Dienstag, 21. Februar 2012

Rezension : Das Alphabethaus : Jussi Adler Olsen

                                                             

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Nicht immer ganz logisch !!




James und Bryan sind Freunde seit frühester Kindheit. Und auch im Krieg arbeiten beide als britische Kampfflieger.
Bei einem ihrer Einsätze werden sie über feindlichem Gebiet abgeschossen. Es gelingt ihnen, sich zu retten und auf einen fahrend Zug aufzuspringen. Dass dort verletzte Angehörige der SS transportiert werden, merken sie schnell. Doch die Verletzten haben allesamt einen schweren psychischen Schaden und werden nach Süddeutschland gebracht. Das sogenannte Alphabethaus ist eine Art primitive Nervenklinik, in dem die Kranken schlimmen Behandlungen ausgesetzt werden. Um nicht aufzufallen, müssen die beiden auch psychisch Kranke spielen. Sie nehmen die Identität zweier getöteter SS-Männer an.
Teilweise empfand ich es als etwas abgedreht; mit Dreck wird eine Blutgruppe unter die Achseln tätowiert, noch dazu eine falsche. Auch bei Infusionen und Tabletten wird nicht lange gefackelt. Aber vielleicht hätten sie anders gar nicht überleben können...
Irgendwann gelingt es aber einem von beiden doch zu fliehen. Seinen Freund muß er zurücklassen, da der nicht fit genug ist.
Sie sehen sich nicht wieder.
Doch das schlechte Gewissen holt ihn ein. Er kann nicht verkraften, den Freund zurückgelassen zu haben und beschließt sich im Jahre 1972 auf die Suche zu machen.
Er kehrt zum Alphabethaus zurück. Natürlich gibt es das schon lange nicht mehr, doch er findet seinen Freund wieder.
Und dann wird es tlw. schon wieder etwas unglaubwürdig.
Ich möchte nicht ins Detail gehen, denn das würde zuviel von der Geschichte verraten.
Das Buch war teilweise etwas langatmig und auch unglaubwürdig, aber im Großen und Ganzen flüssig und spannend geschrieben.
Mir hat es gefallen.

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