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Montag, 30. März 2026

Rezension: `Schangengrube` von Anna Jansson

 

* * *
Viel Verwirrung, wenig Spannung!
















Die bisherigen Bände der Reihe mochte ich sehr, doch `Schlangengrube` konnte mich diesmal nicht durchweg fesseln. Die Geschichte dreht sich um zwei unabhängige Fälle. In einem Lüftungsschacht eines Kinos wird nach einem Brand eine Leiche entdeckt, und bei einem Festessen werden mehrere Gäste vergiftet. Parallel dazu gibt es kurze, kryptische Einschübe aus der Perspektive einer Pflegekraft, deren Identität lange unklar bleibt.
Kommissar Kristoffer Bark wird mit beiden Ermittlungen betraut und arbeitet erneut mit Mia zusammen. Allerdings treten so viele Figuren auf, dass ich beim Lesen mehrfach den Überblick verlor. Die Handlung wirkte auf mich stellenweise konstruiert und zog sich über weite Strecken, sodass kaum Spannung aufkam. Das ist besonders schade, da mir die bisherigen Bände ausgesprochen gut gefallen haben.
Was hat der Tote aus dem Kino mit den aktuellen Fällen zu tun? Die Auflösung überlässt die Autorin der Polizei, doch die Ermittlungsarbeit war für mich diesmal leider weniger packend als gewohnt.
Trotz einzelner starker Momente bleibt Schlangengrube für mich der bislang schwächste Band der Reihe. Ich hoffe jedoch, dass der nächste Teil wieder an die frühere Stärke anknüpft.



                                                      




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