Sonntag, 10. Juli 2016

Rezension: `I am Death-- Der Totmacher ` von Chris Carter


* * * *

Nicht ganz so gut wie die Vorgänger!!










Kurz hintereinander werden in Los Angeles grausam entstellte Frauenleichen gefunden. Detektive Robert Hunter und Kollege Garcia stehen vor einem Rätsel, denn der Mörder hinterlässt bei den Toten immer dieselbe Nachricht: `Ich bin der Tod.`
In einem zweiten Handlungsstrang erfährt der Leser über die Entführung eines kleinen Jungen, dem daraufhin ein schreckliches Martyrium bevorsteht. Obwohl er selbst furchtbaren Qualen ausgesetzt ist, wird er auch noch gezwungen, bei den bestialischen Morden an Frauen zuzusehen.

Chris Carter beschreibt die grausamen Szenen schonungslos bis ins kleinste Detail, also für Zartbesaitete ist das Buch nicht wirklich etwas.  Ich fand es ziemlich spannend, wenngleich ich mit dem Ende und der Auflösung des Ganzen nicht wirklich glücklich war. Kam mir doch etwas sehr an den Haaren herbeigezogen vor.
Von den beiden Ermittlern erfährt man diesmal kaum etwas Privates. Ich mag zwar nicht nicht, wenn es zu viel ist, aber bei zu wenig fehlt einem der Bezug zu den Personen.
Genauso war es mit den Opfern, ich konnte keinen Bezug zu ihnen aufbauen, weil ich nicht genug über sie wusste. Nur Wurm, der entführte Junge ließ mich mitleiden.
Trotzdem hat mich das Buch insgesamt gut unterhalten.




 Ich danke dem Ullstein Buchverlag   für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

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