Freitag, 26. Juni 2015

Rezension: ´Im Tal der Kolibris` von Danielle Stevens


* * * *

Im Tal der Kolibris!!












Die siebzehnjährige Charlotte soll mit einem vermögenden Mann verheiratet werden, den ihr Vater für sie ausgesucht hat. Dazu muss sie von Hamburg nach Chile reisen, denn dort wird sie mit ihrem zukünftigen Ehemann auf seinem Gut leben.
Für Charlotte hat die Reise jedoch noch einen anderen Grund; sie will ihre Mutter finden, die vor 16 Jahren die Familie verlassen hat und anscheinend nach Chile ging.
Auf der langen Schiffsüberfahrt passiert jedoch etwas Unvorhergesehenes; Charlotte verliebt sich in den Schiffsmaat Leander.
Natürlich steht diese Liebe unter keinem guten Stern, der Vater kommt dahinter und verbietet ihr sofort  jeglichen weiteren Kontakt zu Leander.
Aber Charlotte widersetzt sich und plant ihr weiteres Leben mit Leander. Nur zum Schein folgt sie ihrem Vater zu ihrem zukünftigen Ehemann.
Doch dann kommt alles anders, denn sie erhält eine schreckliche Nachricht....

`Im Tal der Kolibris` ist ein leicht geschriebener Roman, den ich an einem Tag ausgelesen habe.
Sehr gut gefielen mir die Beschreibungen des Alltags im 19. Jahrhundert in Chile. Die Männer hatten das Sagen, die Frauen sollten sich nicht einmischen und nur gehorchen. Auch körperliche Züchtigung war an der Tagesordnung.
Der Unterschied zwischen Arm und Reich war gravierend und Charlotte bekommt zum ersten Mal Einblicke in die andere Seite-  wie es sich anfühlt, zu den Nicht- Privilegierten zu gehören.
Die Suche nach ihrer Mutter gestaltet sich ebenfalls mehr als schwierig.
Aber natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Alles in allem, ein kurzweiliger, netter Roman, bei dem man nicht viel überlegen muss und sich gut unterhalten lassen kann.
Was es allerdings mit den Kolibris auf sich hat, habe ich nicht herausgefunden.





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