Dienstag, 29. Oktober 2013

Rezension : `Für immer mein` von Ellen Dunne



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Für immer mein !!







Tarek Waldmann lebt in Irland, als er den Auftrag bekommt, die Biografie von Helga Wolff zu schreiben. Dazu fliegt er nach Wien, in seine alte Heimat, wo auch seine Adoptiveltern leben. Über seine richtigen Eltern weiß Tarek nichts, außer dass sie ihn als Baby abgegeben haben.

In einem zweiten Handlungsstrang lässt die Autorin Helga Wolff erzählen. Sie schreibt täglich Briefe an ihren verstorbenen Mann und hinterlegt sie am Grab.

Gleich zu Anfang erfährt der Leser, dass Helga extra Tarek ausgewählt hat, weil sie annimmt, er sei ihr Sohn, der ihr in der ehemaligen DDR direkt nach der Geburt weggenommen wurde.

Die Briefe von Helga empfand ich immer als etwas unheimlich, weil ich die Frau nicht einschätzen konnte.

Während des ganzen Buches ist man sich nicht sicher, ob Helga die Wahrheit sagt, oder ob sie eine durchgeknallte Irre ist.

Tarek selbst befindet sich in einem Wirrwarr seiner Gefühle, denn er hat eine schwangere Freundin in Dublin und verliebt sich in eine alte Schulkameradin. Gleichzeit hadert er mit den Eltern und auch Helgas Geschichte zieht ihn in ihren Bann.
Die Autorin hat vielschichtige, mehrdimensionale Charaktere geschaffen, sodass beim Lesen keinerlei Langeweile aufkommt, obwohl es ja eher ruhig zugeht.

Der Schreibstil von Ellen Dunne ist vielleicht ein bisschen gewöhnungsbedürftig, doch mir hat das Buch gut gefallen. `Für immer mein` ist kein Thriller im üblichen Sinne, trotzdem handelt es sich um eine fesselnde Story.







Ich danke der Autorin Ellen Dunne für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

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