Dienstag, 15. März 2016

Lit.Cologne- Lesung Cilla und Rolf Börjlind und Peter Lohmeyer 13.03.2016

                             
In Köln findet zur Zeit wieder die Lit.Cologne statt. Sonntagabend freute ich mich auf die Lesung von Cilla und Rolf Börjlind, zusammen mit Peter Lohmeyer. 





              Vorgestellt wurde der neue Kriminalroman
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  Leider wurde kurz vorher mitgeteilt, dass Cilla Börjlind nicht dabei sein wird, da sie in der letzten Woche erkrankt ist. Sie leidet an Burnout und hat sich die Reise nicht zugetraut.
Das fand ich sehr schade, aber gegen Krankheit ist man ja machtlos. Trotzdem war der sympathische Rolf Börjlind aber gut gelaunt.
Moderiert wurde der Abend von Antje Deistler, die ich schon von anderen Veranstaltungen kannte.



                


Peter Lohmeyer las den deutschen Text von `Die Strömung` 




Eigentlich sind Cilla und Rolf Drehbuchautoren, z.B. für die Serie `Kommissar Beck` im ZDF. 
Rolf erzählte, das es natürlich ein Unterschied ist, ob man ein Drehbuch schreibt oder ein ganzes Buch. Im Drehbuch geht es hauptsächlich um Dialoge für eine schon vorgegebene Story, die bereits feststeht. Im eigenen Buch erfindet man die Charaktere und die Story und kann die Leute nach Herzenslust leben oder sterben lassen.
Irgendwann entschlossen sich Cilla und Rolf, einen Krimi zu schreiben. Der Verlag traute ihnen das offensichtlich nicht so ohne Weiteres zu und verlangte erstmal ca 40 Probeseiten, um zu sehen, ob sie das auch schaffen..  Das fand ich sehr lustig....


                      
Leider beschränkten sich die Fragen der Moderatorin aufs Buch. Mich hätte doch etwas Privates interessiert. 
Wer sind überhaupt Cilla und Rolf Börjlind, wie leben sie und wie schreibt es sich zu zweit?
 Klappt es gut oder gibt es vielleicht auch mal Streit etc...? 
Doch leider kam keinerlei Frage in dieser Richtung. 
                                                              
Zwischendurch las Peter Lohmeyer mehrere Absätze aus dem neuen Krimi und auch Rolf las eine Seite auf schwedisch. Peter  stolperte schon mal über Worte wie Kullabygden oder andere schwedische Zungenbrecher, was beim Publikum immer wieder für Lacher sorgte..

   


Anschließend wurden natürlich die Bücher signiert. Rolf Börjlind machte einen entspannten Eindruck und hatte ein gemütliches Kölsch vor sich stehen.





Ein bisschen zeitaufwendig fand ich die Vorgehensweise. Normalerweise werden bei ausländischen Autoren vorher Zettelchen mit dem Namen geschrieben, sodass der Autor sie nur abschreiben muss. Hier wurde erst nach dem Namen gefragt, dann schrieb die Dame ihn auf und reichte es an den Autor weiter.
Bei der Masse an Besuchern hat das natürlich sehr lange gedauert, aber wir hatten das Glück, ziemlich weit vorne zu stehen... :-) 



Laura bekommt ihr Buch signiert



Mein Buch













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