Samstag, 17. November 2012

Rezension: Ein Garten mit Elbblick von Petra Oelker


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Netter  Schmöker  aus  dem  19. Jahrhundert








Als ich " Ein Garten mit Elbblick" gewonnen habe, nahm ich, aufgrund des Covers an, es handele sich um einen lustigen Roman.
Doch die Geschichte dreht sich um die junge Henrietta, die seit der Hochzeit mit Thomas Winfield, in England lebt.
Nach dem plötzlichen Tode ihres Vaters, kehrt sie nach Hamburg zurück, um dessen Nachlass zu regeln.
Als auch noch ihr Ehemann ermordet aufgefunden wird, bricht für Henrietta ihre, bis dahin, heile Welt zusammen.

Doch die Grootmanns, die zur Familie ihrer Mutter gehören,  helfen ihr, wo sie können.
Nach und nach stellt sich heraus, dass Henrietta ziemlich mittellos zurückgeblieben ist und dass sie auch der eigenen Familie nicht blind vertrauen sollte...

Dieses ist mein erster Roman von Petra Oelker, aber es wird sicher nicht mein Letzter sein. Mir gefällt der Erzählstil der Autorin; das Buch ist das Richtige, wenn man mal einfach nur entspannen möchte beim Lesen.

Vor allem das Leben in Hamburg im 19. Jahrhundert hat mich sehr interessiert. Die Grootmanns sind eine angesehene Kaufmannsfamilie, doch wir bekommen auch Einblicke in den Alltag der weniger gut situierten Familien.

Zwischendurch ist die Autorin manchmal etwas ausschweifend geworden, und mir ist im Nachhinein nicht klar, wozu das nötig war.
Denn diese angefangenen Handlungsstränge wurden nicht weiter geführt, sondern verliefen quasi im Sande. Da das aber nur Kleinigkeiten waren, hat es mich nicht wirklich gestört.

Bei meinen Bewertungen kommt es für mich auch immer darauf an, ob ich ein Buch gerne gelesen habe und Spaß daran hatte.
"Ein Garten mit Elbblick"  hat mir sehr gut gefallen und ich ziehe, wegen der leichten Verirrungen mittendrin, einen Punkt ab.
Aber das Buch ist auf jeden Fall empfehlenswert für gemütliche und entspannte Lesestunden.


 

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