Dienstag, 27. Juni 2017

Rezension: `Die honigsüßen Hände` von Marion Johanning

* * * * *
Ein Lesevergnügen!!!



















Ich muss gestehen, der Buchtitel hat mich zuerst etwas abgeschreckt, doch inzwischen weiß ich, dass er sich aufs Backen bezieht.
Die junge Beatrix wird an den adeligen Arnold von der Ahe verheiratet, doch ihre Ehe ist die Hölle. Arnold misshandelt sie und hält sie bei Wasser und Brot auf seiner Burg gefangen.
Zusammen mit der Dienerin Mechthild gelingt Beatrix eine abenteuerliche Flucht nach Köln.
Dort schafft sie es, sich einen Namen als Kuchenbäckerin zu machen und obwohl sie und Mechthild sich als Schwestern aus der Eifel ausgegeben haben, bietet das nicht wirklich Sicherheit vor Entdeckung.
 In Köln lernt sie einen Mann kennen, in den sie sich verliebt. Aber er ist nicht frei, genauso wenig wie Beatrix und die Angst, Arnold könnte sie finden, überschattet alles...

Marion Johanning hat sehr interessante Charaktere geschaffen, facettenreich und lebendig beschrieben.
Obwohl das Buch 500 Seiten dick ist, hatte ich beim Lesen keine Minute Langeweile. Beatrix` Leben verläuft  sehr ereignisreich und die Autorin hat gut recherchiert und den Alltag im Köln des 13. Jahrhundert authentisch dargestellt.
Auch die Entwicklung der Backkünste vom einfachen Obstkuchen bis hin zu den edelsten Marzipantorten fand ich sehr interessant. Beatrix tüftelt und probiert, bis ihr wieder etwas Neues gelingt. Zur damaligen Zeit war es alles andere als einfach, denn die Zutaten waren schwer bis gar nicht zu beschaffen. Sie musste oft improvisieren, weil ein Gewürz etc. fehlt.  Zucker wurde als weißes Gold bezeichnet und war extrem teuer und fast gar nicht zu bekommen.
Beatrix stellt trotzdem die herrlichsten Torten her, die ihr jede Menge Kundschaft bescheren, doch gleichermaßen wieder Ärger mit der Zunft.
Viele Wendungen und verschiedene Ereignisse machen `Die honigsüßen Hände` zu einem wahren Lesevergnügen! Eine ganz klare Kaufempfehlung von mir !







Donnerstag, 22. Juni 2017

Gewinnspiel !!!!!





                                                       
                                                        
                            Es ist soweit !!
                                    
Am 05.07.2017 erscheint ein neuer `Falko Cornelsen- Thriller` von Petra Mattfeldt                                                                                                                 

©A.Lunau



                          >BLUTSCHMUCK<



Darum geht es:
Die Kommissarin Sarah Bischoff lernt auf der Beerdigung ihrer Mutter Lisa Schönfeld kennen, die sich als eine Freundin aus Jugendtagen vorstellt. Nachdem Lisa eine Halskette an Sarah bemerkt, verschwindet sie sichtlich verstört von der Trauerfeier. Sarah Bischoff beginnt daraufhin mit ihrem Freund, dem Profiler Falko Cornelsen, hinter das Geheimnis des Schmuckstücks zu kommen und öffnet damit die Tür zu einem dunklen Kapitel, in dem auch ihre eigene Familie eine bedeutende Rolle zu spielen scheint.




Klickt u. gelangt zu Amazon


Mehr über Petra Mattfeldt erfahrt Ihr auf ihrer HOMEPAGE


©A.Lunau





Was müsst Ihr tun, um zu gewinnen?? Es wäre schön, wenn Ihr Leser hier auf dem Blog werdet und meine Facebook Seite liked!
Ansonsten reicht ein Kommentar hier drunter oder bei Fb und Ihr hüpft in den Lostopf.
Markiert gerne eure Freunde und teilt auf euren Blogs und bei Fb.
Bis zum 01.07.2017 um 23 Uhr habt Ihr Zeit, danach lose ich mit random.org aus.
Wenn Ihr noch nicht 18 Jahre alt seid, brauche ich die Einwilligung eurer Eltern.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich wünsche euch viel Glück !!!

Dienstag, 20. Juni 2017

Rezension: `Sieh nichts Böses` von Inge Löhnig

* * * * *

Der beste Dühnfort- Krimi !!!!
















Lange mussten die Leser auf einen neuen Inge Löhnig- Krimi warten, aber ich kann sagen: Es hat sich gelohnt!!
 Kommissar Dühnfort beginnt mit den Ermittlungen, nachdem während einer Hundeprüfung durch Zufall eine Frauenleiche gefunden wurde. Recht schnell ist die Identität der Toten geklärt, doch als die Polizisten zu den Eltern der jungen Frau fahren, um ihnen die schreckliche Nachricht zu überbringen, sind sie mehr als erstaunt über die Reaktionen, die sie dort erleben.


Außerdem erwarten Dühnfort und seine Frau Gina ihr erstes Kind und leider gibt es da eine nicht so schöne Nachricht der Ärzte. Eigentlich mag ich nicht viel Privatkram der Ermittler im Krimi, doch hier hat es mich komischerweise gar nicht gestört. Man fiebert quasi mit, wie die beiden mit der neuen Situation umgehen und wie sie sich entscheiden werden.
Inge Löhnig  lässt uns in verschiedenen Handlungssträngen mehrere Familien kennen lernen und zwar ziemlich ausführlich, sodass man eine Verbindung aufbauen kann. Scheinbar haben die Personen nichts miteinander zu tun und immer wenn ich dachte, mir ginge ein Licht auf, löste sich der Verdacht fürs Erste wieder auf.
Auch Dühnfort und sein Team kommen nicht so recht voran. 
Gibt es bei dem Mord an der jungen Frau eine Verbindung zu einem zurückliegenden Mordfall und was hat es mit den Affenfiguren auf sich, die neben den Toten gefunden wurden?

Ich habe lange keinen so perfekt konstruierten Krimi mehr gelesen. Alle anfänglich losen Fäden werden zum Schluss verknüpft und zu einem fulminanten Ende zusammengeführt.
Ich mag alle `Dühnfort`- Bände, aber für mich ist `Sieh nichts Böses` der beste! 
Extrem spannend geschrieben, fesselnde Story mit vielen Wendungen- einfach genial!
Das war mal wieder so ein Buch, bei dem ich traurig war, als ich es zuschlagen musste.
 Lesegenuss von der ersten bis zur letzten Seite!!






Ich danke dem Ullstein Verlag und Netgalley für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Samstag, 17. Juni 2017

Rezension: `Das Haus der schönen Dinge` von Heidi Rehn

* * *
Aufstieg und Fall eines Kaufhauses!!!

















Jakob Hirschvogl besitzt ein beliebtes Kaufhaus am Münchener Rindermarkt. Mit Hilfe seiner Frau Thea und ihren ausgefallenen Ideen macht er das Hirschvogl zu Münchens angesagtester Adresse für die neueste Mode.
Die Kunden lieben das Hirschvogl und als die nächsten Generationen der Familie heranwachsen, wird das Warenangebot weiter ausgebaut. Jakobs Tochter Lily ist hier die Hauptprotagonistin, sie hat im Gegensatz zu ihrem Bruder schon von klein auf Interesse für das Kaufhaus und auch das nötige Talent, doch es vergehen viele Jahre, bis Jakob einverstanden ist, dass Lily zur Geschäftsleitung gehört.
`Das Haus der schönen Dinge` kann man als Familiensaga bezeichnen. In der Familie Hirschvogl dreht sich alles nur ums Kaufhaus und das ist auch das Hauptthema des Buches.

Bis kurz vor dem zweiten Weltkrieg läuft alles wie am Schnürchen, dann beginnen arge Schwierigkeiten, denn die Hirschvogls sind Juden.
Die Stimmung im Land verändert sich, Kunden und Freunde wenden sich von der Familie ab.

Heidi Rehn beschreibt das Wachsen des Kaufhauses sehr umfassend, dabei kommen die Menschen, um die es geht, manchmal etwas zu kurz.
Das alltägliche Leben wird immer nur oberflächlich angekratzt, es gibt häufig größere Sprünge über einige Monate oder sogar Jahre und auch wenn in der Zeit gravierendes passiert ist, wird nicht näher darauf eingegangen.
 Umso mehr geht es um die neueste Mode aus Paris, die Gestaltung  der Schaufenster, die Einkäufe im Ausland oder die Belange der Belegschaft.
Ziemlich häufig musste ich mich durch die Seiten quälen, weil ich es extrem langatmig und alles zu sehr bis ins Kleinste beschrieben fand. Es gab natürlich auch viele Szenen, die mich fesseln konnten, aber insgesamt war mir das Buch mit 656 Seiten zu dick.

Die Ereignisse rund  um die Familie Hirschvogl hätte ich mir gerne ausführlicher gewünscht, doch  das ganze Drumherum um das Kaufhaus hätte ruhig kürzer und weniger detailliert ausfallen dürfen.

`Das Haus der schönen Dinge` hat mich nicht so ganz überzeugt!





  Ich danke dem    Droemer Knaur Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Freitag, 16. Juni 2017

Rezension: `Tiefe Schuld` von Manuela Obermeier


* * * *
Tiefe Schuld!!














Kommissarin Toni Stieglitz wird zu einem Mordfall gerufen. Eine Frauenleiche  im Wald, ermordet, und die Flecken und Blutergüsse auf ihrem Körper deuten auf Misshandlungen hin, die ihr lange vor der Tat zugefügt worden sein müssen.
Toni wird direkt an ihre eigene Vergangenheit erinnert, ihr Freund Mike hat sie auch misshandelt, bis sie ihn angezeigt hat.
Die tote Frau tut ihr sehr leid und für Toni ist es ganz klar, dass der Ehemann der Täter ist. Ihre Kollegen sind allerdings anderer Meinung und werfen ihr eine einseitige Ermittlung vor.

Der Fall gestaltet sich für Toni doch nicht so einfach, wie zuerst gedacht. Irgendwann ist sie gezwungen, auch einen anderen Täter in Erwägung zu ziehen.
Den Leser lässt die Autorin durch einige geschickte Wendungen gleichfalls im Ungewissen, wer  für den Mord verantwortlich ist.
`Tiefe Schuld`  gehört wieder eher in die Kategorie ruhiger Krimi, ohne viel Action, dafür mehr Ermittlungsarbeit.
Der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen, das Buch lässt sich flüssig lesen. Auch der Fall ist sehr interessant, allerdings wurde mir zu viel von Tonis Privatkram erzählt. Da hätte es gerne etwas weniger sein dürfen und auch Tonis Handlungen konnte ich nicht immer ganz nachvollziehen.
Trotzdem war es insgesamt eine spannende Story.




Ich danke dem Ullstein Verlag und Netgalley für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Mittwoch, 14. Juni 2017

And the winner is...............

Ihr Lieben, ich habe drei Gewinner ermittelt!!!!



                                           

Ich danke Inge Löhnig und dem Ullstein/List Verlag für die Bereitstellung der Gewinne!!


Über je ein signiertes Exemplar von   ` Sieh nichts Böses`  dürfen sich freuen:


Petra K.
                               Kathrin T.
Anja D.

   HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!!
        Schickt mir bitte eure Adressen. Allen anderen danke ich für die Teilnahme!!!
Und das nächste Gewinnspiel kommt bestimmt !!!

Freitag, 9. Juni 2017

Rezension: `Amnesia- Ich muss mich erinnern` von Jutta Maria Herrmann



* * * * *
Psychothriller vom Feinsten !!

















Helen weiß, dass sie unheilbar krank ist- Lungenkrebs im Endstadium. Die Ärzte geben ihr noch ungefähr ein Jahr. Sie beschließt, sich von ihrer Mutter und ihrer Schwester zu verabschieden, die sie lange nicht gesehen hat und zu denen das Verhältnis nicht besonders ist.
Doch als sie dort ankommt, findet sie nie den richtigen Zeitpunkt, um den beiden von ihrem Zustand zu erzählen.
Ihre Mutter reagiert mehr als kühl auf das Wiedersehen, nur ihre Schwester Kristin, inzwischen glücklich verheiratet und schwanger, scheint sich zu freuen. Als Helen jedoch Kristins Ehemann kennenlernt, ist sie alles andere als erfreut. Sie kennt Leon von früher und weiß, dass er ein Verbrechen begangen hat, für das er nicht zur Rechenschaft gezogen wurde. Auch ihre Schwester scheint er nicht gut zu behandeln und Helen macht eine Äußerung, die sie bald bitter bereuen wird.

Kurz nach ihrer Ankunft bei der Familie  passieren im Umfeld plötzlich schreckliche Dinge, ein Selbstmord, ein Mord, ein Unfall.
Helen kriegt alles eher wie durch einen Schleier mit, denn sie nimmt zu häufig Beruhigungstabletten, obwohl sie weiß, dass diese starke Nebenwirkungen hervorrufen, z.B. Halluzinationen.
Sie leidet oft unter  großen Erinnerungslücken und Kontrollverlust und eines Morgens fragt sie sich beim Erwachen voller Panik, ob sie evt. für die Taten verantwortlich ist, denn scheinbar deutet alles auf sie als Täterin hin. Ist sie wirklich eine Mörderin? Oder bildet sie sich alles vielleicht nur ein?

Der Thriller ist in der Ich-Form aus Helens Sicht geschrieben. In fesselndem Schreibstil mit kurzen Kapiteln lässt die Autorin uns an Helens Gefühlswirrwarr teilnehmen.
 Ich war mir während des Lesens nie ganz sicher, was Realität ist und wobei es sich um eventuelle Wahnvorstellungen im Medikamentenrausch handelt.

Durch clever eingesetzte Wendungen bringt Jutta Maria Herrmann andere Verdächtige ins Spiel, die auch ein Motiv gehabt hätten, um uns kurze Zeit später wieder einen klaren Beweis für Helens Schuld zu liefern. So bleibt die Spannung erhalten und der Leser weiter im Ungewissen. 

Jutta Maria Herrmann hat mich auch mit  ihrem  neuen Buch wieder begeistert. `Amnesia` ist ein packender Psychothriller, der mich von der ersten bis zur letzten Seite in Atem gehalten hat.






stert

Dienstag, 30. Mai 2017

Rezension: `Mordkapelle` von Carla Berling

Bildunterschrift hinzufügen

* * * * *
Spannung und Humor, eine gute Mischung !!!














Lokalreporterin Ira Wittekind ist den meisten Lesern ja schon aus den vorigen Bänden bekannt, jedoch kann man auch problemlos mit diesem Band einsteigen.
Als der Apotheker Ludwig Hahnwald in der Dorfkapelle bei einem Brand ums Leben kommt, sieht alles nach Mord aus und Ira beginnt sofort mit den Vorbereitungen für ihren Artikel. Sie möchte das Leben von Ludwig Hahnwald beleuchten und eine Reportage über ihn schreiben.
Wer hatte ein Motiv, den beliebten Apotheker zu töten? Profitiert vielleicht jemand finanziell von seinem Tod oder gab es doch andere Gründe?

Als sie sich näher damit beschäftigt, stößt Ira immer wieder auf unerklärliche Vorkommnisse in der Vergangenheit und auf eine Familie, in der seit Jahren so einiges totgeschwiegen wird.

Ira ist eine sympathische Protagonistin, die den Dingen gerne auf den Grund geht. Ziemlich verbissen versucht sie, mehr über die Familie Hahnwald herauszubekommen.


Was sie dabei nach und nach entdeckt, lässt auf eine große Story hoffen, doch es wird immer besser. Jeder aus der Familie hat anscheinend etwas zu verbergen und der allseits beliebte Ludwig Hahnwald hatte auch allerlei Geheimnisse in seinem Leben. Ira findet heraus, dass er bei weitem nicht der nette Mensch war, den alle in ihm sahen.

`Mordkapelle`ist eher ein ruhiger Krimi und nicht sonderlich actionreich, hier geht es hauptsächlich um Recherche und die vielen dunklen Geheimnisse im Umfeld des Toten.
Die Autorin schreibt in lockerem, leichten Stil, bringt immer wieder neue Verdächtige ein, sodass der Leser keine Ahnung hat, wer den Apotheker auf dem Gewissen hat.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Für die Leser der vorigen Bände gibt es ein Wiederlesen mit Andy und seiner Familie. Humorvoll beschreibt Carla Berling die beiden alten Tanten, die immer ein `Schnäpsken` bereit halten. Die ostwestfälische Mundart der beiden war mir in den anderen Bänden manchmal etwas viel, hier hat sie jedoch genau die richtige Dosis gefunden.

Obwohl die  Protagonistin Reporterin ist und keine Polizeibeamtin, ist `Mordkapelle` ein fesselnder Krimi mit vielen humorvollen Szenen und einer ordentlichen Portion Lokalkolorit!!







Ich danke dem Heyne Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 29. Mai 2017

Gastrezension: `Ich bin der Zorn` von Ethan Cross





 Ich bin der Zorn!!











     Gastrezension von Regina Bohns:

In einer Strafanstalt werden wahllos Gefangene durch einen Wärter getötet. Dies ruft den Bundesermittler Marcus Williams und seinen Bruder Francis Ackerman jr. auf den Plan, diesen Amoklauf aufzuklären.

Dies ist die Grundidee des neuen Thrillers von Ethan Cross, bekannt bereits, durch Titel, wie ´Ich bin die Nacht`, -´die Angst´,- ´der Schmerz´.
Es ist ein ausgesprochen spannendes Buch, sehr viele schöne Verwicklungen, es kommen genial konstruierte Charaktere, Psychopathen der besonders gruseligen Art darin vor. 
Viele Kapitel laufen parallel, was den Erzählstil besonders schnell macht. Trotzdem fehlt manchmal etwas „thrilleriges“, zeitweise habe ich eher einen Krimi gelesen, was jedoch nicht heißen soll, dass es nicht lesenswert ist, insbesondere für Technik-und Computerfreaks.


Alles in allem bin ich gut „reingekommen“ in diesen vierten Band der Reihe, obwohl es für mich der erste war. Ein Augenzwinkern bekommt von mir das erste Kapitel für seinen Aberwitz. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.


Mittwoch, 24. Mai 2017

600000 Besucher- Gewinnspiel !!!

                                             
                                         Liebe Leser,

über 600000 ---- SECHSHUNDERTTAUSEND---- Besucher auf meinem Blog !!!!

Ist das nicht der Hammer????
 Dazu habe ich mir ein schönes Gewinnspiel für euch überlegt!!
Am 16.06. 2017 erscheint der neue Krimi von Inge Löhnig und Ihr könnt eins von drei Exemplaren gewinnen!!
 Und dazu noch signiert!! 
Na, wie gefällt euch das????



Klickt aufs Cover u. Ihr gelangt zu A.
Klappentext


Sieh nichts Böses. Hör nichts Böses. Sag nichts Böses.

Der Münchner Kommissar Konstantin Dühnfort ist glücklich wie nie zuvor. Gerade ist er mit Gina von der Hochzeitsreise zurückgekehrt, die beiden freuen sich auf ihr erstes Kind.
Doch ein überraschender Fund reißt Dühnfort aus seiner privaten Idylle. An einem nebligen Novembertag spüren Leichensuchhunde bei einer Polizeiübung den halb verwesten Körper einer jungen Frau auf. Neben ihr liegt eine kleine Messingskulptur - ein Affe, der seinen Unterleib bedeckt. Seine Bedeutung: Tu nichts Böses.
Dühnfort findet heraus, dass es sich um eine seit Jahren vermisste Frau handelt. Er stößt auf einen weiteren ungeklärten Mord und kommt so einem niederträchtigen Rachefeldzug auf die Spur, der noch lange nicht beendet ist. Denn wieder verschwindet eine Frau.

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Ich danke Inge Löhnig und dem Ullstein Verlag für die Bereitstellung der Exemplare.
Wenn Ihr mehr über Inge Löhnig erfahren möchtet, hier geht es zu ihrer  HOMEPAGE



Was müsst Ihr tun, um zu gewinnen?? Es wäre schön, wenn Ihr Leser hier auf dem Blog werdet und meine Facebook Seite liked!
Ansonsten reicht ein Kommentar hier drunter oder bei Fb und Ihr hüpft in den Lostopf.
Markiert gerne eure Freunde und teilt auf euren Blogs und bei Fb.
Bis zum 13.06. 2017 um 23 Uhr habt Ihr Zeit, danach lose ich mit random.org aus.
Wenn Ihr noch nicht 18 Jahre alt seid, brauche ich die Einwilligung eurer Eltern.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich wünsche euch viel Glück !!!

Mittwoch, 17. Mai 2017

Rezension: `Die verlorenen Kinder` von Michael Seitz

* * * *
Späte Rache?



















Falco Brunner, ehemaliger Polizist, jetzt Privatdetektiv, bekommt den Auftrag, den Tod eines alten Mannes im Pflegeheim zu untersuchen. Die junge Witwe glaubt nicht an einen natürlichen Tod, sondern vermutet, dass ihr Mann ermordet wurde.
Bei seinen Nachforschungen entdeckt Falco noch mehr ungeklärte Todesfälle in Pflegeheimen. Und alle Toten scheinen mit dem Kinderheim  Wilhelminenberg, in dem es in den 60er Jahren Missbrauch gegeben hatte, in Verbindung zu stehen.
Es war für mich das erste Buch von Michael Seitz und der Schreibstil des Autors hat mir gefallen. Teilweise kam ich etwas durcheinander wegen der vielen verschiedenen Namen, aber das hat sich nach einiger Zeit gelegt, obwohl ich eigentlich auch manche Personen überflüssig fand. Wenn sie nur mal kurz erwähnt werden, ist es eher störend, wieder einen neuen Namen zu hören. Laut Klappentext hatte ich mir vorgestellt, dass das Buch in zwei Zeitebenen eingeteilt ist, jedoch spielt es fast die ganze Zeit in der Gegenwart. 

Die damaligen Opfer leiden heute noch unter dem, was man ihnen im Heim angetan hat und die Verantwortlichen wurden nie zur Rechenschaft gezogen.
Übt jemand späte Rache oder haben die Todesfälle einen ganz anderen Grund?
Auch wenn die Story teilweise etwas verworren schien und  ich manches nicht nachvollziehen konnte, war ich doch in Lage, großzügig darüber hinwegzusehen, denn  das Buch hat mich auf jeden Fall gefesselt.
Es gibt viele verschiedene Handlungsstränge, die das Ganze auflockern und es war spannend, da man die ganze Zeit nicht wirklich wusste, wer gut oder böse ist.
Falco fand ich, trotz seines übertriebenen Sexualtriebs, einen sympathischen Protagonisten, der immer noch nicht ganz verkraftet zu haben schien, dass seine Ex-Ehefrau einen anderen hat. Und dass das allein Falcos Schuld  ist, denn er hatte es nie  so genau genommen mit der Treue in seiner Ehe.

Insgesamt hat mir `Die verlorenen Kinder` gut gefallen und ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen! 

Übrigens, das eBook gibt es gerade für 1,99€ H I E R  








Ich danke Netgalley  und dem Droemer Knaur Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Dienstag, 9. Mai 2017

Rezension: `Das Grauen in Dir` von Dania Dicken

* * *

Leider nicht durchgängig spannend!!












Die Profilerin Andrea macht mit ihrer Familie Urlaub in Schottland auf der Insel Skye.
Durch einen kleinen Verkehrsunfall kommt sie in Kontakt mit dem örtlichen Polizeichef Fergus. Dieser bittet sie um Hilfe, denn seit Jahren treibt ein Serientäter sein Unwesen auf der Insel. Immer sind männliche Teenager seine Opfer, die er bestialisch quält, bevor er sie tötet.
Andrea willigt ein, während ihres Urlaubs ein Profil zu erstellen und kommt dem Täter dabei erschreckend nah.
Die erste Hälfte des Buches fand ich spannend, auch wenn es nicht ganz einleuchtend war, dass vorher keine intensiven Ermittlungen erfolgten, obwohl es eine Reihe von Todesfällen gab. Trotzdem ließ es sich gut lesen und konnte mich fesseln.
In der zweiten Hälfte passierten jedoch zu viele Dinge, die ich total unrealistisch fand und das Verhalten der Verantwortlichen wurde auf einmal absolut unprofessionell.

Wie kann ein Täter entkommen, obwohl mehrere Polizisten danebenstehen?  Wo ist die Polizei, wenn zwei Männer allein den Täter verfolgen? Wie kann er immer wieder ungehindert irgendwo auftauchen? Ich kann leider nicht ins Detail gehen, ohne zu spoilern, aber für mich gab es da zu viele Ungereimtheiten.
 Die Spannung, die im ersten Teil aufgebaut wurde, flachte leider in der zweiten Hälfte immer mehr ab.
Schade, denn der Schreibstil der Autorin hat mir eigentlich gefallen.







Ich danke  Netgalley und dem Bastei Lübbe Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Mittwoch, 3. Mai 2017

Rezension: `Floras Traum von rotem Oleander` von Annette Hennig

* * * *

Floras Traum!!













Rügen, 1939. Flora ist in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, doch ihr war schon früh klar, dass sie einmal ein völlig anderes Leben führen möchte. Als sie eine Stellung als Zimmermädchen bei der Gräfin von Langenberg bekommt, hat sie eine ganz klare Vorstellung von ihrer Zukunft. Sie träumt von einem Leben im Wohlstand und setzt zielstrebig alles dran, um den jungen Grafen Heinrich von Langenberg zu betören. Er verliebt sich in Flora und trotz des Widerstands seiner Mutter heiratet er sie und macht sie zur Gräfin.

Von nun an kann Flora ihre Maske wieder fallenlassen und die schlechten Charakterzüge kommen zum Vorschein. Ihr Ehemann wird genauso schikaniert wie das Dienstpersonal und das ändert sich auch nicht, als Tochter Viola zur Welt kommt.
Flora übernimmt die Leitung des Guts, die alte Gräfin wird aufs Altenteil geschickt und Heinrich bleibt ein verliebter, gutgläubiger Trottel.

Die Geschichte ist in zwei Handlungssträngen geschrieben, zur Zeit des zweiten Weltkrieges und 1990, kurz nach der Wende.

Durch die Geschehnisse in 1990 weiß der Leser, dass Flora sich in irgendeiner Form auch an ihrer Tochter versündigt haben muss, sodass seit etlichen Jahren keinerlei Kontakt besteht.


Flora ist eine dominante, nicht sehr sympathische Protagonistin und kommt nicht besonders liebenswert rüber.

Mich hat das hier nicht gestört, weil es für die Geschichte nötig war und zudem die anderen Charaktere sehr sorgfältig und liebevoll beschrieben werden.

`Floras Traum von rotem Oleander` ist der Auftakt zu einer wunderschönen Familiensaga, deren Handlung mich direkt fesseln konnte, sodass ich es an einem Sonntag gelesen habe.


Ein Problem habe ich mit dem abrupten Ende, die Geschichte ist nicht abgeschlossen, viele Fragen bleiben offen, wenn man das Buch zuschlägt.

Es geht zwar nahtlos im zweiten Teil weiter, was für mich jetzt okay war, weil das nächste Buch hier schon liegt. Trotzdem möchte ich eigentlich eine abgeschlossene Geschichte lesen, die nicht mittendrin aufhört.













  Ich danke Netgalley und  Amazon Publishing für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Samstag, 29. April 2017

Gewinner !!!! Gewinner !!!! Gewinner !!!!

Vielen Dank für die zahlreiche Teilnahme am Gewinnspiel. 
Drei Gewinner wurden jetzt mit random.org. gezogen!!!! 


Trudi S.  
               Mulan   
                           Anja H.

Herzlichen Glückwunsch !!

Bitte teilt mir eure Adressen noch mit. Falls Ihr lieber ein eBook möchtet, sagt Bescheid.

Mittwoch, 26. April 2017

Rezension: ` Der Himmel über Ceylon` von Linda Cuir



* * * *
Berührende Geschichte mit interessanten Einblicken in die Kultur.











Die junge Teepflückerin Anjali erhofft sich etwas anderes vom Leben, als nur Tee zu pflücken und sich zur Krönung ein Kind von einem Aufseher andrehen zu lassen.
Trotz der Missbilligung ihrer Mutter schwänzt sie die Arbeit auf der Plantage und steigt zum Tempel, um die Götter um eine bessere Zukunft zu bitten.
Dabei trifft sie auf den adeligen Engländer Tom. Er bietet ihr an, bei seinen Eltern als Küchenhilfe zu arbeiten und es scheint, als hätten die Götter ihren Wunsch erhört.
Anjali verliebt sich in Tom und nimmt an, dass es ihm ähnlich geht, doch leider läuft alles bald ganz anders als erwartet.
Anjali lässt sich jedoch nicht unterkriegen, steht schwierige Zeiten ganz allein durch, schafft es aber immer wieder, Menschen zu finden, die ihr zugetan sind und so baut sie sich mehrmals etwas Neues auf. Fleißig arbeitet sie an ihren Ideen, doch wohin ihr Weg sie am Ende führt, ist nie ganz klar. Viele Niederlagen und menschliche Enttäuschungen muss Anjali einstecken, doch aufgeben kommt für sie nie in  Frage.

Die Geschichte ist sehr interessant, in den 60er Jahren und später gab es in Ceylon immer noch Kastendenken, obwohl es offiziell abgeschafft wurde.
Zwischendurch zieht es sich allerdings etwas, da hätte man das Geschehen ein wenig zusammenraffen können. Anjalis Verhalten aufgrund ihrer Mentalität konnte ich manchmal nicht nachvollziehen, da merkte man wieder den Unterschied zwischen europäischem und asiatischem Denken.


Eine berührende, sehr schön erzählte Geschichte mit vielen interessanten Eindrücken und Hintergründen über Ceylon und das Leben dort, die andere Kultur, den Unterschied zwischen arm und reich. Die Autorin hat gut recherchiert  und dem  Leser die Lebensweise, die Götter und das Kastenwesen nähergebracht.

Durch den Prolog ist der Leser sicher, dass noch etwas Bedeutendes in Anjalis Leben passiert und dass sie es auf jeden Fall geschafft hat.


 Ich danke dem Dotbooks Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Sonntag, 23. April 2017

Verlosung !!! Blogger schenken Lesefreude !! Welttag des Buches!!!



Der Welttag des Buches ist da !! Und natürlich mache ich auch in diesem Jahr wieder mit bei der Aktion   Blogger schenken Lesefreude


                                   

                   Ich verlose 3 Exemplare von

                                                   

Worum geht es im Buch?
1886 wird die Millionenmetropole Chicago, deren Bevölkerung zu einem Drittel aus deutschen Einwanderern besteht, zum Schauplatz des ersten Bombenanschlags in der Geschichte der USA. Die Brüder Jack und Bob Hunhoff, zwei ehemalige Polizisten aus Chicago, die jetzt im Dakota-Gebiet leben, kehren an ihre alte Wirkungsstätte zurück, um durch eigene Ermittlungen die Freilassung ihres Freundes Andreas Brenner zu erreichen, der nach dem Anschlag verhaftet wurde.
"Mit Müh und Not" ist der dritte Band in Kai Blums Auswanderer-Serie, die einen Bogen von den 1880er Jahren bis ans Ende des Zweiten Weltkriegs spannt.

Meine Rezension findet Ihr  H I E R

Man kann das Buch lesen, ohne die Vorgänger zu kennen. Trotzdem solltet Ihr euch den Lesegenuss nicht entgehen lassen.  Hoffnung ist ein weites Feld   und  Man erntet, was man sät lohnen sich auf jeden Fall auch!






Biografie

Kai Blum ist ein Autor von Ratgebern und historischen Kriminalromanen. Er lebt seit 22 Jahren in den USA und hat bisher sieben Bücher geschrieben: die praktischen Ratgeber "Alltag in Amerika", "Immobilien in den USA" und "Bessersprecher Englisch (US)", den unterhaltsamen "Fettnäpfchenführer USA" sowie die historischen Auswanderer-Krimis "Hoffnung ist ein weites Feld", "Man erntet, was man sät" und "Mit Müh und Not".




Kai Blums Blog 1000 kleine Dinge in Amerika. Hier solltet Ihr unbedingt mal reinschauen, genauso wie auf seine Facebook Seite.





Wie könnt Ihr gewinnen???

Bitte schickt mir bis zum 27.04.2017-- 23  Uhr eine email unter Betreff `Amerika`  an 

die_rezensentin@yahoo.de 

Ich würde mich freuen, wenn Ihr Leser auf dem Blog werdet oder meine   Facebookseite liked. 
Wenn  Ihr noch nicht 18 Jahre alt seid, brauche ich die Einwilligung eurer Eltern.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Auslosung erfolgt mir Random.org .

                Viel Glück!!!!

Donnerstag, 20. April 2017

Rezension: `Bestechung` von John Grisham

* * * *

Bestechung- Korruption- Mord



















Das BJC ist eine  Rechtsaufsichtsbehörde in Florida, die u.a. gegen korrupte Richter ermittelt, doch diesmal haben es die Mitarbeiter mit einem besonderen Fall zu tun.
Offensichtlich ist hier nichts, sondern sie bekommen die Informationen durch einen Kontaktmann, der nicht offiziell in Erscheinung treten möchte und der den wahren Whistleblower auch nur über einen Mittelsmann kennt. Die gesammelten Hinweise reichen aber nicht für eine Anklage, deswegen muss das BJC verdeckt vermitteln und hieb- und stichfeste Beweise beschaffen.
Das macht es für die BJC- Anwältin Lacy und ihren Kollegen Hugo nicht gerade einfach, etwas herauszukriegen. Zumal es sich bei den Beschuldigten um hochrangige Geschäftsleute und Richter handelt. Erschwerlich kommt hinzu, dass die Fälle sich größtenteils auf dem Gebiet der Indianer abgespielt haben, bei denen sich fast gar nicht ermitteln lässt.
Als ein schrecklicher Unfall passiert, wird dem BJC klar, mit welchen Methoden die gegnerische Seite kämpft und dass sie um jeden Preis verhindern will, dass die Machenschaften ans Licht kommen.

John Grisham hat einen sehr komplexen Fall geschaffen. Zuerst hatte ich Schwierigkeiten, die vielen Personen richtig zuzuordnen, vor allem, da sie einmal mit Vor- und manchmal mit Nachnamen erwähnt werden. Aber das fand ich eigentlich nur am Anfang etwas verwirrend, danach  blickt man gut durch.
Es geht um Korruption, Bestechung, Gefälligkeitsurteile bei Gericht und Mord, insgesamt Verbrechen im ganz großen Stil. Eine Mafia agiert auf dem Gebiet der Indianer, die ihre eigenen Gesetze haben und nicht gerne jemanden dahinterblicken lassen. Ich habe das mal gegoogelt, es scheint wirklich heute in einigen Reservaten noch so zu sein.
Als der wichtigste und bisher einzige Informant, plötzlich spurlos verschwunden ist, spornt das Lacy und ihre Kollegen an, jetzt erst recht weiter an dem Fall dranzubleiben.
Lacy und Hugo sind zwei sympathische Protagonisten, auch Lacys Bruder Gunter fand ich trotz seiner eigenen Art sehr unterhaltsam.

Ich liebe John Grishams Bücher und mir gefallen die Themen, bei denen es ja  meist hauptsächlich  um Anwälte und Gerichte geht.
Manchen mag der Stoff etwas trocken vorkommen, doch durch Grishams Schreibstil wird fast  jedes öde Thema zu einem Pageturner. Ich fand die Ermittlungen sehr spannend und fieberte mit, ob das BJC der Korruption ein Ende machen kann, oder ob die Beteiligten ihre Schäfchen vorher ins Trockene bringen können und ohne Strafe davonkommen.
Bisher überraschte uns John Grisham bei seinem Büchern ja immer mit einem Klopper zum Ende, mit dem man überhaupt nicht rechnete und der das Ganze in ein völlig neues Licht stellte. Beim letzten Buch fehlte mir das allerdings und ob es hier wieder so ist, möchte ich nicht verraten.
`Bestechung` ist ein lesenswertes Buch, auch wenn es nicht eins seiner besten ist.










 Ich danke  Heyne Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.






Mittwoch, 12. April 2017

Rezension: `Die Strandräuberin` von Ines Thorn

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Sylt im 18. Jahrhundert!!!


















1711, Jördis lebt seit dem Tode ihrer Eltern mit der Großmutter zusammen in einer Kate auf der Insel Sylt. Den Lebensunterhalt für beide verdient sie sich mit dem Sammeln von Strandgut oder dem Voraussagen der Zukunft durch das Runenorakel, das die Großmutter aus ihrer Heimat Island mitgebracht hat.

Ines Thron  beschreibt das Leben zur damaligen Zeit sehr authentisch. Das Klima war rau, die Leute hatten es schwer, lebten vom Fischfang oder der Seefahrt. Und natürlich von der Strandräuberei, was aber bei Strafe verboten war. Es herrscht Armut, trotz harter Arbeit gab es  wenig zu essen und zu wenig Material, um den Ofen anzufeuern. Die Mädchen konnten froh sein, wenn sie einen Ernährer gefunden hatten, der sie heiratet. Die Liebe spielte da eher eine Nebenrolle. Umso glücklicher war Jördis, als Arjen, ihr heimlicher Schwarm sie bittet, seine Frau zu werden.
Doch dann kommt alles anders...
Eifersucht, Neid und Hinterlist zerstören ihr Glück und zu allem Übel werden Jördis und ihre Großmutter auch noch als Hexen beschimpft und verurteilt.

Die Autorin hat vielschichtige Charaktere geschaffen, liebenswert bis bösartig, es geht um  Intrigen, Missgunst, üble Nachrede, aber auch Liebe und Vergebung.

`Die Strandräuberin`  ist ein einfach zu lesender historischer Roman, den ich an einem Wochenende verschlungen habe.
Die Geschichte um Jördis konnte mich direkt fesseln, ich hatte keine Minute Langeweile und deshalb vergebe ich gerne 5 Sterne für diese unterhaltsame Lektüre.




Dienstag, 4. April 2017

Kindle Paperwhite im Angebot!!!




Guten Morgen, Ihr Lieben,
in dieser Woche gibt es den Kindle Paperwhite für 79,90Euro im Angebot!
Das ist ein Knallerpreis!!
Ich bin immer noch total glücklich mit meinem Paperwhite und kann ihn wirklich empfehlen.
Die Beleuchtung ändert sich je nach Lichtverhältnissen und macht das Lesen sehr angenehm.

Wenn Ihr oben auf das Foto klickt, gelangt Ihr zum Angebot. (Ich weiß aber nicht, wie lange es gilt, also wenn, seid schnell) 

Montag, 3. April 2017

Rezension: `Das Geheimnis von Chaleran Castle` von Elaine Winter

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Schönes für entspannte Lesestunden!


















Die Reisejournalistin Felicia wird von ihrem Chefredakteur nach Schottland geschickt, um einen ausführlichen Artikel darüber zu schreiben. 
Fasziniert von dem alten Chaleran Castle bleibt sie länger, als ursprünglich geplant war, irgendetwas an den alten Gemäuern lässt sie nicht los. Als die Besitzerin der Burg ihr eine Schatulle mit Briefen und Tagebuchaufzeichnungen überlässt, stößt sie beim Lesen auf eine  Familientragödie, die ihr einen zusätzlichen Grund bietet zu bleiben.
Das ist ihr gar nicht so unrecht, denn es gibt auch einen Mann, der sie mehr als nur interessiert.
Zusätzlich erfährt sie plötzlich Dinge, die ihr eigenes Leben komplett auf den Kopf stellen.

`Das Geheimnis von Chaleran Castle` ist eine nette Lektüre, die mich gut unterhalten hat. In angenehmem Stil schreibt die Autorin in zwei Zeitebenen, sodass wir auch einiges über die Verfasserin der Tagebücher erfahren.
Interessant fand ich auch, einige Dinge über das Leben in Schottland mitzubekommen, z.B. über Clans und ihre Gebräuche.
Die wundervolle Landschaft hat Elaine Winter so bildhaft beschrieben, dass ich sie genau vor Augen hatte, bildete mir sogar ein, den Duft der Wiesen riechen zu können. Trotzdem verlor sie sich nicht in langatmigen und übertriebenen Ausschmückungen, sondern konzentrierte sich auf das wirkliche Geschehen.

Das Buch eignet sich für entspannte Stunden, in denen man mal in das schöne Schottland abtauchen kann und eine bezaubernde Familiengeschichte geboten bekommt.




Samstag, 1. April 2017

Rezension: `AchtNacht` von Sebastian Fitzek

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Wahnsinnig- Irre- Fitzek !!!

















Ben Rühmann gerät am 8.8. durch Zufall mitten in ein Onlinespiel, in dem es darum geht, einen Menschen zu nominieren und zu jagen. Abends wird ein Name gezogen und wer es schafft, den Ausgelosten innerhalb der AchtNacht zu töten, gewinnt 10 Millionen Euro.
Jeder darf jeden, dessen Nase einem nicht passt, nominieren.

Ist dieses massenpsychologisches Experiment Utopie oder könnte es wirklich so passieren? Ich weiß nicht, ob das nicht tatsächlich möglich wäre, wo Menschen für sehr viel weniger als 10 Millionen einen Mord begehen.
Der Nominierte ist Ben, der das Spiel überhaupt nicht kennt und zuerst  gar nicht kapiert, was los ist. Seine Verfolger haben genau eine Nacht Zeit, ihn zu töten und das Geld zu gewinnen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Ben muss die AchtNacht überleben und gleichzeitig für seine schwerkranke Tochter das sein.
Man fiebert mit, denn die ganze Zeit überlegte ich, was wäre, wenn es einen selbst beträfe? Wem könnte man trauen, wer würde einen locker für das Geld verraten?
Trotzdem empfand ich vieles als sehr unrealistisch und konstruiert. Bens Handlungen konnte ich teilweise gar nicht nachvollziehen und auch das Ende hat mich nicht zufrieden zurückgelassen.
Der Schreibstil ist wie immer- schnell, rasant, ereignisreich. In kurzer Zeit passiert enorm viel, wie man es eigentlich auch von Fitzek gewohnt ist. Diesmal ist jedoch durch das extreme Tempo leider die Spannung etwas auf der Strecke geblieben.









Ich danke dem   Droemer Knaur Verlag.....für die Zusendung des Rezensionsexemplares