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Montag, 6. Juli 2026

Rezension: `Weil sie lügt` von Caroline Seibt

 

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Was für ein Pageturner!






Nichts ist mehr wie vorher, seit Juliane Brunner verschwunden ist. Die Familie ist zerbrochen, der Vater sitzt im Gefängnis, die Mutter ist psychisch schwer erkrankt, und Anna muss sich allein um ihren kleinen Bruder kümmern. Gleichzeitig setzt sie alles daran, den Mörder ihrer Schwester zu finden, denn für sie steht fest, dass Jule nicht mehr lebt.

Dies war mein erstes Buch von Caroline Seibt, und ich bin mehr als begeistert.

Die Handlung wird abwechselnd aus Annas Sicht und aus der Perspektive der Polizistin Katharina erzählt, beide in der Ich-Form. Dadurch entsteht eine besondere Nähe zu den Figuren, und man kann tief in ihre Gedankenwelt eintauchen.

Der Thriller überrascht mit zahlreichen Wendungen und raffinierten Plot Twists, die einen immer wieder dazu zwingen, neu zu denken. Manche Zusammenhänge erschließen sich erst später, doch genau das macht den besonderen Reiz aus. Das Ende wirkte für mich ein wenig konstruiert, trotzdem hat mich die Geschichte insgesamt vollkommen gefesselt.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!

                                   





Nichts ist mehr wie vorher, seit Juliane Brunner verschwunden ist. Die Familie ist zerbrochen. Der Vster sitzt im Gefänbgis, die Mutter ist psychisch krank und  Anna muss sich um  ihren kleinen Bruder kümmern. Gleichezitg versucht sie alles, um den Mörder ihrer Schwester zu finden. Denn sie ist ünerzeugt, dass Jule tot ist.

Dies war mein erstes Buch von Caroline Seibt und ich muss sagen: Ich bin mehr als begeistert.

Die Handlung wird aus Annas Sicht in der Ich-Fomr geschrieben, genau wie die Polizistin Katharina in der Ich Form erzählt.

Es gibt so viele Wendungen und Plot Twist in diesem Thriller, das man schnell umdenken muss. Manche Handlungen versteht man erst später, aber das ist gerade das besondere. Das Ende fand ich ein bisschen sehr konsturiert, jedoch hat mich der Thriller insgesamt total ...




Sonntag, 5. Juli 2026

Rezension: `Der Bonbonmord zu Köln` von Eva Maria Silber und Kirsten Wilczek

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True Crime im alten Köln!










Köln, 1848. Der kleine Max Müller stirbt nach dem Verzehr edler Schokoladenbonbons, und er bleibt nicht das einzige Opfer. In der ganzen Stadt tauchen mit Strychnin vergiftete Süßigkeiten auf, was die Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Schon bald gerät eine junge Frau ins Visier der Ermittler. Obwohl Christine Edmund jede Beteiligung vehement abstreitet, wird sie angeklagt. Die Advokaten Dr. Venedey und Bas Sello setzen alles daran, die junge Frau zu verteidigen, denn ihr droht der Tod durch die Guillotine.

Ich fand den Schreibstil der Autorinnen zuerst etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich darauf einlässt, entwickelt die Geschichte ihren ganz eigenen Charme.

Es wird viel Kölsch gesprochen, was ich sehr gut verstehe und für mich authentisch zum alten Köln passt. Wer mit der kölschen Sproch allerdings nicht vertraut ist, könnte an einigen Stellen ins Stolpern geraten.

Die Autorinnen bringen die politischen und gesellschaftlichen Erschütterungen dieser Zeit eindrucksvoll nahe und man fühlt sich als Leser schnell mitten im Geschehen. Anhand alter Unterlagen und historischer Persönlichkeiten wurde ein echter True Crime Fall aufgegriffen und daraus eine fesselnde Verhandlung rekonstruiert. Der Roman verbindet historische Atmosphäre und ein interessantes Gerichtsverfahren mit einer Prise Humor.

Obwohl ich Band eins nicht gelesen habe, war es kein Problem, der Handlung zu folgen.

                          





Mittwoch, 1. Juli 2026

Rezension: `Das Unglück` von Jutta Maria Herrmann

 

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Tödliche Geheimnisse!









Kara schwebt im Glück, als sie ihrem Mann Michael kurz vor seiner Dienstreise den positiven Schwangerschaftstest zeigt. Beide freuen sich auf ihr gemeinsames Leben zu dritt. Doch am nächsten Tag geschieht das Unfassbare. Der Zug, mit dem Michael zur Buchmesse fahren wollte, verunglückt schwer. Der Waggon, in dem er sitzen sollte, brennt vollständig aus und niemand überlebt.

Kara ist am Boden zerstört. Doch schon bald entdeckt sie Dinge, die sie nicht einordnen kann. Je tiefer sie gräbt, desto mehr Ungereimtheiten treten zutage. War Michael wirklich der Mann, für den sie ihn hielt? Hat er sie von Anfang an belogen? Und ist es möglich, dass er den Unfall überlebt hat? Ist er vielleicht sogar absichtlich verschwunden?

Ihre Welt bricht zusammen, schwanger, verwitwet und plötzlich voller Zweifel.

Jutta Maria Hermann gelingt es erneut, ihre Leserinnen und Leser von der ersten Seite an zu packen. Die Spannung baut sich langsam, aber stetig auf, während Kara immer mehr verstörende Details aus Michaels Vergangenheit entdeckt. Als sie schließlich eine Nachricht erhält, die darauf hindeutet, dass Michael noch lebt und sie treffen will, kippt die Atmosphäre endgültig ins Bedrohliche. Muss sie sich jetzt vor dem Mann fürchten, den sie liebte?

Unterstützung findet Kara bei ihrer besten Freundin, und bei Ben, der bei dem Unglück ebenfalls seine Frau verloren hat. Doch je näher sie der Wahrheit kommt, desto tiefer wird sie in ein Netz aus Lügen, Geheimnissen und gefährlichen Abgründen verstrickt.

Jutta Maria Hermann versteht es meisterhaft, falsche Fährten zu legen und mit unerwarteten Wendungen zu überraschen. Ein Thriller, der durch psychologische Raffinessen ohne künstlich erzeugte Action gewinnt und mich bis zum Schluss gefesselt hat.

Von mir gibt es natürlich eine Leseempfehlung!












Dienstag, 30. Juni 2026

Rezension: `Die Falkenbach Saga- Die Stimme der Gewalt` von Ellin Carsta

 

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Im Schatten der politischen Ereignisse!









Bernried, 1944. Auch im 14. Band der Falkenbach‑Saga zieht Paul Friedrich von Falkenbach im Hintergrund die Fäden. Dieses Mal hat Victor Sander ein persönliches Anliegen. Sollte Hauptsturmführer Breuer herausfinden, dass Victor nicht derjenige ist, für den er ihn hält, wäre sein behinderter Bruder in allerhöchster Gefahr.

Paul Friedrich nimmt sich der Sache souverän an, doch ungefährlich ist sie keineswegs. Sein Plan könnte an scheinbar kleinen, unvorhergesehenen Details scheitern.

Von Wilhelmina und Johannes hört die Familie kaum etwas, und Paul Friedrich hat nur geringe Möglichkeiten, ihnen zu helfen. Gustav befindet sich weiterhin im Lazarett an der Front, Irma sorgt sich in Amerika um ihren kranken Vater, während Else und Wilhelm den Tod ihres Sohnes noch immer nicht verkraftet haben.

Obwohl ich diesem Band lange entgegengefiebert habe, konnte mich der inzwischen 14. Teil der Falkenbach‑Saga nicht so sehr begeistern wie seine Vorgänger.

Der Roman vermittelt viele politische Ereignisse und historischen Hintergrund, etwas, das ich grundsätzlich sehr mag, doch diesmal war es mir schlicht zu viel. Zu viel Politik, zu wenig Falkenbach. Die Erlebnisse der Familien traten dadurch spürbar in den Hintergrund. Zudem gab es zahlreiche Wiederholungen aus früheren Bänden, die für die Leser, die bis Band 14 gekommen sind, nicht mehr notwendig sind.

Für den nächsten Teil wünsche ich mir, dass wieder die Familien und ihre persönlichen Herausforderungen stärker im Mittelpunkt stehen.





Mittwoch, 17. Juni 2026

Rezension: `Die Fremde neben Dir` von Se- Ah Jang

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Ein Netz aus Lügen und Täuschungen!









Jae‑Young ist auf der Flucht, wohin, weiß sie selbst nicht. Im Zug bittet eine fremde Frau sie, kurz auf ihr Baby aufzupassen. Doch die Frau kehrt nicht zurück. Stattdessen findet Jae‑Young einen Zettel, auf dem sie aufgefordert wird, das Kind zu seinen wohlhabenden Großeltern bringen.

Da Jae‑Young ohnehin keinen Plan hat, bleibt ihr nicht viel anderes übrig. Kaum angekommen, hält die Familie sie jedoch sofort für die Mutter des Babys und für die Schwiegertochter des alten Familienoberhaupts. Das luxuriöse Haus, die herzliche Aufnahme und die Fürsorge des Schwagers und des alten Mannes sorgen dafür, dass Jae‑Young bleibt. Eigentlich nur für ein paar Tage, doch schon bald möchte sie gar nicht mehr weg. Und auch das Baby wächst ihr immer mehr ans Herz.

Die Autorin hat einen raffiniert konstruierten Plot geschaffen, der Spannung und emotionale Momente geschickt verbindet. Manchmal versteht man nicht, warum Jae‑Young so handelt oder weshalb die Familie so wenig nachfragt, doch genau diese Irritationen gehören zum Konzept.

Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, und erst gegen Ende fügt sich alles zu einem stimmigen Gesamtbild. Mit diesen vielen Wendungen und Enthüllungen hätte ich nicht gerechnet. Plötzlich ergeben auch die merkwürdigen Verhaltensweisen der Figuren Sinn.

`Die Fremde neben dir` ist ein psychologisch fein beobachteter, wendungsreicher und bewusst übertriebener Thriller, dessen Stil an die Bücher von Freida Mc Fadden erinnert.

Mich hat das Buch hervorragend unterhalten, auch wenn manche Szenen etwas konstruiert wirken.

Ich vergebe 4,5 Sterne.








Montag, 15. Juni 2026

Rezension: `Die Honigfrauen- Ein Sturm zieht auf` von Mirjam Müntefering

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Ein berührender Auftakt, der Lust auf mehr macht!








Der neueste Roman von Mirjam Müntefering entführt die Leser ins heutige Wuppertal zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Irina, die als Kind an Kinderlähmung erkrankt ist, wird meist von ihrem Großvater Ludwig Honig im Rollstuhl gefahren. Kleine Strecken schafft sie inzwischen selbst, doch ihr Leben ist stark von seiner Fürsorge geprägt. Als der alte Mann plötzlich stirbt, bricht für Irina eine Welt zusammen, und gleichzeitig kommt vieles ans Licht, das lange verborgen war.

Die gut situierte Konditorei Honig steht nach einer riskanten Investition kurz vor dem Ruin. Zu allem Überfluss hat Ludwig Honig die geheimen Rezepte und Zutaten für die beliebten Kuchen und Törtchen mit ins Grab genommen. Nach seinem Tod tauchen zudem streng gehütete Familiengeheimnisse auf, und Irina erfährt endlich, warum ihre Großmutter stets so kalt und abweisend wirkte.

Ohne den Großvater muss Irina sich zum ersten Mal der wirklichen Welt stellen. Man spürt, wie sie langsam aus sich herauswächst, mutiger wird und beginnt, ihren eigenen Weg zu gehen. Eine große Stütze ist ihr Jugendfreund Eugen. Doch auch Arno Kuhn, Erbe der Konditorei Kuhn, zeigt plötzlich Interesse an ihr. Geht es ihm wirklich um Irina oder nur um eine mögliche Fusion der beiden Geschäfte?

Mirjam Müntefering hat mich mit `Honigfrauen` vollkommen in den Bann gezogen. Schon ab Seite eins war ich in der Geschichte abgetaucht und habe das Buch in zwei Tagen verschlungen. Die vielen historischen Details, Kutschfahrten, Boten, die Briefe überbringen, Hausmädchen und Dienstboten, verleihen dem Roman eine wunderbare Atmosphäre.

Die wechselnden Perspektiven machen die Handlung zusätzlich spannend und lebendig.

Der einzige Wermutstropfen ist, dass ich bis August warten muss, um zu erfahren, wie es weitergeht.


                                              


Donnerstag, 11. Juni 2026

Rezension: `Die Reisende` von Vincent van Dorn

 

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Wenn Bewunderung zur Besessenheit wird!










Seit ihrer Kindheit fühlt sich Judith Krane unsichtbar. Sie bewundert andere Frauen und versucht verzweifelt, ihnen nachzueifern. Besonders die hübsche und selbstbewusste Frau, der sie jeden Morgen im Zug begegnet, wird zu ihrem Vorbild. Judith kleidet sich wie sie, imitiert ihre Gesten, doch als diese Frau keinerlei Interesse zeigt, kippt Judiths Bewunderung in tödliche Besessenheit. Und sie bleibt nicht das einzige Opfer.

Vincent van Dorn präsentiert uns die Täterin direkt zu Beginn. Danach begleiten wir die Polizei bei ihren Ermittlungen. Da Judith auch hier unsichtbar bleibt, entwickelt sich ein äußerst kniffliger Fall. Die Zeit läuft, und die Ermittler wissen, dass sie im Zug suchen müssen, denn inzwischen gibt es bereits drei Mordopfer.

Der Autor lässt uns tief in Judiths gestörte Psyche, die von Minderwertigkeitsgefühlen, Obsession und einer gefährlichen inneren Leere zerfressen ist, blicken. Das hat bei mir für Gänsehaut gesorgt, weil alles erschreckend realistisch wirkt. Man lernt jemanden zufällig kennen, begegnet sich täglich in der Bahn, wechselt ein paar Worte und ahnt nicht, dass man damit vielleicht sein Todesurteil unterschreibt.

Zum Schluss wurde die Handlung für meinen Geschmack etwas langatmig, doch insgesamt hat mir die Mischung aus Polizeiarbeit und dem Wissen um Judiths nächste Schritte richtig gut gefallen.

`Die Reisende`  ist ein spannender Psychothriller, der zeigt, wie dünn die Grenze zwischen Bewunderung und Besessenheit sein kann.



Montag, 8. Juni 2026

Rezension: `Akte Nordsee- Die letzte Predigt` von Eva Almstädt

 

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Ein Lesevergnügen!










Einen Tag nachdem Fentje Jacobsen mit ihrer Großmutter den Gottesdienst zur silbernen Konfirmation besucht hat, wird der Pfarrer tot aufgefunden.

Lena, die für die Feier in ihre Heimat Estherwieck zurückgekehrt ist, hat den Pfarrer kurz vor seinem Tod noch aufgesucht. Wenig später verschwindet sie spurlos und wird dann ermordet aufgefunden. Da der Journalist Niklas John die letzte Person war, die sie lebend gesehen hat, gerät er sofort ins Visier der Polizei. In seiner Not fällt ihm nur eine ein, die ihm helfen könnte: Fentje Jacobsen, auch wenn es zwischen den beiden gerade alles andere als harmonisch läuft.

Natürlich ist sie von seiner Unschuld überzeugt, und gemeinsam beginnen sie auf eigene Faust zu ermitteln und versuchen, den wahren Täter zu finden.

Eva Almstädt schafft es auch diesmal, mich von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Ihr Schreibstil ist schnörkellos, klar und angenehm zu lesen, ohne unnötige Längen. Das norddeutsche Lokalkolorit verleiht der Geschichte zusätzliche Authentizität und Atmosphäre, ohne sich in Details zu verlieren.

Fentje und Niklas sind zwei ausgesprochen sympathische Figuren, und vermutlich wäre ihre Beziehung längst weiter, wenn nicht Niklas’ Vater und Fentjes Bruder ständig dazwischenfunken würden.

Obwohl diesmal relativ viele Personen eingeführt werden, hatte ich keinerlei Probleme, den Überblick zu behalten. Einige Figuren wirkten allerdings überflüssig, da sie später keine wirkliche Rolle mehr spielten.

Dafür gibt es jede Menge potenzielle Täter und Verdächtige, was den Spannungsbogen konstant hoch hält. Zahlreiche Plot- Twists und falsche Fährten sorgen dafür, dass `Die letzte Predigt` mich wieder bestens unterhalten hat.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

                                            

                                                    







Donnerstag, 4. Juni 2026

Rezension: `Wer sich der Wahrheit stellt` von Melanie Metzenthin

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Gelungener Abschluss der Trilogie!!









 Der dritte Band um die junge Ärztin Renate Studt beginnt mit ihrer Hochzeitsreise nach New York. Dort besuchen sie Matthias` Onkel Rudi und seine Frau Goldie, die den beiden voller Begeisterung ihre Heimat zeigen. New York wirkt wie ein einziger Rausch, laut, bunt, überwältigend, und Renate und Matthias sind sofort hingerissen von dieser faszinierenden Stadt. Als sich schließlich sogar berufliche Möglichkeiten auftun, hier zu leben und zu arbeiten, geraten sie ins Grübeln.

Zurück in Hamburg wartet der ganz normale Wahnsinn. Renate hat weiterhin Stress mit Dr. Kleinschmidt, und als er ihr einen schweren Behandlungsfehler vorwirft, ist sie kurz davor, alles hinzuschmeißen. Renates Onkel wird noch immer von einem Polizisten verfolgt, und Matthias hat es im Studium nicht leicht.

Auch diesmal gelingt der Autorin eine überzeugende Mischung aus Privatleben und psychiatrischem Alltag, auch wenn mir der erste Teil in New York fast ein wenig zu lang geraten war. Die Rückkehr nach Hamburg fand ich dafür umso spannender. Besonders Renates Fälle in der Psychiatrie und die damaligen Behandlungsmethoden der 60er Jahre fesseln mich immer wieder.

Es ist bedrückend zu lesen, wie viele Ärzte psychisch erkrankte Menschen damals nicht ernst nahmen und sie vorschnell als `Irre` abstempelten. Ebenso erschreckend ist, wie hartnäckig manche Mediziner an überholten Methoden festhielten und kaum offen für neue Erkenntnisse waren.

Die Autorin kann bei ihren Romanen auf ihre berufliche Erfahrung zurückgreifen, sie ist selbst Ärztin für Psychiatrie. Das verleiht den Geschichten stets eine authentische und glaubwürdige Note.

`Wer sich der Wahrheit stellt` ist für mich ein gelungener Abschluss der Trilogie.





Freitag, 29. Mai 2026

Rezension: `Die Geheimnisse von Rosewell Castle` von Corina Bomann

 

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Ein fesselnder Auftakt voller Geheimnisse!











Als Isabel an einem einzigen Tag sowohl ihren Job verliert als auch von ihrem Freund verlassen wird, bricht für sie eine Welt zusammen. Doch eine Annonce in der Zeitung gibt ihr neuen Mut: Sie bewirbt sich an der ehrwürdigen Butlerschule auf Rosewell Castle. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt, der ihr nach bestandener Prüfung den Eintritt in eine Welt ermöglicht, die sonst nur den Reichsten oder alteingesessenen Familien vorbehalten ist.

Die Ausbildung ist hart, doch Isabel erhält Unterstützung vom attraktiven Garret Hayes. Obwohl sie vor ihm gewarnt wird, verliebt sie sich in ihn. Gleichzeitig stößt sie im Archiv der Schule auf das Foto einer ehemaligen Schülerin, die ihrer Großmutter zum Verwechseln ähnlich sieht.

Während Isabel in der Gegenwart versucht, den Spuren ihrer Familie zu folgen, führt uns die Autorin gleichzeitig in das Jahr 1969, wo die junge Giselle ihre Stelle als Hausdame auf Hallingham Hall antritt.

Beide Geschichten scheinen zunächst unabhängig voneinander zu stehen, doch je weiter man liest, desto deutlicher spürt man, dass sich hier zwei Lebenswege berühren könnten.

Wieder einmal zeigt Corinna Bomann, wie meisterhaft sie ihre Leserinnen und Leser fesseln kann. Anfangs haben mich Giselles Kapitel etwas mehr gepackt, doch im Verlauf der Geschichte wurde auch Isabels Erzählstrang immer spannender. Besonders die Ausbildung auf Rosewell Castle fand ich interessant, von den ersten Lektionen mit dem Besenstiel im Rücken bis hin zum Treppensteigen mit einem voll beladenen Tablett.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und atmosphärisch, sodass man am liebsten direkt weiterlesen möchte. Aber leider müssen wir bis November`26 warten und erst dann erfahren wir, ob es ein Familiengeheimnis gibt und wie es mit Giselle und Isabel weitergeht.

                                                  




Mittwoch, 27. Mai 2026

Rezension: `Rosen im Asphalt` von Felicitas Fuchs

 

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Über die Freundschaft!










Linda hat keinen leichten Start ins Leben. Von ihrer Mutter direkt nach der Geburt im Hamburger Krankenhaus zurückgelassen, wächst sie bei der Großmutter, in Heimen und Pflegefamilien auf. Geld ist immer knapp, Zuneigung selten. Zur gleichen Zeit kommt in Köln Irmi zur Welt. Auch sie erlebt keinen behüteten Anfang. Ihre Mutter kämpft mit schweren Depressionen und sieht sich außerstande, für ihr Kind zu sorgen. Irmi wird zu Verwandten nach Holland geschickt und kehrt Jahre später in ihre wohlhabende Familie zurück, in der es ihr materiell an nichts fehlt. Doch sie spricht kaum Deutsch, fühlt sich fremd und findet nur schwer ihren Platz.

Trotz ihrer völlig unterschiedlichen Herkunft kreuzen sich die Wege der beiden Mädchen. In der Schule werden sie zu engen Freundinnen und ihre Freundschaft überdauert Jahrzehnte. Sie teilen Glück und Schmerz, erleben Liebe, Trennungen, Verluste und Neuanfänge, und nichts kann sie wirklich trennen, selbst große räumliche Distanz nicht. Linda und Irmi sind starke Frauen, jede auf ihre eigene Weise, geformt durch Schicksalsschläge und Lebenshürden.

Die Autorin erzählt die Lebenswege dieser beiden Frauen mit viel Einfühlungsvermögen und Spannung. Der Roman begleitet sie über viele Jahrzehnte und besonders gelungen ist die wechselnde Perspektive, die den Leser immer wieder neu in die Gefühlswelt der beiden eintauchen lässt. Mich hat die Geschichte schnell fasziniert, gerade weil sie so authentisch, bewegend und und lebensnah erzählt wird.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für `Rosen im Asphalt.`












Montag, 25. Mai 2026

Rezension: `Schattenverdacht` von Thea Wiebke`

 

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Ein Thriller mit vielen Perspektiven!










Als die Journalistin Johanna mit ihrer Schwester und ihrem Neffen auf dem Fußballplatz ist, beobachtet sie, wie Trainer David dem Jungen über den Kopf streicht. Für Johanna ist das sofort ein Warnsignal. Sie beginnt, David genauer unter die Lupe zu nehmen und stößt darauf, dass er bereits früher verdächtigt wurde, einen Jungen ermordet zu haben.

Johanna steigert sich immer weiter hinein und sie verfolgt David, engagiert sogar einen Privatdetektiv. Kurz darauf stirbt Davids Frau unter mysteriösen Umständen, für Johanna ein weiterer Grund, nicht lockerzulassen. Ihr Verhalten hat mich oft ziemlich genervt.

 Die Autorin führt eine große Zahl an Charakteren ein, von denen einige sehr unsympathisch sind und fast jeder auf seine Weise verdächtig wirkt. Die Handlung springt häufig zwischen verschiedenen Perspektiven und den individuellen Geschichten der Figuren hin und her. Dadurch fiel es mir oft schwer, den Überblick zu behalten.

Insgesamt vergebe ich 3,5 Sterne, denn trotz dieser Kritikpunkte ließ sich das Buch gut lesen und bot an vielen Stellen Spannung.


                                                        


Samstag, 16. Mai 2026

Rezension: ´Die Tiefe- Verloren` von Karen Sander

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Starker Thriller mit kleinen Hürden!








Inzwischen sind sieben Morde geschehen, und die Polizei sucht weiterhin fieberhaft nach dem Serientäter. Auch Masha muss zunehmend fürchten, selbst ins Visier zu geraten, denn um sie herum häufen sich beunruhigende Ereignisse. Gemeinsam mit Tom und der Soko ermittelt sie in alle Richtungen, doch der Täter bleibt ein Phantom.

Parallel dazu setzt sie die Suche nach ihrer Mutter fort, kommt jedoch kaum voran. Und dann ist ausgerechnet ihr Bruder Holger der einzige Mensch, der sie aus einer lebensbedrohlichen Situation retten könnte.

Den Abschluss der Trilogie habe ich sehnsüchtig erwartet. Dennoch fiel es mir, wie schon beim Ende der vorherigen Trilogie, schwer, wieder vollständig in die Handlung hineinzufinden. Bei Band zwei war das noch problemlos möglich, doch diesmal muss man die Ereignisse und die vielen Personen der ersten beiden Teile präsent haben, um der komplexen Story folgen zu können. Da ich mich nicht mehr an alle Namen und Zusammenhänge erinnerte, war der Einstieg etwas holprig. Wer die Möglichkeit hat, alle drei Bände direkt hintereinander zu lesen, wird es deutlich leichter haben.

Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr angenehm und flüssig, und auch die vielschichtige Handlung hat die Autorin wieder hervorragend konstruiert.

Zum Schluss überwiegt die Spannung, und trotz aller Einstiegshürden bleibt die Reihe für mich ein fesselndes Leseerlebnis, das neugierig auf die nächsten Entwicklungen macht.

Denn dass die Geschichte noch weitergeht, wird durch den Cliffhanger am Ende klar.








Montag, 11. Mai 2026

Rezension: `Hedley Mill- Wo deine Träume leuchten` von Sophie Oliver


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Gelungene Fortsetzung der Familiensaga!







 Northumberland, 1965. Einige Jahre sind vergangen, und Laura ist es gelungen, aus der kleinen Werkstatt eine angesehene Weberei zu schaffen. Ihr Tweed wird inzwischen aus dem In- und Ausland bestellt. Während Fred in der Räucherei ums wirtschaftliche Überleben kämpft, kann Laura ihre Kollektionen stetig erweitern, was immer wieder zu Spannungen führt.

Mittlerweile sind die beiden Eltern zweier Töchter, doch durch die viele Arbeit sind Annabelle und Betty oft auf sich allein gestellt. Annabelle begleitet ihren Vater schon früh in die Räucherei, während Betty nach Höherem strebt. Sie möchte das Dorf unbedingt verlassen und auf ein teures Internat gehen – ein Wunsch, den Laura ihr durch noch mehr Arbeit ermöglicht. Dass das Leben jedoch selten den geplanten Weg nimmt, ahnt zu diesem Zeitpunkt niemand.

Es war spannend, die Bewohner in dem kleinen Küstenort zu beobachten. Wie man zusammenhält, sich aber ebenso bekämpft. Die Leser erleben Neid, Intrigen und üble Nachrede, aber auch tiefe Freundschaft, Liebe und Glücksmomente.

Auch diesmal überzeugt mich der feine, atmosphärische Stil der Autorin, auch wenn ich die Handlung ein wenig gemächlicher empfand als den packenden Auftakt um Hedley Mill. Insgesamt bleibt der Roman jedoch eine stimmige und angenehm zu lesende Weiterführung der Barrington-Saga, und schon im August 2026 setzt die nächste Generation die Geschichte fort.


                           


Donnerstag, 7. Mai 2026

Rezension: `Der Schattengast` von Malin Stehn

 

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Ein Pageturner voller falscher Fährten!








Einen Tag nach ihrer ausgelassenen Geburtstagsparty wird Sandra erstochen aufgefunden. Der Verdacht fällt sofort auf ihren Ehemann Jack, doch das ist nur der Anfang eines Geflechts aus Lügen und Geheimnissen.

Die Geschichte baut sich langsam auf, doch dann entwickelt sich `Schattengast` zu einem echten Pageturner.

Mit geschickt platzierten Rückblenden setzt die Autorin die Erlebnisse von Familie und Freunden vor dem Mord zusammen und ergänzt sie durch die Protokolle der Polizeivernehmungen.

 Der ständige Wechsel von Zeiten und Perspektiven sorgt für durchgehend hohe Spannung und enthüllt immer neue menschliche Abgründe.

Die Tätersuche bleibt bis zum Ende offen, und zahlreiche Wendungen und Verdächtige lassen die Leser bis zur letzten Seite im Ungewissen.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!!





Mittwoch, 6. Mai 2026

Rezension: `Meze- Mediterrane Rezepte zum Teilen` von Ali Güngörmüs

 

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Mediterrane Meze, die begeistern!!












Schon das Kochbuch `Meze – Vegetarisch` hatte mich begeistert, und nun habe ich `Meze- Mediterran` ausprobiert.

Die Rezepte findet man unterteilt in Kategorien:

Salate und Suppen-

Vegetarisch-

Fisch und Meeresfrüchte-

Geflügel und Fleisch-

Süßes-

Anschließend folgen verschiedene Meze-Menüs:

Friends & Family-

Sommerfeeling Gartenparty-

Dinner for Two-

Fisch und Meeresfrüchte-

Happy Veggie-

Schnelles Feierabendmenü-

Ganz hinten befindet sich außerdem ein alphabetisches Inhaltsverzeichnis.

Besonders gut gefällt mir die Aufmachung des Buches, weil die Speisen sehr ansprechend fotografiert wurden. Ich liebe Kochbücher mit vielen Bildern, weil man so direkt sieht, wie das Gericht später aussehen soll.

Normalerweise bin ich beim Kochen nicht besonders experimentierfreudig, deswegen waren viele Zutaten für mich zunächst Neuland. Aber nachdem ich mich ein wenig damit beschäftigt hatte, sind wirklich leckere Gerichte dabei herausgekommen.

Einige Rezepte, wie zum Beispiel die `Kleine Ziegenkäse-Dattel-Böreks mit Erbsenstampf und Anis-Parmesan-Schaum` fand ich recht aufwendig, andere wiederum lassen sich schnell und unkompliziert nachkochen. Diese Mischung macht das Buch für mich sehr gelungen.

Ob schnelle Feierabendküche oder besondere Anlässe, hier findet man für jede Gelegenheit etwas Passendes.

Wer mediterrane Küche liebt und gern Neues ausprobiert, wird an diesem Buch viel Freude haben.


                                         

Montag, 4. Mai 2026

Rezension: `Häftling` von Freida McFadden

 

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Spannung pur!!










Brooke Sullivan kehrt nach dem Tod ihrer Eltern gemeinsam mit ihrem Sohn in ihren Heimatort zurück. Dort beginnt sie einen neuen Job als Pflegekraft in einem Hochsicherheitsgefängnis. Niemand ahnt, dass sich unter den Insassen jemand befindet, den sie nur allzu gut kennt und für dessen Inhaftierung sie selbst verantwortlich ist. Shane Nelson, ihr Jugendfreund, ein mehrfacher Mörder, der auch versucht hat, sie zu töten.

Doch als Brooke Shane zum ersten Mal wegen einer Verletzung behandeln muss, reagiert er überraschend freundlich. Er ist ihr nicht mehr böse, dass sie ihn mit ihrer Aussage hinter Gittern gebracht hat. Noch weiß er nicht, dass er der Vater ihres Sohnes ist. Stattdessen warnt er Brooke eindringlich vor Timmi, einem gemeinsamen Jugendfreund. Sie hält das für Unsinn, doch als sie plötzlich eine Leiche findet, ist Brooke gar nicht mehr sicher, ob wirklich Shane damals versucht hat, sie zu töten, oder ob alles ganz anders war.

Freida McFadden hat mich wieder einmal von der ersten Seite an gepackt. Die Geschichte lebt von zahlreichen Wendungen und geschickt platzierten Rückblenden in Brookes Jugend, die das Bild immer wieder verändern. Kaum glaubt man, etwas verstanden zu haben, kommt eine neue Erkenntnis, die alles in ein anderes Licht rückt.

Ein unglaublich spannendes Buch, das ich in nur einem Tag verschlungen habe.














Dienstag, 28. April 2026

Rezension: `Vier Seiten Leben- Der Fall Martha L.` von Dorothee Köhler

 

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Mehr Sachbuch als Lebensgeschichte!














Beim Sortieren des Nachlasses ihres Vaters stößt Dorothee Köhler auf Hinweise, dass er eine Schwester hatte. Zum ersten Mal hört Dorothee den Namen Martha, eine Frau, von der in der Familie nie gesprochen wurde. Um mehr über ihre Tante zu erfahren, beginnt sie in alten Archiven zu recherchieren. Sie findet heraus, dass Martha in einer psychiatrischen Anstalt lebte, und versucht anhand einer nur wenige Seiten umfassenden Krankenakte zu rekonstruieren, woran sie litt und wie sie behandelt wurde. Dabei stößt sie auf zahlreiche weitere Unterlagen über psychiatrisch Erkrankte aus dem späten 19. Jahrhundert.

Die beschriebenen Behandlungsmethoden sind erschütternd. Besonders verstörend ist, dass Kastrationen offenbar als bevorzugte Therapieform gegen nahezu jede Form von Schwachsinn galten.

Ich tue mich schwer mit der Bewertung des Buches. Eigentlich hatte ich eine Geschichte über Martha erwartet, doch die vorhandenen Informationen reichen schlicht nicht aus, um ein wirkliches Bild von ihr zu zeichnen. Auch die Schicksale der anderen Kranken, die Dorothee beschreibt, konnten mich nicht fesseln, da ich zu keiner der Personen eine Verbindung aufbauen konnte.

Betrachtet man `Vier Seiten Leben` als Sachbuch, wirkt es stimmiger. Trotzdem bleibt das Gefühl, dass man gerne mehr über Martha erfahren hätte. Zudem finde ich 176 Seiten für den Preis von 30 Euro recht heftig.

Insgesamt vergebe ich daher 2 Sterne.







Freitag, 17. April 2026

Rezension: `Düsterzeit- Klang der Erinnerung` von Suzanna Winter

 

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Spannender zweiter Band mit starken Wendungen!









Constanze versucht, das Geschehene hinter sich zu lassen und mit den frischen Erkenntnissen einen Neuanfang zu wagen. Doch die Flashbacks werden immer häufiger, und jedes Mal taucht dieser mysteriöse fremde Junge darin auf.

Nur Alexander ist ihr in dieser Zeit eine große Stütze. Das ändert sich jedoch, als plötzlich seine totgeglaubte Ex-Frau auftaucht, diesmal wirklich tot. Constanzes Familie misstraut Alexander zunehmend, denn niemand glaubt mehr an den angeblichen Bootsunfall seiner Frau. Auch die angebliche Krebserkrankung stellt sich als Lüge heraus. Nur Constanze hält unbeirrt zu ihrem Verlobten. Obwohl inzwischen etwas zwischen ihr und Jonas passiert ist, weigert sie sich, die Möglichkeit zuzulassen, dass sie noch Gefühle für ihren Ex-Mann haben könnte.

Der zweite Band hat mir insgesamt etwas besser gefallen als der erste, und für ein gutes Verständnis sollte man unbedingt den ersten Teil gelesen haben. Die Story ist spannend, voller Wendungen und bleibt durchgehend lebendig. Wer ist der Junge aus den Flashbacks? Wen meinte Constanzes Bruder mit dem bösen Mann? Als ein weiterer Toter auftaucht und der Fokus der Polizei sich verschiebt, kommt einiges ans Licht und bringt endlich Klarheit in die ganze Sache.

Der Cliffhanger am Ende macht definitiv Lust auf den dritten und letzten Band der Trilogie!