Donnerstag, 7. Juli 2016

Mark Benecke Köln 28.06.2016 `Kriminalfälle am Rande des Möglichen` im Gloria Theater







Zum vierten oder fünften Mal besuchte ich schon eine Veranstaltung mit Mark Benecke. Aber langweilig wird es wohl nie werden!!
 
Das Thema des Abends war `Kriminalfälle am Rande des Möglichen`.
Zuerst versucht Mark Benecke bei jeder Veranstaltung, das Publikum etwas zu sensibilisieren. Dass man nicht alles glauben sollte, was man hört oder auf den ersten Blick sieht, sondern alles nachprüft und hinterfragt. Und SCHEINBAR Richtiges nicht immer wirklich richtig ist.
Er erklärte anhand von ganz einfachen Beispielen, wie er bei seiner Arbeit vorgeht. Z.B zeigte er uns Fotos, als er auf einer Parkbank gefrühstückt hat. Dabei konnte man Flechten und Algen im Holz erkennen, die man von alten Bänken kennt. Doch diese Spuren deuten auf so vieles hin, z.B. hat eine wenig benutzte Bank ganz andere Spuren als eine Großstadtbank usw.

Später ging es um echte Kriminalfälle, u.a. den sogenannten Busenmord, der mir schon durch die Zeitung bekannt war. Ist es möglich, einen Mann mit dem Busen zu ersticken? Zu diesem Zweck hat Mark Benecke einen Probanden ausgesucht, der sich von Frauen mit verschiedenen Busengrößen `ersticken` ließ. Dieser war hinterher der Meinung, das sei unmöglich, doch Mark Benecke ließ nicht locker und fand wahrhaftig heraus, dass es sehr wohl möglich ist, wenn ein kleines Detail dazukommt. 
Genauso abgedreht war der Fall, bei dem eine Frau aus Versehen einen Mann mit ihren High Heels tötete. Als Denkaufgabe zur Pause bekam das Publikum ein Foto zu sehen, wo ein Mann unter einen Getränkeautomaten lag. Die Frage war: Wieso passierte das immer nur jungen amerikanischen Soldaten?  Die richtige Lösung hat allerdings niemand herausgefunden und die Erklärung war so menschlich!! Ich möchte aber hier nicht zuviel verraten, falls Ihr auch einen Abend mit Mark Benecke vor euch habt.


In der Pause gab es mal einen kleinen Überblick über den etwas makabren Büchertisch
















 Ganz interessant fand ich               auch, dass Marks Freundin Ines sich Schweineblut ins Gesicht schmieren ließ, was wir aber nur auf Fotos sahen. So wurde uns demonstriert, dass Blut immer gerade läuft und nicht wie Farbe nach unten dünner wird. Erst jetzt wurde mit dieser Erkenntnis der Fall einer blutenden Madonna von 1927 aufgeklärt.





Wie immer war es ein spannender Abend mit einem sympathischen, publikumsnahen Mark Benecke!!!

Kommentare:

  1. Klingt spannend. Danke für die tolle Schilderung, das macht einen gleich Lust darauf, selbst mal so eine Veranstaltung zu besuchen.
    LG Gabi

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    1. Liebe Gabi, das lohnt sich auf jeden Fall !! L.G. Annette

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  2. Danke für diesen tollen Bericht. Ein bisschen fies ist es aber schon von dir, dass du die Dinge anreißt und uns dann nicht die Lösung wissen lässt :D
    Auf jeden Fall muss ich das jetzt alles irgendwie recherchieren!

    Ich bleibe gleich mal Leserin!

    Viele Grüße
    Jasmin von buch-leben

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    1. Liebe Jasmin, ich muss ja ein bisschen Rücksicht auf die Leser nehmen, die auch Karten haben und Mark Benecke im Laufe des Jahres noch sehen werden.:-) L.G. Annette

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