreise den positiven Schwangerschaftstest zeigt. Beide freuen sich auf ihr gemeinsames Leben zu dritt. Doch am nächsten Tag geschieht das Unfassbare. Der Zug, mit dem Michael zur Buchmesse fahren wollte, verunglückt schwer. Der Waggon, in dem er sitzen sollte, brennt vollständig aus und niemand überlebt.

Kara ist am Boden zerstört. Doch schon bald entdeckt sie Dinge, die sie nicht einordnen kann. Je tiefer sie gräbt, desto mehr Ungereimtheiten treten zutage. War Michael wirklich der Mann, für den sie ihn hielt? Hat er sie von Anfang an belogen? Und ist es möglich, dass er den Unfall überlebt hat? Ist er vielleicht sogar absichtlich verschwunden?

Ihre Welt bricht zusammen, schwanger, verwitwet und plötzlich voller Zweifel.

Jutta Maria Hermann gelingt es erneut, ihre Leserinnen und Leser von der ersten Seite an zu packen. Die Spannung baut sich langsam, aber stetig auf, während Kara immer mehr verstörende Details aus Michaels Vergangenheit entdeckt. Als sie schließlich eine Nachricht erhält, die darauf hindeutet, dass Michael noch lebt und sie treffen will, kippt die Atmosphäre endgültig ins Bedrohliche. Muss sie sich jetzt vor dem Mann fürchten, den sie liebte?

Unterstützung findet Kara bei ihrer besten Freundin, und bei Ben, der bei dem Unglück ebenfalls seine Frau verloren hat. Doch je näher sie der Wahrheit kommt, desto tiefer wird sie in ein Netz aus Lügen, Geheimnissen und gefährlichen Abgründen verstrickt.

Jutta Maria Hermann versteht es meisterhaft, falsche Fährten zu legen und mit unerwarteten Wendungen zu überraschen. Ein Thriller, der durch psychologische Raffinessen ohne künstlich erzeugte Action gewinnt und mich bis zum Schluss gefesselt hat.

Von mir gibt es natürlich eine Leseempfehlung!