Sonntag, 16. Oktober 2011

Greggio, Simonetta :Mit nackten Händen


* * *                                                    15. Dezember 2010

  Wenn man mal eine Stunde Zeit hat......,        


Vielleicht bin ich zu einfach gestrickt,aber dieses Buch konnte mich nicht wirklich begeistern.Ich habe es in einer guten Stunde durchgelesen.
Das Buch hat keine richtigen Höhen oder Tiefen ,wenig wörtliche Rede,alles im Erzählstil.
Es ist nicht wie so oft,dass man richtig einsteigen kann und fiebert,was als nächstes passiert. Denn dann hat man es schon ausgelesen.
Für mich war es ziemlich wirr und auch nicht spannend geschrieben.
Emma,Mitte 40, bekommt nach vielen Jahren Besuch von Gio, dem Sohn ihres früheren Liebhabers, gerade 15 jahre alt.
Sie lebt bisher als Landtierärztin ein ruhiges Leben auf dem Land und sie stimmt nur sehr widerwillig zu,als Gio bei ihr die Ferien verbringen möchte. Dann wechselt die Geschichte,sie beschreibt wieder andere Erinnerungen, an ihre Eltern,an Gios Eltern usw und am nächsten Tag liegt sie plötzlich mit Gio im Bett. Ohne jede Andeutung vorher,das der Junge sie in irgendeiner Weise sexuell reizt..
Natürlich kommen sein Eltern dahinter,Emma wird angezeigt und verurteilt. Was mir aber wirklich fehlt,sind die Gedanken,die in Emma vorgehen,warum sie so handelt. Die Geschichte wird für mich völlig emotionslos erzählt.
Alles erfährt man eigentlich eher am Rande.
In der Inhaltsangabe steht :" eine poetische Sprache,die auslotet,was gesagt werden kann und wo man schweigen muß "
Gott sei Dank hat nicht jeder den gleichen Geschmack,meinen hat die Autorin nicht getroffen, außerdem finde ich das dünne Büchlein mit 155 Seiten für den Preis entschieden zu teuer. Darüber kann auch das wirklich wunderschöne Bild auf dem Einband nicht hinwegtrösten.

                                            


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