Sonntag, 16. Oktober 2016

Rezension: `Die Vermissten` von Caroline Eriksson




* * *
Verwirrend!!















Alles deutet auf eine glückliche Familie hin- Greta, Alex und die kleine Smilla sind unterwegs auf einem Bootsausflug, doch plötzlich verschwinden Alex und Smilla spurlos.....

In Rückblenden erfahren wir einiges über Gretas Leben und auf einmal scheint doch nicht alles so harmonisch zu sein, wie es den Eindruck macht.
Greta erzählt in der Ich-Form, sie sucht verzweifelt nach den beiden, doch dann ist sie sich wieder sicher, zu wissen, dass sie sie nicht finden wird.
Hat sie selbst etwas mit dem Verschwinden zu tun? Was ist in ihrer Kindheit passiert?  Der Leser wird über vieles im Unklaren gelassen, sodass ich ihre Handlungen nicht verstehen konnte. Ich war mir nicht sicher, passiert das wirklich oder ist es ein Traum? Oder handelt es sich einfach nur um die Hirngespinste einer Geisteskranken?
Am liebsten hätte ich das Buch nach der Hälfte weggelegt, weil ich es völlig unspannend fand. Eine Aneinanderreihung von wirren Handlungen.
Im letzten Viertel nimmt die Story jedoch nochmal richtig Fahrt auf, alles klärt sich auf und entschädigt ein bisschen für die 200 Seiten Verwirrspiel.
Es soll sich bei dem Buch um den Überraschungsbestseller des Jahres handeln. Meinen Geschmack hat er nicht getroffen; ich kann mich mit Müh und Not zu 3 Sternen durchringen.





Ich danke dem Penguin Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

1 Kommentar:

  1. Vielen Dank für Deine ehrliche Meinung! Auch ich habe das Gefühl, dass viele dieser "Subjektiv-Romane" zu unrecht viel zu sehr gehypet werden. Da weiß man als Leser nie, ob das Geschriebene wirklich wahr ist, einer verdrehten Wahrnehmung entspricht oder vielleicht sogar gelogen ist.

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