Sonntag, 20. März 2016

Rezension: `Der klare Blick` von Stephan Harbort



"Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtungen." 
















Das Buch beginnt mit dem Zitat : "Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtungen." (Antoine de Saint Exupéry) 

Ich habe mir unter `Der klare Blick` etwas anderes vorgestellt, dachte es sei in der Art der übrigen Bücher von Stephan Harbort geschrieben.
Das ist natürlich mein Fehler gewesen, deswegen gebe ich auch keine Sterne-Bewertung ab.
Ich hätte vorher einfach den Klappentext lesen müssen, denn so empfand ich den behandelten Stoff etwas sehr trocken.
  Profiling wurde hier anhand eigener privater Erlebnisse betrieben, sog. private Profiling. Die Methoden, die im Crime Profiling angewendet werden, kann man auch auf den Privatbereich übertragen. Wie entlarve ich Lügner, was ist echt oder falsch? Was steckt hinter einer Fassade? 
Leider fand ich das nicht so spannend, denn reale Kriminalfälle wurden hier eher weniger behandelt.
Der Autor will sensibilisieren, was ich auch schon von den Vorträgen von Mark Benecke kenne. Man soll sich nicht auf das verlassen, was man augenscheinlich sieht, sondern überprüfen- nicht glauben, lieber selbst kontrollieren.  Nicht alles ist wirklich so, wie es auf den ersten Blick scheint, denn oft bekommt man durch verschiedene Blickwinkel auch unterschiedliche Ergebnisse.

Im Buch sind jede Menge Listen und Tabellen vorhanden- u.a. Checklisten, um Täter zu überführen, die man auch im privaten Bereich anwenden kann. 
Nebenbei werden Lösungsansätze angeboten und wie treffe ich die richtige Entscheidung bei Konflikten?
 Für mich war `Der klare Blick`  eher ein Sachbuch, das Meiste war Theorie und dadurch empfand ich es  etwas langatmig.



 Ich danke   Stephan Harbort  für die Zusendung des Rezensiosexemplares.

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