Montag, 25. November 2013

Rezension : ´Kraut und Rübchen` von Elke Pistor

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Landkrimi, gewürzt mit viel schwarzem Humor !!








Katharina Rübchen, eine nicht besonders erfolgreiche Journalistin, dazu noch gerade frisch getrennt, erbt von ihrer Tante Marion ein altes Haus in einem Dorf, namens Kleinhaulmbach.
Als sie zum ersten Mal dorthin fährt, ist sie eigentlich davon überzeugt, dass sie das Haus verkaufen wird, so schnell es geht.
Direkt am ersten Tag findet sie in einer Wandnische ein altes Tagebuch, geführt von einer ihrer Vorfahrinnen.
`Kraut und Rübchen` besteht aus zwei Handlungssträngen, wobei uns der eine immer wieder ins 19. Jahrhundert zu Hildas Tagebuch führt.

Doch was Katharina da nach und nach zu lesen bekommt, lässt ihr die Haare zu Berge stehen. Es scheint, als sei ihre Urururgroßmutter Hilda eine Mörderin, ja sogar eine Serientäterin, gewesen. Allerdings hat Hilda wohl nie aus niederen Motiven getötet, sondern immer irgendwelche Leute beschützt.
Anscheinend weiß die Dorfgemeinschaft darüber irgendwie Bescheid, denn die Dorfbewohner benehmen sich sehr merkwürdig. Mal bricht jemand in Katharinas Haus ein, ihr Kater verschwindet und es wird dauernd hinter Katharinas Rücken  getuschelt.
 Katharina findet auf dem Friedhof einige merkwürdige Grabstätten und bekommt einen schrecklichen Verdacht. Hat Tante Marion das Erbe Hildas bis in die heutige Zeit fortgeführt?

Das Buch ist kein todernstzunehmender Krimi und lässt sich sehr gut in einem Rutsch lesen. Man muss des Öfteren mal schmunzeln, aber die Handlung, vor allem das Tagebuch haben mich direkt gefesselt.
Kraut und Rübchen ist eine kurzweilige Geschichte, ein gemütlicher Landkrimi, gewürzt mit schwarzem Humor. Ich habe mich während des Lesens bestens unterhalten und kann das Buch auf jeden Fall empfehlen.


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