Samstag, 16. August 2014

Rezension: `Eifler Neid`von Elke Pistor


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Eifler Neid !!









In `Eifler` Neid gibt es ein Wiedersehen mit Polizeihauptkommissarin Ina Weinz und den Kollegen.

Ina wirkt in diesem Band inzwischen etwas angeschlagen. Der 50. Geburtstag steht bevor, es gibt Stress mit der halbwüchsigen Henrike, dazu kommt die Krankheit des Vaters und so richtig glücklich ist sie mit ihrer Versetzung in die Eifel auch nicht mehr.

Ina erzählt in der Ich-Form, aber in einem zweiten Handlungsstrang geht es um die Bonner Ermittlerin Judith, die auch private Probleme hat.

Dazu kommt noch, dass Judith Inas ehemalige Pratikantin war, nun aber die Leitung der Mordfallermittlungen in Bonn übernommen hat. Ina kommt nur schwer damit klar, dass sich Judith nichts mehr von ihr sagen lassen will und ihren eigenen Weg geht.

Doch hier sind die beiden gezwungen, zusammenarbeiten, denn es wurde eine Leiche gefunden. Es handelt sich um eine junge Frau, die, wie sich später herausstellt, aus der Ukraine kommt. Dazu gibt es einen dritten Handlungsstrang, der in der Zeit vor dem Mord spielt. Erzählt wird von zwei Schwestern aus dem Osten, wobei zuerst etwas unklar ist, worum es sich handelt. Es geht um Neid, gestohlene Liebe und Rache. Nach und nach werden jedoch die Zusammenhänge zum aktuellen Mordfall klar; erst recht, als eine zweite Leiche ins Spiel kommt.

Bei diesem Buch war es mir allerdings etwas zu viel Privatkram der Ermittlerinnen. Der Mordfall kam fast ein wenig zu kurz, das fand ich schade.

Ansonsten finden wir hier Elke Pistors altgewohnten flüssigen Schreibstil, mit einigen überraschenden Wendungen, womit ich nicht gerechnet hätte.

`Eifler Neid` ist auf jeden Fall ein spannender, lesenwerter Krimi, der 4 Sterne verdient.

Für den nächsten Eifelkrimi wünsche ich mir allerdings etwas weniger Privates, dafür mehr Polizeiarbeit.






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