Samstag, 9. April 2016

Gastrezension: `Romeo und Romy` von Andreas Izquierdo





Romeo & Romy





--Gastrezension von Regina Bohns--

`Kein Job, kein Freund, keine Perspektive`, sind die ersten Worte des Klappentextes, der uns dann in ein verschlafenes Nest im tiefsten Osten der Republik führt.
Romy, die weibliche Protagonistin, ist in allen Punkten gescheitert, als sie nach einem Schicksalsschlag heimkehrt.
Der Anfang liest sich noch flüssig, doch was dann kommt, erinnert eher an eine Rohschrift, als an einen flüssig geschriebenen Roman.
Der Autor stottert durch das Buch, baut Spannung auf und lässt sie wieder fallen. Die Geschichte ist wie ein Theaterstück in Szenen  aufgebaut . Eine gute Idee, das Untergehen der kleinen Dörfer in abgeschiedenen Gegenden, die von den „jungen Menschen“ verlassen werden, kombiniert mit gescheiterten Existenzen, weiblicher und männlicher Protagonisten, zu verknüpfen.
Leider ist diese Idee hier, schlicht und einfach, schlecht umgesetzt. Man merkt zwar, dass der Autor gut erzählen kann, doch wären hier 150 Seiten weniger eindeutig mehr gewesen.

 Ein Stern für die Idee!



 Ich danke dem Insel Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Kommentare:

  1. Schade, ich wollte irgendwann das Buch auch mal lesen. Jetzt habe ich schon öfter Schlechtes von dem Buch gehört. Ich denke, ich lasse es lieber bleiben.

    Liebe Grüße, Gisela

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    1. Liebe Gisela, ich habe inzwischen schon viele gute Rezensionen zu dem Buch gelesen. Ich kann nur wenig dazu sagen, weil es ja nicht mein Genre ist.Vielleicht solltest Du dem Buch doch eine Chance geben :-)L.G. Annette

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