Dienstag, 24. April 2012

Rezension : Rotes Gold von Tom Hillenbrand

                                    *****
                                                                       Nicht unbedingt appetitanregend !!



Schon beim ersten Buch von Tom Hillenbrand gefiel mir vor allem der Schreibstil; nicht zu hektisch geschrieben, sondern eher etwas gediegen.
Gott sei Dank ist er seinem Stil treu geblieben, daher war das Buch auch ein Lesegenuss für mich.
Es geht wieder um den Luxemburger Koch Xavier Kieffer und wieder gerät er ohne eigenes Verschulden mitten in einen Mordfall.
Bei einem edlen Dinner, zu dem Xavier und seine Freundin Valerie eingeladen sind, bricht  der große Sushimeister Mifune vor aller Augen plötzlich tot zusammen.
Für die Polizei ist direkt klar : Es handelt sich um einen Unfall. Mifune hat einen Fehler bei der Zubereitung gemacht und aus Versehen ein Stück giftigen Fisch gegessen. Doch so ein Fehler würde dem großen Sushimeister niemals unterlaufen und schnell wird klar; hier geht es  um Mord. 
Mifune wurde absichtlich mit dem tödlichen Nervengift vergiftet.
Xavier, der schon einmal einen Mordfall aufgeklärt hat, ermittelt auch dieses Mal wieder.
Bei seinen Untersuchungen kommt so einiges zutage. 
Er stößt auf eine richtige Thunfischmafia,  die mit den seltenen Fischen handeln. 
Die Bedingungen, unter denen die Tiere gehalten oder  gefangen werden , sind alles andere als appetitlich und am liebsten würde man das gar nicht so genau erfahren. 
Ich weiß jetzt ekelhaftes über Sushi-Zubereitung, Stopfleber oder was ein Kapaun ist und wie unmenschlich man ihn isst. Ich hoffe, dass nicht alles der Wahrheit entspricht, denn sonst vergeht einem der Appetit,vor allem auf Fisch in jeglicher Art, für immer. 
Nebenbei klärt Xavier  auch  noch einen Mord auf, aber  ich empfand es wie im ersten Band "Teufelsfrucht".
Es ist kein Krimi im üblichen Sinn, der Mord spielt eher so am Rande mit. Viel interessanter sind die Dinge, die Xavier aufdeckt bei seinen Ermittlungen und die einen auch zum Nachdenken anregen.
Mir hat das Buch wieder gut gefallen....
Vielen Dank an den  Kiepenheuer u. Witsch Verlag und an Vorablesen.de für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars  .

Kommentare:

  1. Hallo,
    ich bin gerade erst auf deinen Blog gestoßen,aber dein Blog gefällt mir wirklich sehr gut und deswegen hast du jetzt auch einen Leser mehr :P
    Vielleicht hast du ja auch Lust mal auf meinem Blog vorbeizuschauen :)

    LG Marcia

    http://www.teabooksandfairytales.blogspot.com

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    1. Hi Marcia, freut mich,dass es Dir hier gefällt.:) L.G. Annette

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  2. Ooh oh, ich glaube mir würde der Appetit auch gründlich vergehen. Trotzdem esse ich gerne Fisch!:)Ich würde den Autor am liebsten fragen, ob das was er geschrieben hat, tatsächlich der Wahrheit entspricht. Interessant wäre dann zu wissen, wie er recherchiert hat.

    LG,Tanja

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    1. Ich glaube,ich möchte gar nicht wissen,ob das stimmt. :-( Nach dem ersten Buch von Tom Hillenbrand konnte ich auch bestimmte Sachen nicht mehr essen. Wie komme ich zu Deinem neuen Blog ? Das klappt nicht über Deinen Namen. L.G. Annette

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