Donnerstag, 8. November 2012

Rezension : Die Mädchenwiese von Martin Krist




* * * * *
Gänsehaut - Garantie !! 







"Die Mädchenwiese" hatte ich mir vor einiger Zeit mal ohne große Erwartungen auf den Kindle geladen, weil das eBook sehr günstig angeboten wurde...
Jetzt habe ich es morgens angefangen zu lesen und konnte nicht mehr aufhören, bis ich es abends beendet hatte..

Schon der Prolog hat mich direkt gefesselt und macht auf jeden Fall Lust, weiterzulesen.
Das Buch besteht aus mehreren Handlungssträngen, aber es ist trotzdem sehr übersichtlich und flüssig zu lesen.
 Hauptsächlich geht es um Laura, deren 16 jährige Tochter Lisa verschwunden ist und um den 8 jährigen Sohn Sam.
Zeitgleich bekommt der ehemalige Polizist Alex, der im gleichen Ort eine Kneipe betreibt, sehr mysteriöse Nachrichten von seinem angeblich leiblichen Vater .
Dann schaltet der Autor viele Jahre zurück zu einem jungen Mädchen, das liebevoll und behütet bei ihren Eltern aufwächst. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem ihr Vater stirbt.....Ab da ändert sich alles..

Martin Krist versteht es geschickt, den Leser im Dunklen tappen zu lassen, was die Geschehnisse von früher mit dem Verschwinden Lisas zu tun haben könnten.

Immer wieder blendet er in die Vergangenheit zurück zu dem jungen Mädchen und irgendwann wird dem Leser klar, welche Verbindungen zur heutigen Zeit bestehen.

Die Charaktere sind aus dem Leben gegriffen; zuerst die überforderte Laura, die nach dem Auszug des Ehemannes noch unter Trennungsschmerz leidet. Plötzlich muss sie dazu  den neuen Job, Kinder und Haus unter einen Hut bringen.

Die Kinder Lisa und Sam fühlen sich unverstanden und niemand hat Zeit, sich mit ihnen zu beschäftigen.

Der Onkel, der seine Hilfe anbietet, aber im Prinzip nur seine eigene Meinung gelten läßt; der ehemalige Polizist Alex, der versucht, nach seiner Alkoholsucht, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen.
Doch die Vergangenheit scheint ihn einzuholen, denn es beginnt das Gleiche wie vor drei Jahren.... Junge Mädchen verschwinden und er ahnt, wer dafür verantwortlich ist.

Zu guter Letzt noch die verwirrte alte Berta, die von den Kindern im Dorf geärgert wird, aber die  niemand wirklich für voll nimmt.

Der Schreibstil des Autors hat mich begeistert; er ist  nicht zu blutrünstig und trotzdem hatte ich die ganze Zeit Gänsehautfeeling.

Am Ende der Kapitel gibts meist einen Cliffhanger, durch den man quasi gezwungen wird, weiterzulesen.
Beim überraschenden Schluß erscheint mir jedoch eine Sache nicht ganz schlüssig, aber das tut der Spannung keinen Abbruch.

Dem Autor Martin Krist ist da ein richtig guter Thriller gelungen, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat .. Das war Nervenkitzel pur !!!



Kommentare:

  1. Hört sich wirklich gut an... dabei fällt mir auf, dass ich den Thriller auch schon länger auf meinem Kindle habe. Da sollte ich wohl demnächst mal anfangen mit Lesen.. :)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. hallo, ja, Du mußt unbedingt das Buch lesen..Es war mein Highlight für die letzten Wochen..L.G. Annette

      Löschen
  2. Das hört sich ja wirklich gut an. Als das eBook günstig bei Amazon agbeoten wurde habe ich auch erst überlegt ob ich es mir hole und es dann doch gelassen. Jetzt ärgere ich mich gerade ein bisschen. ;)
    Lg Steffi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hi Steffi, ich denke, Du machst auch nichts verkehrt, wenn Du Dir das Buch noch holst..Ich fand es wirklich richtig klasse...!! L.G. Annette

      Löschen
  3. Hallo :)

    Tolle Rezi zu einem tollen Buch! Martin Krist hat dich auf FB verlinkt und so bin ich hier gelandet und werde mich mal ein bisschen umschauen :)

    LG
    Nina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hi Nina, freu mich, wenn es Dir hier gefällt und Du vielleicht öfters vorbeischaust :-)) L.G. Annette

      Löschen

Wenn Ihr einen Kommentar abgeben möchtet, dann könnt Ihr das hier gerne tun.